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Moin Helmut. ...wenn der hohe Startstrom ein Problem für das BMS sein sollte läßt man die beiden Batterien einfach einen Moment lang parallel angeschlossen...ein Fremdstartkabel ist für höhere (Ausgleichs-)Ströme ja ausgelegt. Die Lifepo päppelt dabei die Bleibatterie wieder auf, so dass diese wieder zu Kräften kommt...und ihren Teil zum Startstrom beitragen kann. Zudem verhindern die Anschluß-"Zangen" der Kabel schon durch ihren Übergangswiderstand einen zu hohen Stromfluss...die fest angeschlossene Starterbatterie ist da eindeutig verlustfreier angebunden. Gruß, Uwe.
Danke Uwe, das ist der Punkt! Hier wird aber gewarnt :?: --> Link Helmut Habe grad vorhin ein Video dieses Wemo-Kühlgeräte-Typen gesehen, da hat er die leere 95Ah-Blei-Säure einfach mit ner vollen 100Ah-LiFePo4 parallel geschaltet und so den Blei-Akku geladen. Dabei flossen zu Beginn 100A, das sei aber gar kein Problem, sagte er. Also ich kenne mich da jetzt nicht so gut aus, aber allzu oft würde ich das nicht machen wollen ... Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo Uwe, daran habe ich erhebliche Zweifel. Wir haben bei Untersuchungen zum Kalstartverhalten eines 3 Liter-Dieselmotor´s bei -15Grad Celsius, Ströme in 25mm2 Fremdstart-Kabeln von bis zu 650A gemessen (ohne ernsthafe Probleme an den Kontaktflächen). Die Strombegrenzug durch Übergangswiderstände hält sich doch sehr in Grenzen! Wie ein LIFEPO-Akku in einer solchen Konfiguration reagiert habe ich aber noch nicht getestet. MfG elco Also ich habe mir per Lifepo in dieser wintersaison dank meiner schwachen Starterbatterie schon mehrfach erfolgreich Starthilfe gegeben. Und zwar darüber, dass ich die Batterien ein paar Minuten parallel schalte, dann wieder trenne und starte. Funktioniert bei mir tadellos. Frage hierzu: Warum soll das für die Bleibatterie und die Pole schädlich sein? Wegen eventuell zu hoher Ströme, die aus der Lifepo zur Blei fließen? Hm, und wie hoch sind die Ströme bei "normaler Starthilfe" Blei zu Blei, wenn ich dazu noch den Anlasser orgele? Die sind doch nicht niedriger, oderr? Bei Starthilfe schliesst man zwei Batterien parallel - gleiche Spannung, ob Blei oder LFP ist schnurzpiepegal. Wenn der Strom aus beiden Batterien nicht reicht, den Motor zu drehen - wegen schlecht geklemmtem Kabel, oder weil die Hilfsbatterie auch nicht genug Saft liefert - springt der Motor nicht an, sonst passiert nichts. Einzige Gefahr: wenn die Starterbatterie eine stark entladene Bleibatterie ist, hustet sie beim Anklemmen durch den Ladungsschock manchmal eine Wolke Knallgas raus. Wenn man zeitgleich an der Batterie Funken macht - und bei den Strömen macht das Anklemmen des Starthilfekabels meistens Funken - kann einem die Batterie um die Ohren fliegen. Um das zu verhindern, wird meistens empfohlen, das Starthilfekabel an einen entfernten Massepunkt zu klemmen. Weil ich so noch nie einen Motor anbekommen habe und das bei bestehender Masseverbindung auch gar nicht geht, wäre dann das richtige Vorgehen, das Starthilfekabel erst an die leere Batterie anzuklemmen. Dann macht man die Funken an der anderen. Geht bei mir auch ohne Starthilfekabel: da ich den Wechselrichter wahlweise an der Aufbaubatterie oder der Starterbatterie betreiben kann, kann ich auch einfach beide Schalter umlegen und mir selbst Starthilfe geben (oder andersrum, die Aufbaubatterie während der Fahrt mit dem dreifachen Strom "ladeboostern"). Gruss Manfred
Ist bei mir ähnlich. Ich verwende zwar ein Relais zum parallel schalten der Starter- und der Aufbaubatterie(en), schalte das aber manuell und nicht per D+ oder ähnlichem. Hallo Nordpol, welches Relais nutzt du denn dazu? Bei den doch hohen Strömen die da im Winter fliessen können ( wenn auch meist nur kurzzeitig ) muß das ja ein mächtiges Teil sein. MfG elco ...dafür bietet sich z.B. ein zweckentfremdeter Anlasser-Magnetschalter an...wer in der Lage ist, den Kaltprüfstrom z.B einer 100Ah Starterbatterie zu schalten...sollte auch mit dem Ausgleichsstrom volle Lifepo > leere Bleibatt. zurecht kommen. Die Light-Version davon wäre ein externes Anlasserrelais mit richtigen M8 Schraubkontakten wie sie im Zweiradbereich oder bei Rasentraktoren zum Einsatz kommen. Gedacht, eben nur für den Notfall...um risikolos für beide Batterien brücken zu können. Möglicherweise würden das auch herkömmliche "200A"-Relais überstehen...sieht aber schon albern aus wenn man dort 25qmm mit Rohrkabelschuhen auf M6-Bolzen montiert...und die Kontakte an diesen Relais fallen auch deutlich zierlicher aus. Gruß, Uwe. Keine Sorge, beim Parallelschalten von Blei 12v und LiFePo4 12V passiert nichts, ausser die eine Batterie hat einen Plattenschluss. Da beim Bleiaccu beim Laden die Spg. sofort hochgeht, wirst Du kaum ein Fünklein sehen. Ein Laden der Bleibatterie findet auch kaum statt.
Könnte man da nicht auch einen "stinknormalen" Natoknochen nehmen?
Kann man. Problem: wenn man ihn drinlässt und seinen Strom fleissig vercampt, ist am Ende des Stroms auch die Starterbatterie leer. Da ist ein Relais etwas sicherer, wenn man es über Zündplus schaltet. Ein zweiter Grund könnte sein, dass die Kabelwege bei manchen Womo's sehr unzugänglich sind, und da ist ein Relais die bessere Option gegenüber längeren Kabeln. Gruss Manfred
Hallo Elco, nach diesem Relais habe ich (gefühlt) ewig gesucht und mir dann auch gleich 5 Stück davon gekauft, weil die Lieferzeit sehr lang war. Hat 200 oder 250A und Schraubkontakte (was mir wichtig war). Und keine Sorge, da fliessen, wenn der Starter komplett leer ist, max. um die 50A und die auch nur für ein paar Sekunden, danach gehts schon auf ca. 25-30A runter. Starten tue ich dann natürlich nicht mit durchgeschaltetem Lifepo, ansosnten würden vermutlich meine Sicherungen fallen. Anders sieht es aus, wenn der Starter auch voll ist: Da ist mir schon öfter passiert, dass ich durchgeschaltet hatte. Und das hat bisher gar nichts ausgemacht. Aber im Falle "Starter leer" schalte ich einfach für 2-3 Minuten durch und habe danach wieder 2-3 Startversuche, was bei mir normalerweise reicht. Falls nicht, lade ich per "durchschalten" wieder nach. N. P.S: Falls Du ein Relais brauchst, ich habe noch ein paar in Reserve.
Wäre es möglich die Quelle hier zu verlinken? Danke und Grüße
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Das würde bei mir zu einem Eingangs,- Ausgangskurzschluss am Booster führen. Bei getrennten Lade,- Entladekreisen nicht unbedingt eine gute Idee. Ich müsste dann für die Starthilfe den Li Block abschalten, so dass die + Leitung keine Verbindung mehr zum Bordnetz hat. Darauf sollte man achten.... |
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