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:D Es musste ja passieren: Heute habe ich die schon lange gekauften Liontron LifPo Batterien eingebaut und gegen die AGMs getauscht. Prompt bin ich mit den dicken Kabeln des Wechselrichters zusammengekommen. Es hat gefunkt und geknallt, dann war der Schreck auch schon vorbei. In der App stand nur statt BMS aktiv in Rot Kurzschluss. :nein: Der Saft war weg, Batterie aus. Doch nach ein paar Minuten war der Schreck vorbei, die Batterien erwachten wieder zum leben. :ja: Ladezustand wie zuvor, alle Test bestanden, es war zum Glück nix passiert. 8) Also Liontron sind hart im Nehmen, gute Sache. :daumen2: Freu dich dass du unverletzt bist. Der kurze Schluss stört keinen Akku.
ich meine mich zu erinnern, dass in einem Kastenwagenforum jemand von einem absichtlichen Kurzschlusstest berichtet hatte, JBD BMS 120A, etwas kleiner als das JBD 150A der Liontron. Ergebnis war die Mehrzahl der MOSFETs hatten es nicht überlebt. Wenn es meine wäre, ich würde das BMS tauschen. Gruß, Stefan Ja, es kann das BMS erwischt haben! Es gibt übrigens im E Bereich die bekannten 5 Sicherheitsregeln abzuarbeiten bevor man die Anlage nur anschaut. Ich kann lowBattery nur zustimmen. Die Mosfets können dabei sterben. Man merkt es nicht umbedingt, da Mosfets beim Sterben, meist einen Kurzschluss zwischen dem Drain und Source Anschluss bekommen. Das bedeutet Sie können dann nicht mehr abschalten. Daher umbedingt die Überspannungs- UND Unterspannungsabschaltung prüfen!
Diese Aussage steht 100% gegen die anderen Meinungen. Wer hat recht? Finde ich nicht. Den Akku stört es kurzfristig nicht. Vom BMS habe ich nichts geschrieben und wenn man sich bewusst macht da so ein Akku kA im Kurzschluss liefern kann sollte man die Finger nicht dazwischen haben. Lichtbögen gelten allgemein als ungesund.... Diese Aussage steht 100% gegen die anderen Meinungen. Wer hat recht?[/quote]
Ach so ... Die meisten Leser hier verstehen sicher unter einem Akku die Gesamtheit und nicht nur einzelne Bauelemente im Akku. Also meinst du nun nicht mehr dass es dem Akku egal ist wenn man ihn kurzschließt? Na, wer will da wieder Stunk machen? :D Ein Akku war bisher immer nur ein dummer Stromlieferant. Erst seit LiFePO ist das plötzlich eine Stromquelle samt Kontrollelektronik... dafür wäre vielleicht der Begriff 'Stromversorgungssystem' passender. Leider wird die Komplexität des Gesamtkonstrukts (und damit auch die vielfältigen Fehlerquellen) von den Verkäufern der Fertigakkus heruntergespielt. Der Nichtfachmann kann gar nicht überblicken, was da alles schiefgehen kann... wie man ja hier wieder sieht. Danke für die Infos zu BMS/Mosfets! Ist bestimmt nicht so lustig, wenn beim nächsten Kurzschluss der Strom einfach weiter fliesst, weil das BMS nicht mehr abschalten kann. bis denn, Uwe
Genau so ist es ... aber dann wird dem armen Käufer - wie hier --> Link - immer wieder geraten, dass und wie er sein insuffizientes Fertigprodukt retten selber soll oder könnte ... :wink: Mensch Acki, sind Deine Interpretationen meiner Beiträge Corona-Missmutigkeit geschuldet oder was? :mrgreen:
Du warst ja nur ein Beispiel ... lag halt gerade so nahe ... :wink: Bitte nicht persönlich nehmen! :smilingplanet:
Servus Uwe, hast du dein System nicht abgesichert weil du das schreibst. Frag mich, wozu dann eine Hauptsicherung notwendig ist ? Nur um sie zu sehen, oder dass die dann doch den Akku (Stromversorgunssystem) bei Kurzschlussverursacher trennt. :mrgreen:
In dem Falle ein nicht ganz passendes meiner Meinung nach. ;D Und persönlich in nem Forum, geht doch gar nicht. :mrgreen: Gruß Dean. PS, hier hat gerade einer (Heiko) was schönes gebastelt, haste aber bestimmt auch schon gesehen. :wink: ist mehr wie Deiner, --> Link --> Link Hallo, Thema Kurzschlußfestigkeit - Erst einmal ist ein Kurzschluß eine Betrieb des Akkusystems außerhalb der Spezifikation, dabei spielt es keine Rolle ob hier ein Halbleiter ( MosFET) als Schalter eingesetzt wird oder ein klassisches Relais (auch dieses würde bei einem Kurzschluß ggf. Schaden nehmen indem die Kontakte verschweissen oder abbrennen). Hat das Akkusystem eine Kurzschlussicherung, dann wird der Betrieb außerhalb der Spec zeitlich begrenzt - bei einer thermischen Sicherung ist das durch die Charakteristik definiert, bei einer elektromechanischen Sicherung durch die Ansprechgeschwindigkeit. Bei einer elektronischen Sicherichung wie diese bei bestimmten MosFET-Systemen zum Einsatz kommen, wird an einem Shunt der Spannungsabfall gemessen, steigt die Spannung am Shunt über einen definierten Schwellwert schalten die MosFETs ab. Das Problem liegt hier in der Abschaltgeschwindigkeit im System, wie durch die Schaltung realisiert wird, dass die Steuerspannung möglischst schnell Sperrpotential erreicht - das ist gar nicht so einfache weil ein MosFET-Cluster eine hohe Kapazität hat und die gespeicherte Ladung vernichtet werden muß, das können 2stellige Wattleistungen sein. In der Praxis ist man aber bemüht diese Schaltleistung (die beim Ein und beim Ausschalten nötig ist) gering zu halten was eine endliche Schaltgeschwindigkeit zur Folge hat. Deshalb vertragen hochwertige MosFET-Schalter ernorme Impulsströme (>1000A). Leider ist es so dass die notwendigen Bausteine schon soviel kosten, wie das gesamte China BMS. Ein gut dimensioniertes MosFET-BMS könnte schon so einen Kurzschlußstrom aushalten, ohne zu wissen ob Teile des BMS Schaden genommen haben ist ein Betrieb sehr gefährlich, da entweder das BMS nicht mehr abschalten kann oder die Nennlast nicht aushält und sich stark erwärmt. Bei meiner BMS-Entwicklung habe ich so eine Prüfmöglichkeit bedacht, bei der ich durch entfernen der "Gatewiderstände" die MosFET- Paare einzeln durchmessen und prüfen kann! Wenn die Akku-Spezifikation nicht ausdrücklich eine Kurzschlußfähigkeit bewirbt, dann würde ich es nicht ungeprüft weiterverwenden. Meine Meinung dazu!
Wenn da keine gute Sicherung drinne war (ich hoffe, dass da überhaupt eine drin war, oder gehörst Du zu denen, die meinen, man braucht keine Sicherung zwischen Li und WR?), also z.B. eine, die den Strom begrenzt, dann würde ich schon mal testen, ob die Lade- und Entladeschaltung noch funktioniert bei höheren Strömen. Die Sicherung muß bei kurzzeiten Schlüssen nicht fliegen. Aber die kurzzeitige Wärmeentwicklung halten die MOSFET's nicht unbedingt aus, gerade ohne jegliche Sicherung (Sicherung=Vorwiderstand durch PTC-Verhalten) und einige geben den Geist auf. Das können mit der Zeit mehrere werden, weil die den max. Strom nicht mehr schaffen zu schalten. Das BMS schaltet meist nach 60 sek. wieder den Enladezweig auf, nur mit wieviel MOSFET's noch... Muß aber nicht sein....und kann gut verlaufen sein. Aber die Erfahrung zeigt was anderes... Hallo Meine Erfahrung mit Kurzschlüssen ist, das es egal ist ob da eine Sicherung drin ist, die Hallbleiter schützen die Sicherung durch ihr eigenes Ableben. Wenn ein Mosfet Array im Spiel ist, ist der Überspannungs Impuls durch den Funken der Killer für die Halbleiter. Strom können diese MosFets ohne Ende, bei Überspannung ist ganz schnell Feierabend. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Ich war der Meinung, dass bei einem Kurzschluss die Spannung absackt. Woher soll dann eine Überspannung kommen? Hallo Holger, was Thomas hier andeutet, ist unter dem Begriff:
zu verstehen. Eine Funkenstrecke stellt einen solchen Impuls dar, ebenso wie der magnetische Impuls durch die Leitungsführung der "Kurzschlußleitung". Ob dies ein realisistisches Szenario darstellt - bei einen MosFET mit "open Gate" vielleicht, aber nicht bei einem verschalteten im PCB, da hier durch ensprechende Widerstände die Gate-Source-Verbindung gegen Potentialfreiheit "gedrückt" wird. Meine Meinung dazu!
Hallo Selbstverständlich bricht die Spannung beim Kurzschluß zusammen. Der kritische Moment für die Halbleiter ist aber die Zeit davor, in der die Funkenstrecke brennt. Dabei entstehen Spannungen im KV Bereich. Das ist auch der Grund, warum man auch in 12V Systemen einen unangenehmen elektrischen Schlag bekommen kann. Ob das die Elektronik überlebt hängt von der Qualität und Leistungsfähigkeit der internen ESD Schutzschaltungen ab. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Klar hat mein Akku ne Hauptsicherung (200 A). Es gibt aber Leute, die vertreten, dass man wegen der Überstromabschaltung im BMS sowas bei nem Fertigakku nicht braucht. Wäre wohl ziemlich leichtsinnig, wenn dann das BMS die Mosfets als Schmelzsicherung nutzt :D nur leider legieren die dann durch, statt den Stromkreis zu öffnen... bis denn, Uwe Hallo,
da bedarf es nicht viel es reicht eine einfache TVS-Diode! Wenn der TE beschreibt, dass die Spannung weg war, U d erst Nacht Minuten wiederkam, dürfte das BMS in Ordnung sein. Und wenn man den Akku, noch immer von der App aus abschalten kann, sehen ich das als erfolgreichen Test an.
Leider falsch gesehen! Das An- und Abschalten der FET's hat nichts damit zu tun, wieviel von denen im dümmsten Fall eine offene Drain-Source-Strecke durch den Kurzschluß bekommen haben (Durchlegierung mal ausgeschlossen). Selbst wenn alle Enlade-MOSFET's defekt (offen) sind, schaltet die interne Logik noch lustig hin- und her. Einen Test kann man nur mit hohem, noch zugelassenen Strom durchführen. Und zwar in beide Richtungen, weil bei JBD der Strom IMMER über Lade- und Entlade-MOSFET's geführt wird.
Natürlich gibt es den Fall der offenen DS-Strecke. Habe ich auch schon gesehen. Dem Falle der extremen Stromüberlastung schreibe ich aber eher das Durchlegieren zu. Offene Strecken habe ich bei thermisch hart arbeitenden Mosfets als Ermüdung im Dauerbetrieb gesehen. Ich hatte gerade den Fall eines durchlegierten Mosfets, der ist aber eindeutig durch Überspannung erledigt worden. (Reihenschaltung von Akkus mit BMS, bei zu geringer Spannungsfestigkeit der Mosfets. Ich hatte es sogar kontrolliert im Datenblatt, hatte mich aber verguckt.) Hat mich fast einen kleinen Akku gekostet. Interessant ist auch, dass nur einer eine 5er-Parallelschaltung durchgegangen war, die anderen funktionieren noch.
Dann würde aber der Ein-Ausschalttest nicht funktionieren, den ich oben beschrieben habe. Wenn man die (belastbaren) 12 V ein- und ausschalten kann, dann schalten die Mosfets noch - ich sehe keine andere Schlussfolgerung. Allerdings .... grübel... dein Einwand ist berechtigt für den Ladezweig, man müsste also auch OV abschalten testen.
Spitzfindig gesprochen - selbst das würde nicht reichen, wenn man einige hochohmige annehmen würde. Oder Vorschädigungen..... da kann man viel rumspekulieren. Da finde ich MBs Ansatz interessant, durch Trennen der einzelnen Strecken die Paare einzeln vermessen zu können
Habe auf dem Tisch ein JBD mit offenen D-S-Strecken, ausgelöst durch Kurzschluß. Und zwar deshalb, weil die MOSFET's die Energie in Wärme umsetzten und nicht abführen konnten, deshalb sind die blödsinnig 'gekühlten' Plastikgehäuse aufgesprungen. Kein Einziger ist durchlegiert. Ein-Ausschalten funktioniert immer noch, nur der maximale Stromfluß ist geringer, wenn nicht alle MOSFET's defekt sind. Und die Inverse-Diode funktioniert meist auch noch im Ladezweig, wenn es im Entladezweig gekracht hat, obwohl der Strom da drüber läuft. Das ist jetzt Praxis, keine Theorie.... Und wer eine Schaltsicherung am BMS hat (statt einer ANL, o.ä. Sicherung), mit einer Super-Schaltcharakteristik von bis zu mehreren Sekunden, kann definiert das BMS nach einem Kurzschluß wegwerfen. Dann stehen wir beide zwar vor verschiedenen Erfahrungen, die letztlich aber beide nicht gut sind... Dann frage ich mal andersrum, du bist ja kein Amateur: Bei kleineren Strömen, Bohrmaschine usw, kennen wir alle ein vernünftiges Abschaltverhalten der BMS. Dazu gehören auch Kurzschlüsse. Was ist das Problem, dass es bei höheren Strömen schwieriger wird, den Strom schadensfrei mit Mosfet zu unterbreichen ? Falsche Auslegung, fehlende TVS ( wie biker empfiehlt), ..... Man kann gigantische Ströme bei hohen Spannungen sauber schalten, wenn man es richtig macht, sonst gäbe es keine Gleichstrom-Hochenergieübertragung. Also, was ist falsch bei diesen BMS ?
Tja, gute Frage! Ich sag mal falsche Auslegung und falsche Absicherung. Da kommt einiges zusammen. biker mag auch recht haben, aber das müßte man mal simulieren oder gleich probieren. Das Thema bei JBD ist erst einmal die völlig falsche Wärmeabführung durch das Platikgehäuse über Klebeband an dünne Alubleche. Das ist sowas von lachhaft....zugegebenerweise funktioniert das im Normalfall, weil der RdsON ja so gering ist 'vor/nach' dem Schalten bei den 'üblichen' Strömen. Aber im Kurzschlußfall schafft die Super-Plastik-Wärmeleitung nicht, die Energie weg zu bekommen. Das muß über den rückseitigen Metallanschluß passieren, aber der ist Chip-an-Chip ja aufgelötet auf engstem Raum. Laut Datenblatt hält jeder der MOSFET's, wenn man mal davon ausgeht, das es 'kopierte' HY490386 mit den hoffentlich gleichen Werten sind, was ich aber bezweifle, weil die aufgedruckten Nummern nicht auffindbar sind und demnach China-Schrott sein wird, eine maximale Junction-Temperatur von 175 Grad. Nur die ganzen thermischen Widerstandsberechnungen gelten für Kühlung über den 'case' und sind nicht übertragbar auf Kühlung über 'plastikgehäuse'. Und als zweites wäre eine Sicherung notwendig, die ein PTC-Verhalten hat, damit es gar nicht erst zu solch hohen Strömen kommt. Wenn ich mir die Schalt-Charakteristika zwischen einer Schaltsicherung und einer MEGA-Fuse anschaue, bekomme ich das kalte Grausen mit Ersterer. Man braucht sich ja nur mal anschauen, was Victron für einen Kühlaufwand treibt bei den Batterie Protect-Kisten, insbesondere bei der 100A , oder, noch besser, bei der 220A Version. Wobei ich nicht weiß, was in der Vergußmasse überhaupt und an Zahl der MOSFET's enthalten sind. Zeigt für mich aber den Unterschied zwischen China und Rest-der-Welt Verständnis von Elektronik. Mit Bewunderung verfolge ich JBD's Weg, mit immer mehr MOSFET's immer höhere Ströme schalten zu wollen, bei immer schlechter werdender Kühlung (Unterschied 120A zu 150A Version). Also am Besten keinen Kurzschluß machen, dann hälts hoffentlich... Hallo, aufgrund meiner Erfahrung mit der Eigenentwicklung, sind 2 Kernprobleme vorhanden: (1) Qualität und thermisches Management der MosFET; (2) PCB und Energieübertragung; Vor allem bei Punkt (2) wird es aufwändig, hier bin auch noch am "entwickeln" - einzige gangbare Varianten sind: (a) Dickkupfer in Multilayer; (b) Iceberg-Technologie (Kupferinlays); beides kostet mehr als ein komplettes ChinaBMS (nur die Leiterplatte) und ist aufwändig. Ich versuche mit Kupferinlays derzeit das Problem zu lösen. Damit wird auch der Wärmetransfer vom Bauteil weg möglich, da diese Aufgabe die massiven Cu-Bars übernehmen.
Ja, das sehe ich auch so. Die Frage ist halt, wie schnell man die MOSFET's abschalten könnte. JBD gibt 500 uSec Kurzschluß-Stromabschaltung (short circuit protection delay time) beim 150A-Board an, aber bei welchen Strom? Vom HörenSagen bei 2000A. Und wer garantiert, dass da 'nur' 2000A fließen? Diese Energie (ca. 13Ws) muß mindestens weg. Ein nichtchina-MOSFET hält 1,2 Ws Energie Puls aus. Das wäre gerade noch ok bei 2000A und 15-20 MOSFET's, doch wer garantiert, daß es bei 2000 A bleibt? Dann habe ich fleur de sel für euch, beste Qualität. Zum Thema der Qualität der Mosfets kann ich beitragen, dass ich hier 2 Tüten China-Mosfets habe ( IRFB 4110 und IRF 4905) bei denen der Max. Grenzwert des On-Widerstands um den Faktor 2 überschritten wird. Was das heisst, muss ich nicht vorrechnen. Ich habe noch die abgelöteten aus dem defekten BMS, und einiges an China BMS hier. Notfalls opfere ich ein paar von denen. Stay tuned.
Ja, ja, "fleur de sel" ist mittlerweile auch nicht mehr ohne Feinstplastikpartikel.... :x Ich löte da nichts mehr, allein die FET's raus zu bringen ohne das Umfeld (Gate-Widerstand) nicht zu beschädigen ist schon Sysiphus-Aufgabe. Ein gekonnter Wurf in den Elektro-Container auf dem Wertstoffhof ist gesunde Betätigung an frischer Luft und löst alle Probleme. :razz: Hast mich missverstanden. Geht um Vermessen de Fets.
Ja, doch, war nur kleine Abschweifung.... :roll: War gerade mal wieder bei Overkill-Solar im Forum. Es häufen sich die Ausfälle der 120A-BMS von JBD. Viel Spaß, da wird noch einiges kommen....
Nabend, kannst du das mal bitte für uns hier kurz zusammen fassen? Ausfälle welcher Art und in welchen Situationen werden dort erwähnt? Grüße.
Das geht kreuz und quer, evtl. Bedienfehler oder dumme Handlungen (balancer Leitung mal schnell abgemacht) oder spikes auf der Leitung...oder schlechte Zellen?!? - Basically the BMS stops discharging after there are a few cells that are over voltage. - Temperature sensor 2 heating up quickly under high loads - It was been working just fine but now It will only CHARGE and won’t DISCHARGE. - I have 2 identical batteries + BMS: 4 cells wired in series to produce nominal 12V; the 2 batteries are wired in parallel. One is charging and discharging fine; the other is charging only. - even after I've unlocked all batteries, now only 1 of my batteries is handling all the load! The other 2 are showing high External Resistance (200-300) on their Battery Monitor that is attached - I just go to the "View Status" menu and right there, my Nominal Capacity is changed to 180. I then go to the "View Parameters" page to change my capacity back to 200. - Reading 13.35 volts as Only 5% of capacity Should be more like 60% - I disconnected the positive lead from each battery (two) which meant also disconnecting the BMS balance lead first....and BMS now has strange readings. Nur ein Blick, und ich sehe, dass die Jungs dort 24 V Akkus in Reihe schalten.... Mit JBD BMS ? Oh oh.... So, ich habe einige Fets vermessen. Es geht um die Frage(n), ob es B-Ware Mosfets im (china)Handel gibt, und ob JBD in seinen BMS möglicherweise B-Ware Mosfets drin hat. Messmethode ist 4pol, mit kalibriertem Fluke auf 1 mV, bei 5 A Strom. Ich habe nur N-Fets vermessen, weil die wohl in den JBD normalerweise drin sind. Für P-Fets gilt aber das gleiche, was ich gesagt habe, auch da habe ich schlechte Qualität über ebay bekommen. Mal in Zahlen: ![]() Die Tabelle zeigt verschiedene Fets, deren Quelle, Gehäuse, Spannungsabfall bei 5 A at Ugs = 10 V, die daraus berechneten Ron Werte und die Datenblattangaben zum Vergleich. Der fragliche Fet ist die Nr. 2, dessen Wert mehr um den Faktor 2 zu hoch ist. Das Zeugs kam in abgeschnittenen Stangen (10erPack), ordenlich bedruckt, das hat keinen Verdacht geweckt. Die anderen Werte sind eigentlich in Ordnung, was zeigt dass meine Messmethode insoweit ok war. "Distrib" heisst Distributorqualität, was hier so rumlag. "Pedelec" heist ausgelötet aus alten Pedelec-BMS. Zeile 4 sind die verbliebenen Fets, die ich aus dem defekten Simpel-BMS ausgelötet habe, wo einer durch Überspannung durchgegangen ist (ich schrieb bereits davon). Nur einer war defekt, einen habe ich hier vermessen, der schaltete sauber ein und aus, und hat den obigen Ron. Sieht eigentlich qualitätsmässig (immer noch) gut aus. Die letzte Zeile ist die interessante: Ich habe ein rumliegendes BMS vermessen, Platinenaufdruck JBD V1.5, als 10 s BMS für 20 A. Darin sind 6 Fets in der Anordnung 2s3p. Ich habe über den Gesamtblock gemessen, so dass man bei der Berechnung des Widerstands den Faktor 1,5 berücksichtigen muss (deswegen die gelbe Farbe). Der Wert 5,8 mOhm ist zwar nicht der Knaller, aber der Fet ist mit 80 V Spannungsfestigkeit angegeben, welches für ein 36 V BMS dir richtige Wahl ist. Und liegt gut in der Spec: Ordentliche Ware. Jetzt könntet ihr noch beitragen, welche Mosfets in euren (defekten) JBD BMS drin waren. Meine Schlussfolgerungen: A) es gibt B-Ware im chinesischen Handel b) es sieht eher danach aus, als ob JBD, und selbst die billigen Simpel BMS Hersteller, eher Qualitätsware verwenden. Das heisst, dass die defekten Fets im Kurzschluss BMS eher auf andere Ursachen zurückzuführen sind. Wenn also die Fets raus sind aus den Zweifeln, kann man an weiteren Ursachen spekulieren, zum Beispiel: - Überspannung durch induktive Effekte, ausgelöst durch den Lichtbogen - Schlechte Stromverteilung in Anordnung und Verbindung Jetzt seid ihr wieder dran.
Gut gemacht, vielen Dank. Bei meinen MOSFET's (JBD-BMS 120A) steht drauf G013N04 und A0H01NA1N. Kann ich nichts rausfinden. Die sind so fest draufgepappt, daß ich nicht mit voller Heißluft reinfahren will um nicht die Umgebung in nichts aufzulösen. ![]() Laut Spec haben die FET's eine 'short circuit protection delay time' von 500us, Strom unbekannt, aber angeblich bei 2000A. Wenn die Energie wegen hohem Wärmewiderstand nicht weggeschafft wird, dann isser halt hin.... Alle haben einen eigenen Gate-Widerstand, induktiv ist da alles möglich im Moment des Schlußes, schwer zu sagen. Ich glaube (nicht wissen), dass sich im Kurzschlußfall der Kurzschluß halt an die Werte der Spec. halten muß, sonst gilt das nicht! Ein- und ausschließlich meine Meinung... Mal ein kleiner Hinweis, in 500 Mikrosekunden schaffst du Wärme nicht durch Wärmeleitung weg. Insofern reicht das Auflöten und als äußerstes die Kupfermenge schon aus. Die Wärmeleitung kommt ins Spiel, wenn du bei 150 A Dauerbetrieb Verlustwärme wegbringen musst. Ähnliche Fets wie bei mir angekommen, reden wir von 0,7 mOhm, also 100 mV Spannungsabfall, also 15 Watt. Das ist kein Scherz mehr, aber das sind nur 0,5 W pro Transistor, also tatsächlich über das Plastikgehäuse ableitbar. Beim 10fachen Strom wird's dann interessant. Ablöten nicht mit Warmluft, sondern einfach zwei Lötkolben. Zwei Weller 50 Watt reichen. Erst beide Lötkolben auf den Blechrand, mit zinnbeigabe für Wärmeleitung. Es dauerte etwa 10 s, dann kann man mit einem Kolben die beiden Anschlüsse warm machen, beide oder nacheinander. 5 s später kommt das Ding runter, ohne dass andere Stellen kaputt gehen. Hallo, ein gute Information für den Vergleich mit meiner Eigenentwicklung: Die von mir verwendeten MosFET haben einen R (DS) on von 1,1mOhm - Bauteile mit einen Widerstand von 5-10mOhm sind Steinzeittechnik (außer bei Hochvoltanwendungen). EIn Cluster von 3P2S mit diesen Werten soll wirklich ohne Kühlung 100A aushalten??? Meine Dimensionierung mit den IPB011N04L haben ein 8P2S-Cluster für 200A und da muß ich noch die Wärmeentwicklung prüfen! Das erklärt den Preis - verläßliche Technik sieht anders aus. Meine Meinung dazu! Der G013N04 heisst HYG013N04 hat 40 V 354 A, datanblatt wird bei weiterer Suche zu finden sein.
Schick. Haben ja auch ihren Preis. Die HYG01 haben auch mehr Anschlüsse als ein TO 243, noch habe ich keine Ahnung, was sich dahinter verbirgt.
heisst nicht, dass die Technik schlecht ist oder nicht angemessen sein muss. Billiger ist sie auch.... Deine Teile haben schon ihren Preis....
Da hast du schlecht gelesen. Das 2s3p Pack, welches ich gemessen habe, ist für 20 A. Hab ich oben geschrieben.
Danke Rolf, da hätte ich auch drauf kommen können, man wird alt... Ein richtes Schnäppchen: 0,0084 € - 0,0831 € / Stück | 1.0 Stück/Stücke (Min. Order) Aber reparieren werde ich da nichts mehr, selbst wenn ich Tausend Stück für 9€ bekomme. Datenblatt hab ich auch nicht gefunden, brauch ich aber nicht mehr. Ich schalte jetzt ganz anders, zwar auch mit MOSFET, aber extern. Somit ist jederzeit das System am laufen zu halten, egal in welcher Wüste ich stehe, darauf kommt es mir an. |
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