andwein hat geschrieben:Ich erlaube mir hier eine praxisorientierte Anmerkung:
Scheinleistung + ca. 20% Aufschlag zur Sicherheit.
Aber wenn die Frage nach Scheinleistung fällt werden meist induktive Lasten damit abgedeckt und da würde sofort meine Frage nach der "Spitze des Einschalt/Anlaufstromes" kommen.
Gruß Andreas
OK das ist logisch. Wenn die Auslegungsgrenze des Inverters der (Ausgangs-)Strom ist, muß es die Scheinleistung sein.
Das Gerät ist beschriftet mit 1,5A bei 230V. Gemessen habe ich aber (mit einem Haushalts-Verbrauchsmeßgerät) Ströme bis ca. 0,7A, also 161VA Scheinleistung. Ich weiß nicht, ob das Meßgerät höhere Anlaufströme nicht sieht, weil sie zu kurze Zeit anliegen. Gleichzeitig hat das Gerät ca. 90W angezeigt, und da 90 deutlich weniger ist als 161 und auch der Zweck des Geräts ist, Verbrauchskosten zu schätzen, nehme ich an, dass es sich dabei um die Wirkleistung handelt.
Ärgerlich sind dabei zwei Dinge: 1., dass ein Inverter mit 100W oder 150W Leistung noch über die 12V-Bordsteckdosen gespeist werden kann und es bei den größeren Geräten langsam kritisch wird, und 2. dass ein 300W-Inverter üblicherweise mehr Leistungverlust hat als ein kleinerer.
Weiß jemand ob denn wenigstens die verbrauchte Batteriekapazität an der Wirkleistung hängt? Oder geht die Blindleistung auch noch zusätzlich zum Inverter-Eigenverlust verloren?