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Hallo, ich habe neue LiFePo4 Zellen 280Ah bekommen. Sehen neu aus, mit eingefrästem QR .. alle Zellen bei 2,920 V Ich habe die Zellen parallel geschaltet und mit Labornetzteil geladen. Es ging wie erwartet sehr langsam, aber seit nun über 24 Std "hängt" die Zellenspannung bei 3,32 V und die Zellen beulen sich minimal. Bei 3,4V Ladespannung knapp 3A Ladestrom Bei 3,65 V Ladespannung 4,5 A Beim Zurückdrehen auf Zellenspannung geht der Ladestrom auf null Alles ziemlich plausibel .... aber irgendwie hängt es LG james
Moin James, wenn die Zellen nur 2,92V hatten, waren sie so gut wie leer! Jetzt überlege mal. Du hast vier 280Ah Zellen parallel - also 1120 Ah. Du lädst mit 3-4,5 A! Das sind ca. 70-100 Ah pro Tag! Es wird also noch eine Weile dauern..... Servus, abwarten und Tee trinken! Die Ladung braucht Zeit Wo mißt du die Spannung. Und mit was. Franz
Direkt auf den mit Polverbindern verbundenen + und - Polen .... mit "handelsüblichem" Voltmeter Mir kam das nur seltsam vor, weil nach der Ladung von 2,920 V auf 3,320 V 24 Std nichts mehr passiert ist
Hallo James, wie schon von anderen gesagt... es dauert. Meine 280AH haben bei 3,65V und ca. 4A genau 7 Tage gebraucht. Mal ein Tipp. Du mißt die Spannung an den Polen mit MM. Folgende Vorgehensweise. Nimm eine Biluxlampe.Statt der Pole klemmst du die Lampe an. Du stellst die Spg am Netzteil auf 3,6 V Gemessen an den Kontakten der Lampe. Diesen Regler greifst du nicht mehr an. bis die Ampere gegen null geht. so egaliesierts du den Spgsabfall an den kabeln. Machst du das nicht, und der Volt Regler ist zu hoch. Zieht dir die zellspannung in den Überladebereich. Defektgefahr. Erst wenn der Strom gegen 0 Geht erhöhst du langsam auf 3,65 Volt. netzteil an den Polen des Accus. Das geht schnell, die sind sofort oben. Der Stromsteigt kurzzeitig an und fällt dann. Ein paar Std. so lassen. Netzteil abschliessen. Über Nacht stehen lassen im Parallelverbund. Dann kannst du einen 12 Volt block bauen. Wirst dich wundern wie der schön beieinander bleibt. Franz
Wer misst misst Mist ... komme ich mir im Moment vor Danke für den Tipp Die Spannung am Labornetzteil hatte ich überprüft Der Ladevorgang hat "ganz normal" begonnen. Zellenspannung 2,92 V ... Labornetzteil bei 3,4 V .. Ladestrom um die 5-6 A (weiss ich nicht mehr genau) ... wurde dann weniger nach 30 Std Ladung .....Zellenspannung 3,23 V ... nach weiteren 12 Std ....Zellenspannung 3,269 V ... der angezeigte Ladestrom ging nach unten ... Labornetzteil auf 3,6 V erhöht ... Ladestrom war dann wieder um die 3-4 A wieder 12 -15 Std ....Zellenspannung 3,312 danach blieb die Zellenspannung bei 3,325 V und es tut sich schon tagelang nichts mehr Das Labornetzteil "reagiert" normal. Wenn ich Spannung hochregele fliest mehr Ladestrom (den ich am Ladekabel mit Zangenamperemeter geprüft habe) ... regele ich die Spannung runter, wird der Ladestrom bei 3,32 V null Nun bin ich ein bisschen hilflos ... und messe wohl immer mehr Mist Jetzt bin ein paar Tage unterwegs und lasse alles erstmal ruhen Gruß james Halte dich an Stöckis Rat.
Du machst dir einfach zu viele Gedanken: erstens hast du - wie oben von Hans Jürgen berechnet - über tausend Ah Kapazität zu laden, und zweitens steigt die Spannung über den Ladezustand lange kaum an. Du wirst da also eine Woche rumladen, solange Strom fliesst und die Polung stimmt, ist alles bestens. Die Spannung steigt im Bereich 3,3 ... 3,4 V extrem langsam. Ab 3,42 ... 3,45 geht es dann ziemlich schnell auf 3,6 und der Ladestrom sinkt stark ab. Dann bist du fertig, die Zellen sind voll und initialisiert = gleicher Ladezustand. Gruss Manfred Hier siehst du was passiert, wenn du mit dünnen Kabel und falschen Einstellungen arbeitest. - ![]() Mal als warnendes Beispiel, so kann man neue Zellen in die Ewigen Jagdgründe schicken. Also vernünftige Kabel nehmen, und sauber verbinden. Das war jetzt mit einem 10 A Netzteil. Aber nur 6 A. Bei 10 A mußt du die Spannung noch weiter hochdrehen. Danke auch an dem Sender der Bilder. Franz
Wie kommt diese Spannung zustande? :eek:
Aber nur, wenn man ungeduldig ist und die Spannung auf unsinnige Werte dreht, damit ordentlich Strom fliesst. Ansonsten bin ich auch der Meinung, daß man Anzeigen an Netzteilen immer kontrollieren sollte. Bei älteren NT mit Zeigeranzeigen hatte ich schon massive Abweichungen. RK
Richtig! Man stellt die Spannung auf 3.65V ein und die Stromstärke auf das, was man bei dem Gerät erwarten kann. Dann laufen lassen ... und warten, bis kein Strom mehr fliesst. Es wird nichts mehr "gedreht"! Mehr braucht es nicht! Ausser halt etwas Geduld ... ;D
Spannungsabfall. Dünne Kabel Lausige Bananenstecker Krokoklemmen All die netten Spielsachen die man so hat in der Restekiste. Chinamänner haben auch anscheinend grosse Kisten. Franz
Und vielleicht weil doch ...
;D
Genau so ist es. Die Spannungseinstellung ist relevant, aber der genaue Wert nicht so - alles zwischen 3,5 V und 3,9 V ist ok. Und Dicke des Kabels und Verluste beim Anschluss sind völlig wurscht - das gibt vielleicht minimale Verluste beim Laden, aber gegen Ende des Ladevorgangs fliesst kaum noch Strom, und dann gibt es auch keinen Spannungsabfall mehr. Gruss Manfred
Mag ja bei Winston durchgehen ... aber die Blauen Zellen sicher nicht mit 3.9V! :eek:
Hallo Manfred Das ist deine Denkart. Aber du mußt das anders sehen. Dr. Unwissend. wundert sich das die Spannung nicht hoch geht. Ampereregler ist auf Anschlag. Aber nur 6 A statt 10 A die er gekauft hat. Voltregler nIcht. Also drehen wir ein bischen weiter. Ändern tut sich der Amperewert. Super denkt sich der Dr. Da hama an Fehler. Rest kannst du dir ausrechnen. Und nimm mein Beispielfoto. Du hast schon recht, geringerer Strom, geringerer Spannungsabfall. Aber wenn voll, wo steht dann der Spannungsregler. Bei 5,2 Volt. Abends wäre noch alles in Ordnung. Aber Morgens. was sagst du dann dem Dr. Unwissend. Ich möchte es ihm nicht sagen müssen. Punkt. Franz
Nochmal Danke für Hinweise und Tipps Irgendwie habe ich da wohl einen Denkfehler. Ich habe bisher nur in 2 Stufen mit 3,4 V und 3,65 V am Labornetzteil geladen. Direkt an den Klemmen habe ich Spannung auch so gemessen. Messe ich an einer Biluxlampe und will dort 3,6 V messen, muss ich das Labornetzteil höher drehen .... aber genau dann laufe ich doch in die Gefahr des Überladebereichs
Das habe so gemacht .... außer dass es in 2 Stufen war (erst 3,4V und dann 3,65 V) Der Ladestrom schwankt je nach Einstellung und Ladung zwischen 2 und 5 A Es wird aber nicht mehr als 3,325 V an den Zellen In ein paar Tagen fange ich nochmal an .... mit Geduld haben :lol: Gruß james
Der Chemie (und auch der Physik) sind die Markenlabel wurscht. Die unerwünschten Prozesse bei LFP-Zellen beginnen oberhalb von 4 V, und auch dann werden die Zellen nur geschädigt und sind noch lange nicht kaputt. Sie gehen halt aus der Form, wenn man mit der Energiezufuhr nicht aufpasst, genau wie unserereins ;D Erfahrungswert (blaue Zellen): aufgrund von hektisch-schlampigen Initialisieren in Verbindung mit einem kaputten Billig-Balancer hatte ich eine Zelle meiner 80er-Batterie bei 4,5 V (sogar zweimal :evil: ). Sie ist dadurch ein paar Millimeter dicker geworden. Weil es die Zellen einzeln für unter 50 Euro gab und ich das Paket eh nochmal auseinandernehmen wollte, hab ich sie ausgetauscht - kaputt ist sie aber nicht: ich habe damit eine Aussen-LED-Leuchte mit Bewegungsmelder gepimpt. Da war bisher eine Mignonzelle drin, hat tags geladen und nachts geleuchtet - was natürlich im Winter nicht mehr funktioniert. Mit der 80er-Zelle soll sie jetzt im Sommer laden und im Winter leuchten, was zumindest seit Dezember hervorragend klappt. Gruss Manfred
Vielleicht solltest auch DU irgend einmal einsehen, dass Li nicht Li ist ... und dass man Winston nicht zwingend auf anderes übertragen kann ... Aber Deine Zerstörungen und Deine Installationen haben wir ja auch gesehen ... :wink: Es gibt keinen zwingenden Grund, dass jeder seine (schiechten) Erfahrungen selber macht!
Lieber Acki, danke nochmal für Deine Einschätzung bei meinen 280AH mit Zeit der Initialladung. Das hast Du gut geschätzt, aber es war dann doch etwas mehr, weil die Zellen ja mit unterschiedlichen Ladungszuständen kommen. Deine Info war für mich insofern hilfreich, das ich zumindest nicht mehr so ungeduldig war. :wink: Erfahrungswerte raten dann eher zur Geduld...... was einem nicht immer leicht fällt :lol: Letztendlich hat es ja 7 Tage gedauert wie oben schon geschrieben. Auch ein ganz GROSSES DANKE an alle anderen Forumsmitglieder , die sich hier alle sehr viel Mühe geben und Ihre Erfahrungen hier teilen. :daumen2: Das Gute ist, dass man Mal merkt, wie viel 280 Ah sind....
90 Nespressos ... oder 90 h fernsehen (bei 12 Volt) :wink:
Also ich nehme die 90 Nespresso. Und keine Widerrede. Ich war der erste. Franz Kaffee gibt es bei mir immer genug Da ich ein paar Tage weg bin, möchte ich mir in der Zeit "anständig gute" Messleitungen und Krokodil-Klemmen liefern lassen. Für Tipps und Links bin ich dankbar Gruß james
Warum Krokodilklemmen? Crimpe dir ordentliche M6/M8 Ösen an dein Kabel und verschraube die ordentlich. Dann brauchst du dir keine Gedanken mehr über den Kontakt oder "abrutschende" (und dann gerne kurzschlussverursachende) Verbindung machen. Messleitungen: Silikonkabel, feinlitzig, nicht zu kleiner Querschnitt. Notfalls auch Lautsprecher Kabel, wenn der Querschnitt noch höher sein darf. Ist etwas teurer, hält aber länger. Nichts ist dussliger als ne Fehlmessung bei einer Fehlersuche durch Wackelkontakt/Unterbrechung in der Messleitung.... Und sowas benutze ich: --> Link --> Link Sch... Editiersperre. Ich mache auch Balancerleitungen aus ähnlichem Draht, aber kleinerer Querschnitt, z.b. 24 AWG. Nochmal vielen Dank für die Unterstützung und die Hinweise Ich war ein paar Tage weg .... nun habe ich neue Messleitungen (neue Stecker verlötet und Kabelschuhe gecrimpt) gemacht und es geht weiter. Bei 3,5V am Lobornetzteil wird mit gut 9 A geladen (langsam abnehmend) Später erhöhe ich dann auf 3,65 V und lasse die Zellen anschließend noch parallel stehen. ![]() Gruß james Nein, nix erhöhen! Einmal einstellen am Anfang und gut! Sonst kann es passieren, daß Du evtl. schon neue Zellen benötigst. Dabei hast Du noch gar nicht verbaut!
Er will doch letztendlich die Zellen mit 3,65V initialisieren. Das kann er natürlich nur wenn er die Spannung von aktuell 3,5 auf 3,65V anhebt.
Vorsicht: wenn du jetzt ,wo noch Stromfluß vorhanden ist. Den Spannungsregler hochdrehst, hast du die Kontrolle über deine Maximalspg, verloren. Und Wuidsau hat recht mit seiner Aussage. Noch einmal der Weg zum Einstellen der Maximalspg. 2 Bilux 55Watt parallel an das Netzteil anschliesen. Ohne accu. Spannung auf 3,55 V Einstellen.Gemessen mit Multimeter an den Biluxklemmen. Nicht an den Buchsen des Netzteil Den Spannungsregler mit Klebeband sichern. Lampe weg. und an den Accu anschliessen. Erst wenn der Strom auf Null ist. Dann stellst du vorsichtig die Spg hoch auf deine gewünschte Spannung von 3,65. Das dauert dann keine Minute. alles andere ist Käse. Schau dir das Foto an. Dort hast du ja eine Differenz in den Spg. Zählen bei der Spannugsmessung nur das MM an den Accupolen. Nie die Anzeige am Netzteil als Basis nehmen Franz
Sorry, genau das habe ich vorausgesetzt bzw. aus dem Satz von JamesBond herausgelesen. Wenn ich das falsch verstanden habe, bzw. ihr anders gelesen habt ist euer Einwand natürlich berechtigt. :-) Grüße Ich verstehe weiterhin nicht, warum man stufenweise initialiseren will und tut ... :nixweiss:
Habe ich gerade einen Knoten im Hirn? Warum nicht einfach mit einem MM die Spannung an den offenen Enden am Netzteil messen......genau auf die 3,65 justieren, anschließen und dann Feuer!? Den Strom kann ich ja mit der Strombegrenzung etwas reduzieren, wenn ich nicht die volle Leistung des Netzteil abfordern will. Grüße Basis für mich war das Foto. Und das spricht eine andere Sprache. Franz
Kann ich jetzt warten, bis der Strom auf Null geht .... oder soll ich nochmal neu beginnen?? :?: :?: :?: Gruß james ..... irgendwie habe wohl ein Verständnisproblem :cry: Ihr bringt mich durcheinander..... Wenn ich meine beiden Testakkuaufbauten lade (0,6Ah und 1,3Ah) dann drehe ich alle Regler für A und V am Netzteil auf Null. Schließe es kurz und stelle dann meine 0,3A oder 0,6A ein. Danach stelle ich die Volt, gemessen an den Netzteilanschlüssen per MM auf 14,6V ein. Anzeige zum Netzteil hat eine Differenz von 0,01V. Danach klemme ich den entsprechenden Akkupack an. Die Spannung ist am Anfang bei 13 irgendwas Volt und die Ampere schwankt um z.B. 0,6 A. Mit der Zeit geht die Voltzahl nach oben in Richtung 14,6V und die Stromstärke gegen Null. Mach ich was falsche? Eigentlich nicht....
Lass dich nicht verwirren. Du fährst ja keinen Strom. also ist der Spannungsabfall sehr gering. Und damit nicht relevant. Franz
Keiner weiß hier, ob du die Spannung am Netzteil auf welche Spg eingestellt hat. Der nächste Punkt: und der ist Wichtig. Du hast einen Spannungsabfall an deinen Kabeln von 0,2 Volt. Bei 9 Ampere. Geht der Strom zurück, weil Zellen voll, verlierst du auch den Spannungsabfall. Steht jetzt der Regler (Spannung) auf 4,5 Volt. Liegt diese Spannung am Accu an. Was das bedeutet, darfst du dir selber ausrechnen. Im warsten Sinne des Wortes. Deine Zellen haben lt. Foto eine Spg. von 3,32 und 9 A. Dreh den Spannungsregler voll auf. Die Spg. an den Accuzellen wird nie auf die 30V steigen können. Sollte es anders sein, melde ich mich freiwillig für die Geschlossene. :roll: :roll: Den die Zellen bestimmen die Spg. Solange sie nicht voll sind. Erst wenn sie voll sind, kommt die Spg des Netzteil zum Tragen. Und dann ..ja und dann... ???? Mach es so wie ich es beschrieben habe. Da bist du immer auf der sicheren Seite. Franz Franz
Meine Erfahrung, denen ich geholfen habe. Durch zu dünne Kabel wird zuviel Spannungsabfall generiert. Hier sind die 10A Netzteile an der Spitze des Problemkreises. Und jetzt beginnt ein Teufelskreis. Man stellt die Spg am Netzteil auf die 3,65 V. Aber der Strom ist bei nur 7 A. Was macht der Nichtwissende. Er dreht den Spannungsregler ein bischen. der Strom steigt auf die 10A. Aber: Sind die Zellen voll, steigt rasant die Spg auf den eingestellten Wert am Regler. Und keiner weiß, wie die die eingestellte Spannung ist. Den die Zellchemie bestimmt den Spannungswert. Franz
Klar.....wir sind uns da natürlich einig. ABER......genau dieses verstellen am Netzteil sollte man eben nicht machen. Wenn man sich daran hält, benötigt man ja auch den "Umweg und Aufwand" mit der Last nicht.
ähm.... doch, ein wenig. Wenn meine Zellen da wären, würde ich den Strom auf max. stellen, am Anschluss des Netzteils per MM die Spannung auf 3,65V und den Parallelpack anschließen. Dann warten bis Strom bei Null ist. Stehen lassen, zusammenbauen... |
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