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LED-Beleuchtung, wie gehen LED s kaputt?


taps am 07 Mär 2021 20:26:11

Hallo,
Frage an die Elektronikexperten:
wir haben etliche LED in einer Hängelampe verbaut.
Es sind LED-Einsätze mit mehreren größeren Leuchtflächen.
Nun fangen einzelne Flächen davon in unregelmäßigen Abständen an zu blinken, zu flackern.
Das geht dann eine ganze Weile, dann kriegen sie sich wieder ein und irgendwann geht das Spiel von vorne los.
Manchmal gehen sie dann auch ganz aus/bleiben aus, aber immer nur einzelne Flächen.
Von den 4 Einsätzen hat es jetzt schon 3 getroffen.
Was kann das sein?
Kontaktproblem?
Spannungsschwankung?
Das Schaltnetzteil an der Decke ist neu...
Gruß
Andreas

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macagi am 07 Mär 2021 21:34:01

Die LEDs selbst gehen eigentlich kaum kaputt, die Treiberelekronik schon. Wir hatten an der Hängelampe im Esszimmer auch schon ein paar Ausfälle.

ulysser am 07 Mär 2021 23:26:27

versuche einen Spannungsstabilisator einzubauen !

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rkopka am 07 Mär 2021 23:51:38

ulysser hat geschrieben:versuche einen Spannungsstabilisator einzubauen !

Oder (falls möglich) LED Module mit 10-20V Eingangsbereich. Viele 12V Lampen machen es sich einfach und dimensionieren genau auf 12V. Beim Womo hat man aber auch bis zu 14,8V und dann werden die Teile überlastet. Vor kurzem hat hier wer einen Link auf einen DCDC Wandler gepostet mit 10-30V(?) nach 12V. Das wäre die angesprochene Lösung.

RK

fschuen am 08 Mär 2021 09:35:26

Wie geschrieben gehen die LED selber gar nicht kaputt; bei sehr langem Betrieb sinkt die Lichtausbeute, sie werden also immer dunkler.

Die Treiberelektronik ist bei billigeren LED häufig nicht sehr robust - ich bin dem mal auf die Spur gegangen und habe kleine, frei hängende Spulen gefunden. Die schwingen halt - manchmal hört man das sogar summen oder pfeifen - und irgendwann bricht der Draht. Ich habe das mal versucht zu reparieren und bin zur Feststellung gelangt, das Löten unterm Mikroskop ein Job für Masochisten ist.

Wegwerfen und neu kaufen hilft zuverlässig. Die gute Nachricht ist, dass die Leuchten oder Lampen meistens recht bald kaputtgehen oder ewig halten.

Gruss Manfred

alzu am 08 Mär 2021 10:17:53

Manche LEDs sind temperaturempfindlich und gehen bei Kälte kaputt, einige schon bei 5 Grad minus. Und nur, wenn sie ausgeschaltet sind, sonst reicht die Eigenwärme zum Überleben.

rkopka am 08 Mär 2021 10:47:56

fschuen hat geschrieben:Die gute Nachricht ist, dass die Leuchten oder Lampen meistens recht bald kaputtgehen oder ewig halten.

Kann man sich leider auch nicht drauf verlassen. Ich habe zuhause eine Lichtseilanlage mit 12V (geregelt). Alle 2 Jahre oder so geht eine Lampe ein. Weniger mit Flackern als mit kleiner Rauchsäule oder einem Knacken.

RK

thomas56 am 08 Mär 2021 10:54:16

ich habe aus Unachtsamkeit Lampen mit 12V gekauft, die haben sich reihenweise alle verabschiedet. Zum Winter wird die Spannung durch die TK nochmals angehoben und wenn es keine Spannungsabdeckung von min. 10-20V gibt, verabschieden sich die Dinger! Mit Frost habe ich noch keine Probleme beobachten können.

kielius am 08 Mär 2021 10:54:30

rkopka hat geschrieben:Kann man sich leider auch nicht drauf verlassen. Ich habe zuhause eine Lichtseilanlage mit 12V (geregelt). Alle 2 Jahre oder so geht eine Lampe ein. Weniger mit Flackern als mit kleiner Rauchsäule oder einem Knacken.

RK

Sind das nicht eher "Halogen Leuchten"?

rkopka am 08 Mär 2021 11:04:07

rkopka hat geschrieben:Kann man sich leider auch nicht drauf verlassen. Ich habe zuhause eine Lichtseilanlage mit 12V (geregelt). Alle 2 Jahre oder so geht eine Lampe ein. Weniger mit Flackern als mit kleiner Rauchsäule oder einem Knacken.
kielius hat geschrieben:Sind das nicht eher "Halogen Leuchten"?

Das waren sie, als ich die Anlage montierte. Aber mit Aufkommen der LEDs habe ich diese und auch meine ganze Wohnung schon vor Jahren umgestellt. Und auch bei den 230V LEDs hatte ich schon Ausfälle.

RK

ConducteurCC am 08 Mär 2021 11:05:25

taps hat geschrieben:Von den 4 Einsätzen hat es jetzt schon 3 getroffen.
Was kann das sein?


Das können, falls vorhanden, die internen Wandler sein oder die LED's selber, weil sie entweder die Wärme nicht wegschaffen und/oder halt übliche China-Qualität sind.
Dagegen hilft nur, so lange nach anderen Herstellern schauen, bis es funktioniert.

Ich habe schon haufenweise LED's entsorgen müssen. Bin dann etwas besser gefahren, wenn ich sie von deutschen Verkäufern gekauft habe, statt die besonders 'günstigen' im Netz. Ist aber trotzdem Lotteriespiel.

proff56 am 08 Mär 2021 20:09:44

taps hat geschrieben: ...
Das Schaltnetzteil an der Decke ist neu...

Hallo Andreas,

möglicherweise kenne ich die Ursache aus meiner Erfahrung .... abgesehen davon, dass es zufälllig auch ständig Qualtiätsmängel sein könnten.
Aber leider fehlen mir Angaben für präzisere "Ursachenforschung" .... also ....

ich gehe mal davon aus, dass es sich um 12Volt Leuchtmittel handelt und das verwendete Schaltnetzteil keine Gleichspannung erzeugt, also ein sogenannter elektronischer Trafo ist, wie man ihn anstelle eines schweren, brummenden Trafo für die (alte) Halogenlampentechnik früher verwendete. Ich spreche also nicht von Netzteilen speziell für LEDs, die eine Gleichspannung erzeugen.

Die LED-Leuchtmittel vertragen i.d.Regel sowohl Gleich- als auch Wechselspannung - so wie die "alten" Halogenlampen auch. ABER: die üblichen elektronischen Trafos für Halogenlampen erzeugen nur eine Wechselspannung mit sehr hoher Frequenz (im Gegensatz zu den alten, schweren Trafos mit 50Hz). Viele 12V-LED-Leuchtmittel (bzw.deren Elektronik) vertragen diese hohe Frequenz nicht oder nur kurze Zeit.

Übrigens: LEDs mögen keine Hitze - Kälte macht ihnen nichts aus!

Irmie am 20 Mär 2021 23:17:07

Hallo Andreas,

Helge hat es richtig erkannt! Es ist die Frequenz der Schaltnetzteile. Ich persönlich vermute, dass auch Ladebooster nicht immer eine saubere Gleichspannung abgeben und eine Ursache sein können.

Irmie

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