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Hallo zusammen, vielleicht kann mir jemand von Euch bei folgendem Problem weiterhelfen: Beim Selbstausbau meines Kastenwagen möchte ich gerne ein Querbett ins Heck bauen. Bei meinem Entwurf ist es erforderlich, dass die zur Hecktür zeigende Seite des Lattenrostes über die gesamte Fahrzeugbreite freischwebend ist, da darunter z.B. zwei Fahrräder verstaut werden. Ich habe schon gesehen, dass einige Leute bei anderen Bett-Konstruktionen mit Vierkant-Aluprofilen (Bosch o.ä.) arbeiten. Das würde ich gerne vermeiden, weil ich gleichzeitig darauf achten muss, mit der Gesamtkonstruktion nicht zu hoch zu kommen, weil sich dadurch wieder die Größe der darüber verbaubaren Fenster reduziert. Aus diesem Grund möchte ich nach Möglichkeit gerne ein L-Profil verwenden, auf dem direkt die Latten aufliegen. Die Frage, die sich mir jetzt stellt, wäre, welches Material und welche Stärke ich vorsehen sollte, damit alles über die gesamte Breite von knapp 1,90 m noch schön stabil ist. Es wäre gut, wenn das Profil in der Mitte ca. 150 kg aushalten würde. Ich hoffe, ein L-Winkelprofil aus Aluminium oder Stahl kann diesen Dienst verrichten, aber mit der Dimensionierung bzw. Materialstärke bin ich mir sehr unsicher. Irgendwo hatte ich mal was von einem Stahlwinkelprofil (40 x 40) in 4mm Stärke gelesen. Meint Ihr, das würde die Anforderungen erfüllen bzw. wie müsste das Profil (Alu oder Stahl) dafür korrekt dimensioniert sein? Herzlichen Dank im Voraus! Viele Grüße Christian Servus Die 150 kg teilen sich auf mehrere Profile auf. Oder hast du das schon berücksichtigt? :D Eisen 40/40/4 würde ich als überdimensioniert halten 3mm würde reichen denk ich. Hast eine Eisenbude in der nähe, vielleicht kannst so ein Profil aus dem Regal ziehen und dich drauf setzen, dann hast ein besseres Gefühl dafür. Ob nicht ein 2mm Profil reicht Wirst ja auch auf das Gewicht achten wollen. ....brauchst du nur einen Rahmen oder können auch mehrere Längsstreben verbaut sein?
denken ist gut, rechnen ist besser.... beim Aufsteigen trägt nur ein Profil Eisen 40/40/4 würde sich bei punktförmiger Belastung um 25 mm durchbiegen ![]() ein 80/40/4 um 3,25 mm grüße klaus Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Wobei eine Punktförmige Belastung in diesem Sinne nicht stattfindet weil sich die Kraft über das Lattenrost noch verteilt. Moin, ich würde statt des L Profils immer ein Rechteckrohr empfehlen, bei gleichen Aussendimensionen ist ein Rohr fast doppelt so steif wie ein L-Profil. Es gibt online mehrere Rechner für die Durchbiegung von Profilen, musst Du mal googeln. Deine 150 kg Last sehe ich als zu hoch an.
Für 2 Personen ist das die untere Grenze, ich würde eher auf 200 kg gehen!
Nach den Berechnungen von Klaus wirst Du um diese Profile kaum herumkommen. Ich plane gerade etwas ähnliches, vermutlich werden es beim Bett 40 x 40 mm Profile! Und zur Stabilisierung keine Latten, sondern die gleichen Profile auch quer montieren.... und dann eine richtige Matratze oben drauf, dann braucht's auch keinen Lattenrost! Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Dem kann ich nur zu stimmen, dein angedachtes Profil wir sich beim ersten umdrehen durch biegen, da ich nicht annehme das nächtliche Aktivitäten komplett ausgeschlossen sind empfehle ich ein 40x40x4mm Stahl-Rohr. Lattenrost kannst du dir sparen ist viel zu schwer, lieber eine Holzplatte und gut ist es. Ich habe mittlerweile zwei Fahrzeuge ausgebaut Neoplan Bus und Mercedes Düdo und da dem entsprechende Erfahrungen gemacht Wow, das ist ja mal eine Rückmeldequote - herzlichen Dank für die vielen, schnellen Antworten! Tolles Forum ;) Zu Euren Fragen/Anmerkungen: Die 150 kg habe ich auf ein Profil und nicht auf mehrere gerechnet, weil man direkt über dem Profil das Bett quasi noch als Couch nutzen können soll und man somit direkt (mehr oder weniger mittig) auf dem Träger sitzt - die gepolsterten Hecktüren dienen dabei als Rückenlehne. Die Last verteilt sich zwar immer noch minimal auf die anderen Profile, aber sicherheitshalber sollte man auch bei statischer Belastung an der Stelle wohl eher mit 200 kg rechnen. Danke für den Hinweis! Die Berechnung von Klaus finde ich da sehr aufschlussreich. Leider habe ich online keinen brauchbaren "Durchbiegungsrechner" gefunden, sondern immer nur welche für seltsame Spezialprofile. Klaus, ist das ein Screenshot von einem professionellen Programm oder findet man diesen Rechner auch irgendwo online? Die vorgeschlagene 80x40x4 Variante wiegt bei Stahl wohl so ca. 7 Kilo, das könnte ich noch verschmerzen. Ich habe leider wirklich ein riesiges Problem mit der Betthöhe, daher scheiden die Vierkantlösungen (insgesamt ja ca. 3,5 cm höher) leider ziemlich sicher aus, auch wenn das bestimmt die stabilere Variante wäre. Den Latterost brauche ich übrigens statt einer Platte, weil das eine ausziehbare Lösung mit ineinander verschiebbaren Latten werden soll. Hallo Wissensdurst, ich plane eine ähnliche Variante wie Du. Unter dem Bett möchte ich einen Auszug für die Fahrräder installieren. Hast Du den Rahmen schon fertig? Mich würde auch interessieren, wie Du den Rahmen an den Seitenwänden Deines Fahrzeugs befestigst. Danke und Grüße Ducampo |
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