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Keile, Hubstützen oder Vollluftfedern? 1, 2


DonWoMo am 04 Nov 2021 19:51:30

Wir warten auf unseren 3,5t Eura Alkoven und da sich die Lieferung verzögert mache ich mir Gedanken über die technische Aufrüstung. Da wir aus dem Bootsbereich kommen sind mir manche Themen fremd. Ein Beispiel ist der unebene Untergrund den es auszugleichen gilt.

Unser Wohnmobil wird nur 3,5t wiegen dürfen, wir wollen das versuchen ob wir damit klarkommen, Gewicht spielt also eine Rolle. Ich frage mich welche der drei angeführten Möglichkeiten die vollkommenste ist. Keil ist günstig und leicht. Applikation werden wir sehen, wir haben schon beschlossen unsere Marrige-Savers ins Wohnmobil mitzunehmen, so sollte die Kommunikation klappen. Hubstützen sollten den Job auf jeden Fall hinbekommen, aber 65kg extra Gewicht ist ein ziemliches Commitment. Mein Auge fiel dann auf eine 4C-Vollluftfederung, Gewicht nur 35 kg. Ist das ein Kompromiss? Mein Porsche hat das schließlich auch, tolle Sache. Was meint ihr, ist das einem 3,5t Wohnmobil zuträglich?

Preis hab ich angeschaut, da holt man schon tief Luft …

Grüße Don

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BiggiK am 04 Nov 2021 21:07:12

DonWoMo hat geschrieben:Wir warten auf unseren 3,5t Eura Alkoven und da sich die Lieferung verzögert mache ich mir Gedanken über die technische Aufrüstung. Da wir aus dem Bootsbereich kommen sind mir manche Themen fremd. Ein Beispiel ist der unebene Untergrund den es auszugleichen gilt.

Grüße Don


Hallo Don, ich schlage vor, du nutzt dein mobil erstmal und sammelst eigene Erfahrungen, bevor du Tausende Euro ausgibst. Kauf dir zwei vernünftige keile, nicht die kleinen, sondern die Maxi Ausführung, die sind stabiler und halten länger. Das kostet keine 100 Euro.
Ich weiß nicht, wo du nächtigen willst, aber in der Regel brauchst du gar nix ausgleichen.
Auf Campingplätzen und Stellplätzen ist der Untergrund meist so gerade, dass du die keile gar nicht auspacken musst. Wir haben sie in 24 Tagen Frankreich und Spanien genau 2 mal rausgeholt. Unser Ducato steht hinten immer leicht höher. Stört uns nicht, denn wenn beim schlafen der Kopf zwei Zentimeter höher als die Füße sind, macht das nix. Man lernt außerdem beim Parken gleich zu schauen, wie man sich am besten platziert, das kommt mit der Zeit von alleine.
Doof ist, wenn der Platz seitlich schräg ist und einer könnte aus dem Bett rollen. Dann beheben wir das mit den Keilen. Muss nicht 100% grade sein.
Der einzige Vorteil von Stützen, den ich auch gerne hätte, ist, dass es im Heck ganz schön schwankt wenn jemand noch rumläuft im mobil. Nach einigen Nächten haben wir uns aber auch daran gewöhnt und werden schon gar nicht mehr wach davon.
Daher werde ich auch weiterhin ohne den technischen Kram auskommen, der ja ganz schön teuer ist und eben auch schwer. Lieber bleiben wir unter 3,5 Tonnen und machen das oldschool wenn’s nötig ist.
Nachrüsten kannst du das immer noch, wenn du merkst, dass du das brauchst. Dann verkaufst du die keile und fertig.
Gruß Birgit

huskimarc am 04 Nov 2021 21:53:48

Warum hast du nicht gleich einen mit maxi fahrwerk gekauft?

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Fledermaus am 04 Nov 2021 21:59:51

Servus
Vollkommen ist natürlich die 4 Kreis und Keile
Fahrkomfort ideal, mit allen Vorteilen des Anheben des FZ für Gelände ( max 25kmh), oder hinten anheben und vorne absenken für die Fähre.

Stützen werden beim Freistehen als Camping definiert, deren Vorteil es wackelt halt nicht.
Und nicht jeder CP , F(reistehplatz oder SP ist so eben das es ohne ausgleichen funktioniert.

Sollte die Vollluftfeder am Platz nicht ausreichen, einfach Keile unter die Räder, grob ausrichten, den Rest macht die Luft.

Wollte ich auch machen lassen aus den obigen Gründen, leider ist mir der :virus: in die Quere gekommen. Und eventuell zusätzlich bei längeren Aufenthalt am CP Handstützen ums kleine Geld

mv4 am 04 Nov 2021 22:06:08

Birgit hat es auf dem Punkt gebracht....erstmal nutzen ...dann sieht man was man wirklich braucht.

NeuerCamper2021 am 04 Nov 2021 22:10:51

Nimm die Keile weil du ansonsten >3,5 to. bist.

Gruß
Hans

Navigatore am 04 Nov 2021 22:34:22

Lieber Don,

nimm Keile, sie werden es ja doch.

Ich wundere mich so ein bisschen über Deine Fragen. Du wolltest Dir zunächst einen Alpa (deswegen erinnere ich mich so gut an Deine Beiträge) oder einen Carthago Liner kaufen. Dann waren die Mindestanforderung an das Basis-Fahrzeug alle erdenklichen Assistenzsysteme ... und nun ist ein kleiner 3,5t Eura geworden. Jetzt fabulierst Du von Hubstützen oder 4-Kanal-Luftfeder... und hast an anderer Stelle vorgerechnet, dass Du wegen Deiner Ausstattung bereits jetzt schon überladen fahren musst.
Und Du wirst auch nicht müde in jedem zweiten Beitrag auf Deine Yacht und nun auch noch Porsche hinzuweisen ... ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

Tinduck am 05 Nov 2021 07:51:07

Probiers erstmal mit Keilen. Mit den Bewegungen im Stand wirst du keine Probleme haben, weil du das vom Boot schon gewohnt bist. Und wenn das Gewicht zählt, sind Hubstützen die schlechteste Lösung. Vom Preis her auch.

Für mich persönlich sind die Dinger eh teurer Luxus-Ballast und nur noch was, das an Bord kaputtgehen kann.

bis denn,

Uwe

Gast am 05 Nov 2021 08:55:57

Keile sind quasi Grundausstattung! :ja:

Wir fahren jetzt seit 9 Jahren mit einer Zusatzluftfederung an der HA herum, das reicht in 98% der Fälle aus. Die Keile haben wir immer noch dabei, aber wir brauchen sie kaum noch.

Dazu bringt die Zusatz-LuFe eine Stabilisierung der Fahreigenschaften. Wichtig ist, dass man beide Seiten getrennt regeln kann…. damals haben wir etwa 1200 € mit Einbau bezahlt…. eine der besten Investitionen in‘s Zubehör. Dazu kommt, wenn die Zusatz-LuFe ausfällt, hat man immer noch die Serienfederung zum Weiterfahren!

rkopka am 05 Nov 2021 10:14:18

BiggiK hat geschrieben:Ich weiß nicht, wo du nächtigen willst, aber in der Regel brauchst du gar nix ausgleichen.
Auf Campingplätzen und Stellplätzen ist der Untergrund meist so gerade, dass du die keile gar nicht auspacken musst.

Das sehe ich anders. Ja, es gibt genug CP, die recht eben sind und SP, die eher wie ein Parkplatz sind. Aber ich kenne auch genug CP (z.B. HR am Meer), wo ich selbst mit Keilen nicht ganz eben wurde, weil die eben nach der Natur angelegt sind. Bei mir ist auch das Heck etwas höher und ich schaue drauf und stehe halt mal anders als die Womos daneben. Hier gibt es aber extreme Plätze, wo genau vorgegeben ist, wie du stehen mußt (z.B. GB). Da funktioniert das nicht. Minimal schief ist ja nicht so wild, aber relativ bald wird das z.B. beim Kochen und Duschen schon lästig. Irgendwann muß man auch aufpassen, wie man was auf den Tisch stellt, damit es nicht gleich am Boden liegt :-).

huskimarc hat geschrieben:Warum hast du nicht gleich einen mit maxi fahrwerk gekauft?

Was hat das mit Keilen und Ausgleich zu tun ? Der kommt doch auch nicht mit einer voll steuerbaren Luftfederung ?

RK

DonWoMo am 05 Nov 2021 11:42:07

Vielen Dank für Eure Beiträge und die guten Tipps sowie geteilten Erfahrungen. Das hilft mir schon, mich im Dschungel der Neuheiten die Spreu vom Weizen trennen zu können.

Keile kommen ganz sicher an Bord, wie ich hier lerne kann man diese immer wieder mal brauchen. Aber auch gut zu lesen, dass sie häufig nicht nötig sind.

Maxi-Fahrwerk: wir haben uns letztlich bewusst für klein und leicht entschieden und gegen gross und schwer. Maxi Fahrwerk bringt um die 40kg extra Gewicht. Falls ich die übrig habe, fällt mir vermutlich etwas besseres damit ein wie die Auflastung. Zudem hatten wir auch keine Auswahl mehr - kaufen so wie er ist oder eben nicht war unsere Wahl.

An eine Luftfederung nur an der Hinterachse hatte ich als Problemlösung nicht auf dem Schirm, vielen Dank dazu!

Also nochmals vielen Dank für Eure Hilfe, Grüße Don

BiggiK am 05 Nov 2021 11:53:41

Don, wie gesagt erstmal fahren und eigene Erfahrungen sammeln. Man kann ja alles mögliche nachrüsten und muss nicht gleich mit Vollausstattung starten. Vieles wird man dann vielleicht auch verwerfen, weil man merkt, dass es nicht wirklich notwendig ist.
Gruß Birgit

huohler am 05 Nov 2021 11:57:13

DonWoMo hat geschrieben:Keile kommen ganz sicher an Bord, wie ich hier lerne kann man diese immer wieder mal brauchen. Aber auch gut zu lesen, dass sie häufig nicht nötig sind.


Das hängt stark davon ab was für Stellplätze man nutzt. Als häufig Freisteher sind meine Keile sicher zu deutlich mehr als 50% im Einsatz.
Ich habe XXL Keile --> Link und benötige die max 18cm auch häufiger.

Hubert

Inselmann am 05 Nov 2021 12:22:48

DonWoMo hat geschrieben:
An eine Luftfederung nur an der Hinterachse hatte ich als Problemlösung nicht auf dem Schirm, vielen Dank dazu!



Ausser hinten hoch und runter wird die aber nichts machen. Seitenausgleich geht bei unserem Transit fast gar nicht damit.
Wenn ich eine Seite aufpumpe, geht die andere fast genau so hoch mit. Unser Transit hat vorne auch einen Stabi der die Fuhre gerade halten will in Schraeglage.

Ich habe vorne unter dem Motorhalter Schemel feste Stuetzen wenn laenger geparkt(also fast auf Vorderachen Linie). Wenn ich hinten die Zusatzluftbaelge aufpumpe kann ich VORNE die Stuetzen rausnehmen ohne sie freizukurbeln. Selbst die Front geht mit hoch wenn ich hinten aufpumpe.

Ausser Hubstuetzen sehe ich keine richtig funktionierende Loesung wenn du wirklich gerade und wackelfrei stehen willst.

Und auch die Verbesserung der Fahreigenschaften fand ich nicht bemerkenswert. Straffere Stossdaempfer hinten haben bei mir eine MENGE verbessert. Selbst die Traktion in Spitzkehren, viel weniger druchdrehen (Frontantrieb)

Aber nur meine Erfahrung/Meinung.

PS ich habe auch Keile, aber die musste ich nur in extrem Situationen (wenn die Dusche nicht ablaeuft) unterlegen. Der Rest liess sich mit
etwas hin und her probieren oft zufriedenstellend loesen in den letzten 6 Jahren.

dieter2 am 05 Nov 2021 12:35:00

Von den drei Sachen sind die Hubstützen das Sinnvollste.

Mit den Hubstützen brauchst Du keinen Wagenheber mehr, Radwechsel in 10 Minuten.(hab einen Akkuschlagschrauber :wink: )
Keile können zuhause bleiben, habe ich in 10 Jahren mit Hubstützen nie gebraucht.
Dafür ein paar Unterlegplatten falls das Gelände mal zu schräg ist.

Mit der Luftfeder bist Du begrenzt beim Nivellieren.

UweHD am 05 Nov 2021 12:39:04

Tinduck hat geschrieben: ...Und wenn das Gewicht zählt, sind Hubstützen die schlechteste Lösung. Vom Preis her auch...

Wenn du von hydraulischen, automatisch ausfahrbaren Hubstützen sprichst, dann stimmt das.

Aber was ist alternativ mit den üblichen Kurbelstützen? Wir haben die hinten am Mobil verbaut, die verhindern das Wackeln im Stand effektiv, erlauben (kleinere) Korrekturen einer eventuellen Schräglage, kosten und wiegen wenig und sind per Akkuschrauber ganz fix ausgefahren.
Für mich ist ganz klar die Kombination aus Keilen (für die gröberen Höhenunterschiede) und Kurbelstützen (für die Feinarbeit und Wackelfreiheit) der Kompromiss der Wahl :)

Ruedi1952 am 05 Nov 2021 12:39:53

Ich würde erstmal warten bis es da ist.
Wir haben Keile aber nie genutzt weil unser Womo ab Werk top gerade steht. Eventuell mal etwas vor oder zurückfahren dann sagt Wasserwaage gut.
Stehen wir mal länger stelle ich zwei Stützen hinten unter damit es nicht wackelt.Die 4 Stützen haben 20 EUR gekostet.
Spielt Geld und zusatzgewicht keine Rolle dann baue sir ein was du glaubst haben zu müssen

thomas56 am 05 Nov 2021 12:40:50

tztz2000 hat geschrieben:Wir fahren jetzt seit 9 Jahren mit einer Zusatzluftfederung an der HA herum, das reicht in 98% der Fälle aus. Die Keile haben wir immer noch dabei, aber wir brauchen sie kaum noch.



Kommt ja auf das bevorzugt angefahrende Gelände und auch auf die Lufe an!

Komme selber auch zu 99% mit der Lufe aus und die Hubstützanlage bei 1%-Nutzung ist nur teure, schwerer Ballast...aber eben vorhandener Komfort!

Gerade bei unebenen Gelände lernt man doch mit der Zeit wie man den Platz mit den Unebenheiten anfährt und steht deshalb schon fast richtig, wenn auch nicht immer rechtwinklig zu den Markierungen. :D

thomas56 am 05 Nov 2021 12:42:40

dieter2 hat geschrieben:Mit der Luftfeder bist Du begrenzt beim Nivellieren.


mit den Hubstützen auch, die fahren auch nicht unbegrenzt und schalten ab!

KlausImKnaus am 05 Nov 2021 12:42:54

ich bring' mich mal mit einer weiteren Option ein. Luftkissen für die VA wurden bisher nicht bedacht/vorgeschlagen. Habe ich mir gerade zugelegt, habe daher zwar noch keine Erfahrungen damit. Natürlich haben aber andere User hier schon sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Ich habe trotz des Preises die von Emuk genommen, einfach weil sie sehr stabil sind und bis 20 cm ausgleichen können. Mit meinen Keilen konnte ich das Gefälle nicht ausreichend ausgleichen und sie sind zusätzlich noch leicht eingesunken. Den Rest kann hoffentlich die Zusatzluftfederung hinten richten. Bin gespannt auf den nächsten Urlaub, wie sie sich bewähren.

VG Klaus

huohler am 05 Nov 2021 12:46:55

Ruedi1952 hat geschrieben:Ich würde erstmal warten bis es da ist.
Wir haben Keile aber nie genutzt weil unser Womo ab Werk top gerade steht.


Du scheinst nur auf dem Werksgelände zu parken oder bist zumindest noch nie ausserhalb der norddeutschen Tiefebene gewesen.

Hubert

UweHD am 05 Nov 2021 12:49:39

thomas56 hat geschrieben: ...Kommt ja auf das bevorzugt angefahrende Gelände und auch auf die Lufe an!...

Absolut!
Wir waren z.B. diesen Sommer auf einem wirklich hübschen kleinen CP im Schwarzwald: --> Link
Da gab's eigentlich alles, nur keine ebenen Stellplätze weil alles komplett am Hang. Ohne Keile (oder halt Hubstützen) wäre man da aufgeschmissen bzw. in permanenter Schräglage und der Haussegen würde schief hängen :D


rkopka am 05 Nov 2021 12:50:52

Ruedi1952 hat geschrieben:Wir haben Keile aber nie genutzt weil unser Womo ab Werk top gerade steht. Eventuell mal etwas vor oder zurückfahren dann sagt Wasserwaage gut.

Was nutzt dir ein gerade stehendes Womo, wenn der Boden schräg ist ? Ich erinnere mich an den CP in Göteborg. Die Plätze waren sehr schräg und ich hab mich über ein Womo ohne Keile gewundert, das wirklich fürchterlich schief stand, daß man schon fast Angst bekam, daß es umkippt. Das hatte ich sonst nur, wenn wir auf der Straße standen und dort keine Keile nutzen wollten/durften.

Die Möglichkeit sich andersherum hinzustellen geht auch nicht immer. Manchmal ist der Platz zu eng, oder man kommt (auch wegen Bäumen) nur auf eine Art rein. Und man will ja auch eher zu Sonne oder Meer hin schauen und nicht auf das Klogebäude hinter einem :-).

RK

thomas56 am 05 Nov 2021 12:54:26

UweHD hat geschrieben: Ohne Keile (oder halt Hubstützen) wäre man da aufgeschmissen bzw. in permanenter Schräglage und der Haussegen würde schief hängen :D



da stelle ich mich quer, lasse die Luft raus und stehe gerade. :lach:

Ruedi1952 am 05 Nov 2021 14:17:30

Also wir waren vom Nordkap bis Budapest, Heviz, Jerzens und quer durch Deutschland gefahren.
Die ersten billigkeile haben am Twistesee beim ersten Einsatz gestreikt und in Ernst an der Mosel wollte ich sie nicht rausholen von der hintersten Ecke in der Heckgarage für eine Nacht.
Sonnst haben wir noch nie so uneben gestanden das es nicht mit ein paar cm vor oder rückwärtsfahren zu korrigieren war.

thomas56 am 05 Nov 2021 14:28:35

Ruedi1952 hat geschrieben:Sonnst haben wir noch nie so uneben gestanden das es nicht mit ein paar cm vor oder rückwärtsfahren zu korrigieren war.


diese Fähigkeit scheinen heute wohl nur noch wenige zu beherrschen....die können nur noch Knöppe am Schalter oder Handy drücken......dann noch die Fraktion, die jedem zeigen muss, was sie alles hat! ;D

rkopka am 05 Nov 2021 14:55:40

Ruedi1952 hat geschrieben:Sonnst haben wir noch nie so uneben gestanden das es nicht mit ein paar cm vor oder rückwärtsfahren zu korrigieren war.

Man hat den Anschein, daß es hier ganz unterschiedliche Gruppen gibt.

Die einen haben zufällig oder mit genauer Suche immer ebene Plätze (oder erinnern sich nicht an die anderen). Die anderen stehen auch gern total schief und stören sich nicht daran, daß sie ihre Kaffeetasse festhalten müssen. Dann gibt es die, die mit ein bißchen vor und zurück auch 20cm Höhenunterschied am Hang locker wegstecken. Dann gibts natürlich die Stützenfahrer, die darüber nur lachen und sich weit über alle anderen erheben.

Und die, die ihre Keile nicht im hintersten Eck deponieren, sondern gut erreichbar haben, und auf den Hügelgebieten mit etwas Beobachtung, geschicktem Keillegen und dann herummanövrieren gerade stehen und vorher schon unter den letzten 5 Plätzen am CP den ebensten rausgesucht haben. Leider gehöre ich zur letzten Gruppe.

RK

7xy am 05 Nov 2021 15:38:11

DonWoMo hat geschrieben:Wir warten auf unseren 3,5t Eura Alkoven Ein Beispiel ist der unebene Untergrund den es auszugleichen gilt.

Grüße Don


Hallo Don,

herzlich willkommen bei den Eura Mobil Eignern. Ich würde an Deiner Stelle erst einmal warten bis das Wohnmobil da ist. Unser Eura steht vorne etwas niedriger als hinten. Das nutze ich in Verbindung mit einer selbst gebauten Kreuzlibelle im Fahrerhaus. Habe das hier beschrieben: --> Link Die meisten Plätze haben ein leichtes Gefälle, allein damit das Wasser abläuft. Ich fahre dann so auf den Platz, das das Fahrerhaus nach oben steht. Meist reicht das schon aus.

Ansonsten kommt es drauf an wie Ihr campt. Wenn Ihr überwiegend auf offiziellen Stellplätzen oder Campingplätzen steht, dann eher eine Hubstützenanlage. Wenn Ihr wie wir oft frei steht und nur ein bis zwei Nächte parkt, dann würde ich eine Vollluftfederung nehmen.

dieter2 am 05 Nov 2021 15:43:49

dieter2 hat geschrieben:Mit der Luftfeder bist Du begrenzt beim Nivellieren.

thomas56 hat geschrieben:mit den Hubstützen auch, die fahren auch nicht unbegrenzt und schalten ab!


Das stimm, aber ich kann durch unterlegen den Wagen so hochpumpen wie ich es gerne möchte.
Auch wenn es ein Meter und mehr ist :ja:

thomas56 am 05 Nov 2021 16:25:31

dieter2 hat geschrieben:Das stimm, aber ich kann durch unterlegen den Wagen so hochpumpen wie ich es gerne möchte.


Ja schon, sieht aber immer blöde aus, wenn man auf die gelben Keile fahren muss um die Elekrtonik durch Überlistung zum Ausfahren zwingen muss! :lol:

SteamingWolf am 05 Nov 2021 16:28:05

Moin, da wir so ziemlich überall mal eine Nacht stehen (wenn´s erlaubt ist), nutzen wir die Keile zu 90%. Die Variante Hubstützenanlage wäre mir zu schwer, wenn ich bei 3,5t bleiben müsste und die Vollluftfederung wäre mir zu teuer. Ja ich weiß, ein Mobil für zigTausend und dann keine Kohle für ne Anlage...
... das ist es mir einfach nicht Wert Punkt.
Mit Wasserwaage und Keilen sind wir inzwischen so firm, das es keine 5 Minuten dauert um einigermaßen gerade zu stehen.
Bei unserem Fahrzeug waren die Keile schon beim Kauf/ Abholung dabei.
Bei den Preisen von Eura, setze ich das fast voraus... 8)

pwglobe am 05 Nov 2021 16:51:18

dieter2 hat geschrieben:Das stimm, aber ich kann durch unterlegen den Wagen so hochpumpen wie ich es gerne möchte.
Auch wenn es ein Meter und mehr ist :ja:


Stimmt, sieht nur komisch aus.


dieter2 am 05 Nov 2021 16:53:23

dieter2 hat geschrieben:Das stimm, aber ich kann durch unterlegen den Wagen so hochpumpen wie ich es gerne möchte.

thomas56 hat geschrieben:Ja schon, sieht aber immer blöde aus, wenn man auf die gelben Keile fahren muss um die Elekrtonik durch Überlistung zum Ausfahren zwingen muss! :lol:


Ma sieht das Du noch nie Hubstützen gehabt hast :roll:

Ich muß nicht auf Keile fahren, ich stell auf Manuell und dann fahren sie immer, egal wie schräg das Womo steht.

Pechvogel am 05 Nov 2021 17:24:17

DonWoMo hat geschrieben:...Gewicht spielt also eine Rolle...

Wenn Gewicht eine Rolle spielt dann dürften Hubstützen doch raus sein?
Und wenn es um einen Eura auf Ducato-Basis geht:
Die Federbeine des 250er Ducs quittieren ein vollständiges Ausheben gerne mal mit einem verschieben der Distanzplatte und anschließenden Geräuschen beim Einlenken.



Grüße
Dirk

dieter2 am 05 Nov 2021 17:30:15

Pechvogel hat geschrieben:Die Federbeine des 250er Ducs quittieren ein vollständiges Ausheben gerne mal mit einem verschieben der Distanzplatte und anschließenden Geräuschen beim Einlenken.
Grüße
Dirk


Beispiel ?

eneRPulseGT am 05 Nov 2021 17:52:09

Hi in die Runde,

anfangs wollte ich auch zum neuen Mobil Hubstützen verbauen lassen, aber da ich auch so ein
"unter 3.5t Junkey" bin, musste ich mich auch von dem Traum verabschieden. Das Thema Gewicht
ist mir echt wichtiger. Bin Glücklich, das ich zu 2-t "ehrlich" im 7,4m Fahrzeug unter 3.5 to bleiben kann
und trotzdem alles dabei habe was man braucht.

Da ich noch eine Reserve habe und mich dieser Thread auf das Thema Vollluftfedern gebracht hat,
kurz 3 Fragen dazu:
1. Bringen Volluftfedern was gegen das Geschauckel (habe 2 mech. Hubstützen aber Frau motzt trotzdem) ?
2. Sind es wirklich nur ca. 35 kg gesamt (für vorn & hinten) was das mitbringt ?
3. Was kostet der Spaß für vorn und hinten ? (Preis ist eigentlich Nebensache, muß nur Wissen was ich anmelden muß ;D )

Bis jetzt habe ich immer Keile benutzt,auch wenn es gar nicht nötig war, meist sogar 3, das es auch wirklich passt,
bekomm schier einen Vogel wenn irgendwas krum ist. Bilde mir auch immer ein, das wenn Wagen krumm steht,
die Flammen in Kühlschrank und Truma schräg brennen und die Bude irgendwann hochgeht. :lach:

dieter2 am 05 Nov 2021 18:32:43

Wegen des Gewichtes, ich hab das Hubbett weggelassen, entspricht etwa das Gewicht der Hubstützen.
Wir sind nur zu Zweit, brauchen kein Hubbett.
Die Anlage wiegt ca. 55 kilo.

Fledermaus am 05 Nov 2021 18:39:07

Servus Renè

Mit 10 000 bis leicht dabei und es bleiben dir noch 2 bis 3 000 als Taschengeld übrig.

Oder du kaufst einen Knebel für den Rest. :lach:

Navigatore am 05 Nov 2021 18:39:22

eneRPulseGT hat geschrieben:1. Bringen Volluftfedern was gegen das Geschauckel (habe 2 mech. Hubstützen aber Frau motzt trotzdem) ?
2. Sind es wirklich nur ca. 35 kg gesamt (für vorn & hinten) was das mitbringt ?
3. Was kostet der Spaß für vorn und hinten ?

Wie immer im Leben kommt es ganz darauf an:

1. absolut nicht. Das Gegenteil ist eher der Fall. Das Luftpolster soll ja gerade ein weicheres Federn möglich machen
2. ... was Du verbaut hast. Bei unser Goldschmitt ist noch ein Druckluftspeicherkessel dabei, umfangreiche Elektronik inkl. AirDriveControl, die alles automatisch macht einschließlich Wiegefunktion usw. Dann sparst Du Dir die Federn und Stoßdämpfer vorn, was wiederum zur Gewichtsreduzierung beiträgt etc. Das Mehrgewicht können Dir wohl nur die Hersteller exakt nennen.
3. ... welches Fahrgestell Du hast, welcher Hersteller, welcher Lieferumfang, wie hoch der Einbauaufwand ist und, und, und. Die Goldschmitt 4-Kanal-Luftfeder mit AirDriveControl im Alpa mit Alko-Fahrgestell hat uns summasumarum 8.600,47 Euro gekostet.

eneRPulseGT am 05 Nov 2021 19:35:42

Navigatore hat geschrieben:1. absolut nicht. Das Gegenteil ist eher der Fall. Das Luftpolster soll ja gerade ein weicheres Federn möglich machen


Dann ist das Thema Luft gerade wieder gestorben. Brauche ich gar nicht mit dem Thema bei meinem Admiral antanzen :roll:
Jetzt gehe ich erstmal meine Keile pflegen :lach:

Merci für Eure Antworten !

Waumobildriver am 05 Nov 2021 20:57:34

Hallo die Runde!
Ich habe seit 2 Jahren die Vollluftfederung von Goldschmitt in unserem t448. Wir empfinden das "Schaukelverhalten" deutlich verbessert. Schon beim Durchfahren von Kreisverkehren fühlt sich die Fuhre präziser und direkter an. Was mich nicht überzeugt, ist der gewonnene Fahrkomfort beim Überfahren von Querfugen/Rillen. Dafür kann die Federung aber wenig, denn die an der HA verbliebenen Originaldämpfer sind leider zu steif. Sie sprechen erst bei harten Stößen an und geben nach. Dies wird als "Losbrechkraft" bezeichnet und ist sehr LKW-like. Leider.
Trotzdem ist für uns sicher, wenn wir auf das Nachfolgemobil umsteigen werden, ein Kastenwagen, dann kommt wieder die teure Luftfederung rein.
Der Komfort immer irgendwie in Waage stellen zu können, ohne mit Unterlegskeilen zu hantieren, ist einfach toll. Hauptsächlich auch deswegen, weil wir selten länger als eine Nacht irgendwo stehen. Würden wir immer eine, oder zwei Wochen auf einem Campingplatz stehen, wäre der Gewinn bezogen auf den Preis nicht adequat. Meine persönliche Meinung.
Liebe Grüße aus Österreich!

dieter2 am 05 Nov 2021 21:06:07

Navigatore hat geschrieben:Dann sparst Du Dir die Federn und Stoßdämpfer vorn, was wiederum zur Gewichtsreduzierung beiträgt etc.


Na ja, ohne Stoßdämpfer geht es auch mit einer Luftfeder nicht, die Spiralfeder vorne wird nur durch einen Luftbalg ersetzt.

Hier mal wie es auch gehen kann mit einer Luftfeder
--> Link

mv4 am 05 Nov 2021 21:09:22

Die harten Schläge bei Querfügen sind fast immer den zu hohen Luftdruck in den Reifen geschuldet....da bringt dann auch eine Luftfederung nix.

Eigentlich werden bei einer Vollluftfederung am ALKO Rahmen auch hinten speziell neue Dämpfer eingebaut.

rkopka am 05 Nov 2021 21:36:18

pwglobe hat geschrieben:Stimmt, sieht nur komisch aus.

Mechanisch wirkt das irgendwie unsicher. Das ganze Gewicht auf so kleinen Stützen, die an der Aufnahme ein ziemlich starkes Drehmoment abfangen müssen, wenn seitliche Kräfte (Wind?) auftreten. Anscheinend geht es ja.

RK

Navigatore am 05 Nov 2021 22:03:28

dieter2 hat geschrieben:Na ja, ohne Stoßdämpfer geht es auch mit einer Luftfeder nicht, die Spiralfeder vorne wird nur durch einen Luftbalg ersetzt.

OK, ok, Verzeihung für das Missverständnis ... dann formuliere ich aus:
Wenn Du Dir die Druckluftfeder vorn einbaust, die genauso wie das Federbein aus einer Einheit aus Feder und Stoßdämpfer besteht, dann sparst Du Dir die alten Federn und Stoßdämpfer vorn, was wiederum zur Gewichtsreduzierung beiträgt etc. Das Mehrgewicht der Druckluftanlage insgesamt können Dir wohl nur die Hersteller exakt nennen.

mv4 hat geschrieben:Eigentlich werden bei einer Vollluftfederung am ALKO Rahmen auch hinten speziell neue Dämpfer eingebaut.

Dem ist zumindest bei der 4-Kanal-Goldschmitt nicht so. Es werden allerdings Drehstäbe getauscht, damit das Fahrzeug nicht nur höher gepumpt sondern auch tiefer gesetzt werden kann. Das erweitert die Nivellierungs- und Durchfahrtsmöglichkeiten.

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