Greg78 am 22 Apr 2021 16:56:58 Hallo zusammen, ich komme aus dem Bootsbereich und hatte recht viel mit Li-Akkus zu tun. Da wir uns für unser WoMo ebenfalls Li-Akkus holen wollen, würde ich gerne verstehen welchen Unterschied es zwischen den Akkus gibt.
Mein Händler sagt, dass für unser Wunschmobil (Challenger 260) nur die Super-B Epsilon (SB12V1200WH) Lithium-Batterie, 90Ah zugelassen sei. Wir wollten diese in Kombination mit 180-200Wp Solarzellen kombinieren. Angeblich geht nichts anderes, was ich schlichtweg nicht glaube.
Bzgl. Ladestrom kann ich mir die Daten recht schnell zusammen suchen und nach Unterschieden suchen. Das sollte aber kein Problem sein. Gibt es ansonsten Merkmale, die eine spezielle WoMo-Li-Batterie ausmachen? Ich nutze seit gut 15 Jahren diverse Akkus im Boot und wir haben auch WoMo Akkus im Boot benutzt (bevor es die großen Li-Akkus gab). Die WoMo-Akkus gingen durch die enorme Belastung (Schläge und Vibration) teilweise schneller kaputt als spezielle Bootsbatterien.
In unserem Paket (neues WoMo, Solar, etc.) versuche ich aktuell zu berechnen, wie groß der Li-Akku sein müsste und würde dann auch auf mir bekannte Marken zurück greifen wollen. Ich möchte mich dabei nicht an Vorgaben durch den Händler / Hersteller binden lassen "Sie dürfen nur diesen einen Akku nehmen".
bigmacblau am 22 Apr 2021 17:16:02 Ich denke mal das sind die selben wie im Bootsbau. Ein Anbieter kommt aus dem selbigen. Bei mir passte eine 130Ah Winston (selbst zusammen gebaut) unter den Beifahrersitz incl. Wechselrichter 1000w. Da ich ein Euro 6 Model habe kann ich zur Ladesituation Euro 6d nichts sagen. Ich habe keine Probleme auch ohne Ladebooster. 2Monate Frankreich ohne Landstrom nur mit Solar 200W und Lichtmaschine. Gruß Wolfgang
Stocki333 am 22 Apr 2021 20:05:12 Du hast elektrish gesehen , die selben Bedingungen wie im Boot. Sprich LM und Ladegeräte. Das was dir der Händler erzählt: Ist Grimm's Märchen Teil 13. Aber das hast du ja schon selber bemerkt. Eine Besonderheit sind die LM Steuerung der Womos. Hier gibt es sogennante "Inteligente LM" Und wenn so ein System verbaut ist, brauchst du einen Booster als Ladequelle von der SB. Sonst kommst du mit leerer Aufbaubatterie anm Stellplatz an. Du fährst sonst, bedingt durch die höhere Spannung der LI. auf beiden Batterien. BB und SB. die ja durch ein Trennrelais verbunden werden. Am einfachsten ist diu schreibst die Daten deines Basisfzg hier rein. So sind die Antworten zielführender. Franz
Wuidsau am 22 Apr 2021 22:15:51 Der Händler kauft die Teile in der Apotheke zum Sonderpreis. Für den Endkunden wird es dann teuer, bspw 200W PV von B für 1500 Euros zuzügl. Einbau. Ein wahres Schnäppchen! Bei Prevent gibt es 100W unter 100 Euros. Das Besondere an den Akkus sollte eine mögliche Ladung unter Null zulassen!
rogers am 23 Apr 2021 08:22:15 Ich würde mal sagen, die Aussage wird vielleicht vom Hersteller vorgegeben, denn der soll ja auch fürs Fahrzeug die Garantie geben und dieses ist nicht gegeben, wenn da etwas eingebaut wird, was die Grundspannung dauerhaft erhöht.
Mein Händler hat 2018 gesagt, es geht alles, nur ist dann die Garantie für den elektrischen Teil des Fahrzeugs nicht mehr so ganz einfach. Bei mir fing nach dem Umbau auf LiFePo4 die LED Bänder an zu flackern....warum auch immer. Beim Laden während der Fahrt und zusätzlich über Solar achte ich manuell darauf, die Fahrzeugbatterie nicht zu überfordern, denn die ist bei mir noch die Standard Erstauslieferung. Ich habe zumindest Akkus genommen, die eine Zulassung für KFZs hatte, denn so ganz klar war es 2018 noch nicht wie Versicherungen reagieren, wenn es unter dem Beifahrersitz mit dem brennen angefangen hat und sie zahlen soll.
Gruß Roger
apx150 am 24 Apr 2021 04:32:22 Mein Händler sagt, dass für unser Wunschmobil (Challenger 260) nur die Super-B ... zugelassen sei.
Das wurde bei unserem Händler genauso gesagt. Angeblich geht nichts anderes
Das klang bei uns anders. Da hieß es, besser mit der eingebauten Batterie auskommen bis die Garantie abgelaufen ist und dann wechseln auf was man will. Ich denke jetzt über eine Tragbarer Powerstation nach.
Tinduck am 24 Apr 2021 17:29:46 Ich denke, wenn du ab Werk LiFePO möchtest, wirst du mit den Super B leben müssen.
Ansonsten halt lächeln, liefern lassen, die ungebrauchten Bleibatterien verschnacken und LiFePO einbauen (lassen), wie es deinen Bedürfnissen und deinem Portemonnaie entspricht.
bis denn,
Uwe
Stocki333 am 24 Apr 2021 18:08:27 Tinduck hat geschrieben:Ich denke, wenn du ab Werk LiFePO möchtest, wirst du mit den Super B leben müssen.
Ansonsten halt lächeln, liefern lassen, die ungebrauchten Bleibatterien verschnacken und LiFePO einbauen (lassen), wie es deinen Bedürfnissen und deinem Portemonnaie entspricht.
Hallo Uwe Genau so würde ich es auch machen. Kann mir nicht vorstellen, wenn ein Fehler im eingebauten Ladegerät auftritt, das der die Garantie ablehnt. Wenn er überhaupt draufkommt. Das dort Lithium, anstat der Blei werkeln. An TE. Mein Händler sagt, dass für unser Wunschmobil (Challenger 260)
Ist das ein Neufzg. Dann kannst du davon ausgehen, das ein Booster Serienmäßig verbaut ist. Und der kann auch Lithium in der Regel. Ebl - Ladegerät auf Blei/Säure. und einen Victron Solarregler. Eventuel die Dachdurchführung vom Händler machen lassen. Wegen Dichtheitsgarantie. Und Fertig ist die das Ganze. Da wir uns für unser WoMo ebenfalls Li-Akkus holen wollen, würde ich gerne verstehen welchen Unterschied es zwischen den Akkus gibt.
Das, was du aufpassen mußt. Entladestrom so um die 150 A Dauer. Für WR. Und das Ladeverhalten unter 0 Grad. Gibt dazu aber auch jede Menge Lesestoff dazu. Hier kommt dein Benutzerverhalten ins Spiel. Wenn du Fragen hast kannst du ja das konkret ansprechen. Franz
ManfredK am 24 Apr 2021 19:22:34 Man sollte zuerst die Garantie Bedingungen von Challenger kennen. Technisch ist sicher vieles möglich, ob es aber dem Kleingedruckten der Garantie entspricht?
Fledermaus am 24 Apr 2021 20:33:10 ManfredK hat geschrieben:Man sollte zuerst die Garantie Bedingungen von Challenger kennen. Technisch ist sicher vieles möglich, ob es aber dem Kleingedruckten der Garantie entspricht?
Servus Es gibt auch Leute die auf Garantie verzichten. Und lieber Eigentumsrechte in ganzen Umfang nutzen möchten, und nicht 5 oder mehr Jahre auf eine Änderung warten wollen. Für mich ist es unverständlich wie sich manche die Eigentumsrechte absprechen lassen. Jeder wie er möchte.
theLionRocks am 24 Apr 2021 21:51:56 Komische Aussage. Ich habe eher das Gegenteil gehört. Bei Elektronik im Boot wird die Platine häufig (eigentlich immer) lackiert damit diese durch die Korrosive Luft (Salz) nicht angegriffen wird. Das kann man sich scheinbar bei Landfahrzeugen sparen.
Ob das immer stimmt kann ich nicht sagen, scheint aber schlüssig zu sein.
ManfredK am 25 Apr 2021 10:54:55 Fledermaus hat geschrieben:Es gibt auch Leute die auf Garantie verzichten. Jeder wie er möchte.
Wer nach Lektüre der Garantiebedingungen zum Schluss kommt, von den Vorgaben des Garantiegebers abzuweichen darf dies natürlich auch tun. Ist ja eine bewusste Entscheidung Fehler die bei Übergabe nicht vorhanden waren, dann später auch nicht zu reklamieren.
Tinduck am 25 Apr 2021 11:44:43 ManfredK hat geschrieben:Wer nach Lektüre der Garantiebedingungen zum Schluss kommt, von den Vorgaben des Garantiegebers abzuweichen darf dies natürlich auch tun. Ist ja eine bewusste Entscheidung Fehler die bei Übergabe nicht vorhanden waren, dann später auch nicht zu reklamieren.
Und zum 473. Mal wird Garantie und Gewährleistung durcheinandergeworfen. KEIN Händler kann die Gewährleistung ausschliessen, wenn er an einen Privatmann verkauft. Auch nicht, wenn der sich selber LiFePO, Satschüssel und Solar draufbaut: der Händler haftet weiterhin für die Mängelfreiheit des Mobils mit den Komponenten, die bei der Übergabe verbaut waren. Ist einer der Neueinbauten ursächlich für einen Schaden am Rest des Mobils, so muss der Händler das nachweisen. Kann er das nicht, muss er seine Gewährleistung erfüllen. Das gilt zumindest in der Zeit der Beweislastumkehr (6 Monate nach Kauf). Die Garantie des Herstellers ist von frei definierbaren Bedingungen abhängig, aber meistens gibts ja eh nur die Dichtheitsgarantie, da ist die Elektrik pupsegal. Eine Garantieverlängerung für das gesamte Mobil würde ich allerdings nicht kaufen, wenn ich umfangreiche Selbsteinbauten vornehme, da ist Ärger vorprogrammiert. bis denn, Uwe
Fledermaus am 25 Apr 2021 11:53:29 Tinduck hat geschrieben: Und zum 473. Mal wird Garantie und Gewährleistung durcheinandergeworfen. Das gilt zumindest in der Zeit der Beweislastumkehr (6 Monate nach Kauf).
bis denn,
Uwe
Servus Vollkommen richtig. Hab da was bei den Nachrichten gehört, bezüglich Beweislastumkehr. Soll, ist, wird, möchten, ..... auf 12 Monate ausgeweitet werden.
ManfredK am 25 Apr 2021 13:13:46 Tinduck hat geschrieben:Und zum 473. Mal wird Garantie und Gewährleistung durcheinandergeworfen. ....der Händler haftet weiterhin für die Mängelfreiheit des Mobils mit den Komponenten, die bei der Übergabe verbaut waren. .... bis denn, Uwe
Uwe du darfst dir sicher sein dass da nichts durcheinander gebracht wird.... Garantie die es ja bei Challenger gibt, ist meist eine zeitlich beschränkte Funktionsgarantie (Einzelheiten in den Garantiebedingungen geregelt) - Die Gewährleistung steht halt nur für eine Mangelfreiheit bei Übergabe ein (und für Fehler die bei Übergabe bereits angelegt waren - ja es gibt für 6 Monate eine Beweislastumkehr) Wenn ich nun von den Herstellervorgaben (bewusst) abweiche und Garantieschädliche Veränderungen vornehme, es danach zu Schäden in diesem Systembereich kommt (bleiben wir wie in diesem Beispiel in der elektrischen Anlage, Wechsel der Batterie und Schaden am EBL) dann habe ich durch meine Veränderung bereits das Problem, dass durch die Veränderung der elektrischen Anlage meine Beweisführung trotz Beweislastumkehr durchaus nicht einfacher wird. Ändere ich die elektrische Anlage und es kommt zu einem Schaden am Wassertank ist das ganze (Sachmangelhaftung) natürlich hinsichtlich der Beweisführung PillePalle da die beiden Systeme nichts miteinander zu tun haben. Garantiemäßig könnte ich je nach Bedingungen draußen sein.
Tinduck am 25 Apr 2021 16:45:21 Na, dann sind wir uns ja einig, las sich für mich in deinem ersten Beitrag anders.
Also geht es nur um die elektrische Anlage im vorliegenden Beispiel. Und da kann ja dann jeder selbst abwägen, ob ihm die entfernte Möglichkeit, dass der EBL in der Gewährleistungszeit kaputtgeht, es wert ist, 2 Jahre mit Bleibatterien rumzufahren oder sich die sauteuren Super B ab Werk einbauen zu lassen.
So ein EBL dürfte billiger sein als die Preisdifferenz zwischen Super B ab Werk und LiFePO-Selbsteinbau... :)
bis denn,
Uwe
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