ich möchte kurz über eine erschreckende Erfahrung auf einer gerade beendeten Reise berichten:
Zunächst schwache Leistung meines Thetford N3000 Kühlschranks, dann Totalausfall im Netzbetrieb (Blinken aller LEDs der Steuerung).
(Gas - Gott sei dank!- und 12V weiterhin o.k.) Unteres Lüftungsgitter geöffnet, Diagnose:
Eines der drei Kabel für den gerätesseitigen 230V-Netzanschluss komplett verschmort, Kupferader verkokt, teilweise angeschmolzene Isolierungen der Nachbarkabel. Ich bin mir sicher, dass die Ursache in für Netzbetrieb (2-3 A, 230V) unzureichend ausgelegten geräteseitigen Kabelquerschnitten liegt (geschätzt 0,5 mm2, siehe Foto). Fahrzeugseitig (CARADO T135, Bj. 2017), also "links" der Steckverbindung zum Kühlschrank, wurden mindestens 2,5 mm2 installiert. Zuhause alle drei Netzkabel auf 2,5 mm2 ertüchtigt (keine einfache Operation), danach keine Probleme mehr, Kompressor läuft wieder einwandfrei im Netzbetrieb. Offenbar hat sich die Zuleitung durch dauernde thermische Überlastung in einen stetig wachsenden Vorwiderstand verwandelt, bis dann der Sollwert für die Betriebsspannung soweit unterschritten wurde, dass die Kühlschranksteuerung das Netz abgeschaltet hat.
Mich würde nun interessieren, ob meine haarsträubende Installation ein Einzelfall war, oder ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
(Achtung: Alle geräteseitigen Kabel sind in einem schwarzen Mantelschlauch verlegt und Schäden deshalb nicht auf Anhieb zu erkennen!)
Foto vom Netzanschluss:


