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Hallo zusammen, wir haben geplant demnächst unser erstes Wohnmobil zu kaufen und würden euch deshalb mit eurer Erfahrung um Rat bitten. - Platz wird für 2 Erwachsene und 1 Kind inkl. Kindersitz benötigt. - Das Fahrzeug sollte so kompakt wie möglich sein, um im Urlaub für Ausflüge z.B. auch in der Stadt parken zu können. - Wir würden es auch regelmäßig für Wochenendtrips verwenden. - Ob man zum schlafen etwas umbauen müsste, würde für uns kein Hindernis darstellen. - Gibt es Ausstattung welche ihr dazu empfehlen würdet, auch um bei Bedarf autark zu sein? Das Preis-Leistungsverhältnis sollte passen. Daher denke ich an was gebrauchtes und auf Grund der aktuellen Lage, sollte man mit dem Kauf wahrscheinlich noch etwas abwarten? Welche Modelle würden denn in Frage kommen und in welchem Preisbereich befinden wir uns? Vielen Dank
Schau mal nach VW Bussen
Solaranlage, große Aufbaubatterie.
Kannst du Vergessen, zZ passt da leider gar nix.
T3 schlechter Zusatand 3.500,- bis T6 neuwertig 85.000,- Grüße Ralf. Die VW Busse sind allerdings so flach dass man nicht drin stehen kann und keine Dusche vorhanden ist, oder? Die Bullis gibt es in allen erdenklichen Varianten. Ob da dann eine Dusche drin ist ? Denke nicht, die Grundfläche ist ja recht begrenzt. Stehen ist aber durchaus möglich. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Kannst auch mal nach Ford Nugget Googeln. Wäre eventuell auch was kompaktes für Euch. ![]() ![]()
Ich rate immer dazu, zunächst verschiedene Modelle zu mieten. Die eigenen Erfahrungen sind zielführend und schützen vor Fehlkäufen.
Hallo BlackUser Wir haben auch vor 35 Jahren mit einem VW Joker angefangen,als dann der Nachwuchs kam wurde es zu eng im Fahrzeug. Mein Nachbar hat letzte Woche sein 6,5m Pössl verkauft weil jetzt mit Nachwuchs er den umbau des Fahrerhauses zum Bett zu nervig fand. Am Anfang glaubt man es geht alles,später im Gebrauch merkt man die Defizite. Nur so als Denkanstoß. grüße Frankkk
Exakt der richtige Rat. Insbesondere, ob man mit dem sehr beschränkten Platz einer solchen Kompaktlösung klar kommt, merkt man erst, wenn man mal einen Regentag drin verbracht hat. Die Schattenseiten des Vanlifes gibts auf YT eher nicht zu sehen. Bezüglich Autarkie bitte bedenken: das heisst, das ALLES, was man benötigt oder entsorgen muss, im Mobil ist bzw. bleibt. Ein Cali z. B. ist von der Autarkie her eine Nullnummer, erst recht mit 3 Personen. Zu wenig Abwasservolumen, kein Klo, wenig Frischwasser, Bordbatterie eher homöopatisch, Duschen wenn überhaupt draussen vorm Auto, winziger Kühlschrank. Ist eigentlich auf einen CP oder zumindest SP mit Sanitäranlagen angewiesen. Kann man alles verbessern, oder man geht eine Nummer größer auf einen Kawa. Mehr Platz, billiger und immer noch recht Stadt-tauglich. Ausprobieren! bis denn, Uwe bis denn, Uwe Hallo BlackUser wenn ihr noch gar keine Erfahrung habt ist es sicher sehr sinnvoll für einige Touren verschiedene Arten von Fahrzeugen zu mieten und so zu erkennen, was euch wichtig ist und was nicht. Aber vielleicht wisst ihr doch schon genauer was ihr braucht, bzw. was euch wichtig ist, ohne dass du das geschrieben hast. Meiner Ansicht das allerwichtigste Kriterium ist: Braucht ihr eine Toilette und ein Bad (evtl.mit Dusche)? Wenn ihr diese Frage auch nur teilweise bejahen könnt, fallen schon sehr viele (kleinere) Fahrzeuge weg. Aber ein Kastenwagen auf Ducato Basis kann unserer Erfahrung auch gut in der Stadt parken und man hat alles dabei - inclusive Stehhöhe. Ein kleineres Fahrzeug mit Aufstelldach kommt nämlich - so finde ich - in der Stadt auch nicht wirklich gut.... In dem Segment der Kastenwagen gibt es dann die verschiedensten Grundrisse - wir fahren einen 6,36m langen Sunlight Cliff - diese Größe hat zum Beispiel eine fast 2x2m große Liegefläche. Mit Kind kann man da gut zu dritt schlafen. Wählt man 6,00 oder 5,40 m Länge gibt es auch gute Lösungen - evtl. ist dann bei drei Personen eben in Umbau nötig. Viel Erfolg bei eurer Entscheidung! Frank Hallo, als mein Mann unseren T5 ausbaute, habe ich, noch bevor die teure Schlafbank gekauft wurde, einen Blick hinein geworfen. Da war meine Entscheidung klar und deutlich! Damit fahre ich nicht in den Urlaub! Auch wenn die Kinder nicht mehr mit wollen, ist mir das viel zu eng! Wenn ständig ein Kind mitfährt, das ja auch noch größer wird, ist es selbst in einem Kastenwagen zu eng. Bei Regenwetter gibt es Stress. Daher empfehle ich einen Alkoven. Der hat Platz, auch wenn er nur 6m lang ist und ist auch nicht teurer als ein Kastenwagen. Unser Eura 580LS ist 6m lang und hat 5 Schlafplätze sowie 6 Sitzplätze, natürlich mit Gurten. Durch die lange Sitzbank unter dem Seitenfenster ist das Raumgefühl deutlich besser als in jedem Kastenwagen! Einen Nachteil gibt es, die Eltern müssen in den Alkoven klettern. Aber wenn sie noch jung sind, geht das. Bei uns ist auch noch keiner herausgefallen :razz: Aber letztlich entscheiden der persönliche Geschmack und die Finanzen. Irmie Mein Senf dazu... Ihr könnt mit der VW-Bus Klasse starten (T5/6, Vito etc.), da habt ihr das "in die Stadt fahren Auto" mit Küche, Kühlschrank, Heizung, Bett (zum umbauen) oder Aufstelldach, Isofix für Kind, Kinderbett ggf. quer über den Vordersitzen und ggf. ein Notfallklo (PortaPotti). "Danach" käme der Compact Van (Ducato etc.) Kastenwagen mit Vollausstattung inkl. Nasszelle, Toilette etc. mit ca. 5,40 Länge, absolut Innenstadttauglich. Begrenzte Autarkie (Batterien. Solar etc.) lässt sich bei beiden (Allen) nachrüsten oder neu mitbestellen. Beide "Typen" sind auch alltagstauglich. Mein Tipp: Beide Typen mal mieten (auch wenn der Mietpreis schmerzt) und ausführlich (mehrere Tage) testen. Beide Typen gibt es immer wieder gebraucht. Ich denke, die Preise werden sich in nächster Zeit nicht entspannen und "hoch" bleiben. Frau und ich interessieren und seit gut 10 Jahren für ein Womo und seit unser Großer mit 17 nicht mehr so mit möchte und Tochter jetzt 5 ist, stehen wir vor einer ähnlichen Frage. VW angeschaut und abgehakt, zuviel Geld für wenig Auto. Dann Nugget, nettes Konzept, wenn aber nur als Nugget plus und dann die Frage Aufstell oder Hochdach. Aufstell hat Zeltcharakter und nervt nach ein paar Regentagen. Hochdach ist toll, aber dann kann man auch gern beim Pössl schauen. Und schon ist man beim Pössl vario 545. 5,40 m lang, 3,5 Schlafplätze, dafür eben 3,12 m hoch, aber auch die Aufsteller kommen immer seltener in eine Tiefgarage. Somit haben wir das für uns mit Aufstell verworfen. Der Vario würde mir taugen, aber nach Test möchte Frau nicht oben schlafen. Im Heck hat dieser 2 Betten, das untere 1,90 x 0,7 m und das obere glaube 1,63 x 0,7 m. Somit stehen wir gerade vor der Wahl Weinsberg MQH 600 oder Knaus Boxstar Street XL. Eltern hinten im Heckbett und Kind ab nach oben. Unter dem Hochbett ist die Dinette und auch die Küche weiter nutzbar. Ein Vorteil den man nicht außer acht lassen sollte. Mit 6m und 2,05 m Breite immer noch recht kompakt. Einziger Nachteil, durch die Aufbauten geht schon viel Zuladung verloren. Viel Spaß beim probieren und testen, das ist ganz wichtig um "Euer" Konzept zu finden. Hallo zusammen, als erstes möchte ich mich für die zahlreichen und sehr hilfreichen Antworten bedanken :!: Wir haben uns einen Laika Kosmo 6.0 ausgeliehen. Es war eine schöne und interessante Tour, allerdings hat das Fahrzeug leider nicht unseren Erwartungen entsprochen... Von einem Baujahr 2021 haben wir zum einen eine bessere Qualität erwartet. Das Navisystem von Xzent ist teilweise abgestürzt und die Lautstärkeregelung hat nicht reagiert. Bei geöffneter Schiebetür hat das Wasser im Strahl in den Innenbereich geregnet. Undichtigkeit der Schiebe- und Hecktüren, man musste diese mit ordentlich Schwung schließen, sonst wurde es nachts schnell kalt. Beim fahren haben ständig die Rollos geknirscht. Der Innenraum, hauptsächlich zwischen Küchenzeile und Nasszelle war sehr eng. Vielleicht auch dem verhältnismäßig schlechten Wetter geschuldet. Aber mit einem weiteren Kind wird es bestimmt ungemütlich. Zum anderen fanden wir die 6m Länge + Fahrräder nicht geeignet um in der Innenstadt einen Parkplatz zu finden. Auch beim einkaufen haben wir Parkplätze quer belegt. Nur 140 PS haben sich bei Steigungen bemerkbar gemacht. Die Dusche im Van haben wir nicht benötigt, nur die auf den Campingplätzen benutzt. Wir haben einmal außerhalb übernachtet und die Batterie ging ohne Stromkabel schon innerhalb 2-3 Stunden zu neige. Ich habe jetzt einfach mal alle Punkte aufgelistet welche uns aufgefallen sind. Aus diesen Gründen haben wir festgestellt, es muss was größeres her :wink: Unsicher ob es überhaupt die eierlegende Wollmilchsau gibt? Für Wochenendtrips oder Wildcamping geht der Van in Ordnung, aber für längere Reisen und das mit Kindern... Vielleicht könnt ihr uns für die nächste Reise noch einen Tipp geben? Viele Grüße Moin! Ernüchterung macht sich breit und VANLIFE ist „ gestorben“. Was hatte man erwartet? Alle( bis auf Navikram) eingetretenen Probleme sind ausführlich schon mitgeteilt worden oder sind halt bedingt( Schiebtür). 140 Ps reichen nicht…..naja.Uff der Flucht? Wenn man mit nem Handwerker-Kfz schon nicht klar kommt( Parken), wat soll das erst mit größeren Kfz werden? Um nicht ganz den Spaßverderber zu spielen, empfehle ich( wie Einige vor mir) ein Alkoven. Gibts auch bis 6m. Sonnigen weiterhin. Uwe Schliesse mich meinem Namensvetter an. Schaut euch mal kleine Alkoven mit Stockbetten hinten an. Mehr Platz auf geringem Raum geht mit keinem anderen Grundriss. Es hat seinen Grund, dass der Alkoven ‚die‘ Familienbauform ist. Alles andere hat mehr Kompromisse. Was Städte angeht… mit ein bisschen Geduld findet man einen Parkplatz, und dann fängt mit dem Verlassen des Fahrzeugs die Sorge an, dass eingebrochen wird (bei manchen Leuten zumindest). Einfache Lösung: draussen Parken (evtl sogar SP/CP) und mit ÖPNV rein. Man muss sich bei einem Womo vom PKW-Denken lösen. Tut man das, ist alles ganz einfach, plötzlich hat man z. B. genug Motorleistung. Bleibt man dabei, findet man ein ‚Problem‘ nach dem anderen. bis denn, Uwe Mit einem Kawa oder Wohnmobil in die Städte fahren ist selten sinnvoll. Auch für einen Städtetrip gibts ausreichend Stellplätze oder Campingplätze in der näheren Umgebung. Man schaut halt dass die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr gut ist, man die Stadt zu Fuß oder per Fahrrad gut erreichen kann. Wer glaubt mitten in der Altstadt fußläufig parken und am besten auch noch übernachten zu können, wird oft enttäuscht. Wichtiger als die möglichst kleine Größe für die Parkplätze ist der Raum, den ich zum wohnen und schlafen zur Verfügung hab. Daher sollte man im Mobil auch mal klar kommen, wenn das Wetter draußen nicht so wirklich mitspielt. Achtet beim Kauf darauf und nicht nur auf die Außenmaße. Am besten mieten und gucken wie es in der Realität klappt, bevor man mehrere zehntausend Euro ins falsche Mobil investiert. Gruß Birgit Nicht falsch verstehen, ich möchte Vanlife nicht schlecht reden. Es gibt sicherlich einige die mit solch einem Fahrzeug sehr zufrieden sind, für uns hat es allerdings nicht gepasst. Wir sind trotzdem froh dass wir einen ausgeliehen haben. Ich habe nur die (negativen) Punkte aufgelistet welche uns aufgefallen sind, trotzdem hatten wir unabhängig vom schlechten Wetter einen schönen Urlaub und Erfahrung. Was für einen Alkoven könntet ihr uns zum testen empfehlen? Welcher auch etwas mehr Ladefläche bietet, mit Kinderwagen und Fahrradanhänger hatte im Van nicht mal mehr ein Grill Platz.
Mit viel Stauraum wirds bei der Länge schwierig, dann braucht ihr ein Modell mit Heckgarage und Querbett darüber. Da läuft aber eigentlich nichts unter 6,50 bis (eher) 7 m. Solange nur ein Kind mitfährt, wäre auch noch ein Stockbettenmodell möglich, die habens oft so, dass das untere Bett hochgeklappt werden kann und der Raum dann als Garage genutzt wird. bis denn, Uwe Ob 6m oder 7m spielt denke ich keine Rolle, man kann mit beiden Varianten nicht auf einem Standard-Parkplatz parken? Wahrscheinlich kommt man mit einem großen Alkoven eher an die max. 3,5t? Oder die Höhe von max. 3m, damit man im Ausland nicht in die Maut-Klasse 3 gelangt?
Bei einem Absorber(auf 12V) wäre das verständlich, aber den kann/soll man normalerweise nie über Batterie allein betreiben (außer mit genug Solar...). Bei einem Kompressor wäre es viel zu wenig, da hat die Batterie was oder war vorher schon leer.
Mit 6m ist es noch etwas einfacher, wenn ein bißchen Spielraum ist, das Heck wo drüberhängen zu lassen oder wenn die Parkplätze nicht ganz kurz sind. Mit dem 5,5m Womo hatte ich da praktisch keine Probleme, jetzt mit 6,7m schon eher. Aber auch da gehts oft noch. 3m ist nur in F relevant. RK Die meisten Parkplätze sind für Wohnmobile zu schmal. Den hecküberhang kann man auf vielen Plätzen beim rückwärts parken über die Grünfläche hängen lassen. Muss man halt gucken das man am Rand eine solche Möglichkeit findet. Klar, dass man vor dem Supermarkt nicht direkt vor der Tür parken kann, aber wir haben mit 7 m immer einen Parkplatz gefunden. Muss man dann eben ein paar Meter weiter laufen. Ich gucke mir gerne vorher die Parkplätze auf Google Maps an, da sieht man dann schon, ob das passt wo man hin möchte Gruß Birgit Bestimmt gibts schon einen Begriff für die Angst, keinen Parkplatz zu finden. Scheint für viele ein Grund zu sein, sich in eine enge Büchse zu quälen :D Wir sind mit 7 m unterwegs (über 8 m, wenn die Heckbühne mit den 5 Fahrrädern dran ist) und mussten noch bei keinem Supermarkt wieder vom Parkplatz fahren, weil kein Platz war. Aber wenn man angestrengt genug nachdenkt, fallen einem zu jeder Fahrzeugklasse haufenweise Nachteile ein. Wie die sich in der Realität auswirken, findet man nur in der Praxis heraus. bis denn, Uwe
Das ist eine Form der Amaxophobie --> Link Hubert betrifft auch Wohnmobilfahrer mit Angst vor zu schmalen Straßen ...
Ich hatte schon mehr als einen Supermarktparkplatz, auf den ich nicht gekommen bin wegen Höhenbegrenzung. Parken ist eher kritisch bei kleineren Sehenswürdigkeiten, die entsprechend nur einen kleinen Parkplatz haben. Und wenn die Zufahrt dann schmal und lang ist, wird ein Besuch umständlich. Mit lang meine ich nicht 100m sondern eher 2km ! Schmale Straßen sind meist nicht wegen der geringen Breite kritisch, sondern wenn jemand entgegenkommt und es keine Ausweichstellen in der Nähe gibt. RK In diese Situationen gerät man immer mal, sobald man was fährt, das größer als ein VW-Bus ist. Lässt sich alles irgendwie lösen. Und auch ein noch so mickriger Kawa bewahrt einen nicht davor, mal auf ner einspurigen Straße ein Stück rückwärts fahren zu müssen, wenn Gegenverkehr kommt. Für den einen ist es eine Katastrophe, für den anderen ein Urlaubsabenteuer :D bis denn, Uwe In Süd-Spanien gibt es das öfters daß an den Supermarkt Parkplätzen Höhenbalken (Teppichstangen) den Weg versperren. Das liegt an den Sonnendächern die es dort auf den meisten Parkplätzen gibt. Wir haben aber immer in unmittelbarer Umgebung einen Parkplatz gefunden. Hubert |
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