|
Was in aller Welt wollt ihr mit dem BMS? Die Dinger sind eigensicher und tiefstentladefähig. Ein Aktivbalancer reicht völlig aus und arbeitet mit Differenzspannung, geht also bei jeder Zellchemie. Sinnvollen Einsatz sehe ich als passive Solarbatterie zwischen Zelle und Netzwechselrichter, oder als Starterbatterie bei älteren Motorrädern mit schlumpiger Limaregelung. Beim Womo fällt mir nix gescheites ein, aber vielleicht findet ihr ja was. Gruss Manfred Moin Helmut, inspiriert (auch was die 2V betrifft) hat mich der nette Herr aus Down Under: --> Link Evtl. probiere ich noch ein wenig herum, aber bisher scheinen die Zellen bezüglich des Balancierens recht wartungsarm zu sein: Volker
Beim Fertig- Na-Akku des Australiers siehe vorstehend verlinkt waren 3,3 V eingestellt. Helmut
Hallo Volker, was gibt es Neues von deinem Natrium-Experiment? Die Forschung geht weiter: --> Link Helmut Danke für den Link, Helmut - aber was für ein Blabla. Keine technischen Daten, nicht eine vergleichende Zahl im ganzen Text - reines Clickbait, meiner Meinung nach. Auch ein Link zur Originalveröffentlichung oder gar zu einem Paper fehlt. Immerhin haben sie den Hinweis drin, dass Zweifel an der Meldung angebracht sind. Ich nehm sowas erst ernst, wenn es belegbare Fakten gibt. Kann mich dann im Fall der Fälle halt erst 5 Jahre später freuen :) bis denn, Uwe Zerobrain hat kürzlich einen Natrium Akku getestet und bei 07:30 geöffnet --> Link 200 AH/12V von Tezepower Helmut Interessant - nur leider eingeschränkt für die Womo-Anwendung… Wenn ich mir so seine Entladekurve anschaue, wären maximal 60% der Kapazität nutzbar, bis die Unterspannungs-Abschaltung des EBL zuschlägt. Man bräuchte wohl noch nen fetten DC-DC-Konverter, wenn man die volle Kapazität in einer 12-V-Umgebung nutzen will. Gängige Typen wie der hier --> Link gehen aber auch nur bis 10 V runter… man bräuchte ja was bis 8 V. Von den Kosten her ist das Ding ja OK, wenn man die 200 Ah komplett nutzen könnte. Wäre vielleicht was als Solarspeicher (2 in Reihe)… bis denn, Uwe Moin, mein 75Ah-Eigenbau steht über 1/2 Jahr unberührt im Keller: Die Entladekurve macht eine Verwendung im WoMo sinnlos: Habe auch mit diesem Teil herumexperimentiert, wurde aber damit auch nicht glücklich: --> Link War interessant, das Ding zusammen zu schrauben, auf eine sinnvolle Verwendung warte ich noch :roll: Volker Moin Volker,
Mal aus der Hüfte geschossen: 2. Block dazu, und über den Solarregler eispeisen. 3,95 * 8 = 31,6 V 1,85 * = 14,8 V Gruß Joachim Moin Joachim, interessante Idee, aber mir ist die Lust auf einen zweiten Akku vergangen, als ich die Preise gesehen habe! Außerdem hatte ich damals noch ein BMS über, heute müsste ich das auch noch besorgen. Volker Die Forscher scheinen doch die Physik nicht überlisten zu können, das je größer die Ionen umso mehr kann es Probleme geben! Warten wir ob in einigen Jahren die Protonen-Akku-Technik Marktreif wird!!!
Schade drum.
Das sehe ich anders. Im "Bleibereich" kann man nur zwei Drittel der Kapazität nutzen, was ein gravierender Nachteil ist. Wenn man die Kröte aber schluckt, hat man eine Batterie mit bleiähnlichem Spannungs/SoC-Verlauf, tiefstentladefähig und auch Überladung ist kein Thema. Das ist insbesondere als Starterbatterie interessant, wo man keinen Einfluss auf die Ladetechnik hat. Warum baut man sowas mit BMS? Die Zellen sind noch unzerstörbarer als LFP. Da würde ich einen Aktivbalancer drangönnen und gut ist. Gruss Manfred Moin Manfred, die Idee mit der Starterbatterie ging mir auch schon mal durch den Kopf, aber ich schätze, so ein Diesel zieht dazu einige 100 Ampere, und ich bin nicht sicher, ob ein 75Ah-Akku das schafft (oder muss ein Na-Akku zum Starten weniger A liefern als ein Pb?). Oder mir fällt noch eine andere Verwendung ein, vielleicht als Bootsmotor o.ä. :) Gruß Volker PS: Ich habe damals mal versucht zu schätzen, was im WoMo nutzbar sein könnte: So hab ich das nach deiner Grafik auch abeschätzt. Ich werd's mal messen. Ich baue gerade einen 30 Ah-Block aus den orangen 10er Rundzellen, da müssten rund 20 Ah rauskommen. Startstrom sind rund 100 A, und vielleicht das doppelte, wenn das Vorglühen noch nicht rum ist. Die Kapazität ist dabei egal, es geht um die mögliche Stromabgabe. Das müsste bei mir passen, aber wie sagt man so schön: Versuch macht kluch. Gruss Manfred
Manfred meinen Respekt hast du. Du gehst immer an die Grenzen. Warte auf deien Bericht. Bin Neugierig. Hab mir bei mir schon Überlegt, die kleine AGM gegen so was auszutauschen. Die wird ja von der Winston schön gepflegt. Aber für so eine Kleine AGM wird auch mal das Rentenalter ein Thema. Ist aber nur wegen der Entwicklung der Maikäfer. :mrgreen: Franz So, fertig gebastelt und gemessen. Von den nominal 30 Ah bleiben 60%, wenn man von 14,4 V auf 10,5 V entlädt - 5% mehr, wenn man auf 10.0 runtergeht. Entspricht damit Volkers Abschätzung. Ich werd damit in die neue Saison starten, damit das seit fünf Jahren bleifreie Womo mal was anderes sieht als immer nur Lithium. Weil es bei Starterbatterien nur um den Strom geht und die Kapazität keine Rolle spielt, könnten Na-Zellen im besten Falle das sein, was LFP für die Aufbaubatterie ist: günstig, leicht, ewig haltbar und 1:1 austauschbar. Auf dem Bild ist gerade mal für gut 100 Euro Kram drauf. Na-Zellen lassen sich wohl mit der gleichen Technik auf den gleichen Maschinen produzieren wie LFP, deshalb geht das gerade fünf Jahre schneller, als ich ursprünglich erwartet hätte. Und im Aufbaubereich werde ich auf jeden Fall bei LFP bleiben, weil der Spannungsverlauf da einfach ein unschlagbarer Vorteil ist. Gruss Manfred Moin Manfred, es geht vorwärts! Vielen Dank für deinen "aufopferungsvollen" Versuch, das macht doch Mut! Im FJ werde ich meinen Na-Klotz auch wieder aktivieren! Gruß Volker PS: reicht dieser mini-Balancer aus?
Super Manfred, ich denke du bist im Forum der Erste, also der „Starter“ ;) der einen NA-Akku als Starterbatterie einsetzt. Was ist das Mini-Ding obenauf genau und wie eingestellt und welches Gewicht hat das Ganze? Einen „Guten“ gibt es sowieso! Helmut Das ist ein Aktivbalancer vom Heltec-Typ. Muss man nicht einstellen, arbeitet ab einer bestimmten Spannungsdifferenz (50 oder 100 mV) und gleicht die Zellen aus mit max ein paar Ampere. So bleiben sie schön beieinander, was sie vor Überspannung schützt und vor ungleichmässigen Schäden bei Tiefentladung, ganz ohne den Abschaltzirkus. Nehme ich daher immer gern als BMS bei LFP. Ob man es hier auch braucht, weiss ich nicht - schaden tut's nicht. Die Zellen kamen mit sehr identischen Spannungen, obwohl ich einmal 4 und einmal 8 bestellt hab. Das Paket wiegt so 3,5 kg, als Fertigbatterie wie jetzt gebaut komm ich auf 6,4. Gruss Manfred Moin, ein Versuch ist es wert, aber ob das ein sinnvoller Weg ist, möchte ich bezweifeln. Gerade im mobilen Bereich liegen doch die Nachteile (Größe, Gewicht) der Na-Akkus; und die Kältebeständigkeit ist beim Handy-Laden nicht unbedingt ein Vorteil. Ob der Klotz ein paar Kilo schwerer oder etwas voluminöser ist, stört doch im Wohnmobil oder als Speicher für die heimische PV-Anlage weniger. In einer Kleinigkeit muss ich dem Artikel allerdings widersprechen: Zudem ist Natrium weniger reaktionsfreudig Lehrermodus ein: Die Reaktivität der Alkalimetalle nimmt im PSE von oben nach unten zu (größerer Abstand des Valenzelektrons vom Kern). Lehrermodus aus. Letztendlich wird der Preis eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Gruß Volker
Der chinesische Hersteller JAC / Yiwei hat ein Elektroauto mit Natrium‑Ionen‑Batterie in Serie gebracht (z. B. der E10X) --> Link Helmut
Ja aber aber aber dir REICHWEITE.... :-D Ich bin aktuell happy mit meinem Smart EQ mit 140 km im Sommer und knapp 100 km im Winter. Und wenn ich dann in 5 Jahren an einen Wechsel denke, hoffe ich inständig, dass Smart ggf. wieder einen ganz kleinen baut und hoffentlich auch wieder als Cabrio. Bisher hatte ich ja auh gedacht, dass es bis dahin auch was ähnliches aus Europa gibt, aber da sehe ich dunkelschwarz ;-)
Hallo Volker, FJ ist vorbei, der Herbst ist ins Land gezogen. Hast du Neuigkeiten zu deinem NA-Projekt ? Helmut Moin Helmut, der Klotz steht noch immer im Keller und wartet geduldig auf einen sinnvollen Einsatz. Manfred hat mich auf eine Idee gebracht, Balancer ist unterwegs, mal sehen... Gruß Volker
:top: :bindafür: Was mich wundert, ist der immer noch recht hohe Preis der Natrium-Ionen-Akkus, da liegt man preislich deutlich höher als bei LiFePO. Eigentlich sollte die Technologie doch billiger sein - offensichtlich skaliert das noch nicht. Bin mal gespannt, wann da der Break-Even mit Lithium kommt. Vorher ist es sowieso uninteressant. bis denn, Uwe Der Prowsige Will hat 2 Videos zu einem käuflichen Natrium-Akku gemacht und diskutiert dabei die Anwendbarkeit in aktuellen Applikationen. --> Link --> Link Ich fands recht informativ und das deckt sich eigentlich mit dem, was hier bisher im Forum diskutiert wurde. Fazit: Natriumakkus können nix besser als LiFePOs, einziges Argument dafür ist der geringere Preis, wenn sie denn billiger werden als LiFePOs, was aktuell noch nicht der Fall ist. Ich würde noch ergänzen, dass man eben kein Lithium braucht, das schlechter verfügbar ist als Natrium. Neu war mir, dass die Lade-Entlade-Effizienz so grottig ist, das ist ein echtes Gegenargument. bis denn, Uwe Gibt ja Leute, die lieber lesen als Videos angucken. Hier ein Alternativlink (englisch): --> Link
Unsere Einschätzung von "grottig" läuft da ein bisschen auseinander. 90% bei LFP, 80-85% bei Natrium, 65% bei Blei. Aus meiner Sicht ok. Ich sehe auch keinen Bedarf an besserer Technik für Aufbaubatterien, da LFP das perfekte drop-in replacement ist. Eigensicher und spannungsstabil. Der gute Ladewirkungsgrad ist ein grosser Vorteil, während ich mich frage, ob wirklich jemand ein Womo bei zehn Grad minus bewohnt, oder ob da nicht ein gefühltes Problem aufgebauscht wird. Bei Starterbatterien sieht das anders aus, gerade bei Ganzjahresfahrern. Kapazität und Ladewirkungsgrad sind da ziemlich egal, da geht es um Startstrom, lange Haltbarkeit, und geringes Gewicht sowie Eigenssicherheit sind auch nicht verkehrt. Ich bin jedenfalls mit der ersten Saison mit der Natriumbatterie sehr zufrieden, aber für ein abschliessendes Urteil ist das natürlich ein bisschen früh. Gruss Manfred Na ja, 5-10% weniger Ladeeffizienz ist z. B. für einen Solarspeicher-Vergleich ein Todesurteil, wenn der schlechtere nicht fast umsonst ist. Er hat da schon recht, wir sind von LiFePOs halt sehr verwöhnt. Als Starterbatterie OK, weil komplett anderes und mit Na-Eigenschaften kompatibles Anwendungsfeld. bis denn, Uwe Für meinen Jeep Wrangler TJ mit Seilwinde wäre das Optimal. Zur Zeit verbaut 70 AH Bleisäure als Starterbatterie. In Verbindung mit 57 A Limaleistung schafft die 70 AH Bleisäure bei ca.3 bis 3,5 to Zuggewicht mit Anhänger aus dem Wald mich zu ziehen ca.30 sec. dann leer. Inzwischen habe ich eine 100 AH Lifepo4 umgebaut die schafft das alleine ohne Limaunterstützung. Muss die auf die Winde Stellen festzurren. Dauerhaft im Winter verbauen geht nicht. Das Steuergerät im Jeep steigt erst unter 10 V aus. Ich bin kein Freund von unkommentiert geposteten Links, trotzdem danke - ist on topic und durchaus interessant. Es geht um eine BAM-Studie mit Nagelpenetrationstests, der Name ist Programm. Die Zellen sind dabei aufgeplatzt, hie der Originallink: --> Link In Sachen Eigensicherheit kommen die anscheinend nicht an LFP ran, ein ordentliches Batteriegehäuse ist damit einw gute Idee. Gruss Manfred |
Anzeige
|