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Verfügbare Natrium-Akkus in der Praxis 1, 2


HWBI am 14 Feb 2024 16:16:43

Damit drüben weiter in Elementarphysik/Chemie diskutiert werden kann ;-) wäre meine Bitte hier wirklich bei der Praxis zu bleiben,...

fschuen hat geschrieben:... und grad bei Ali geguckt: Kleine Rundzellen gibts, 75 Ah 4x blaue Zellen für 250 Euro, und BMS werden tatsächlich auch schon angeboten - schaltet wahrscheinlich dann bei 0 V ab wegen UVP. Und eine 5 Ah Motorradbatterie für 50 Euro, die werd ich mir bei Gelegenheit mal zum Spielen bestellen...
Mit den Rundzellen (gibt auch kleinere) hab ich auch geliebäugelt um 4S zum Moppetakku zu machen.

Habe hier: --> Link endlich ein paar erste Daten gefunden, man kommt leider nicht direkt an das PDF deshalb die mMn wichtigsten nachfolgend als Sreenshot.
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Freue mich auf regen Austausch - und bitte :thema:

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

huohler am 14 Feb 2024 16:28:44

Wenn ich mir die Entladekurve ansehe - vereinfacht voll knapp 4V, 50% 3V und leer <2V dann komme ich mit 4 Zellen bei SOC <50% unter 12V. Wenn ich jetzt einige Geräte im Womo habe die bei <12V abschalten oder nicht mehr richtig funktionieren, dann kann ich ja nur die obere Hälfte der SOC nutzen. Oder sehe ich da was falsch?

Hubert

HWBI am 14 Feb 2024 16:46:59

Für die Zellen mit der obigen Kurve siehst du das richtig.
Ich hoffe ja, dass wir für andere Bauformen auch noch andere (bessere) Daten zusammenbekommen.
Gibt ja auch noch blaue Becher und irgendwo hatte ich auch welche mit den Pouch-Zellen gesehen. Bin nicht sicher ob die Daten der Rundzellen auch genau so auf die anderen Bauformen zutreffen.

Anzeige vom Forum


HWBI am 14 Feb 2024 17:13:25

fulli1 hat geschrieben:.. hier eine 100Ah Natriumbatterie für 366.- €, mit sehr spärlichen Daten und recht durchwachsenen Kriterien:
--> Link?
Die scheinen laut einem Bild auch die Rundzellen verbaut zu haben.
Und sie bieten BMS-Daten an, hab ich mal angefragt - schaun mer ma
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basste315 am 14 Feb 2024 18:01:56

HWBI hat geschrieben:Die scheinen laut einem Bild auch die Rundzellen verbaut zu haben.

Natrium Rundzellen.png

fulli1 am 14 Feb 2024 21:11:53

Auch ganz informativ:
--> Link
Volker

Gast am 15 Feb 2024 08:55:12

huohler hat geschrieben:Wenn ich mir die Entladekurve ansehe - vereinfacht voll knapp 4V, 50% 3V und leer <2V dann komme ich mit 4 Zellen bei SOC <50% unter 12V. Wenn ich jetzt einige Geräte im Womo habe die bei <12V abschalten oder nicht mehr richtig funktionieren, dann kann ich ja nur die obere Hälfte der SOC nutzen. Oder sehe ich da was falsch? Hubert


Ich sehe es eher kritisch, im vollen Zustand bei 4 Zellen rund 16V zu haben. Das werden einige 12V-Verbraucher dauerhaft nicht mitmachen.

Gruß Axel

Tinduck am 15 Feb 2024 09:36:21

Die Entladekurve ist primär von der Zellchemie und nicht von der Bauform abhängig. Insofern ist die steile Kurve schon ein Dämpfer für zukünftige Anwendungen.

Ist dann ähnlich wie bei Blei - nur 50% sinnvoll entnehmbar. Immerhin hat man nicht das Problem mit der Batterieschädigung, wenn man mehr entlädt.

Vielleicht verschmerzbar, wenn die Zellen hinterher nur die Hälfte von LiFePOs kosten?

Oder man schaltet vor die Batterie nen Step Up/Step Down-Regler. Das beschränkt dann allerdings den Lade/Entladestrom.

bis denn,

Uwe

hampshire am 15 Feb 2024 10:57:16

Tinduck hat geschrieben:Die Entladekurve ist primär von der Zellchemie und nicht von der Bauform abhängig.

Ist absolut logisch.
Wie genau die Ideen für die Anpassungen an die "alte 12V KFZ Umgebung" sein werden - ich bin gespannt wer sich was zu welchem Preis einfallen lässt.

Tinduck hat geschrieben:Vielleicht verschmerzbar, wenn die Zellen hinterher nur die Hälfte von LiFePOs kosten?

In vielen Anwendungsbereichen ist das dann sicherlich so. In einigen Bereichen wie im Wohnmobil spielt das Verhältnis von nutzbarer Energie und Gewicht schon eine "gewichtige" Rolle. Klasse ist natürlich die vergleichsweise geringe Temperaturunempfindlicheit und sehr geringe Selbstentladung. Die geringere mögliche Ladeleistung im Vergleich zu litiumbasierten Batterien dagegen ist in Wohnmobil Aufbaubatterien locker verkraftbar - als Antriebsbatterie wiederum... Es gibt gute Gründe, dass es mehrere Technologien gibt.
Das Potenzial zu geringen Herstellungskosten bei uns Europäern geopolitisch und ethisch angenehmer Ressourcenverfügbarkeit jedenfalls ist groß.

Hier gibt es bereits natriumbasierte Batterien mit Hybridwechselrichter für zu Hause: --> Link

Stocki333 am 15 Feb 2024 10:58:23

Die Frage, die sich stellt ist folgende.
Brauche ich die Hohe Spannung für Volladung. Und Balancing.
Aber einen Vorteil hat der Accu.
Man braucht eigentlich keinen Bordcomputer. den Über die Spannung kannst du auf die Kapazität schliessen.
Intressant wäre die Anwendung nur bei Homesolaranlagen bei 24- 48 Volt.
Franz

huohler am 15 Feb 2024 11:24:48

Für Ladegeräte inkl. Solar und Booster werden sicher neue Geräte mit angepasster Ladekurve benötigt die wahrscheinlich bald auf den Markt kommen. Ansonsten wird man die Kapazität nicht nutzen können. Wechselrichter und einige andere Geräte haben einen hohen Eingangsspannungsbereich z.B. Victron WR 9,5V -17V --> Link.
Für den Rest könnte man einen DC-DC Konverter dazwischen hängen z.B. --> Link.
Dann muss man rechnen wie viel mehr Kapazität man zu welchem Preis bekommt und ob sich der Aufwand der zusätzlichen/geänderten Technik lohnt. Ein Umbau einer bestehenden Anlage wird sich da kaum lohnen, eine Neuinstallation eventuell.

Hubert

HWBI am 15 Feb 2024 12:10:49

Trikeflieger hat geschrieben:...Ich sehe es eher kritisch, im vollen Zustand bei 4 Zellen rund 16V zu haben...
Stocki333 hat geschrieben:..Brauche ich die Hohe Spannung für Volladung. Und Balancing..
Danke Franz ! Seh ich genauso.
Was verliere ich denn da oben, vielleicht 5% ?
Kann ich verkraften, zumal meine derzeitige Ladetechnik (ja der Victron könnte) eh nicht mehr als 14,4V hergibt.

Meine drei 120er LIFe's bekommen außer von der Lima, auch selten über 13,6V, Balancing beginnt bei 3,35V, Sollwert 5mV.
Habe sie jetzt nach 3Jahren zum ersten Wintercheck in den Keller geholt und bei 14,6V ausbalancieren lassen. Bei beiden Selbstbauten keine Auffälligkeiten, lediglich der jetzt 4Jahre alten Robur (kein Zugriff aufs BMS) musste ich am Schluss händisch etwas nachhelfen.

Stocki333 am 15 Feb 2024 21:28:14

Ich denke mal Laut.!! Bezugnehmend auf den Titel.
Man müste das Verhalten und die Ladeschlusspannung im Kontex Lithium Accus + Natriumaccus ausprobieren.
Wie verhält sich der Na-Accu bei 14,5 Volt Ladeschlusspannung. Lässt er sich dort ausbalancieren und bleibt auch stabil in den Differenzen.
Andere Variante wäre ein Victron SR oder LG 5 A. Das ich so einstelle, das der zu einem festgelegten Zeitpunkt die Spannung auf den hohen Level des NaAccus hebt. um den auf Ladeschlusspannung zu bringen. Falls das notwendig sein sollte. Der LI-Accu wird dann auf OVP gehen und sich dann, wenn der NAAccu auf der eingestellten Wert ist. Automatisch dazuschalten.
Könnte man einen Hybrid auf die Beine stellen. Dies wäre eine Altenative zu den Bleihybrid. Vor allen für die Leichtgewichtigen 3,5 T Womos. :mrgreen: :lach:
Auch wäre die Entladungskapazität höher im Oberen Bereich. Dort wo der Lithium seinen Arbeitbereich hat. Und unter 13 Volt auch besser bei Hochstromanwendungen.
Ein 150 Ah LI und 50 Ah NaAccu, da sehe ich rein theoretisch Potenzial.
Für Wintercamper oder Ganzjahresbetreiber könnte man das in Betracht ziehen.
Der Vorteil liegt auf der Hand. Ich brauche nicht mehr zu denken bei der inbetriebnahme des Womos in der kalten Jahreszeit. Gilt aber nur für mich. :cry:
Mit JBD BMS gesteuert, Ergeben sich hier intressante Accukombinationen.
Aber wie eingangs erwähnt. Nur Laut gedacht.
Franz

fulli1 am 15 Feb 2024 21:50:33

Moin Franz,
ähnliche Gedanken gingen mir auch durch den Kopf, als ich mir heute vier kleine Na-Zellen geordert habe (kommen aber erst Ende April).
Da ich noch ein ungebrauchtes 120er JBD mit BT in meiner Wühlkiste habe, dazu einen nicht benötigten 50Ah Selbstbau-Li-Akku, diverse Lade-und Messgeräte untätig herumstehen, und Neugier/Spieltrieb immer noch vorhanden sind, will ich einfach mal versuchen, welche Möglichkeiten sich bieten.
(Hoffentlich versenken die Huthi den Kahn nicht) :eek:
Volker

basste315 am 16 Feb 2024 00:44:29

fulli1 hat geschrieben:Neugier/Spieltrieb immer noch vorhanden sind, will ich einfach mal versuchen, welche Möglichkeiten sich bieten.

Hallo Volker,
ich wünsche Dir ein schönes "Spielen" :juggle: und freue mich auf deine Ergebnisse.

Helmut

Stocki333 am 16 Feb 2024 09:21:39

Hallo Fulli
Wird eine intressante Kombination. Den bei höheren Entladeströmen sieht man sehr gut, wer welche Ströme liefert.
Und nachdem du ja das Verhalten der Lithium gut kennst, sehe ich eine hohe Aussagekraft in deinen Ergebnissen. Aber guter Gedankengang von dir.
Franz

fulli1 am 16 Feb 2024 10:37:37

Moin,
wie gesagt, es wird eine Spielerei, und es macht Spaß!
Meiner Meinung nach werden Na-Akkus die Li-Akkus niemals verdrängen, dazu hat Li zu viele Vorteile. Als Ergänzung vielleicht, für Spezialeinsätze?
Preislich werden die beiden Typen sich auch anpassen, denn soo selten ist Li auch nicht (sogar häufiger als Blei), als dass es zu knapp werden könnte, nur die Gewinnung ist (noch) aufwändig.
Und ob in den kommenden Wohnmobilmodellen noch heizbare Akkus nötig sind, wage ich auch zu bezweifeln.
Schaun mer mal :lol:
Volker

andwein am 16 Feb 2024 10:49:49

Stocki333 hat geschrieben:......Ein 150 Ah LI und 50 Ah NaAccu, da sehe ich rein theoretisch Potenzial.
Mit JBD BMS gesteuert, Ergeben sich hier intressante Accukombinationen. Franz

Hallo Franz, ich denke auch mal laut.
Und deshalb meine Frage: Warum ein JBD BMS mit einem 50mA Top level Balancer?? Warum Kein Differntialbalancer für den Na Akku?
Fragend, Andreas

Stocki333 am 16 Feb 2024 11:02:33

andwein hat geschrieben:Und deshalb meine Frage: Warum ein JBD BMS mit einem 50mA Top level Balancer?? Warum Kein Differntialbalancer für den Na Akku?

Berechtigte Frage. Meine Meinung dazu.
Einfach mal schauen wie sich die Zellen verhalten. SInd ja von der Kennlinie eher mit einer Lion vergleichbar. Und dort sind die ja auch nicht notwendig.
Diese Meinung kann aber auch komplett falsch sein.
Den auch bei LFP Accus arbeite ich nicht gerne damit. Ein Zellsatz der in Ordnung ist. Der braucht das nicht.
Es gibt ja keine Erfahrungswerte Darum sehe ich die Idee von Volker als richtig an. Durch geringe Balancerströme sieht man nähmlich, was Sache ist. So bekommt man ein Gefühl für die Zellen.
Hier gilt einfach ein alter Lehrsatz. Praxis ist durch nichts zu ersetzten.
Franz

HWBI am 16 Feb 2024 20:04:26

Iich bin gespannt Volker und wünsche deinen Zellen eine ruhige Überfahrt
fulli1 hat geschrieben:... heute vier kleine Na-Zellen geordert habe ...
hast du ausser den offensichtlichen Angaben auf der Seite noch irgendwas an weitergehenden Daten bekommen ?

Ich finde bei SANBEN, wie eigentlich bei allen Anbietern, widersprüchliche Angaben.
Oder haben die alle selber nichts genaueres und kopieren teils einfach aus den LifePos?
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fulli1 am 16 Feb 2024 20:44:11

Ist alles noch nicht ausgereift! Etwas tiefer findet man das Bild:

DieselMitch am 16 Feb 2024 23:22:09

Nicht missverstehen aber:
Irgendwie erinnert mich der Thread an den (R.I.P.) Bleikristall-Batterei Thread - inkl. Euphorie bis "Das späte Erwachen!".

Aber ich bleibe mal optimistisch, trotzdem der nutzbare Arbeits-/Spannungsbereich doch arg an Blei erinnert.

Aber macht man weiter, ich lese interessiert mit.

silver34 am 17 Feb 2024 10:41:33

Hier hab ich was gefunden das wahrscheinlich relativ Herstellerunabhänig ist!
Und meine Gedankengänge bezüglich Ionengröße bestätigt! (Je größer ein Ion um so schwerer ist der Transport und Einlagerung!
Vorteil der Natrium-Ionen ist der Elektrolyt (meist Natriumsulfat) da dieser Anorganisch hat er nicht so das Problem der Viskosität!
Nachteil die Effiezenz ist momentan noch auf dem Niveau der Bleitechnik!
Außerdem war das was ich gefunden hab vom Preis nicht exorbitant günstiger als die günstigen LiFePO4.

Tinduck am 17 Feb 2024 18:20:36

Uh, nur 79% Ladeeffizienz ist wirklich nicht toll - wenn das so stimmt, wäre eine Umrüstung von Li auf Na eher kontraproduktiv.

bis denn,

Uwe

andwein am 18 Feb 2024 14:33:02

Tinduck hat geschrieben:Uh, nur 79% Ladeeffizienz ist wirklich nicht toll - wenn das so stimmt, wäre eine Umrüstung von Li auf Na eher kontraproduktiv. Uwe

Man muss aber nicht auf jeden Zug aufspringen der in den Bahnhof rollt, oder?
Ich nutze jetzt erstmal die nächsten 10 Jahre meine Li Batterie, dann sehen wir weiter.
Gruß Andreas

fulli1 am 18 Feb 2024 15:10:36

Moin,
ich glaube, es geht auch gar nicht darum, Lithiumbatterien im Wohnmobil zu ersetzen, dazu sind diese (wie oben schon erwähnt) viel zu gut.
Denkbar wäre, sie als nicht so kälteempfindliche Ergänzung zu verwenden, ob und wie das funktioniert, kann am besten die Praxis zeigen.
Aber der Hauptgrund, warum ich mich damit beschäftigen möchte ist ähnlich wie der, warum Bergsteiger auf einen Gipfel wollen: weil er da ist!
Und die Na-Batterien sind nun mal da, und es macht bestimmt Spaß, damit ein wenig herumzubasteln! :ja:
Volker

Stocki333 am 19 Feb 2024 09:32:17

fulli1 hat geschrieben:Und die Na-Batterien sind nun mal da, und es macht bestimmt Spaß, damit ein wenig herumzubasteln! :ja:
Volker

Sehe ich wie du. Und intressant wird, wie die Ströme beim Ausgleich der beiden Accus sind. Wenn das LG weg ist und die beiden Accus auf 14.4 Volt sind.
Franz

andwein am 19 Feb 2024 11:01:44

fulli1 hat geschrieben:.....Denkbar wäre, sie als nicht so kälteempfindliche Ergänzung zu verwenden, ob und wie das funktioniert, kann am besten die Praxis zeigen. Volker

Ja, OK. Aber das kannst du besser und billiger mit einer AGM Batterie realisieren. Da brauchst du kein BMS. Und die Lösungen sind teilweise schon fünf Jahre ohne Probleme in Betrieb.
Durchforste mal das Forum nach Problemen mit Hybridsystemen!. Dagegegen sind Probleme mit dem JBD BMS (bzw. seinen verkorksten Einstellungen und nicht sauber balancierten Zellen überproportional vertreten.
Gruß Andreas

Stocki333 am 19 Feb 2024 12:18:51

andwein hat geschrieben:Ja, OK. Aber das kannst du besser und billiger mit einer AGM Batterie realisieren. Da brauchst du kein BMS. Und die Lösungen sind teilweise schon fünf Jahre ohne Probleme in Betrieb.

Eines nicht vergessen. Der Hybrid, war auch in der Anfangszeit ziemlich umstritten. Jede neue Idee hat seine Fürsprecher und Gegner.
Und jede Idee hat einen Anfang. Funktioniert es nicht. Dann hat es wenigstens jemand versucht. Und nur das bringt unsere Strom und Gwichtsprobleme in eine andere Dimension.
Franz

basste315 am 19 Feb 2024 12:25:21

andwein hat geschrieben:Ja, OK. Aber das kannst du besser und billiger mit einer AGM Batterie realisieren.
Durchforste mal das Forum nach Problemen mit Hybridsystemen!

Jeder Krämer lobt seine Ware - und diesmal setze ich keinen LINK zu deinem wohl funktionierenden Hybridsystem :lach:
Es gibt aber viele, die aus Gewichtsgründen keinen alten Bleiklumpen durch die Gegend fahren wollen.

Und das JBD-BMS ist das in LiFE-Akkus tausendfach verbaute und bewährte BMS, neben DALY und neuerdings JK.

Helmut

basste315 am 19 Feb 2024 12:31:06

andwein hat geschrieben:Aber das kannst du besser und billiger mit einer AGM Batterie realisieren.

Dann suche mal nach dem überteuerten Hymer Smart Battery System :roll:

Helmut

mithrandir am 19 Feb 2024 13:35:12

Bitte Leute, macht doch diesen Thread nicht auch wieder kaputt mit der Suche nach hypothetischen Problemen, warum die NA Batterien nicht funktionieren oder gar warum das ein oder andere System nichts taugt.

Hier geht es doch um die Erfahrungen Ideen zur neuen Technologie. Was geht, was müsste noch verbessert werden am praktischen Besipiel.


Wenn dann eine ordentliche Analyse und Fakten beisammen sind, kann man sich ja in einem Folgethread "Unterschiedliche Batteriesysteme im Vergleich" die Schädel einschlagen. 8)
:thema:

basste315 am 19 Feb 2024 13:38:19

mithrandir hat geschrieben: :thema:

einverstanden

Helmut

ulfertg am 19 Feb 2024 15:55:47

In der deutschen Wikipedia zu dem Thema Natrium Akku steht u.a.:
Wikipedia hat geschrieben:Bei der Gruppe der Natrium-Ionen-Akkumulatoren mit organischen Elektrolyten, die zurzeit intensiv erforscht werden, gibt es eine große Vielfalt an vorgeschlagenen Materialien für Anode, Kathode und Elektrolyt.[1] Daraus ergeben sich viele denkbare Kombinationen, die zu unterschiedlichen Akkumulator-Parametern führen, zu denen vor allem die Zellspannung gehört. Je nach verwendeten Materialien ergeben sich daraus Zellspannungen im Bereich zwischen 2 und 3,5 Volt.[13]

Der als Quelle angegebene Artikel ist allerdings bereits 2016 eingereicht worden - ich kann nicht einschätzen wie aktuell diese Informationen noch sind und ob noch mit einer Variante mit - für den WoMo Bereich - günstigerer Spannungskurve zu rechnen ist.

andwein am 19 Feb 2024 16:17:01

mithrandir hat geschrieben:Bitte Leute, macht doch diesen Thread nicht auch wieder kaputt mit der Suche nach hypothetischen Problemen, warum die NA Batterien nicht funktionieren oder gar warum das ein oder andere System nichts taugt.

Auch da bin ich mit euch, aber:
Die Li Batt war natürlich auch am Anfang ein kritisch betrachteter Versuch, aber mit wesentlich besseren Vorzeichen. Der Spannungsverlauf bei Stromentnahme war/ist stabil was man von der Na Batt im Augenblick beileibe nicht behaupten kann.
Hier einmal ein paar weitere Quellen und Highlights dazu:
Sie kommen ohne die Mangelelemente Lithium, Kobalt und Kupfer aus. Die Zellen können bei einer Ladezeit von rund 15 Minuten eine Energiedichte von ca. 150 Wh/kg erreichen und sind weniger kälte- und hitzeempfindlich als die Lithium-Ionen Akkus......die Zyklenzahl liegt bei ca. 1.000 Zyklen bei 100% DoD.
Alle Artikel befassen sich aber mit automotive Anwendungen und nicht mit einer Anwendung als zyklische Versorgerbatterie.
Literatur dazu: Spiegel online Mobilität, 1/2022 und elektroniknet.de, Batterie-2020, golem.de, MIT Technologie Review 1/2024
Gruß Andreas

HWBI am 19 Feb 2024 17:59:21

andwein hat geschrieben:...Auch da bin ich mit euch, ..
Dafür würd ich dir glatt ein Plus geben wenn ich könnte,...

aber nimms mir nicht übel, müsste ich dir leider direkt darauf wieder abziehen:
andwein hat geschrieben:.. aber:..

Irmie am 06 Okt 2025 16:11:03

Hallo,

Hier kann man sie kaufen: --> Link

Diese Technologie ist es, die die Preise für LiFePo4 Akkus fallen lies.

Tinduck am 07 Okt 2025 08:51:53

Mag sein - leider ist der Preis der Natrium-Akkus noch alles andere als konkurrenzfähig, 1300 Euro für die 200-Ah-Variante, und das, wo doch gerade die Rohstoffe zur Herstellung deutlich günstiger sein sollen.

Wobei es was ähnliches hier --> Link für ein bisschen mehr als die Hälfte gibt - sieht schon besser aus, preislich.

4 280-Ah-Zellen kosten übrigens bei Ali ca. 680 Euro. Allerdings ohne Versand, der sauteuer ist.

Die technischen Daten bzgl. Ladespannung sind erwartungsgemäß inkompatibel mit einer 12-V-Umgebung, bei 15,8 Volt dürfte so einiges im Womo den Dienst verweigern. Wie bereits diskutiert.

Wundern tut mich die erhebliche Differenz zwischen maximalem Entladestrom (1500 A) und dauerhaftem Entladestrom (100 A, nur ca. die Hälfte wie bei ner gleich großen LiFePO).

Die Zyklenzahl wird inzwischen mit 4000 bei 80% DOD angegeben, das ist schon deutlich besser als die 1000 Zyklen, die vorher in der Diskussion waren.

Ich sehe die Dinger eher in Solarspeichern als im Womo. Allerdings erst, wenn sie pro kWh billiger als LiFePO werden. Und man braucht natürlich passende Wechselrichter/Solarcontroller, die den Spannungsbereich dann ausnutzen. Wird noch ein Weilchen dauern, die Speicherhersteller haben ja gerade erst von den selbstentzündlichen Zellvarianten auf LiFePO umgestellt.

bis denn,

Uwe

lonsome am 07 Okt 2025 09:55:55

Tinduck hat geschrieben:Die technischen Daten bzgl. Ladespannung sind erwartungsgemäß inkompatibel mit einer 12-V-Umgebung, bei 15,8 Volt dürfte so einiges im Womo den Dienst verweigern. Wie bereits diskutiert.


Hallo,

lässt sich das Problem nicht relativ einfach mit einem Spannungswandler/Konstanhalter beheben? Oder zwei, einmal für den Ladezweig und einmal für den Entladezweig? Ist zusätzlicher Aufwand, aber wenn das einmal in die Batterie integriert würde, vor allem für den Entladezweig?

Gruß
Klaus

Stocki333 am 07 Okt 2025 10:17:33

lonsome hat geschrieben:lässt sich das Problem nicht relativ einfach mit einem Spannungswandler/Konstanhalter beheben? Oder zwei, einmal für den Ladezweig und einmal für den Entladezweig? Ist zusätzlicher Aufwand, aber wenn das einmal in die Batterie integriert würde, vor allem für den Entladezweig?

Schau dir mal die Verluste an dieser Wandler.
Und diese Energie mußt du auch dem Accu zuführen.
Da bekommst einen Vogel bei der Berechnung der notwendigen Energie. Da kommt dann zum Schluss die Notwendigkeit für einen Moppel auf.
Nicht der Sinn der Sache.Das mal Zynisch betrachtet. :cry: :cry:
Franz

pwglobe am 07 Okt 2025 11:00:30

Hallo, hier ein Link zum Fraunhofer Institut zum Stand unterschiedlicher Technologien.

--> Link

Screenshot 2025-10-07 105457.png


Screenshot 2025-10-07 105546.png

basste315 am 07 Okt 2025 11:12:57

Tinduck hat geschrieben:Die technischen Daten bzgl. Ladespannung sind erwartungsgemäß inkompatibel mit einer 12-V-Umgebung, bei 15,8 Volt dürfte so einiges im Womo den Dienst verweigern. Wie bereits diskutiert.
Ich sehe die Dinger eher in Solarspeichern als im Womo.

Womit willst du im Womo auf 15,8V aufladen?
Ich sehe kein Problem für die 12V Umgebung, wenn die Ladegeräte auf max 14,7 V (AGM2) eingestellt werden, auch wenn der Akku dann nicht voll wird.
Sodium-Akkus werden aber voraussichtlich eher in stationären Anlagen genutzt werden, das sehe ich auch so.
Vielleicht eignen sie sich als kleiner Starterakku ohne BMS ????

Helmut

basste315 am 07 Okt 2025 11:26:51

fschuen hat geschrieben:Es gibt somit keinen linearen Bereich, der Aktivbalancer macht also jederzeit was er soll. Für mich sind damit LTO- genau wie Na-Zellen uneingeschränkt geeignet als Starterbatterie …Manfred

Siehe Post vom 28.9.2025
--> Link

HWBI am 13 Mai 2026 20:15:05

basste315 hat geschrieben:...Vielleicht eignen sie sich als kleiner Starterakku ohne BMS ????..
Und das werden wir jetzt bald mal testen :lol:

Noch darf er sich am Ladegerät von der Reise erholen. Angekommen isser mit um die 13,2V, Balancer war nicht angesteckt, Zellenspannungen zwischen 3,27V bis knapp 3,29V.

Knapp 125€ und 10kg schwer, mit 255mm x 185mm und 163mm hoch (ohne Pole) passt er besser als der LTO ins Womo, demnächst darf er zeigen was er so drauf hat:
IMG_20260513_193732.jpg

IMG_20260513_193814.jpg


Und ja Franz, ich mache auch wieder einen "fast leer" Startertest :lol:

basste315 am 13 Mai 2026 21:50:43

basste315 hat geschrieben:...Vielleicht eignen sie sich als kleiner Starterakku ohne BMS ????..
HWBI hat geschrieben:Und das werden wir jetzt bald mal testen :lol: :

Ich bin auf deine Erkenntnisse schon sehr neugierig und wünsche dir gutes Gelingen.
Wurde der "Kleine" so wie abgebildet fertig geliefert oder hast du ihn selbst so schön verpackt ?
Als Vorschuss: :daumen2:

Helmut

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