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Welche Kabel für Solar-Verkabelung?


Silverio am 12 Jul 2021 08:17:09

Hallo zusammen,

ich habe ja nun meine gewünschte Solarinstallation, was die Module und Laderegler angeht, konkretisiert und bestellt.
3 x 150Wp Solarmodule mit je 72 Zellen, dahinter ein Victron 100/50 SmartSolar.
Verkabelt werden soll mit 6mm² "Solarkabel", also mit entsprechend haltbarer Isolierung, meist ist das ja H07RN-F.

Nun gibt dabei es ja die "normale" Kupferlitze, also blankes Kupfer, als auch Kupfer mit verzinnten Einzeldrähten.
Was ist da zu empfehlen? Bei älteren, teilweise dem Wetter ausgesetzten Installationen sieht man das ja schon ab und zu, dass die Kupferdrähte teilweise einige Zentimeter bis unter die Isolierung schwarz angelaufen sind.
Ist das hier in der Verkableung mit MC4-Steckern relevant? Also lieber verzinntes Kabel nehmen?
Fraron beispielsweise bietet keine verzinnten Kabel. Daher frage ich mich, ob die nun geeignet(er) sind?

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Trashy am 12 Jul 2021 09:29:56

Moin

Empfehlung:

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Gast am 12 Jul 2021 10:10:06

Silverio hat geschrieben:Hallo zusammen,

Ist das hier in der Verkableung mit MC4-Steckern relevant? Also lieber verzinntes Kabel nehmen?
Fraron beispielsweise bietet keine verzinnten Kabel. Daher frage ich mich, ob die nun geeignet(er) sind?


Um mal auf deine Fragen zu antworten ...

Definitiv die verzinnten Varianten nehmen und die Kabel gut mit passender Zange in die Kontakte crimpen! Das Solarkabel "extrem" von Fraron ist nicht für die üblichen billigen Steckkontakte geeignet, eher für Verbindung in trockenen Klemmenkasten.

Die Verzinnung ist zudem in die seit 2017 geltende Norm DIN EN 50618 mit eingeflossen.

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dietmardd am 19 Mär 2023 18:30:35

Ich hole noch einmal einen alten Thread hervor, um eine Frage zu stellen:

Was sind die Vor-und Nachteile bei der Verkabelung der PV-Module auf den Dach eines Womos,

a) Kabel direkt auf dem Dach

b) Kabel in Kabelkanälen?

Rockerbox am 19 Mär 2023 18:35:26

Technisch gesehen keine Unterschiede, Kabelführung in Kanälen kann ev. etwas länger sein als ohne, sieht dafür ggf. besser aus …..

dietmardd am 19 Mär 2023 20:56:42

Meine Befürchtungen sind:

- UV-Beständigkeit der Kabel. Die Isolation besteht aus teilweise künstlich vernetztem Polyethylen. Durch die Vernetzung wird das PE elastischer, also gummiähnlicher. Aber PE ist eben nicht sehr UV-beständig, auch wenn die Verkäufer das behaupten.

- Mit Kabelkanälen werden die Kabel vor UV-Strahlung geschützt, aber die Kabelkanäle, die meist aus PVC bestehen, sind selber UV-empfindlich und verspröden. Genau deshalb werden ja z.B. Dachrinnen und Regenfallrohre - früher aus PVC - heute meist aus Zink oder Kupfer ausgeführt. Wenn die Kabelkanäle auf dem Womo-Dach infolge Versprödung die Verwindung des Womos bei der Fahrt nicht mehr elastisch mitmachen, dann könnten die Kabelkanäle brechen oder sich vom Dach ablösen. Andererseits ist ein GfK-Dach auch nicht allzu UV-fest.

Hin oder Her, bei der Abwägung möchte man ja die Chancen und Risiken abwägen. Jede der beiden Varianten hat auch Risiken, aber nur mit Langzeiterfahrungen kann man die Risiken besser abwägen- Deshalb meine Frage an Euch.

Ein Nebenproblem könnte die Entsorgung in einigen Jahren sein. PVC könnte mal zu Sondermüll erklärt werden.

Gründe:
- In normalem PVC sind immer nicht polymerisierte Restmonomere enthalten, welche hoch giftig und krebserregend sind. Auch auf der Halde würde das entsorgte PVC diese Giftstoffe an Umwelt und Grundwasser abgeben.
- Die Rest-Monomere machen das PVC spröde. Um dieser Versprödung entgegen zu wirken, werden Weichmacher zugesetzt, die aber auch an die Umwelt abgegeben werden und gesundheitsschädlich sind. Eine dieser Auswirkungen ist die Wirkung als Hormon, so dass der Hormonhaushalt bei intensiven Kontakt des Menschen gestört werden kann.
- Bei der Verbrennung von PVC werden giftige Chlorgase, Restmonomere und Weichmacher und deren Zerfallsprodukte freigesetzt. Deshalb ist eine Entsorgung von PVC in Müllverbrennungsanlagen kritisch zu sehen.

In den USA ist PVC schon seit vielen Jahrzehnten verboten.

PVC hat aber einige Vorteile:
- Ist eines der chemisch stabilsten Materialien und wird deshalb auch im Säureschutzbau eingesetzt.
- PVC ist billig herzustellen und deshalb als Massenkunststoff geeignet.

bert am 19 Mär 2023 21:01:56

Wenn du jetzt wegen der paar Meter Kabel über PVC nachdenkst solltest du mal im Innenraum vom Womo anfangen.

Nimm Solarkabel welches auch bei jeder Hausanlage verwendet wird.
Das ist UV beständig und dafür zugelassen.
Wenn dir das zu wenig ist gibt es Alurohre die für die R11 Norm gedacht sind.
Kosten bei den Längen nur einen Bruchteil mehr und deine Kabel sind UV geschützt verlegt.
Ebenso gegen Tierverbiss und mechanische Beschädigung.

cinzano01 am 20 Mär 2023 11:52:06

Für solar im Außenbereich nimmt man das: --> Link

Oder alternativ als Einzelader: --> Link

Wichtig im Außenbereich ist die Type XLS-R-T. Innen geht auch normales H07-V-K oder Schlauchleitungen mit Doppellitzen.


dietmardd hat geschrieben:...aber die Kabelkanäle, die meist aus PVC bestehen, sind selber UV-empfindlich und verspröden. Genau deshalb werden ja z.B. Dachrinnen und Regenfallrohre - früher aus PVC - heute meist aus Zink oder Kupfer ausgeführt. (...) Andererseits ist ein GfK-Dach auch nicht allzu UV-fest.


Kupfer ja, Zink nein. Es gibt VERZINKTE Bleche zum Korrosionsschutz. Fensterrahmen werden übrigens aus PVC gemacht, gerade WEIL es mit entsprechender Formulierung eine sehr gute UV-Beständigkeit aufweist. Rein-PVC ist hingegen nicht UV-beständig.

dietmardd hat geschrieben:- UV-Beständigkeit der Kabel. Die Isolation besteht aus teilweise künstlich vernetztem Polyethylen. Durch die Vernetzung wird das PE elastischer, also gummiähnlicher. Aber PE ist eben nicht sehr UV-beständig, auch wenn die Verkäufer das behaupten.


Was heißt hier "teilweise"? PE ist ein Polymer aus Ethylen, dessen Polymerisation ja irgendwie ansgestoßen werden musste. Daher auch der Name "Kunst"stoff. Dessen Elastizität hängt überwiegend vom Vernetzungsgrad und der Art des Vernetzters ab. Darüberhinaus kommt es auf die Art der Polymerisationsführung und daraus resultierend der Art von PE (HDPE oder LDPE) an.

dietmardd hat geschrieben:Ein Nebenproblem könnte die Entsorgung in einigen Jahren sein. PVC könnte mal zu Sondermüll erklärt werden.


PVC verrottet nicht, ist aber rohstofflich, wenngleich einhergehend mit Downgrading, als auch thermisch verwertbar. In Müllverbrennungen herrschen derartige Bedingungen, dass keine Gefahr der Dioxinentstehung bessteht (nicht "Freisetzung" - PVC enthält kein Dioxin!). Die nachgeschaltete Rauchgaswäsche entfernt die sauren Anteile im Rauchgas (HCl).

dietmardd hat geschrieben:- In normalem PVC sind immer nicht polymerisierte Restmonomere enthalten, welche hoch giftig und krebserregend sind. Auch auf der Halde würde das entsorgte PVC diese Giftstoffe an Umwelt und Grundwasser abgeben.


Das Monomer von PVC ist giftiges Vinlychlorid und würde dieses enthalten sein und freigesetzt werden, wäre das PVC nicht verkehrsfähig.

dietmardd hat geschrieben:- Die Rest-Monomere machen das PVC spröde. Um dieser Versprödung entgegen zu wirken, werden Weichmacher zugesetzt, die aber auch an die Umwelt abgegeben werden und gesundheitsschädlich sind. Eine dieser Auswirkungen ist die Wirkung als Hormon, so dass der Hormonhaushalt bei intensiven Kontakt des Menschen gestört werden kann.

dietmardd hat geschrieben:- Die Rest-Monomere machen das PVC spröde. Um dieser Versprödung entgegen zu wirken, werden Weichmacher zugesetzt, die aber auch an die Umwelt abgegeben werden und gesundheitsschädlich sind. Eine dieser Auswirkungen ist die Wirkung als Hormon, so dass der Hormonhaushalt bei intensiven Kontakt des Menschen gestört werden kann.


PVC IST spröde. Eben deswegen werden Weichmacher zugesetzt. Manche Weichmacher basieren auf Phtalaten, die bei Aufnahme in den Körper kritisch von den Langzeitfolgen sein können. Kabelkanäle enthalten kaum und völlig andere Weichmacher. Und an Kabelummantelungen (Typen NYM-J etc.) lutscht man wenig bis selten.....

dietmardd hat geschrieben:- Bei der Verbrennung von PVC werden giftige Chlorgase, Restmonomere und Weichmacher und deren Zerfallsprodukte freigesetzt. Deshalb ist eine Entsorgung von PVC in Müllverbrennungsanlagen kritisch zu sehen.


Müllverbrennungsanalgen nach hiesigen Standards haben kein Problem bei der Verbrennung von PVC, da es auch immer im Müll enthalten ist. Bei korrekter Verbrennungsführung wird CO2 und Wasser freigesetzt, das entstandene HCl über die Rauchgaswäsche in Kalkmilch vollständig resorbiert.

dietmardd hat geschrieben:In den USA ist PVC schon seit vielen Jahrzehnten verboten.


Seit wann genau und was exakt und wo ist das augeführt? Bitte Nachweise!

dietmardd hat geschrieben:PVC hat aber einige Vorteile:
- Ist eines der chemisch stabilsten Materialien und wird deshalb auch im Säureschutzbau eingesetzt.
- PVC ist billig herzustellen und deshalb als Massenkunststoff geeignet.


Also was jetzt? Ist es stabil, oder instabil? Siehe oben.

Im Grunde genommen ist PVC ein sehr ressourcenschonender Kunststoff, dessen nachteilige Eigenschaften durch richtigen Umgang kompensiert werden können. In einer Zeit, in der über die Endlichkeit und Verfügbarkeit von fossilen Rohstoffen für die Kunststofferzeugung diskutiert werden muss, finde ich ein Polymer, wie PVC mit einem anorganischen Massenanteil von über 50% mit Steinsalz als Quelle durchaus nachhaltig.

Mir geht es aber nicht darum, ein Loblied auf PVC zu singen, sondern ich finde Beiträge, die vor falschen Schlüssen, nicht verstandenen Zusammenhängen nur so strotzen, dies aber als gesetzte Wahrheit deklarieren, einfach problematisch. Egal welches Thema.

dietmardd am 23 Mär 2023 18:31:52

Kupfer ja, Zink nein. Es gibt VERZINKTE Bleche zum Korrosionsschutz.


Die Regenrinnen und - rohre bestehen nicht aus verzinktem Stahlblech, sondern aus fast reinem Zink.

Was heißt hier "teilweise"? PE ist ein Polymer aus Ethylen, dessen Polymerisation ja irgendwie ansgestoßen werden musste.


Das ist nicht ganz richtig. PE ist ein Thermoplast und die besitzen eine kettenartige Struktur. Dadurch können Thermoplaste durch Erwärmung wieder flüssig bis teigartig werden. Beim Recycling werden diese Kunststoffe nach der Sortentrennung geschrapselt (granuliert) und können wieder zu neuen Teilen extrudiert werden. Ausnahme: Fluorkohlenwasserstoffe.
Duromere dagegen sind vernetzt und können deshalb nicht durch Erwärmung nicht wieder in den Urzustand zurück geführt werden. Durch die Vernetzung sind Festigkeit, Härte und Temperaturfestigkeit höher, nicht aber die UV-Festigkeit.
Elastomere (Kunstgummi) sind dazwischen. Bei denen entscheidet der Grad der Vernetzung, ob wweichgummiartig oder hartgummiartig.

Es gibt 4 Hauptverfahren, um PE teilweise zu vernetzen. --> Link

Das normale unvernetzte PE ist wachsartig. Um Drähte bzw. Kabel zu isolieren, soll der Kunststoff aber elastisch sein und dafür bedarf es einer teilweisen Vernetzung der an sich kettenförmigen Moleküle. Bei einer vollständigen Vernetzung würde ein unelastisches Duromer entstehen.

Das Monomer von PVC ist giftiges Vinlychlorid und würde dieses enthalten sein und freigesetzt werden, wäre das PVC nicht verkehrsfähig.


Das ist nicht richtig. Die Polymerisation von PVC ist eine Gleichgewichtsreaktion, d.h. es pegelt sich ein Gleichgewicht zwischen Monomeren und PVC ein. Ich möchte behaupten, dass mehr als 99 % von allem PVC Restmonomere enthält. Das geht gar nicht anders (außer mit einer teuren Sondertechnologie). Durch diese nicht polymerisierten Restmonomere wird das PVC hart und spröde und erhält eine undurchsichtige rotbraune Farbe. Für andere Farben müssen Farbpigmente zugesetzt werden, die aber die Eigenschaften verschlechtern.

Weil originales PVC sehr spröde ist, werden Weichmacher zugesetzt und je nach Menge des Weichmachers erhält man Weich-PVC.
PVC ist in mehrfacher Hinsicht sehr gesundheitsschädlich:
- sehr giftige Restmonomere, krebserregend
- Weichmacher, krebserregend und wirken wie ungewollte weibliche Hormone

In den USA ist PVC schon seit Jahrzehnten generell verboten, in der EU seit einigen Jahrzehnten für Kinderspielzeug und alle Anwendungen mit längerem Hautkontakt.

Woran erkennt man PVC mit Restmonomeren und Weichmachern? Solches PVC ist immer undurchsichtig?

Mit einer Sondertechnologie kann monomerfreies PVC hergestellt werden. Die hergestellten Mengen sind aber marginal. Woran erkennt man monomerfreies und weichmacherfreies PVC?
Ist immer durchsichtig, weich und elastisch, auch ohne jede Weichmacher. Die meisten von uns dürften solches monomerfreies PVC noch nie gesehen haben oder haben es nicht als PVC erkannt.

In den USA ist PVC schon seit vielen Jahrzehnten verboten.

Seit wann genau und was exakt und wo ist das augeführt? Bitte Nachweise!


Das habe ich im Studium so gelernt und das ist schon über 40 Jahre her und da war das PVC-Verbot in den USA schon viele Jahre alt. Ich habe nämlich Materialwissenschaft studiert. Wir hatten das damals ausdrücklich gelernt, damit wir im Berufsleben niemals PVC-Teile in Exportprodukte für die USA einsetzen.

Also was jetzt? Ist es stabil, oder instabil? Siehe oben.


Hart-PVC ist zumindest gegenüber anorganischen Chemikalien sehr widerstandsfähig und wird deshalb im Säureschutzbau eingesetzt - ist chem. beständiger als Glas. Gegen diverse organische Chemikalien ist PVC nicht oder weniger beständig. Diese chemische Stabilität von Hart-PVC bedeutet aber nicht, dass PVC auch gegen UV-Strahlung beständig ist. Unter UV-Strahlung wird PVC (wie auch PE und PP) an Luft langsam oxydiert und die Weichmacher werden verdampft, so dass das PVC spröde wird und schon bei geringen Belastungen oder durch Eigenspannungen bricht. Es gibt keine Formulierung, um PVC (oder andere Kunststoffe) UV-fester zu machen. Das ist reines Marketing-Versprechen. Man kann aber anorganische Pigmente zusetzen, die erschweren, dass die UV-Strahlung in die Tiefe des Materiales eindringt. Durch die UV-Strahlung wird dann das oberflächliche Material zerstört und die Pigmente werden "ausgekreidet" wie der Fachbegriff dazu ist. Inwieweit eine teilweise Vernetzung die UV-Festigkeit verbessert, weiß ich nicht, aber bei anderen Kunststoffen wie z.B. Polyester ist eine Vernetzung ohne größere Wirkung.


Im Grunde genommen ist PVC ein sehr ressourcenschonender Kunststoff.... In einer Zeit, in der über die Endlichkeit und Verfügbarkeit von fossilen Rohstoffen für die Kunststofferzeugung diskutiert werden muss, finde ich ein Polymer, wie PVC mit einem anorganischen Massenanteil von über 50% mit Steinsalz als Quelle durchaus nachhaltig.


PVC ist kein ressourcenschonender Werkstoff. Das ist eine Legende aus der Zeit, als Erdöl aus politischen Gründen nicht nach Deutschland geliefert werden durfte, damit daraus keine Treibstoffe für das Militär hergestellt werden können. Das war zwischen den Weltkriegen der Fall und einige Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Damals und zu DDR-Zeiten wurde PVC aus Kohle hergestellt und Kohle ist auch ein fossiler Rohstoff und Kohlechemie bedarf in D keiner Rohstoffimporte, ist aber noch umweltschädlicher als die Erdölchemie.

Im PVC ist nicht ein My an Steinsalz enthalten, also absolut nichts. Richtig ist, dass dass Steinsalz NaCl elektrolytisch getrennt wurde, weil die Natronlauge in der Chemieindustrie in großer Menge gebraucht wird. Die entstehende Salzsäure findet dagegen nur wenige Anwendungen, darunter in der Folge in kleinen Mengen zur Chlorierung des Vinylchlorids (bzw. zu deren Herstellung). Für jede Chemieindustrie ist es ein sehr großes Problem, die bei der Elektrolyse entstehende Salzsäure möglichst wenig umweltschädlich zu entsorgen. Wie wird das gemacht? Man stellt daraus Magnesiumchlorid her und sprüht dieses bei Glätte auf die Straßen bzw. verarbeitet Magnesiumchlorid zu Fußbodenausgleichsmasse. Nun sind Chloride die Hauptursachen für Korrosion von Eisenmetallen und deshalb rosten Autos im Winterbetrieb schön vor sich hin und bei der Fußbodenmasse diffundieren Chloride in die Decke und zerstören die Stahlbewehrung. Deshalb darf Magnesiumchlorid nicht auf Stahlbetondecken eingesetzt werden.

Mir geht es aber nicht darum, ein Loblied auf PVC zu singen, sondern ich finde Beiträge, die vor falschen Schlüssen, nicht verstandenen Zusammenhängen nur so strotzen, dies aber als gesetzte Wahrheit deklarieren, einfach problematisch.


Als studierter und promovierter Materialwissenschaftler kenne ich sehr wohl die Zusammenhänge und verfüge über auch über jahrzehntelange berufliche Erfahrungen mit diversen Kunststoffen, darunter in der E-Technik/Elektronikindustrie, der Luftfahrtindustrie, der Automobilindustrie, im Schienenfahrzeugbau und bei Farben und Lacken und deren Verarbeitung (auch nur Kunststoffe).

basste315 am 23 Mär 2023 19:58:51

Und jetzt: Welche Kabel für Solar …….

bert am 23 Mär 2023 22:00:39

Ganz normales handelsübliches Solarkabel für Hausanlagen.
Mechanisch stabil, UV beständig und relativ günstig.

cinzano01 am 30 Mär 2023 10:40:54

dietmardd hat geschrieben:Als studierter und promovierter Materialwissenschaftler kenne ich sehr wohl die Zusammenhänge und verfüge über auch über jahrzehntelange berufliche Erfahrungen ....


Nach dieser ausdrücklichen Betonung wundern mich diverse Aussagen deines Beitrags umso mehr.....

Aber um Basste zu folgen: Es geht um Solarkabel.

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