reddi am 03 Aug 2021 17:17:52 Die Betreffzeile sagt es schon - wir haben neue e Bikes und wollen die wie schon die alten Fahrräder, im Kasten transportieren. Heute haben wir Stellplatzprobe gemacht und festgestellt, mit ein klein wenig machbarer Änderung geht das. Die Räder kommen mit dem Lenker nach unten in den Kasten.
Können die Li-Akkus auf dem Kopf stehend im Rad bleiben, was natürlich Platz sparen würde, oder dürfen diese Akkus nur aufrecht oder maximal liegend transportiert werden?
WomoToureu am 03 Aug 2021 17:20:25 Meines Wissens müssen die Akkus raus, kenne keinen Li Akku der nicht oben eine Entlüftungsöffnung hat, die nicht nach unten darf.
MountainBiker am 03 Aug 2021 17:30:52 Hallo,
der Li-Akku stellt kein Problem dar, die sind aus Rundzellen aufgebaut! Aber die Scheibenbremshebel je nach verbauten Modell sind da nicht unproblematisch. Es gibt welche mit integrierten Ausgleichsbehälter, wenn da ein wenig Lufteinschluß ist kann der nach "oben" wandern. Wenn der Hebel ganz unten ist, ist es möglich das ein Gasblasen ins System gelangen. Bei den aktuellen Shimano-Bremshebeln müssen diese sehr sorgfältig entlüftet sein!
Bladie am 03 Aug 2021 17:35:58 Dem Li Akku ist es vollkommen egal wie rum er in deinem Auto mit fährt.genau wie der Akku in meinem Handy. Wenn das ein Problem wäre würde die Akkus Aufkleber haben ,die darauf hinweisen,wenn man sie z. B.ausserhalb des Bikes läd oder transportiert.
chrisc4 am 03 Aug 2021 17:57:39 Was steht in der Bedienungsanleitung der Ebiks? Bei unseren früheren Ebiks (Herkulles)stand drin, dass man die nicht auf den Kopf stellen darf ( sinngemäß). Eine Begründung gab es allerdings nicht.
Gruß Hans .
reddi am 03 Aug 2021 20:33:58 chrisc4 hat geschrieben:Was steht in der Bedienungsanleitung der Ebiks? Bei unseren früheren Ebiks (Herkulles)stand drin, dass man die nicht auf den Kopf stellen darf ( sinngemäß). Eine Begründung gab es allerdings nicht.
Gruß Hans .
Leider gibt die Bedienungsanleitung nichts her.
kheinz am 03 Aug 2021 21:10:29 Wenn die Fahrräder Hydraulische Bremsen haben würde ich, nach böser Erfahrung, die Räder nicht auf den Kopf stellend transportieren. Ich hatte eines unserer Räder, nach alter Methode, auf den Kopf gestellt um einen Reifen zu erneuern. Anschließend hatte ich große Probleme wieder einen vernünftigen Druckpunkt beim Bremsen zu erreichen. Auch mit der Akkuhalterung sehe ich Probleme: Die Halterung unten ist, zum Boden zeigend gut gebaut um die Schläge von der Fahrbahn aufzunehmen. Die Halterung oben, mit Akku, hält die Schläge, wenn das Fahrrad auf dem Kopf steht genauso wenig aus wie der Akku.
MfG kheinz
siusebem am 03 Aug 2021 21:43:27 Ich frage mich, wie soll in einem geschlossenem System einer hydraulischem Scheibenbremse (die vernünftig entlüftet ist, ansonsten habe ich schon vorher keinen Druckpunkt) Luft kommen, nur weil ich es auf den Kopf stelle. Dann müßte ja bei jedem betätigen des Bremshebels ebenfalls Luft ins System kommen, wenn da irgendwo Luft herkommt. So gut wie alle Arbeiten, die ich an meinem Rad durchführe (und das sind nicht wenige, habe mich noch nicht dazu durchgerungen, einen Montageständer anzuschaffen), steht das Rad auf dem Kopf. Aber Probleme mit dem Druckpunkt der Bremse hatte ich deswegen noch nie.
MountainBiker am 03 Aug 2021 21:58:02 Hallo, wie soll in einem geschlossenem System einer hydraulischem Scheibenbremse Luft kommen
wie zuvor geschrieben, haben hydr. Scheibenbremsen für die automatische Belagnachführung (Verschleiss) einen Ausgleichsbehälter/Reservoir. Bei manchen ist das ein offener/mittels einer Membran getrennter "Behälter". Bei anderen ist das in einer Kammer integriert. Allen gemein ist die notwendige sorgfältige Entlüftung und gasdichter Verschluss (bei der Montage müssen die Bremsleitungen immer gekürzt werden). Das ist nicht ganz so einfach und bereits kleinste Gasmengen können dann "überkopf" in die Leitung wandern! Mein "Nickname" kommt nicht von ungefähr - ich habe Erfahrung mit Magura, Avid, Shimano, ...
reddi am 03 Aug 2021 22:05:53 kheinz hat geschrieben:Auch mit der Akkuhalterung sehe ich Probleme: Die Halterung unten ist, zum Boden zeigend gut gebaut um die Schläge von der Fahrbahn aufzunehmen. Die Halterung oben, mit Akku, hält die Schläge, wenn das Fahrrad auf dem Kopf steht genauso wenig aus wie der Akku.
MfG kheinz
Das halte ich für ein stichhaltiges Argument, also lass ich die Akkus draussen.
Energiemacher am 03 Aug 2021 22:10:34 reddi hat geschrieben: Das halte ich für ein stichhaltiges Argument, also lass ich die Akkus draussen.
Und außerdem ist ein eBike ohne Akku "leichter" auf den Kopf zu stellen. :-) Ich würde schon aus Bequemlichkeit den Akku entfernen und erst nach dem entladen wieder einbauen. Grüße
reddi am 03 Aug 2021 22:20:56 MountainBiker hat geschrieben:wie zuvor geschrieben, haben hydr. Scheibenbremsen für die automatische Belagnachführung (Verschleiss) einen Ausgleichsbehälter/Reservoir. Mein "Nickname" kommt nicht von ungefähr - ich habe Erfahrung mit Magura, Avid, Shimano, ...
Ich habe Magura Bremsen und jetzt verunsichert im Netz gelesen. Dabei wurde von Dampfblasen berichtet, die bei längerer Bergabfahrt entstehen, wenn die Bremsen überhitzt werden. Kann ich soweit mal nachvollziehen, aaaaaaber werden die Bremsen im normal Fall wirklich so heiss, das dieser Effekt auftreten kann, zumal die Bremsflüssigkeit neu ist und kein Wasser, das verdunsten könnte, enthält. Andererseits hab ich keine andere Möglichkeit, die Räder im Kasten zu verstauen, und von dieser Möglichkeit will (und werde) ich nicht abgehen. Einmal habe ich das Wohnmobil genau für den Zweck so konzipiert und möchte die Räder aus vielen Gründen nicht auf einem Träger hinterm Auto fahren. Wie hoch schätzt Du die Gefahr ein, das dieses Bremsenkuriosum eintritt, was kann man dagegen tun bzw. was sollte man vor Fahrtantritt dann überprüfen (klar, ob ein Bremspunkt da ist), sonst was.
Roman am 03 Aug 2021 23:03:33 kheinz hat geschrieben:Wenn die Fahrräder Hydraulische Bremsen haben würde ich, nach böser Erfahrung, die Räder nicht auf den Kopf stellend transportieren. Ich hatte eines unserer Räder, nach alter Methode, auf den Kopf gestellt um einen Reifen zu erneuern. Anschließend hatte ich große Probleme wieder einen vernünftigen Druckpunkt beim Bremsen zu erreichen.
So ist es und wer´s nicht glaubt kann das Problem ganz leicht googeln und wer´s dann noch nicht glaubt, glaubt es vielleicht wenn er ohne Bremswirkung einen Berg hinunter rauscht..... Gruß Roman
reddi am 03 Aug 2021 23:26:16 Roman hat geschrieben: So ist es und wer´s nicht glaubt kann das Problem ganz leicht googeln und wer´s dann noch nicht glaubt, glaubt es vielleicht wenn er ohne Bremswirkung einen Berg hinunter rauscht.....
Gruß Roman
So, ich hab den Rat befolgt und es gegoogelt. Bei Magura hab ich folgendes gefunden: --> LinkMAGURA HS: Da es sich bei den HS Felgenbremsen um ein geschlossenes Hydrauliksystem handelt, hat die auf dem Hinterrad stehende Lagerung, ein liegender Transport oder ein Umdrehen des Rades keine nachteilige Auswirkung auf die Funktion der Hydraulikkomponenten, sofern diese korrekt entlüftet & befüllt sind.
MountainBiker am 04 Aug 2021 07:17:07 Hallo, ich habe Magura Bremsen und jetzt verunsichert im Netz gelesen. Dabei wurde von Dampfblasen berichtet, die bei längerer Bergabfahrt entstehen, wenn die Bremsen überhitzt werden.
Damit dieser Effekt eintritt, muß die Bremsflüssigkeit (z.B. AVID) bzw. Hydrauliköl (Magura) sieden. Das tritt erst bei sehr hohen Temperaturen > 200 Grad C auf. Aber man kann Bremsscheiben zum glühen bekommen (das schaffen auch erfahrene Biker). Wenn Du mehr als 1000 Hm am Stück vernichtest mußt Du schon aufpassen. Ich habe mal einen "Lifestye-Biker" mit einen neuen Scott-Carbon MTB an der Alp de Huez gesehen, der ist die letzten 500Hm mit einer welligen Scheibe "heruntergekrochen". DOT hat das Problem, dass es "Wasser" ziehen kann, damit verschiebt sich der Siedepukt auf 105 Grad, damit ist eine Pass-Abfahrt kaum noch sicher möglich. Zur Magura: alle älteren Magura Scheibenbremsen (Juicy, Marta, Louise) haben ein anderes System als die Magura Felgenbremsen (HS1, ...) das liegt am notwendigen Bremsdruck und dem daraus resultierenden Geber-/Nehmerkolbenverhältnis. Bei diesen älteren Scheibenbremsen wird das "offene" Reservoir für die Belagnachstellung durch ein Kunststoffmembrane versiegelt. Leider ist es so, nach dem notwendigen kürzen der Bremsleitungen beim verbauen und dem entlüften, keine Werksbedingungen herstellbar sind und in der Regel geringste Mengen an Luft unterhalb dieser Membrane gelangen können. Damit kann über Kopf beim Betätigen des Bremshebels (auch ungewollt) dieser Gaseinschluss wandern. Übrigens man kann aufgrund des Aussehens des Bremsgriffes nicht unbedingt auf das vorhandenseins des Reservoirs schließen, AVID hat dies bei den neueren Modellen mittels eines "Gummibalgs" hinter dem Geberkolben integriert (sehr Fehleranfällig)! Ich habe immer eine Entlüftungsset für meine Bikes dabei, für den Fall der Fälle (und auch gebraucht)!
Dirkulation am 04 Aug 2021 08:06:34 Wer DOT hat, der sollte besser sein Bremssystem wechseln. Die Bremsen müssen regelmäßig zur Wartung und das kostet auf Dauer viel Geld und ist lästig.
Ein Shimano Bremssystem kann schonmal seinen Druckpunkt verlieren, aber dann sollte das System entlüftet werden. Das kann man auch selber machen, aber nur wenn man sich sicher ist es richtig zu machen. Es ist nicht ganz einfach die Luft komplett zu entfernen.
Ich stelle meine Räder regelmäßig auf den Kopf und es macht denen nichts.
Ich hatte zuletzt auch das Problem, dass der Druckpunkt immer schwächer wurde, dann musste ich vor der Fahrt ein paar mal mit dem Griff pumpen und danach ging es.
Richtiges ! entlüftet hat das Problem beseitigt.
Akkus natürlich raus, weil es sinnvoll ist.
Was ist mit all den Bedienteilen am Lenker? Sicher leiden Tacho, Hebel, Klingel, ... wenn das Rad auf den Lenker gestellt wird?
Sind die Laufräder mit nem Schnellspanner eingebaut? Könnte man die Laufräder ausbauen und die bikes in den Kasten hängen?
Teamavanti am 04 Aug 2021 10:41:35 siusebem hat geschrieben:Ich frage mich, wie soll in einem geschlossenem System einer hydraulischem Scheibenbremse (die vernünftig entlüftet ist, ansonsten habe ich schon vorher keinen Druckpunkt) Luft kommen, nur weil ich es auf den Kopf stelle. Dann müßte ja bei jedem betätigen des Bremshebels ebenfalls Luft ins System kommen, wenn da irgendwo Luft herkommt.
Hallo siusebem, beim betätigen jeder hydr. Bremse wird die Nachlaufbohrung verschlossen. Wenn der Hebel vor dem drehen leicht gezogen wir kann keine Luft rein. Ausserdem kann nicht nur Flüssigkeit durch Belagverschleiß nachlaufen sondern auch durch Wärmeausdehnung der Flüssigkeit wieder zurück. Gruß Andi
MountainBiker am 04 Aug 2021 10:54:14 Hallo, Wenn der Hebel vor dem drehen leicht gezogen wir kann keine Luft rein.
Das ist korrekt, der Nach/Rücklauf wird beim Betätigen verschlossen, aber es gibt dabei einiges zu beachten: -die Bremshebel müssen fixiert werden; -sind die Bremskolben (Bremszange) sehr lange in der Endstellung fixiert, ist es wahrscheinlich, dass diese nachher wieder manuell zurückgedrückt oder sogar gängig gemacht werden müssen (bei Fahrradbremsen wird normalerweise die Kolbendichtung beim Betätigen diese auch wieder rückführen, dauert dies aber lange an, kann der Kolben an der Dichtung nachrücken, so funktioniert auch die Belagnachstellung); -sind keine Laufräder montiert, muß durch einen Scheibendummy (Plastikclips) einen komplettes Ausfahren der Kolben verhindert werden; ob das praktikabel ist?
reddi am 05 Aug 2021 12:05:34 Um das Thema zum Abschluss zu bringen - ich habe das Bett um 5 cm erhöht und bekomme die Räder aufrecht stehend transportiert.
Besten Dank für alle Vorschläge.
reddi am 05 Aug 2021 12:10:36 Um das Thema zum Abschluss zu bringen - ich habe das Bett um 5 cm erhöht und bekomme die Räder aufrecht stehend transportiert.
Besten Dank für alle Vorschläge.
huskimarc am 05 Aug 2021 23:19:06 Wie jede hydraulische bremse ist auch beim Fahrrad luft im Ausgleich behälter und wenn man die auf den Kopf stellt und vorallem dann noch die bremse betätigt, ist dann Luft im System und muss entlüftet werden
|
|