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Ladegerät für Lithium Batterie


xnet am 07 Okt 2021 12:31:45

Hallo zusammen,
ich möchte mir in meinen Sunlight T 67 Bj 2013 eine Lithium Batterie einbauen.
Dabei stellt sich folgende Frage: Ist mein Ladegerät geeignet ( ELB 99 von Schaudt ) an dem ich nur zwischen Blei/ Säure und Blei Gel umschalten kann.
Unterwegs habe ich mit einigen gesprochen, die sagten sie laden ihre Lithium Batterie mit einem normalen Ladegerät.
Laut Batterie Hersteller regelt das das Batteriemanagementsystem der Batterie.
Laut Werkstatt muss ein neues Ladegerät eingebaut werden.
Wenn ja, muss ich dann den ELB ersetzen?

Bin ratlos und hoffe, dass jemand Erfahrungen hat.

Gruß Stefan

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cinzano01 am 07 Okt 2021 13:10:31

Bei Schaudt EBLs bewirkt die Einstellung "Blei/Säure" eine Ladeschlussspannung von 14,3 V und ist damit mit Speichern vom Typ LiFePO4 kompatibel. Das BMS müsste hier noch nicht eingreifen, da die max. zul. Zellspannung von 3,65 V (entspricht 14,6V gesamt) damit noch nicht überschritten wird.

HartyH am 07 Okt 2021 13:56:07

cinzano01 hat geschrieben:::: da die max. zul. Zellspannung von 3,65 V (entspricht 14,6V gesamt) damit noch nicht überschritten wird.

kleine Korrektur: Überladeschutz (OVP) von LiFePo4 = 3,70 V/Zelle

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xnet am 07 Okt 2021 15:45:34

da die max. zul. Zellspannung von 3,65 V (entspricht 14,6V gesamt) damit noch nicht überschritten wird.[/quote]
kleine Korrektur: Überladeschutz (OVP) von LiFePo4 = 3,70 V/Zelle[/quote]

Was heißt das für mich als Laien?
Geeignet oder nicht?
Stefan

basste315 am 07 Okt 2021 16:05:49

xnet hat geschrieben:ich möchte mir in meinen Sunlight T 67 Bj 2013 eine Lithium Batterie einbauen.

Laut Werkstatt muss ein neues Ladegerät eingebaut werden.
Gruß Stefan

Hallo Stefan,
natürlich möchte die Werkstatt zusätzlich ein Ladegerät verkaufen. Mir wurde gesagt, dass zumindestens ein Ladegerät (Netzlader, Solarlader oder Booster) eine Li-Einstellung haben sollte. Das war in meinem Fall nicht notwendig, siehe meine Berichte.

--> Link
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Wir könnten genauere Infos geben, wenn du uns mitteilen würdest, welche LiFe-Batterie du einbauen willst.

Meistens ist eine Ladeschluss-Spannung von maximal 14,4 bis 14,6 V erfoderlich. Der Akku wird aber auch bereits mit 14,1 V voll, allerdings sollte die Spannung dann ausreichend lange anliegen, damit die Zellen gut balanciert werden können *). Balancen erfolgt meist ab einer Zellspannung von 3400 mV = Akkuspannung > 13,6 V.

*) Wenn die Zellen nicht gut balanciert sind, würde ich vorerst die Blei/Gel-Einstellung empfehlen, weil dann die LSSP länger anliegt.
Bei gut ausbalanciertem Akku halte ich die Blei-Nass-Einstellung für besser, da dort bereits früher auf Erhaltungsspannung (13,4 - 13,8 V) zurückgeschaltet wird.

Helmut

cinzano01 am 07 Okt 2021 16:59:57

HartyH hat geschrieben:kleine Korrektur: Überladeschutz (OVP) von LiFePo4 = 3,70 V/Zelle


Das Standardsystem von LiFePO4 liegt bei einer maximalen Spauung von 3,65V. Verinzelt geben Hersteller in ihren Datenblättern auch 3,70 V an. Da aber die Zersetzung von den organischen Komponenten im Elektrolyt bei hohen Potentiallagen auftritt, ist es nicht sinnvoll hier Experimente zu machen, zudem es von der eignelagerten Energiemenge gar nichts mehr bringt.

Das Ladegerät des Fragestellers ist mit 14,3 V (Blei-Säure) richtig eingestellt.

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