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Mich hat es im Sommer erwischt. Das Dach ist voller Dellen. Der Rest ist bis auf eine Dachluke heil geblieben. Die Reparaturideen der Spezialisten gehen von spachteln und lackieren über Schutzmatte aufkleben bis zum Austausch des kompletten Daches. Einer der Supersachverständigen, der nicht einmal in der Lage war die Anzahl der Dachdurchführungen richtig festzustellen, kam mit der Idee auf das PU-Alu-Sandwichdach ein Alublech zu montieren. Die Kostenvoranschläge gehen von 4000-22000Teuros. Wie habt ihr das Problem gelöst? Reparatur oder Kostenerstattung? Hat es beim Verkauf des nicht reparierten Womos nennenswerte Preiseinbußen gegeben? Ich befürchte, dass jede Art von Reparatur zu kräftigem Gewichtszuwachs führt. Interessant dabei ist, dass ein telefonisch kontaktierter Schutzmattenvertreiber sich nur auf schriftliche Anfrage zum Gewicht seines Produktes und des notwendigen Klebers äußern will. Da werden wohl gut 2kg/m² zusammenkommen. Besten Dank im voraus für Eure Erfahrungen.
Was sagt denn das Gutachten zu Reparaturkosten in Euro? Ich hoffe mal das hat ein "vernünftiger" Gutachter gemacht. Mal von dem Gewicht des Womos abgesehen würde so eine Schutzmatte ja auch die gesamte Dachkonstruktion belasten. D.h. bei jeder Kurve, bei jedem Bremsen schiebt die Matte das Dach in irgendeine Richtung. ICH würde auf Kostenvoranschlag / Gutachten abrechnen und gut ist! So gut wie alle Womos haben einen Hagelschaden auf dem Dach. Ok, "Aludächer" neigen eher zu Dellen, dafür ist ein Schaden bei einem GFK-Dach um einiges größer. Wenn das Dach also dicht ist: nix am Womo machen! Selbst ein neues Dach ist eine riesen Baustelle!! Und im Hinblick auf eine Versicherung: bis zu welcher Höhe würden die denn überhaupt einen Hagelschaden übernehmen?? Oft sind Versicherungsleistungen an der Stelle nämlich gedeckelt!! Grüße Dirk Hallo, ich hatte mit meinem Hymer ja auch schon das Problem "Hagelschaden". Da aber bei mir die zusätzliche GFK-Auflage ( blieb unbeschädigt) das schlimmste verhindert hat und nur die Dachrundungen betroffen waren, habe ich diese in Eigenregie mit maßgefertigten GFK-Profilen überzogen (Mehrgewicht ca. 10kg) und somit einen besseren Schutz vor weiteren Schäden: --> Link Damals habe ich die im Gutachten (Dachtausch im Werk) ausgepreiste Summe (ohne MWSt) genommen. Es erfolgt ein Eintrag des Versicherers in die "Hageldatei" und beim Verkauf oder weiteren Schaden mindert sich natürlich der Wert entsprechend! Bei Dir liegt aber der Fall etwas anders, da Du einen großflächigen Schaden hast (kein GFK-Schutz), damit bleibt als einzig mögliche werterhaltende Reparatur der Austausch des Daches im Werk! Oder wenn die Dellen nicht zu tief sind (Streckung des Alu-Bleches/Dickenänderung) eben gar nichts machen lassen - von dem "Beschichten" mit PVC oder ähnlichen halte ich nichts (das ist sehr schwer) und ändert eigentlich nichts am Schaden, man sieht es nur nicht so)! Wie alt ist das Fahrzeug? Danke für die schnellen Reaktionen. Die "Sachverständigen", zu denen selbst die Versicherung eine recht klare Meinung geäußert hat, lagen im zweiten und immer noch nicht vollständigem Anlauf bei ca. 11000€. Ein kompletter Dachaustausch würde nach vertrauenswertem Kostenvoranschlag ca. 22000€ kosten. Von der Versicherung kamen Signale, dass sie bereit wären eine Betrag irgenwo dazwischen zu zahlen. Jetzt muss ich noch mal mit meinem Freundlichen reden. Das Womo hat EZ2012
nimm den Gutachter für 22.000 € und laß es nicht reparieren. besser kannst Du den Wert nicht erhalten grüße klaus
Ein paar Dellen auf dem Dach sieht man doch eh nicht. Hallo,
ja das klingt auf dem ersten Blick sehr verlockend, hat aber auch einen Nachteil: Dein Fahrzeug aus 2012 hat sagen wir mal einen Wert von ca. 40-50 TSD Euro (nur so eine Annahme) - damit mindert sich der Restwert des Fahrzeuges bei einem erneuten Unfallereignis natürlich um einen anteiligen Wert aus der Regulierungssumme. D.h. sollte Dir jemand hinten auffahren und da ist ein Schaden von ca. 20 TSD Euro schnell erreicht kommst Du schnell in den Bereich in dem das Fahrzeug dann als Totalschaden behandelt wird. Jetzt kannst Du aber entgegnen - aber die 22TSD habe ich ja schon in der Tasche... alles hat eben auch seine Schattenseite - es ist nicht nur die etwas entstellte Optik am Dach. Meine Meinung! Es kommt natürlich auf den Schaden an - nur optisch dann würde ich den Nettobetrag ( bei nicht ausgeführter Reperatur wird nur Netto erstattet ! ) der Versicherung natürlich von einem amtlichen Gutachter annehmen - beim Verkauf wird natürlich der ersetzte Betrag abgezogen - ich habe immer dann das Gutachten beigelegt - den Verkaufspreis legst ja du fest und beim gegenwärtigen Boom wird es sicherlich nicht dein Nachteil sein. Bei fiktiver Abrechnung eines Hagelschadens sollte man vorher mal in den Versicherungsbedingungen nachlesen. Hier wird eine Schadenssumme häufig auf recht niedrigem Niveau gedeckelt. Und ein Käufer des WoMo wird einen entsprechenden Abzug vornehmen wenn er irgendwann mal das Fahrzeug kaufen sollte. KLeines Beispiel. Ich habe 1999 einen Wohnwagen gekauft. Der war ein 3/4 Jahr alt und höchstens einmal benutzt. Gekostet hat er damals 17000 DM. Den Wohnwagen habe ich dann bis 2010 gefahren. Dann erwischte ihn ein Gewitter mit Hagel. Das Dach war mit einigen Beulen gespenkelt aber war nichts dramatisches ( also keine Löcher) und von unten nicht zu sehen. Ein Gutachter wollte auch spachteln lassen was ich entschieden ablehnte. Der nächste wollte dann die Dachhaut erneuern was etwa 6000€ gekostet hätte. Diese Summe wurde von der Versicherung minus Mwst bezahlt und das Dach blieb so. Da ich gerade dabei war mir einen T4 auszubauen habe ich den Wohnwagen verkauft. An einen Händler der unbdingt einen Wohnwagen mit Einzelbetten längs haben wollte. Bekommen habe ich ich 3500€ . Ich habe ihm den Hagelschaden natürlich gezeigt und im Kaufvertrag dokumentiert. Hat ihn aber nicht wirklich interessiert. Was ich damit sagen will ist es muss deshalb nicht unbedingt ein Wertverlust eintreten. In meinem Fall habe ich den Wohnwagen eigentlich 10 Jahre umsonst genutzt.
Was heißt das jetzt im Klartext? ... Du hast bis jetzt noch kein vor Gericht verwertbares Gutachen? Auf Kostenvoranschlag oder Spekulationen eines "Sachverständigen" , wie Du sagst, wird wohl keine Versicherung den Schaden abrechnen wollen. Es sollte dann schon ein vor Gericht zugelassener Sachverständiger sein, der für Deinen Schaden ein Gutachten erstellt. Abhängig von dessen Höhe kann man dann entscheiden.
Dass das überhaupt nicht vor Gericht verhandelt wird und jetzt erst die Phase "mit Versicherung verhandeln" erreicht ist, hast Du vielleicht überlesen. Außergerichtlich darf man jeden "Sachverständigen" nehmen, es ist nur erforderlich, dass beide Seiten ihn akzeptieren. Und die Bezeichnung habe ich absichtlich in "" gesetzt. lg suse
Ein vor Gericht verwertbares Gutachten wird vom Gericht bestellt! Von daher nutzt auch kein vor Gericht zugelassener Gutachter denn der vom Gericht bestellte Gutachter könnte ein anderer sein. Wenn bei einem späteren Verkauf das Thema "Hagelschaden" überhaupt ein Thema sein sollte so reduziert sich der Kaufpreis, den man ja immer noch verhandeln kann, nicht um die Reparatur- / Gutachten-summe sondern um einen fiktiven Wert der das Alter des Fahrzeugs mit berücksichtigt. Und das Womo ist jetzt schon fast 10 Jahre alt.... Sollte es mal zu einem weiteren Versicherungsschaden kommen, der in den Bereich des "wirtschaftlichen Totalschadens", geht so geht es dann um den sog. Wiederbeschaffungswert. Und auch hier spielt der Hagelschaden eine untergeordnete, wenn nicht sogar gar keine, Rolle. Oder habt Ihr schon mal ein über 10 Jahre altes Womo, mit Alu-Dach, gesehen welches keinen Hagelschaden hat? Grüße Dirk
Ja da hast Du sicherlich Recht, aber was ich hier lese sind Schätzungen von... wem auch immer. Ein vor Gericht zugelassener Gutachter wird aber einen Teufel tun und den Schaden "schätzen", deshalb müsste dieses Gutachten ja auch vor Gericht Bestand haben und sollte objektiv sein. Gibt es denn jetzt ein Gutachten von einem Sachverständigen? oder nicht? :?: Oder habe ich hier etwas überlesen....kann ja sein? Ich sehe das Problem nicht, ein Womo ist ein Hebrauchsgegenstand da bleiben solche schäden nicht aus. Unser Dach hat auch überall Hagelkörnerdellen wem interessiert es. Man sieht sie nicht, mich stört es nicht. Solange alles dicht ist gibt es kein Problem. Versicherungen setzen auch gerne die Prämien hoch. Ich kenn das so, dass die Versicherung einen Sachverständigen beauftragt, um den Schaden zu begutachten. Wenn Du dann den Schaden nicht beheben lässt würde ich mich vorher bei der Versicherung erkundigen, was sie Dir dann tatsächlich zahlt. Bei einem 9 Jahre alten WoMo würde ich das Geld nehmen :D
Diesem Rat kann ich nur zustimmen!! Klar, die MwST wird noch abgezogen, aber 22.000€ sind schon eine Menge Stoff! Allerdings hätte ich noch leichte Zweifel ob der GU damit bei der Versicherung durch kommt? Gruß Andreas Eure Erfahrungen und Kommentare haben mir für die weiter Vorgehensweise gute Hinweise gegeben. In den nächsten Wochen muß ich zur Gasabnahme zu meinem Freundlichen. Da werde ich mir noch abschließende Infos holen. Ich werde vom Ausgang berichten. Bitte keine Reparatur (Dach komplett). Bekommen die nie mehr dicht. Geld auszahlen. Bei Verkauf dem Käufer offenlegen. Gruß Heini Also ich würde auch das Geld nehmen und dafür Solarplatten drauf machen. Hallo woslomo, schau hier, das sind Profis, die hatte ich schon, sehr sachlich und kompetent:https://www.wohnmobilforum.de/w-t139209.html stehen unter gewerbliche
Ich kenns vom PKW, die wollen nicht zahlen und beim Geld ziehen sie dir die Mwst. ab . Beispiel .. ! Gutachter -> Schaden 1300 Eureo und erheblicher Abzug ducrch Mwst. Ich nicht zufrieden und besorgte einen Unabhängigen Gutachter .. # Schaden 9700.- :ja: Ich habs reparieren lassen und den PKW für 5000.- verkauft -> So funktioniert unsere Vwersicherungswirtschaft ....war ein PKW (2 Jahtre alt ) .. Lass es reparieren und zwar Orginal , ohne wenn und aber ansonsten , zur Not mit Anwalt .
Auch meine Meinung, wobei die MWST und evtl benötigte Ersatzteile nicht ausbezahlt werden, oder erst wenn die Rechnung für die Teile vorliegen. Gruß Ganz sicher werden die Kosten für Ersatzteile wie hier die auszutauschende Dachhaut bezahlt. Alternativ kannst Du sogar fiktiv abrechnen und zu einem späteren Zeitpunkt bei deinem Schrauber nebenan viel günstiger vollständig reparieren lassen. Den dabei entstehenden Überschuss kannst Du einbehalten, die Mehrwertsteuer allerdings trotzdem nicht abrechnen.
Ja, aber wenn dann auch nur netto, also ohne Mehrwertsteuer!! Mehrwertsteuer wird grundsätzlich nur erstattet wenn sie auch angefallen ist. Und wenn sie erstattet wurde ist sie auch entsprechend wieder abzuführen! ( bezahlte Rechnung mit ausgewiesener MWSt. => Geschädigter zahlt die MWSt. an den Händler und Händler ans Finanzamt ). Aber nochmal: bei vielen ( wenn nicht den meisten ) Versicherungen sind Hagelschäden gedeckelt!! Grüße Dirk
Bei mir nicht! Hatte zwei kapitale Hagelschäden (einmal Dach+Beifahrerseite+Ducatoblech und beim zweiten Mal Dach+Rückseite+Fahrerseite+Ducatoblech). Die Hagelkörner waren zwischen Golfball- und Tennisballgröße - ihr hättet mal die Autos sehen sollen! Beide Schäden habe ich reparieren lassen. Ich kann das nur für GFK/Gelcoat sagen: Würde ich immer wieder machen! Gutachter (inkl. MWSt) lag ca. bei der Hälfte der Reparaturkosten. In beiden Fällen hieß des dann von der RMV "Reparatur nach Aufwand". Das nervigste war das Warten auf die Aufkleber von Trigano (habe ich dann später bei einem lokalen Fachmann machen lassen). Dach ist jetzt mit Durabull beschichtet - sieht (für mich) besser aus als Original. Meine Meinung - mein Vorgehen. Ich war wohl bei Hagel immer am falschen Ort. Habe schon 4 Hagelstürme miterlebt, nie kam der Hagel nur von oben, sondern immer mit Wind / Sturm auch von der Seite. Gruß, Sven
Genau so würde ich es auch machen! Habe die Ehre Gogolo
Genauso! Habe ich bei der Nordstarkabine gemacht beim Wiederverkauf war es vollkommen egal. Trotz Abzug der Mehrwertsteuer habe ich noch einen fetten Gewinn gemacht. Moin, An meinem 21 Jahre altem Womo habe ich seit letztem Jahr auch einen Hagelschaden am Aludach. Die Versicherung hat einen eigenen Sachverständigen beauftragt, der für Spachteln/Lackieren einen KVA von knapp € 5.000,- brutto (€4.000 netto) ausgewiesen hat. Die von der Versicherung vorgeschlagene Werkstatt kommt aber mit der Kalkulation nicht hin, da die Demontage der Aufbauten (SAT Antenne, Solar, Dachreeling) nicht kalkuliert wurde... Es gibt da wohl eine Art Schlichtungsstelle (KSM oder KSN? Kennt die jemand?), die eine Anpassung auch an die Versicherung gesendet hat. Offizielle Auskunft habe ich nicht erhalten. Bei dem doch sehr betagtem Womo drängt sich eine fiktive Abrechnung wohl auf, obwohl es trotzdem ärgerlich ist. Trotzdem sollten dann doch alle Tätigkeiten Berücksichtigung finden!? Ob ich selbst etwas optisch kaschiere, weiß ich noch nicht. Spachteln ist nicht das Problem, aber eine ordentliche Lackierung zu bewerkstelligen schon. Richtung Restwert dürften zumindest bei meinem Womo die Dellchen kaum ins Gewicht fallen... Erstmal dürfte die Versicherung Dein Ansprechpartner sein! Wenn die einen Gutachter schickt und dieser Arbeiten vergessen hat, dann hat er gefälligst ein neues Gutachten zu erstellen oder der Werkstatt zu erklären wie man ohne diese Zusatzarbeiten den Schaden beheben kann. ABER: hast Du mal in Deine Versicherungsunterlagen geguckt ob Hagelschäden nicht vielleicht auf 5.000,- Euro gedeckelt sind?? Grüße Dirk |
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