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Mein "Neues" Womo möchte ich mit Solar Strom versorgen! Leider hält sich der Platz in grenzen, mit den "Normalen wird das nix! würde deshalb auf Flexible ausweichen müssen. Hatte so an 2-300 Watt gedacht! Könnt ihr da zu empfehlen: Gute Preis Leistung - und passende Regler!
Hallo, ich bin ja kein Experte, aber: Sind die flexiblen Module nicht einfach nur Dünnschichtmodule, die flacher sind, aber ansonsten ungefähr die gleiche Dachfläche benötigen? Oder ist gemeint, dass flexible Module extern aufgestellt werden sollen (z,B. Solartasche, Solarkoffer, etc.)? Gruß Dirk
Grandeur am 22 Okt 2021 20:01:50
Hallo Johannes,
die Etfe-Module Semiflexibel von Wattstunde sind ganz ordentlich von der Qualität.
Wie lange sie halten kann ich Dir noch nicht sagen.
Der Victron Smart Solar 100/30 macht was er soll.
Gruß Grandeur
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Didi57 am 22 Okt 2021 20:44:04
Johannes59 hat geschrieben:Moin Zusammen!
Mein "Neues" Womo möchte ich mit Solar Strom versorgen! Leider hält sich der Platz in grenzen, mit den "Normalen wird das nix! würde deshalb auf Flexible ausweichen müssen. Hatte so an 2-300 Watt gedacht! Könnt ihr da zu empfehlen: Gute Preis Leistung - und passende Regler!
LG Johannes Fürstenau
Hallo Johannes,
gebe einmal in der Suche " flexible Solarmodule" ein, da hast du genug Stoff zum nachlesen. Denke auch das du dann dein Vorhaben auch überdenken wirst.
rkopka am 22 Okt 2021 22:55:05
Ruefue hat geschrieben:Hallo, ich bin ja kein Experte, aber: Sind die flexiblen Module nicht einfach nur Dünnschichtmodule, die flacher sind, aber ansonsten ungefähr die gleiche Dachfläche benötigen?
Vielleicht für einen gewölbten Alkoven ? Das hatte ich mir schon überlegt.
RK
thomker am 24 Okt 2021 11:41:20
rkopka hat geschrieben:Vielleicht für einen gewölbten Alkoven ? Das hatte ich mir schon überlegt.
Jau, ich auch für meinen TI. Würden wunderbar neben dem völlig überflüssigen "Sunroof" passen. Bei einer derart kurzen Halbwertzeit der Module, die auch dazu noch voll im Fahrtwind stehen, hab ich davon aber Abstand genommen...
Gruß Thomas
Inselmann am 24 Okt 2021 11:49:24
Johannes59 hat geschrieben:Moin Zusammen!
Mein "Neues" Womo möchte ich mit Solar Strom versorgen!
LG Johannes Fürstenau
Johannes, weisst du denn schon wieviel Strom du eigentlich brauchst? Mit dem was ich ueber die Jahre gelernt habe wuerde ich mir zuerst Gedanken um das Gesamtsystem machen. Also wie und wo steht ihr? Macht keinen Sinn viel in Solar zu investieren wenn ich im Schatten parken vorziehe. Wie hoch ist der taegliche Strombedarf? Wie lange steht ihr an einem Stueck? Wenn man oft faehrt ist es vielleicht besser in effektive Ladehardware zu investieren.
Nur mal so als Denkanstoss.
rkopka am 24 Okt 2021 19:15:39
thomker hat geschrieben:Würden wunderbar neben dem völlig überflüssigen "Sunroof" passen. Bei einer derart kurzen Halbwertzeit der Module, die auch dazu noch voll im Fahrtwind stehen, hab ich davon aber Abstand genommen...
Die Haltbarkeit bei gleichzeitig deutlich höherem Preis war auch bei mir der Hauptgrund dagegen. Außerdem gehen sich 200W im flachen Bereich aus, was für mich reicht. Sollte ich aber die Surfbox wieder mal brauchen, könnte es doch noch dazu kommen.
RK
cinzano01 am 27 Okt 2021 12:45:05
Es gibt ein paar gewichtige Gründe, die gegen eine Verwendung von flexiblen Modulen sprechen:
1. Die Anschlussleitungen müssen auf der Oberseite herausgeführt werden, entsprechend ist die Belastung durch die Bewitterung. Im Bootsbereich hatte ich bereits undichte Anschlussdosen, die zu einem Totalausfall geführt haben.
2. Der Dachaufbau bei Wohnmobilen ist wärmeisoliert. Durch den direkten Kontakt mit der Dachhaut enstehen bei starker Sonnenbestrahlung sehr hohe Temperaturen, die den Wirkungsgrad herabsetzen, die Temperatur im Fahrzeug erhöhen und die Belastung des Moduls ebefalls verstärken.
3. Wenn das Modul begehbar bleiben soll, ist eine vollflächige Verklebung mittels Kammspachtel nötig. So ein verklebtes Modul ist extrem schwierig wieder abzulösen. Bei einem Rahmenmodul mit Spoiler ist die deutlich einfacher, sofern überhaupt nötig.
4. Preis pro Wp ist i.d.R. auch höher.
Meine Meinung: Nur da wo es gar nicht anders geht, ansonsten Rahmenmodule (z.B. von AE-Solar mit Einzeldioden, die bei Teilverschattung sehr tolerant sind)...
andwein am 27 Okt 2021 13:47:08
cinzano01 hat geschrieben:......3. Wenn das Modul begehbar bleiben soll, ist eine vollflächige Verklebung mittels Kammspachtel nötig.
Nur eine Betrachtung zu diesem Punkt: Ja, OK wenn das Womo Dach sich bei Besteigung durch den Nutzer keinen Millimeter durchbiegt. Also Rahmenverstärktes Stahldach wie Kontainer etc. Absolutes Nein wenn sich das Dach, und damit auch das Panel, unter Belastung biegt. Das können selbst flexible verlegte eingebette Siliziumscheiben nicht ab. Der Werbeelefant läuft über ein auf ebener harten Fläche (Fußboden) über das Modul, das geht wenn er seine weiche, 40cm Durchmesser, Fussohle eben aufsetzt. Gruß Andreas
cinzano01 am 27 Okt 2021 14:21:16
Nur zum Teil richtig, da auch (mono)kristalline Zellen in den eingesetzten Scheibendicken durchaus biegsam sind. Sonst könnten hinter Glas laminierte Zellen zum Beispiel gar nicht erst hergestellt werden, weil die Kontaktstreifenverbinder aus Metall und das Silizium völlig unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten haben. Beim Einlaminieren in den Thermoplasten wölben sich die Strings zum Teil erheblich!
Wer schon mal ein eine Modulfertigung von innen im Detail gesehen hat, weiß, welches Problem ich meine ;)
Bei richtiger Verklebung ist eine Belastung durch drüber Laufen oder Stehen überhaupt kein Problem!
Acki am 27 Okt 2021 16:56:11
cinzano01 hat geschrieben:... 2. Der Dachaufbau bei Wohnmobilen ist wärmeisoliert. Durch den direkten Kontakt mit der Dachhaut enstehen bei starker Sonnenbestrahlung sehr hohe Temperaturen, die den Wirkungsgrad herabsetzen, die Temperatur im Fahrzeug erhöhen und die Belastung des Moduls ebefalls verstärken. ...
Da gibt es ja diverse theoretische Diskussionen ... und auch persönliche Messungen dazu ... --> Link
Und inzwischen zwei von mir versorgte Fahrzeuge mit Ganzjahresbetrieb, bei denen nach 6 1/2 Jahren die Module wie am ersten Tag funktionieren! Aber darauf herumlaufen würde ich nie ... egal auf welchem Fabrikat!
uwet am 28 Okt 2021 09:36:07
Acki hat geschrieben:Und inzwischen zwei von mir versorgte Fahrzeuge mit Ganzjahresbetrieb, bei denen nach 6 1/2 Jahren die Module wie am ersten Tag funktionieren! Aber darauf herumlaufen würde ich nie ... egal auf welchem Fabrikat!
Stimme Dir voll zu. Und eine Messung ist auch noch interessant: Da wo flexible Module auf dem Dach kleben ist bei voller Sonne die Dachinnenhaut um 5-6 Grad höher als dort wo keine Module kleben. Hinterlüftete Module habe ich nicht gemessen da ich nur flexible(mittlerweile 1kWp) auf dem Dach habe. Den Wert könnte vielleicht jemand mit hinterlüfteten Modulen nachliefern.
Gruß Uwe
cinzano01 am 28 Okt 2021 09:58:55
Aber Acki, wir sind uns doch sicher einig, dass der Wärmeübergang bei Materialkontakt ein anderer ist, als mit Luftspalt dazwischen.
Stichwort Wärmeübergangzahl.
Oder würdest du dein Dach dunkel anstreichen?
Acki am 28 Okt 2021 13:22:16
cinzano01 hat geschrieben:Aber Acki, wir sind uns doch sicher einig, dass der Wärmeübergang bei Materialkontakt ein anderer ist, als mit Luftspalt dazwischen.
Stichwort Wärmeübergangzahl.
Oder würdest du dein Dach dunkel anstreichen?
Vor schwarzer Lackierung fürchte ich mich nicht ... ist es doch längstens bewiesen, dass die Farbe der Lackierung wenig Einfluss auf die Innentemperatur von Fahrzeugen hat!
Natürlich kann ein warmer Körper, der rundherum belüftet wird, seine Wärme besser abgeben. Bei den Solarmodulen muss man aber zwischen den klassischen Modulen mit Glasdeckel unterscheiden, bei welchen es wichtig ist, dass sie unterlüftet sind ... und den flexiblen Modulen, die - im Gegensatz zu den erstgenannten - ihre Wärme nach oben abgeben können. Das zeigen ja die Wärmemessungen recht gut ... und mit den wenigen Grad Temperaturunterschied ist auch der verminderter Wirkungsgrad unerheblich (beträgt 1 - 1.5 % bei 3 Grad Temperatursteigerung).
Bei unten dargestelltem Wand- und Deckenaufbau meines Mobiles gehe ich nicht davon aus, dass die Innentemperatur des Fahrzeuges durch die Solarpanels wesentlich beeinflusst wird :wink:
uwet am 28 Okt 2021 19:25:07
Acki hat geschrieben:Vor schwarzer Lackierung fürchte ich mich nicht ... ist es doch längstens bewiesen, dass die Farbe der Lackierung wenig Einfluss auf die Innentemperatur von Fahrzeugen hat!
Da kann ich nicht zustimmen. Wie oben schon geschrieben, habe ich die Temperatur des Daches bei voller Sonne innen mal an verschiedenen Stellen gemessen und festgestellt das dort wo oben flexible Solarmodule kleben die Temperatur um 5-6 Grad höher ist als an freien Stellen.
Gruß Uwe
Variophoenix am 04 Nov 2021 15:22:07
Acki hat geschrieben:Vor schwarzer Lackierung fürchte ich mich nicht ... ist es doch längstens bewiesen, dass die Farbe der Lackierung wenig Einfluss auf die Innentemperatur von Fahrzeugen hat!
Eu eu eu, was für eine Aussage. Berüre mal eine Schwarze Dachoberläche und dann eine Weisse bei voller Sonne. Dann nimmst du schnell wieder die Hand von der schwarzen Fläche. Und wenn oben heiss, dann geht es auch durch dein 40mm isolierung durch. Auch das ist Messbar und eher Bewiesen als deine Aussage.Hier der Beweis. War auch ein Phoenix.
Acki am 04 Nov 2021 19:24:48
Variophoenix hat geschrieben: Eu eu eu, was für eine Aussage. Berüre mal eine Schwarze Dachoberläche und dann eine Weisse bei voller Sonne. Dann nimmst du schnell wieder die Hand von der schwarzen Fläche. Und wenn oben heiss, dann geht es auch durch dein 40mm isolierung durch. Auch das ist Messbar und eher Bewiesen als deine Aussage.Hier der Beweis. War auch ein Phoenix. ...
Du hast meine Aussage falsch interpretiert: Die Fläche ist klar heisser ... ein Teil davon lässt sich auch im Innern messen ... alles klar und endeutig! Aber betreffend Erwärmung des Innenraumes eines Fahrzeuges sind Fenster und Dachfenster matchentscheidend ... und nicht die Erwärmung der Oberfläche! So lauten die betreffenden Untersuchungen, Messungen und Tests!
andwein am 05 Nov 2021 11:20:16
Acki hat geschrieben:... Aber betreffend Erwärmung des Innenraumes eines Fahrzeuges sind Fenster und Dachfenster matchentscheidend ... und nicht die Erwärmung der Oberfläche! So lauten die betreffenden Untersuchungen, Messungen und Tests!
Ja, da hast du vollkommen recht! Aber der TE beschtäftigt sich meiner Meinung nach eigentlich nicht mit dem Innenraum sondern 1. der Klebung direkt aufs Dach (Stichwort bei Gfk Dächhaut Verfärbung) 2. Mit der Abführung der Oberflächenwärme der Panel (Stichwort je größer das Delta no +25°C nach oben, desto geringer der Ertrag) 3. mit der kühlenden Wirkung einer Hinterlüftung auf das Panel und deshalb höhere Wirkungsgrad Aber vielleicht ist das nur meine Interpretation seines Beitrages, Gruß Andreas
rkopka am 05 Nov 2021 12:37:22
Acki hat geschrieben:Aber betreffend Erwärmung des Innenraumes eines Fahrzeuges sind Fenster und Dachfenster matchentscheidend ... und nicht die Erwärmung der Oberfläche! So lauten die betreffenden Untersuchungen, Messungen und Tests!
Auch für Womos ? Bei heutigen PKW sind die Scheiben auch durch die Winkel sehr entscheidend. Bei einem Womo, vielleicht noch Alkoven, ist aber die Fensterfläche zur Sonne viel geringer relativ zur Gesamtfläche.
RK
andwein am 05 Nov 2021 17:37:33
rkopka hat geschrieben:......Auch für Womos ? Bei heutigen PKW sind die Scheiben auch durch die Winkel sehr entscheidend. Bei einem Womo, vielleicht noch Alkoven, ist aber die Fensterfläche zur Sonne viel geringer relativ zur Gesamtfläche. RK
Der Test, der mir bekannt ist hat nur Pkw beinhaltet, keine Kastenwagen und keine Wohnmobile! Daraus ein Fazit meinerseits: Der Touring Club Schweiz hat in einer Laborumgebung getestet. Dort kletterte bei 25° Außentemperatur unter sommerlichen Bedingungen innerhalb von 20 Minuten die Oberflächentemperatur des weißen PKW auf 55°C und die des schwarzen PKW auf 70°C. Natürlich heizt sich auch ein weiß lackiertes Fahrzeug auf, allerdings ist die Temperatur der schwarzen Blechhaut rund 15°C höher. It´s not a fake, it´s physics! Gruß Andreas