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Druckwasserausgleichsbehäter / Akkumulatortank 1, 2


andwein am 23 Sep 2015 11:38:09

schnatterente hat geschrieben:Und ich bezog mich auf "alles andere ist Mist", denn nur eine mit Membran macht wirklich Sinn. Wir hatten auch erst so einen einfachen Ausgleichsbehälter (gab es bei Berger für unter 20€), dieser hat sich nach längeren Fahrten und Wasserentnahmen stetig mehr mit Wasser gefüllt, bis irgendwann die eigentliche Funktion gegen Null ging

Tja, und ich fahre jetzt das zweite Fahrzeug mit Druckausgleichsbehälter ohne Membran. Beide Druckgefässe haben bis zum Verkauf (jeweils 8-10 Jahre) ihre Aufgabe klaglos erfüllt.
Es erschließt sich mir nicht, dass sich ein dichtes Gefäß, das von unten mit gleichem Druck befüllt wird, im Laufe der Zeit immer mehr füllt. Sorry
Andreas

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sposoz am 23 Sep 2015 15:43:20

ok, ich versuche es mal:
Wenn du mit heißem Wasser duschst, oder spülen möchtest und die Pumpe bei voll aufgedrehten Hähnen es nicht mehr schafft nachzukommen, entweicht nach und nach einiges an Luft aus dem Ausgleichsbehälter. Klar, dass nicht alles entweichen kann - falls der Behälter wirklich dicht ist! Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auf längeren Winterfahrten (2 Wochen mit duschen und häufigem spülen) die Luftreste im Ausgleichsbehälter wirklich so gering waren, dass das Druckpolster sehr gering war.
Ich bin dann immer wieder mal hingegangen und habe den Ausgleichsbehälter abgeschraubt und das Wasser rauslaufen lassen. Dann hatte ich wieder genug Ausgleich für einige Tage......
Besser kann ich es nicht erklären.

Achim

kintzi am 23 Sep 2015 15:43:31

Wieviel von der Luft löst sich den druck- u. temperaturabhängig physikalisch im Wasser (s.CO2 im Sprudel) ?
Häufiger Betrieb im Rückenflug dürfte wohl eher nicht vorkommen ? :razz: Gr. Richi

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andwein am 24 Sep 2015 13:19:36

sposoz hat geschrieben:Wenn du mit heißem Wasser duschst, oder spülen möchtest und die Pumpe bei voll aufgedrehten Hähnen es nicht mehr schafft nachzukommen, entweicht nach und nach einiges an Luft aus dem Ausgleichsbehälter. Achim

OK, dann versuche ich es auch nochmal: Wenn der Ausgleichsbehälter unter dem Niveau der Pumpe montiert ist kann einfach keine Luft aus dem Druckbehälter in den Wasserkreislauf austreten!! Warum sollte sie, sie hat ja keine Kompression mehr wenn kein Wasser im Druckausgleichsgefäß ist!! Alles was hier beschrieben wird sind entweder wassertechnisch falsche Installationen oder defekte Druckausgleichsgefäße!
Bis zum gegenteiligen Beweis mit druckdichtem Behälter und Installation am tiefsten Punkt (frosttechnisch allerding auch nicht optimal) bleibe ich bei meiner Behauptung.
Andreas

Gast am 24 Sep 2015 13:26:03

kintzi hat geschrieben:Wieviel von der Luft löst sich den druck- u. temperaturabhängig physikalisch im Wasser (s.CO2 im Sprudel) ?
Häufiger Betrieb im Rückenflug dürfte wohl eher nicht vorkommen ? :razz: Gr. Richi



Wichtiger Hinweis!

Man ging bei der Entwicklung des membranlosen Druckbehälters wohl nur von Kurzeinsatz mit anschließendem Entlüften aus. Deshalb ist der Druck-Behälter mit Membrane immer besser. Bei Wasserwerken und Pipelines werden übrigens die "Druckstoßbehälter" mit einem Niveausensor versehen und bei Bedarf Luft über Kompressor nachgefüllt.

Liebe , Alf

andwein am 24 Sep 2015 13:34:22

KudlWackerl hat geschrieben: Man ging bei der Entwicklung des membranlosen Druckbehälters wohl nur von Kurzeinsatz mit anschließendem Entlüften aus. Liebe , Alf

Verstehe ich schon wieder nicht. Wie soll der den entlüftet werden!! das geht gar nicht, der hat kein Ventil. Außerdem setzt das "entlüften" das Ding außer Funktion. Vielleicht meinst du "Belüften", aber das geht auch nicht. Das Wasser steht an der Anschlussstelle unter Druck und oben ist weder Ventil noch Kompressor.
Leute, macht es nicht so kompliziert! Die Pumpe drückt Wasser von unten in ein luftgefülltes Gefäß. Die Luft kann nicht entweichen und wird komprimiert. Die komprimierte Luft gleicht Druckschwankungen aus. Je größer der Behälter, desto größer das komprimierte Luftpolster, desto größer die Zeit bzw. der Ausgleich von Druckunterschieden.
Aber das war jetzt das letzte Statement, Andreas

Gast am 24 Sep 2015 13:55:58

Sorry, wollte entleeren (des Wassersystems) statt entlüften Schreiben

Scout am 24 Sep 2015 14:17:10

Hallo Achim!
Wenn das System funktioniert, nach dem Abstellen der Pumpe kein Wasser zurückläuft, sondern in der Leitung bleibt ist das aus physikalischen Gründen nicht möglich.
Der Wasserdruck ist an dem Behälter IMMER höher als an dem Duschkopf. Dadurch wird immer Wasser in den Behälter gedrückt und die darin befindliche Luft komprimiert.
Der Druckausgleichbehälter ist in dem Rohrleitungssystem tiefer angebracht, als jede reguläre Zapfstelle. Dadurch ist durch den Höhenunterschied der Druck am Behälter höher als am Auslass. Zusätzlich kommt bei fließendem Wasser noch der dynamische Druckverlust hinzu, wodurch der Druck am Behälter nochmals höher wird. Auch wenn der Zapfhahn ganz geöffnet ist.

sposoz hat geschrieben: Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auf längeren Winterfahrten (2 Wochen mit duschen und häufigem spülen) die Luftreste im Ausgleichsbehälter wirklich so gering waren, dass das Druckpolster sehr gering war.

Wenn dein Behälter Luft verliert, hat dies andere Gründe


Scout

kintzi am 24 Sep 2015 15:52:47

Zeigt mir mal das Rückschlagventil/Rückflußverhinderungsventil bei Tauchpumpenanlagen im Campingsektor, das vollkommen dicht ist.
Bei Druckanlagen sieht es pumpenbedingt schon anders aus. Gr. Richi

co11 am 24 Sep 2015 15:53:41

Hier ist er bestens abgebildet:
--> Link

schnatterente am 24 Sep 2015 16:25:03

andwein hat geschrieben:Es erschließt sich mir nicht, dass sich ein dichtes Gefäß, das von unten mit gleichem Druck befüllt wird, im Laufe der Zeit immer mehr füllt. Sorry

Mir auch nicht, deshalb habe ich es umgetauscht ;D

Variophoenix am 24 Sep 2015 20:51:58

co11 hat geschrieben:Hier ist er bestens abgebildet:
--> Link


Genau diesen hatte ich im Januar eingebaut. Doch der Druck war immer wieder weg.
Nun hatte ich mir mal Zeit genommen und das Teil ausgebaut. Es mit 3 Bar gefühlt und ins Wasser gedrückt. Und siehe da, es war undicht. Also aufschrauben und nachsehen. Die Membrane war an einer Stelle nicht richtig montiert. Weiter ist mir aufgefallen, dass sich an der Membrane "Schimmel" bildete, es roch auch so.
Das habe ich gereinigt und mit Vaselin eingerieben.

Die Pumpe wieder zusammen zu kriegen ist nicht sehr einfach, da die Membrane immer wieder aus der Führung rausspringt, was man aber nicht sieht. Musste es 2x wiederholen bis sie dicht war. Nun Passt es bestens.

Den Vordruck stellt man übrigens auf den Einschaltdruck der Pumpe ein. Bei mir 1.1Bar. Habe gleich noch einen Manometer montiert. Nun ist alles dicht und der Druck bleibt bei 2.2Bar.


schnatterente am 24 Sep 2015 23:16:12

Variophoenix hat geschrieben: Habe gleich noch einen Manometer montiert. Nun ist alles dicht und der Druck bleibt bei 2.2Bar.

Geht das bei dir ohne separaten Kugelhahn? Bei uns rattert der Manometerzeiger wie wild, wenn die Wasserpumpe pulsierend Druck aufbaut :? Das wollte ich ihm nicht auf Dauer antun, daher die doppelte Absperrung: Manometer bei Wasserverbrauch trennen und bei Druckkontrolle Manometer zuschalten und Pumpe mittels Kugelhahn vom Wassersystem trennen (um eventuellen minimalen Rücklauf auszuschließen), siehe Bild auf Seite 3.

Variophoenix am 25 Sep 2015 07:56:40

[quote="schnatterente"
Geht das bei dir ohne separaten Kugelhahn? Bei uns rattert der Manometerzeiger wie wild, wenn die Wasserpumpe pulsierend Druck aufbaut :? [/quote]

Ja ich habs gesehen und dachte schon warum du das machst. Bei mir rattert nichts. Er läuft schön hoch. Es ist ein Manometer von der Heizungsbranche vom Obi.

Wegen allfäligem Rücklauf habe ich noch eine vorhandenes Rückschlagfentil montiert. Bei mir verlor es am Anfang auch Druck weil ich eine Pumpe bis 3 Bar eingebaut habe. Ich musste dann ein paar Brieden nachziehen und den Mischer in der Dousche ersetzen. Um einen Rücklauf ganz auszuschliessen kann ich immer noch den Schlauch mit Schlauchklemme zu machen.

bernie8 am 25 Sep 2015 08:57:58

Hallo,

Leute, macht es nicht so kompliziert! Die Pumpe drückt Wasser von unten in ein luftgefülltes Gefäß. Die Luft kann nicht entweichen und wird komprimiert. Die komprimierte Luft gleicht Druckschwankungen aus. Je größer der Behälter, desto größer das komprimierte Luftpolster, desto größer die Zeit bzw. der Ausgleich von Druckunterschieden.


Andreas, ich bin voll bei dir. Hatte auch den einfachen Behälter im vorigen Mobil und nie Probleme. Der war noch nicht mal wirklich senkrecht montiert.

Im aktuellen Auto war kein Behälter eingebaut und ich war mit der Anlage nicht zufrieden. Habe den "einfachen" Behälter nachgerüstet und alles ist bestens.
Ich habe auch beim Einbau die Drücke kontrolliert. Einschalten bei ca. 1,1 bar, Ausschalten bei 1,8 bar (hab ich dann auf 2,1 bar justiert).
Blöd war bei mir, dass die Pumpe über die Hähne geschaltet wurde. Habe ich dann an einer Stelle gebrückt.
Das Abschalten der Pumpe bei Verlassen des Mobils geht irgendwann in Fleisch und Blut über.
at Ritchi: Öffnen einer Entnahmestelle bei abgeschalteter Pumpe bringt ca. 2 L Wasser heraus, das ist das "Restrisiko" :D

Die Membranbehälter mögen komfortabler sein, bringen aber wie man hier liest wieder andere Probleme mit.

federhaus am 25 Sep 2015 10:58:58

Zitat: "Die Membranbehälter mögen komfortabler sein, bringen aber wie man hier liest wieder andere Probleme mit."
Frage: welche ?

bernie8 am 25 Sep 2015 11:10:41

Hallo Olaf,

lies mal weiter oben den Beitrag von Variophoenix.
Auch Ritchi schrieb bereits von z.B. defekten Membranen.
Haste alles bei dem "Simpelbehälter" nicht.
War im alten WoMo 26 Jahre drin und spielt immer noch.

Scout am 25 Sep 2015 12:23:24

Variophoenix hat geschrieben:Wegen allfäligem Rücklauf habe ich noch eine vorhandenes Rückschlagfentil montiert.
Bei Druckänderungen wird Wasser in den Manometer gedrückt oder aus dem Manometer herausgedrückt. Wenn ein Rückschlagventil vor dem Manometer sitzt kann bei Druckabsenkung kein Wasser aus dem Manometer zurückfließen.
Mit einem dichten Rückschlagventil wird der höchste Druck der vorhanden war angezeigt, aber nicht der wirklich vorhandene. Den Druck im System kann man damit nicht kontrollieren.
Variophoenix hat geschrieben: der Druck bleibt bei 2.2Bar.
Bei einer Druckpumpe ist das ein Zeichen, dass der angezeigte Wert nicht dem tatsächlichen Druck entsprechen kann.


Scout

bernie8 am 25 Sep 2015 12:35:21

Hallo Scout,

gut erklärt. Druck pendelt ja permanent zwischen den Schaltschwellen hin und her (Hysterese).
Ist ja nur im abgeschalteten Zustand konstant.

kintzi am 25 Sep 2015 13:19:45

Muß man eine Dämpfung dazwischen haben, enge Düse im Rohr zum Manometerchen reicht.
Oder elastisches Schläuchchen, welches Druckspitze aufnimmt u. im Minimum wieder abgibt, s. Windkesselfunktion des Aortenbogens.
Gr. Richi

Variophoenix am 25 Sep 2015 13:31:27

Nochmal zur Klarstellung:
Das Ventil ist nicht vor dem Manometer sonder vor der Pumpe. "Ich bin doch nicht Blöd"
Die 2.2Bar ist da nachdem die Pumpe abgeschaltet hat und bleibt auch so.
Problem bei Membrane sehe ich auch den angesetzten Schimmel am Gummi.

Scout am 25 Sep 2015 14:04:29

Hallo René,
pardon, aber ich finde deine Bechreibung nicht so eindeutig.

Warum hast Du vor die Pumpe ein Rückschlagventil gesetzt?


Scout

Variophoenix am 25 Sep 2015 15:50:02

Scout hat geschrieben:Hallo René,
pardon, aber ich finde deine Bechreibung nicht so eindeutig.

Warum hast Du vor die Pumpe ein Rückschlagventil gesetzt?


Scout


Ich hatte noch eines übrig. Falls es von der Pumpe zurücklaufen sollte. Also doppelte Sicherheit.

Stimmt ich habe geschrieben: "Die Pumpe wieder zusammen zu kriegen ist nicht sehr einfach, da die Membrane immer wieder aus der Führung rausspringt, was man aber nicht sieht."
Ich meinte aber Druckbehälter statt Pumpe. Sorry.

Bino1968 am 27 Mär 2022 12:53:21

Hallo zusammen,
auch wenn dieser Beitrag schon sehr alt ist hoffe ich, von Euch Hilfe zu bekommen. Wieviel Bar muss ich auf den Druckausgleichbehälter der Marke Fiamma 20A pumpen? Folgende Druckpumpe habe ich:



Danke für eure Hilfe.
Gruß, Martin

HaMo19 am 27 Mär 2022 14:48:10

Bino1968 hat geschrieben:Wieviel Bar muss ich auf den Druckausgleichbehälter der Marke Fiamma 20A pumpen? Folgende Druckpumpe habe ich:
Gruß, Martin


Ich würde ihn mit 1bar vorspannen.

Bino1968 am 29 Mär 2022 14:14:36

Danke Michael! Wie bist du auf 1 bar gekommen? Ich glaube es hat mit dem Einschaltdruck und Abschaltdruck der Pumpe zu tun. Ich möchte es mir nur erklären können. Danke für deine Hilfe. Gruß Martin

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