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LiFePO4 Dauer und Maximaler Entladestrom ?


RaGu am 04 Nov 2021 16:15:21

Verständnisfrage...
Ein Freund möchte in sein WoWa einen Mover verbauen (Truma Mover Go2), ebenso dafür eine LiFePO4 ca. 40Ah (Marke noch offen). Autarkie ist nicht geplant.
Lt. techn. Daten hat o.g. Mover einen durchschn. Stromverbrauch von 20 A, aber einen max. Stromverbrauch von 120 A.
Eine LiFePO4 40Ah wie z.B. die 40er Liontron hat aber z.B. nur einen Dauerentladestrom von 40A und einen Spitzenentladestrom (für 20sek.) von 80A.
Das würde doch bedeuten, wenn der Mover unter ungünstigen Bedingungen (starke Steigung) mehr wie 80A Strom "zieht", das BMS die Batterie abschalten würde (ziemlich ungünstig) ?
Habe ich einen Denkfehler ?
Wenn nicht, müsste dann die künftige LiFePO4 eben zur Sicherheit einen Spitzenentladestrom für Zeit X von mind. 120A haben ?
Das wäre dann z.B. bei Liontron mind. die 80Ah Version.

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Stocki333 am 04 Nov 2021 17:30:50

Deine Analyse ist vollkommen korrekt.
Ausserdem ist der von der Kapazität mit 40 Ah sehr grenzwertig.
Den wie du schreibst. Bei hoher Stromabnahme liefert der bis zum Schluß eine gute Spannung. Und dann ist schlagartig Schluss weil das BMS den Saft abdreht.
Wenn der Am Berg steht, Weiß ich nicht, wenn der Strom Weg ist, ob der MOver dann bremst. Bei einer Bleibatterie kündigt sich das ja an, wenn der Accu leer wird.
Bei Lithium nicht.
Franz

Ruedi1952 am 04 Nov 2021 18:11:09

Die Frage ist ob nicht eine Blebatterie ausreicht für den kurzen Augenblick wo der Moover gebraucht wird.
Ein Bekannter von uns hatte auch auf eine Lifepo4 umgestellt er sagte für den Mover keine Verbesserung.
Von der Straße über den abgesenkten Bordstein musste wir mit Schwung und Schiebehilfe rüber.

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fschuen am 04 Nov 2021 22:28:13

Ich find 40 Ah auch etwas viel, kann man ja 2 h mit movern. Ist aber haltbarer, billiger und leichter als Blei, daher der richtige Weg. Die 120 A dürften der kurzzeitige Anlaufstrom sein. Müsste man ausprobieren, ich vermute, das funktioniert. Die mögliche Stromabgabe hat nichts mit der Kapazität zu tun, da sind 40 Ah auf jeden Fall reichlich.

Gruss Manfred

andwein am 05 Nov 2021 10:49:19

fschuen hat geschrieben: Die mögliche Stromabgabe hat nichts mit der Kapazität zu tun, da sind 40 Ah auf jeden Fall reichlich.
Gruss Manfred

Das ist der springende Punkt!! Und die Stromstärke hängt halt nicht vom Akku ab sondern von der limitierenden Regelung des BMS.
Gruß Andreas

huohler am 05 Nov 2021 11:09:53

Die Victron Peak Power Pack Serie ist doch extra dafür gemacht. 150A Dauerstrom, 200A bis 10 sec.
Eingebautes Ladegerät - allerdings nicht ganz billig.
--> Link

Hubert

ManfredK am 05 Nov 2021 11:33:40

In meinem Wohnwagen hat eine schnöder 48Ah Blei-Säure Akku (Standardmodell - billig - Preisklasse 50 - 60 €) gute 11 Jahre seinen Dienst so verrichtet, dass der Moover stehts sicher funktioniert hat. Darunter waren die meisten Strecken recht kurz (10 - 20m) aber einige male auch längere Strecken durch enge Waldwege mit 100m.
Aufgeladen wurde der Akku über das im Wohnwagen eingebaute Ladegerät bzw. über Klemme 15 von der Anhängerdose.
Der Akku hat auch alle 12V Verbraucher im Wohnwagen (Beleuchtung, Wasserpumpe, Radio usw.) mit Spannung versorgt wenn wir mal 1 oder 2 Tage autark standen. Die Masse der Zeit natürlich auf dem CP mit Landstrom.

So gut ein Lithium Akku ist, sollte man ein kleines bisschen die Wirtschaftlichkeit nicht außer Augen lassen.

Tinduck am 05 Nov 2021 13:49:13

Ich hatte damals ne Optima Yellow Top für den Mover im Wowa. Solange der Wowa bei Nichtbenutztung an Landstrom hängt, sicher ne gute Wahl.

Nett an der LiFePO ist natürlich, dass sie sich nicht groß bei Nichtnutzung entlädt. Aber wenn eine Kombi aus niedriger (passender) Kapazität und hohem Entladestrom benötigt wird, besser selber bauen als beim Kistenschieber kaufen. Für spezielle Bedürfnisse taugen die Standardprodukte nix, ist nicht nur bei Batterien so.

bis denn,

Uwe

fschuen am 05 Nov 2021 14:45:43

ManfredK hat geschrieben:So gut ein Lithium Akku ist, sollte man ein kleines bisschen die Wirtschaftlichkeit nicht außer Augen lassen.


Eine 40 Ah LFP-Fertigbatterie (!) gibt es bei Ali für unter 100 Euro. Kommen vielleicht noch 15 Versand drauf, dafür gibt es ein Ladegerät obendrauf. Blei hat vielleicht noch den Vorteil, dass ich die irgendwo herbekommen kann, wenn ich sie unbedingt bis übermorgen brauche - aber bei der Wirtschaftlichkeit sicherlich nicht.

Gruss Manfred

RaGu am 05 Nov 2021 14:58:06

Danke für die Tipps bisher...

Eine Bleibatterie fällt aufgrund des höheren Gewichts aus.
Eine herkömmliche LiFePo4, die bis zu 120A Entladestrom bringen kann, ist zumeist eine 80-100Ah Batterie, deren Kapazität hier nicht nötig ist.
Die Wahl fällt vermutlich auf das Victron PPP mit 40Ah.
Dieses kann 150A Dauerstrom, hat ein eingebautes 12V Ladegerät (11-25V /7A), ein mitgeliefertes 230V Ladegerät (3A), kann über Anhängerdose Kontakt 10 (+12 V über Zündschloss -Kühlschrank) geladen werden sowie an Landstrom, optional auch über Solarpanel (max. 7A), kommt Plug & Play (sogar mit Befestigungsgurt), hat eine Fernsteuerungstaste zum Einbau, einen Niedervolt Ausgang für Licht/Pumpe etc., eine Lagermodus mit Komplettabschaltung usw.
Das Teil wiegt 8,6 kg und kostet ca. 500€, wir brauchen keinerlei weitere Ladegeräte, Booster etc., der Einbauaufwand ist relativ gering.
Es ist für ggf. späteres autark Stehen mittels z.B. Solartasche geeignet und somit in diesem Fall eine Art "eierlegende Wollmilchsau".

Inselmann am 05 Nov 2021 15:50:59

RaGu hat geschrieben:.
Das Teil wiegt 8,6 kg und kostet ca. 500€, wir brauchen keinerlei weitere Ladegeräte, Booster etc., der Einbauaufwand ist relativ gering.
Es ist für ggf. späteres autark Stehen mittels z.B. Solartasche geeignet und somit in diesem Fall eine Art "eierlegende Wollmilchsau".


Manchmal ist es besser in den sauren Preisapfel zu beissen als hinterher mit 20 Kompromissen zu leben. Klar 500 Maeuse sind kein Pappenstiel, aber ein entspannter Urlaub ist doch viel mehr wert!
Nix ist schlimmer als am falschen Ende zu sparen.

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