Hallo allerseits,
bei Zusammenbau meines Akku Selbstbauprojektes (280Ah Prismatische Zellen, Doku folgt die nächsten Tage ;) ) bin ich leider (natürlich beim Festziehen der letzten Schraube) mit dem Schraubenschlüssel abgerutscht und habe einen Kurzschluss zwischen Minus Pol an Zelle 1 und Minus Pol an Zelle 2 verursacht. Zu dem Zeitpunkt waren alle Zellen seriell geschaltet, aber BMS noch nicht dran. Der Kurzschluss dauerte ca. 1 Sekunde, gab ein wenig Funkenflug und die Edelstahlmadenschraube, sowie der Schraubenschlüssel sind an der Kontaktstelle etwas angeschmolzen - der Rest vom Pol sieht gut aus. Die angeschmolzene Madenschraube hab ich natürlich gewechselt. Ausdehnen konnte sich die Zelle nicht, da eng im Siebdruckplattenkasten verklemmt.
Habe danach (und direkt davor, als ich die BMS Kabel testete) die Spannungen der Zellen angeschaut - bei denen gab es kaum einen Unterschied. Alle bewegen sich derzeit zwischen 3.30 und 3.35V (waren schonmal initialisiert und End- sowie Geladen). BMS zeigt nach Anschluss einen etwas niedrigeren Ladestand an ( 82% vorher, 72% nachher, was mich wunderte - woher soll das BMS den Ladestand genau wissen, wenn es nicht angeschlossen war - nur Anhand der Zellspannungen, die sich nicht erheblich verändert haben)?
Jetzt meine Frage: Kann ich einen Zellschaden durch den Kurzschluss irgendwie ausschließen? Ich habe leider derzeit nur einen 300W Wechselrichter hier, daher sind große Ströme zum Entladen nicht möglich. Kann ich die Zellen bedenkenlos weiterverwenden? Oder gilt einmal kurzgeschlossen = verbrannt?
Vielen Dank schonmal für eure fachkundige Hilfe!

