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Ich habe seit einiger Zeit eine 100 Ampere LiFePo4 Batterie in meinem Wohnmobil . Nun habe ich kürzlich gelesen dass diese Batterien vergleichsweise leicht in Brand geraten und explodieren können. Ich habe alle Beiträge in diesem Forumsabschnitt über Eisenphosphatbatterien überflogen aber ich fand nicht ein Theme über die Brandgefahr von Lithium Akkus in Wohnmobilen. Bedeutet das im Umkehrschluss dass das Risiko zu vernachlässigen ist? Die Brandgefahr kommt eher von dem der die Kabel verlegt hat.... ...das zellenbedingte Brandrisiko liegt eher bei den Li-Ionen Akkus die eine höhere Energiedichte erreichen und in Handys, Fahrradakkus etc. verwendet werden. --> Link Die in Womos verwendeten Lifepo-Akkus sind da deutlich harmloser. Riskant wird's erst wenn es an der Verarbeitungsqualität der einzelnen Zellen zu einem kompletten Akku mangelt. Durch die möglichen hohen Ströme können dann zu knapp dimensionierte Kabel der internen Verdrahtung bzw. notwendige interne Kontaktstellen mit zu hohen Übergangswiderständen das Brandrisiko unnötig erhöhen. Und dann hängt es natürlich bei den hohen möglichen Strömen auch von der Qualität der E-Installation im Fahrzeug ab ob ein Fahrzeug mit Lifepo-Akku gefährlicher ist als eines mit herkömmlicher Bleibatterie. Gruß, Uwe. Mit viel Ironie betrachtet. Zuerst schlau machen und dann Kaufen. LiFePo4 sind eigensicher. Kritisch wird die Sache erst wenn die Zellen aus dem Ruder laufen oder wie die Vorschreiber es so schön formuliert. Franz
Servus Ja, lass dich nicht verrückt machen, vergiss das, kannst beruhigt schlafen . Achte auf Deckung der Vollkasko :lach: :lach:
Weil weger derer Brandgefahr die fast keiner im Womo verwendet..... :mrgreen:
Und zum Glück hast du dafür jede Menge Beispiele parat, die dein Geschreibsel untermauert.
Bitte mal die Quelle nennen. Danke!
Warum ?? Das soll doch nur heißen, dass bei Lifepos bei sorgfältiger Verarbeitung kein Risiko besteht...weil die Brandgefahr, wenn überhaupt, von Kabeln und Klemmpunkten ausgeht. Ich erklär's aber gerne nochmal. Gruß, Uwe. Durch den Tausch eines herkömmlichen Akkus gegen eine LiFePO4 fließen keine höheren Ströme als vorher, denn diese definieren sich durch die Verbraucher, die sich nicht ändern. Übrigens, Lithium-Polymer-Akkus sind was anderes als die genannten. Zugegebenermaßen habe ich die Lithium-Eisenphosphat Batterien -zum Zeitpunkt meiner Fragestellung ,mit den Lithium-Ionen-Akkus verwechselt. Trotzdem wird eine Brandgefahr auch bei Lithium-Eisenphosphat Batterien nicht ausgeschlossen. Ursache kann unter anderem eine Tiefentladung sein. Ein Problem ist auch dass sich die Brände von Lithium Eisenphosphat Batterien sehr schlecht löschen lassen. Siehe: "Brandgefahr auch bei Lithium-Eisenphosphat Batterien" Siehe: " Wie gefährlich sind Lithium- Ionen -Akkus?" Siehe: "Lithium -Ionen Akkus: Brandgefahr vermeiden" Trotz allem sollen lLthium-Eisenphosphat Batterien noch die Sichersten sein
Vergiss es, das ist ein Mythos, LiFePO4 bzw. LiFeYPO4 - Akkus sind weitgehend eigensicher und werden von ewigen "Bedenkenträgern" gerne mit anderen Li-Akkus (z.B. LiPO) in einen Topf geworfen. Ein Handy-Akku oder ein E-Bike-Akku hat eine ganz andere Li-Technik. Und beides wirst du wohl trotzdem ohne große Sorgen nutzen, oder? Hier werden verschiedene LI-Akkus (LTO, LFP und LI-POL) einem Test unterzogen: --> Link Leider wurde der Tröd --> Link gesperrt, nicht zuletzt wegen zu viel Pfeffer und Salz :cry: . Eigentlich sollte er wieder geöffnet werden, damit dort auch der Brandrisiko-Mythos relativiert werden kann. Helmut
Richtig. Und was machst du bei Bleibatterien. Die fangen dann zu gasen an. Nennt sich Knallgas. Raucher sind hier klar im Vorteil. Um einen Genuss der besonderen Art zu haben. :mrgreen:
Denke mal nach. Du hast einige KW in ein paar Kubikdezimeter gespeichert. Wenn die durch Kurzschluss sich entladen können. In was wird die Gespeicherte Energie umgewandelt. W.....??? Das heißt aber noch lange nicht, das die Zellen brennen können.
Ja, es ist bekannt das sich Eisen, das brennt, sehr schwer löschen lässt. :evil: :cry:
Richtig. Und wenn du auf 99 % Sicherheit gehen willst. Vor Antritt der Fahrt die Accus entladen. So minimierst du das Risiko bei einem Unfall. Eines Kurzschlusses und damit brennende Accus. Lass dich nicht verrückt machen. Das Thema ist schon uralt. Und schon lange gegessen. Franz
Schau Dir mal das Video an. --> Link Das zeigt wie die LiFeYPO4 auf sehr rüde Behandlung reagieren. Gilt auch für LiFePO4. Zusammenfassend: Lithiumakkus (ausser LiFePO4 und LTO) können aufbrennen, da sie ab ca. 200 °C thermisch instabil sind und löschen kaum möglich ist. Mechanischer Schutz und eine nicht entflammbare Umgebung (z.B. Blech) ist daher eine gute Idee. Gilt etwa für Ebike-Akkus oder Starthilfe-Powerbanks. LiFePO4 (LFP) und LTO sind eigensicher, von diesen geht keine Brandgefahr aus. Der schlimmste theoretische Fall ist ein interner Kurzschluss, dabei treten Temperaturen von ein paar hundert Grad auf. Leichtentzündliches sollte daher nicht direkt an der Batterie rumliegen; Siebdruckplatten und Kunststoff sind ok. Bleibatterien können im Gegensatz zu Lithiumbatterien tatsächlich explodieren. Die Explosion selber ist nicht schlimm, da es sich um Knallgas handelt, welches eine geringe Energiedichte hat. Es zerreisst dabei aber normalerweise das Gehäuse, und man hat ein ernsthaftes Problem mit verteilter Schwefelsäure. Daher sollte man Zündquellen von Bleibatterien fernhalten, siehe z.B. empfohlene Anschlussfolge bei Starthilfe. ALLE leistungsstarken Batterien stellen ein Brandrisiko durch die verfügbare elektrische Energie dar, und ich vermute, dass das Brandursache Nr. 1 im Fahrzeugbereich ist. Bei einem Kurzschluss heizen sich Batterie, Kabel und die Kontaktstelle durch den Energieinhalt der Batterie stark bis extrem auf; bei einem Lichtbogen können das mehrere Tausend Grad sein. Dagegen helfen angepasste Schmelzsicherungen z.B. am Batterie-Pluspol - eine einfache, billige, aber interessanterweise nicht vorgeschriebene Lösung. Wenn man das Brandrisiko vermindern möchte, kann da ja mal nach schauen. Ist recht einfach nachzurüsten und vermindert das Risiko auch bei Vorhandensein von anderen, unzuverlässigeren Schutzmassnahmen wie BMS oder "kurzschlussfeste" Kabel. Gruss Manfred Ich habe hier schon an mehrfacher Stelle geschrieben und wiederhole einfach nochmal kurz zusammengefasst. Lithium-IONEN-Akkus: Gemeinhin als Li-Batterie nicht näher spezifiziert bezeichnet. Nennspannung je Zelle 3,7V. Diese enthalten Kathodenmaterialien auf NMC-Basis, das heißt Nickel-, Mangan- und Cobaltoxide. Diese Oxide sind thermisch nicht stabil und können unter Umständen Sauerstoff abspalten. Die auslösenden Parameter sind hier nicht im Detail wichtig, aber solche Batterien können in einen sogenannten "Thermal Runaway" geraten. Bilder von rauchenden u.a. Samsung-Akkus gibt es ja zu Hauf. Speziell im vollgeladenen Zustand kann dieser Effekt auftreten und verstärkt sich, da das Lithium dann als oxidierbares Metallatom ungeladen auf der Anodenseite gebunden ist. Der Akku geht hoch. Lithium-Eisenphospat-Akkus: Korrekte Bezeichnung LiFePO4 (PO4 steht für Phosphat, nicht für Polymer!!!!!!). Nennspannung je Zelle 3,2V. Hier ist das Kathodenmaterial eine Eisenphosphat-Matrix. Der Sauerstoff ist am Phosphat thermisch vollig stabil gebunden und dieser Batterietyp kann chemisch gesehen nicht in einen Thermal-Runaway geraten. Die Zellen könnten auch von außen penetriert werden (Nageltest) und abgesehen von den internen Kurzschlüssen der einzelnen Elektrodenlagen passiert relativ wenig. Nichtsdestotrotz enthalten auch LiFePO4-Zellen einen bei Raumtemperatur mäßig entflammbaren Elektrolyten. Aber sagen wir mal so: Wenn die mechanische Beschädigung einer ordnungsgemäß verbauten LiFePO4-Zelle so groß ist, dass Elektrolyt austritt, hat das Fahrzeug ein ganz anderes Problem..... Im Gegensatz zu herkömmlichen Pb-Akkumulatoren haben Li-Batterien generell eine interne Schutzbeschaltung die zur obligatorischen Externen Schutzschaltung eine zusätzliche Sicherheit bieten. Eine gut konzipierte LiFePO4-Batterie schaltet also im Fehlerfall ab, bevor draußen größerer Schaden auftritt. Ein Pb-Akku liefert hingegen Saft bis er die Umgebung verschmort hat, leer ist, oder es ihn zerreisst. Mit Grüßen aus der Li-Elektrodenforschung....!
Als erstes: mit der geringen Brandgefahr von LFP = LiFePO4 und LFYP = LiFeYPO4 Zellen hast du recht!!! Aber ich möchte hier doch mal die Gelegenheit benutzen auf die hier falsche Verwendung von Begriffen aufmerksam zu machen. Der im Link angeführte Link ist Schrott, er differenziert nicht Lithiun-Ionen-Akku oder Li Ion ist ein Oberbegriff und umfasst alle Akkus, die Lithium enthalten. Hier eine Aufzählung • Li-Titanat (LTO), 2,4V, Energiedichte w bis 90 Wh/kg • Li-Manganoxid (LMO), 3,8V, w bis 120 Wh/kg • Li-Eisen-Phosphat (LFP), bzw. Li-Eisen-Yttrium-Phosphat (LFYP), 3.3V, Energied. w bis 120 Wh/kg • Li-Kobaltoxid (LCO), als Lithium Polymer (LiPoly) bekannt, 3,6V, Energiedichte w bis 180 Wh/kg, • Li-Nickel-Mangan-Kobaltoxid (LNMC), 3,7V, Energiedichte w bis 210 Wh/kg • Li-Nickel-Cobalt-Alu-Oxid (LNCA) 3,7V, w bis 250 Wh/kg • Li-Schwefel (LS), 2,2V, Energiedichte w bis 350 Wh/kg. In der Womo Anwendung wird eingesetzt: Der Lithium-Eisen-Phosphat Akk ist ein LFP/LFYP oder LiFePO4/LiFeYPO4 Akku von dem keine größere Brandgefaht ausgeht als von einem Bleiakku. In der Consumer-Elektronik für kleinere Geräte wird eingesetzt: Der Lithium-Kobalt-Oxyd-Akku ist ein LCO oder Li-Poly oder Li-Po und damit auch ein Lithium-Ionen Akku, aber sehr eng gepackt mit einer Lithium-Polymerfolie als Elektrolyt. Er wird in Smartphones, Tablett oder auch Batterierasierern eingesetzt und kann bei falscher Behandlung brennen. Vielleicht hilft dies eine weitere Mär einzudämmen Gruß Andreas
Bei Modellbauakkus hat man sowas ja eher. Ich hab schon Akkus brennen sehen, weil jemand eine Schraube reingedreht hat oder sie falsch zusammengesteckt hat (natürlich nicht gewollt). Bei einem anderen "Verstecker" war der Strom so hoch, daß es den Stecker förmlich verdampft hat, sodaß nicht mehr passierte, außer den Handelnden mit leichten schwarzen Punkten zu versehen und etwas zu schocken. Andererseits haben wir versucht (fast) leere Akkus hochzujagen, aber ohne Erfolg. Egal wie wir sie mißhandelt haben, es passierte nichts. RK Fast gut genug als Wiki Eintrag. Ironie an: :idea: nur mit leeren AKKUs wegfahren :idea:
:kuller: :kuller: :kuller: Helmut fschuen Guter und hilfreicher Beitrag Danke auch für den Tip mit den Sicherungen , wenn ich auch nicht ganz verstehe was mit "angepassten" Schmelzsicherungen gemeint sein soll . Auch die anderen Beiträge beruhigen mich soweit bezüglich meiner LiFePo4 . Jetzt bekomme ich wiederum Angst vor dem Knallgas meiner 4 Bleibatterien ,der bei einem Kurzschluss möglicherweise herausspritzenden Schwefelsäure ,meinen zahllosen alten und neuen Handyakkus und meiner Noco Starthilfebox :D auf deren Umverpackung immerhin "Ultrasafe" aufgedruckt steht. Man muss wohl damit leben das nichts ohne Risiko ist! Ps.: Alle Akkus die möglicherweise brennen könnten vor Fahrtbeginn zu entleeren,wie hier jemand schrieb , macht für mich allerdings nicht wirklich Sinn :D
Es ist ja noch viel schlimmer, die Lichtmaschine lädt unverschämterweise den leeren Akku wieder während der Fahrt, da hilft nur Anhalten und wieder entleeren, wenn er zu voll wird... :D bis denn, Uwe
Am besten ohne Sprit losfahren. Das hat gleich zwei Vorteile: kein brennbaren Diesel dabei und die Lima lädt die leeren Akkus nicht :lach: RK
Hei Uwe. Weißt du eigentlich, wo bei Liontron der Ablasshahn ist. Das ist mir nicht bekannt. Franz
Braucht es doch nicht ... die werden ja eh nicht voll, wenn vorher OVP schaltet ... :D
Doch, den gibt es erst in der nächsten Serie, dann kann der Löwe auch pinkeln! Das er Prostataprobleme hat wird im TI natürlich nicht erwähnt. Man schlägt aber erst dann "2 Fliegen mit einer Klappe", wenn man sich erst gar kein Wohnmobil kauft. Weder der Diesel noch der Akku können in Flammen aufgehen. So wird erst ein Schuh draus :mrgreen: Euch muß man aber auch echt alles erklären, oder? :lol: Gruß
Moin wenn man dem aus dem Wege gehen will dann vielleicht eben so :lol: --> Link ... und gesünder ist es allemal.... Gruss Hajot
An den max Verbrauch und das Kabel des jeweiligen Abgangs. Beispielsweise für drei Kabel am Pluspol 50 A für EBL/Sicherungsverteiler, 150 A für den Wechselrichter und 1 A für Shunt/Batteriecomputer. Gruss Manfred |
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