Herzlichen Dank an Rotti, der mir das geschickt hat.
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Franz
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Hier mal ein Datenblatt eines Herstellers aus China. Welche Ladeströme er angibt. Herzlichen Dank an Rotti, der mir das geschickt hat. - ![]() Franz Danke für's Teilen, da einen Guten für. Die Tabelle dürfte recht universell für prismatische Zellen ohne Y gelten. SOC 0% dürfte einer Zellspannung von 2,5 V entsprechen. Tiefentladene Zellen sollte man so behandeln wie sehr kalte, also mit geringem Strom laden. Bei tiefer Temperatur steigt der Innenwiderstand der Zellen, mit zwei Nebeneffekten: ersten sinkt dadurch der Ladestrom bei gegebenen Umständen, und zweitens erwärmt sich die Zelle. Das ist durchaus stabiles Verhalten, und ich halte es nicht für möglich, unter normalen Umständen die Zellen kaputtzucampen. Hat meines Wissens auch noch niemand geschafft. Daher halte ich auch Abschaltungen und Heizungen für Spielkram. Gruss Manfred Danke. Und jetzt der umgekehrte Fall. Das Datenblatt wurde vermutlich für den Amerikanischen Markt geschrieben. So meine Einschätzung. - ![]() Franz - ![]() - ![]() Da geht er dahin - der Traum vom Akku, den man jederzeit mit Ladestrom-Orgien vollknallen kann. DAS sind die Parameter, die im Ladekreis hinterlegt bzw. beachtet werden müssen. ![]() - 6.2.6 Wenn die Produkte über einen längeren Zeitraum (mehr als einen Monat) gelagert werden sollen, reduzieren Sie den SOC auf etwa 50 %. Eine längere Lagerung bei 100 % SOC verringert unnötig die Kapazität der Produkte. - 7.3 Schließen Sie die Zellenklemmen nicht kurz, da sonst hoher Strom und hohe Temperaturen zu Körperverletzungen oder Brandgefahr führen können. Metallische Zellanschlüsse sind von der Kunststoffverpackung freigelegt und es sollten umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um Kurzschlüsse während der Systemintegration oder der Verbindungen zu vermeiden. 7.4 Schließen Sie die Zellenterminals immer gemäß der/den Etikett(en) in richtiger Polarität an. Das umgekehrte Laden ist strengstens untersagt. 7.5 Es ist äußerst gefährlich, eine Zelle zu überladen, was zu Überhitzung und Brandgefahr führen kann. In einem BMS sollten mehrere Ebenen des ausfallsicheren Überladeschutzes implementiert werden. Siehe Abschnitt 6.2.4 für die vom BMS zu übernehmenden Mindestanforderungen an den Schutz. Siehe auch Abschnitt 7.11. 7.6 Der normale Ladevorgang sollte innerhalb einer Ladezeitbegrenzung gemäß Absatz 6.2.4.8 beendet sein. Wenn der Ladevorgang länger als das Ladezeitlimit überschreitet, neigt es dazu, die Zellen zu überhitzen, was zu Überhitzung und Brandgefahr führen kann. Ein Timer sollte im Ladekreis implementiert und richtig eingestellt werden. Falls der Ladevorgang nicht innerhalb des Ladezeitlimits normal beendet wird, stellen Sie sicher, dass der Timer eingreift und den Ladevorgang stoppt. Siehe auch Abschnitt 7.11. 7.7 Produkte sollten sicher an einer soliden Plattform befestigt werden, und Stromkabel sollten sicher mit Befestigungselementen befestigt werden, um intermittierenden Kontakt zu vermeiden, der Lichtbögen und Funken verursachen kann. 7.8 Die Zellen und elektrischen Verbindungen innerhalb der Kunststoffverpackung der Zelle nicht warten. Eine unsachgemäße elektrische Verbindung innerhalb einer Zelle kann während des Betriebs zu einer Überhitzung führen. 7.11 Wenn das Laden der Zellen aus Gründen wie Überschreitung der zulässigen Ladezeit, Abschaltung wegen Überschreitung der Ladespannung oder Abschaltung wegen Überschreitung des Ladestroms nicht ordnungsgemäß beendet wird, werden all diese Ereignisse als „unsachgemäße Ladebeendigung“ definiert. Ein solches Ereignis kann darauf hinweisen, dass ein Stromleck innerhalb eines Zellsystems auftritt oder dass einige Komponenten eine Fehlfunktion aufweisen, und ein anschließendes Laden eines solchen Zellsystems, ohne die Ursache des Problems zu finden und zu beheben, kann potenzielle Überhitzungs- oder Brandgefahren verursachen. Wenn ein solches Ereignis eintritt, sollte sich das BMS selbst verriegeln, um ein späteres Aufladen zu verhindern, und der Benutzer sollte benachrichtigt werden, das Fahrzeug zur Wartung an den Händler zurückzugeben. - So das war das Wichtigste,was in letzter Zeit so gerne diskutiert wurde. Jeder soll sich seine eigene Meinung bilden. Noch einmal meinen Dank an Rotti, der mir das zukomen lies. Ich habs nur geteilt mit euch. Franz Und bevor einer fragt - Regeneration ist nichts, was der Akku braucht, sondern ein Übersetzungsfehler. Gemeint ist die Ladung, die während eine Bremsvorgangs ( z.B. PKW ) in den Akku zurück fliesst. ("Rekuperation")
Hier hatten wir wohl den selben Gedankengang. Die betrifft vor allem diejenigen die kräftige Booster und Lader verwenden. Harty hat mir das mal geschrieben. Das sein Booster bis nahezu voll, mit voller Power lädt. Bei Anlagen die direkt an der LM hängen, (Trennrelais) hast du eigentlich die schonendere Lademethode. Weil bei ca 13,7 der Ladestrom sinkt. Aber ob das von der Lebensdauer das Kraut fett macht. Da stell ich lieber ein grosses Fragezeichen dahinter. Franz
... betrifft vor allem diejenigen die kräftige Booster und Lader verwenden ... Bei Anlagen die direkt an der LM hängen, (Trennrelais) hast du eigentlich die schonendere Lademethode. Weil bei ca 13,7 der Ladestrom sinkt... Franz[/quote] Hallo Franz, da ich ohne Booster meine LiFePO4 mit 200 Ah betreibe, kann ich das bestätigen. Während der Fahrt wird die LFP über die LM mit max. 26 A geladen, was dann kontinuierlich weniger wird. Bei 90 % SOC ca. 12 A und bei 95 % um die 6 A ! Gemessen bei der Fahrt am 02.01.22 nach Spanien ... :lol: Einen Booster braucht man nur wenn man mit Gewalt seine LFP schnell auffüllen möchte ... die Zeit wird zeigen ob das gut ist. 8)
Hallo Franz, ich benutze Dich im Quote, da Du die Daten freundlicherweise weitergegen hast. Bisher finde ich wenig Diskussionen zu diesem Thema. Ich denke, dass ein BMS bei OVP oder UVP abschalten und verriegeln sollte. Der Betreiber muss dann einschätzen, ob er ohne Fehlersuche wieder einschaltet, weil er vergessen hat den Kompressor Kühli auszuschalten. Oder ob er die Ursache erst suchen muss, weil ein Defekt vorliegt. Möglicherweise ist das bei getrennten Relais für Ladung und Lasten einfach zu beantworten, bin mir aber nicht sicher. Beispiel: der Kühli hat nachts UVP ausgelöst. Morgens lädt der Solargenerator die Batterie wieder, der Kühli schaltet wieder ein, es hat wenig Sonne, weshalb der Kühli nachts wieder ein UVP auslöst usw..... Ich persönlich bevorzuge ein BMS mit nur einem Relais und Verriegelung bei UVP oder OVP. Das BMS betrachte ich wie eine Hauptsicherung, die in aller Regel nicht ausgelöst wird. Ausnahme ist naturlich ein UVP wegen vergessenem Verbraucher. Was ist Deine Meinung zu diesem Thema, .....oder wurde das hier im Forum schon ausgelutscht? Gruß Harti
Nein nicht mit Gewalt - ich habe nur einen 25A Booster, der läuft wenig genug, allenfalls mal im Frühjahr, Herbst oder Winter, sonst ist er weggeschaltet (Solar macht das dann) Der lädt im Ernstfall seine 25A und wenn der Akku voll wird, regelt auch der runter, wie jeder andere lader auch. Von daher erkenne ich das Problem dabei jetzt nicht und über die 25A Ladestrom, lacht sich mein LiFe tot. Gruß
Beim Relais ist das nicht die Schwierigkeit. Das du wieder selber einschalten mußt. Bei elektronischen BMS schaut die Sache ganz anders aus. Dort ist das nicht implantiert. Das einzige was du machen kannst. Ist die Zeit einzustellen, bis das BMS wieder einschaltet. Und eines sollte man nie übersehen. Die letzten 15 % sollte man in Ruhe lassen. Franz Verwendung eines BMS mit UVP und OVP scheint mehrheitsfähig zu sein, wenn man hier so mitliest. Ich halte davon nichts, aus drei Gründen: - Wenn es Probleme mit LFP-Batterien gibt, ist fast immer das BMS schuld. Fehlfunktion, falsche Parameter, Inkompatibel. - UVP machen auch Wechselrichter und EBL. Zweimal braucht man's nicht. Und tiefentladene LFP kann man retten, WENN man sie mit geringem Strom lädt. - OVP ist kompliziert: wo kommt die Überspannung her? Nie aus der Batterie. Man kann Überspannungen wegschalten, verbraten, kurzschliessen oder einen Alarm triggern. Wegschalten der Batterie als Spannungspuffer ist aber ein bisschen wie eine Schmelzsicherung im Blitzableiter. Ich löse OVP daher anders. Und weil bei LFP und LTO aufgrund der eigensicheren Zellen kein BMS notwendig ist, lasse ich es beim Eigenbau weg und werfe es bei Fertigbatterien raus. Bei Verwendung im Womo, versteht sich. Im Gartenhaus kann ein BMS sinnvoll sein. Gruss Manfred
Ok, du bist dann die Ausnahme. Du bräuchtest eigentlich keinen Booster, denn die 25 A bringt deine LM auch ohne ... :lol: Kommt drauf an. Bei meinem Knaus bringt das Laden übers Trennrelais gerade mal 15 A, die Kabel sind ziemlich lang. Mit kürzeren, dickeren Kabeln bekomme ich 50 A hin. So gesehen sind die meisten Booster überflüssig. Die einfache und robuste Lösung setzt halt mehrfaches Messen und Ausprobieren voraus, den Booster baut man einfach ein und fertig. Funktioniert immer. Gruss Manfred
Das ist richtig.
Das ist ok. Unter den von mir schon häufig genannten Bedingungen. Das du Kenntnis und Verantwortung hast, was du tust. Aber du musst das auch dabeischreiben.... Und das tust du oft nicht.
Das ist falsch. Das BMS macht immer genau das, was ihm die vom Benutzer eingestellten Parameter vorgeben. Taugen dies nichts, so ist nicht das BMS schuld, sondern der Ersteller der Parameter. Das BMS macht alles richtig, zuverlässig und genau. Genauso, wie die ihm gegebenen Parameter es verlangen.
Aber die sind nicht einstellbar.
Dazu muss man das erst mitkriegen. Und unterwegs die richtigen Möglichkeiten haben.
Richtig. Genau deswegen trennt das BMS die Batterie aus einer Umgebung heraus, die nicht richtig funktioniert. Um die Batterie zu schützen. DAS ist sein Job.
Batterie, um Überspannung abzuleiten.... Ja, wer das will, kann ja OVP auf 30V setzen... Oder das BMS ganz weglassen.
Ja. Wenn dir jede beliebige, unkontrollierte, unbekannte Grenzwertüberschreitung des Akkus gleichgültig ist, dann lass das BMS weg. Er ist ja angeblich eigensicher, zumindest gegen Brand. Gegen Zerstörung wahrscheinlich eher weniger, sonst gäbe es keine Grenzwerte im Datenblatt.
Aber gerade im Womo gibt es den Fall, das mit ungeeigneten Ladeequipment, mit zu hoher Spannung für einen vernünftigen Betrieb von LiFePo gearbeitet wird. Statt den unbequemen Weg zu gehen, dem Fahrzeug eine wenige hundert Millivolt niedrigere obere Ladespannung abzutrotzen, geht man den bequemen Weg, den Akku bis knapp an seine Datenblattgrenzen zu betreiben. Für einen Unterschied zwischen Ladespannung, OVP und Grenzwert bleiben nur wenige mV. Und wenn das BMS dann in diesem schmalen Bereich seinen Job macht, und eine Überschreitung der ihm gegebenen Maximal-Spannung feststellt, ist es nicht schuld - sondern das Ladeequipment. Ich glaube, du hast eine falsche Vorstellung von der Robustheit der LFP-Zellen. Bis 4 V halten die locker aus, das ist (bei korrekter Balancierung) schon 16 V für den ganzen Block. Macht 1400 mV Differenz zur Ladespannung, "wenige" mV würde ich anders definieren. Darüber werden sie irreversibel geschädigt, was aber langsam geht - man braucht schon ein paar Stunden für einen messbaren Schaden. Das ist, vor allem im Vergleich mit Blei, alles andere als ein "schmaler Bereich". Der entscheidende Punkt ist aber ein anderer: OVP an der Batterie ist ein Designfehler und hängt nicht von irgendwelchen Parametern ab. Ich habe den Netzeingang (230 V) gegen OVP geschützt und ausserdem das Bordnetz, also Solarlader, Ladegerät und was vom Generator kommt. Das sollte mir im OVP-Fall die Spannungsquelle wegschalten. Was nützt mir die heile Batterie, wenn Truma, EBL und Autoradio hin sind? Zumal die Batterie die höhere Spannung minutenlang klaglos schluckt, während das Wegschalten sofort die Spannung hochjagt. Um eine LFP-Batterie zu zerstören, muss man sie entweder mechanisch plattmachen, auf dreistellige Temperatur erhitzen (z.B. durch Kurzschluss) oder unter 0 V tiefstentladen (= falsch gepolt aufladen). Zu hohe Spannung (>4 V) oder zu hoher Ladestrom (typ. 0,5 C, aber weit weniger bei sehr kalten oder tiefentladenen Zellen <2,5 V) führen "nur" zur Schädigung. Ok, will man auch nicht, und da gibt es Konstellationen, wo ein BMS Schäden verhindern kann - vor allem bei schlechter oder fehlender Initialisierung. Es gibt aber auch massenhaft Fälle, bei denen das BMS vermeidbare Probleme macht, und kann das bei Gelegenheit gerne mal näher ausführen (weil ich die Li-Probleme systematisch sammle). Der wirklich gefährliche Fall, auch unter dem Brandaspekt, ist meines Erachtens der Kurzschluss. Einfach Abzusichern per Schmelzsicherung am Pol - ob mit oder ohne BMS oder Bleibatterie ist an der Stelle zweitrangig. Und noch was zum Eingangspunkt: ein Forum lebt vom Erfahrungsaustausch, im Guten und im Schlechten. Und weil ich hier auch erheblich profitiere, versuche ich zu beschreiben, was ich gemacht habe und warum. Braucht niemand nachmachen. Und wer nicht versteht, was ich schreibe, soll das auch nicht. Und wer anderer Meinung ist, macht es dann halt auch anders, aber weiss dann wenigstens, warum. Ich werde nirgendwo einen Disclaimer dabeischreiben (ausser bei Rechtsberatung, die keine ist). Fast immer gibt es mehrere Lösungen, von denen keine optimal ist, sondern die unterschiedliche Zielvorstellungen bedienen. Wer optimalen Zellschutz haben will, sollte ein BMS verwenden. Wer gerne rumspielt, sollte ein BT-BMS mit Bastelparametern nehmen. Wer einfach will, dass immer Strom kommt, sollte dergleichen einfach weglassen. Wer Angst vor Lithium hat, muss Blei nehmen, und beschäftigt sich am besten nicht mit der Toxikologie von Schwermetallen oder den Eigenschaften von Schwefelsäure. Gruss Manfred
Manfred, für deinen gesamten Beitrag von mir einen Guten :daumen2: , insbesondere aber für den zitierten Satz! Helmut
Zu diesem Abschnitt: Und noch was zum Eingangspunkt: ein Forum lebt vom Erfahrungsaustausch, im Guten und im Schlechten. Und weil ich hier auch erheblich profitiere, versuche ich zu beschreiben, was ich gemacht habe und warum. Braucht niemand nachmachen. Und wer nicht versteht, was ich schreibe, soll das auch nicht. Und wer anderer Meinung ist, macht es dann halt auch anders, aber weiss dann wenigstens, warum. Fast immer gibt es mehrere Lösungen, von denen keine optimal ist, sondern die unterschiedliche Zielvorstellungen bedienen. Wer optimalen Zellschutz haben will, sollte ein BMS verwenden. Wer gerne rumspielt, sollte ein BT-BMS mit Bastelparametern nehmen. Wer einfach will, dass immer Strom kommt, sollte dergleichen einfach weglassen. Wer Angst vor Lithium hat, muss Blei nehmen, und beschäftigt sich am besten nicht mit der Toxikologie von Schwermetallen oder den Eigenschaften von Schwefelsäure. meine vollste Zustimmung Gruß Andreas
Wieso? Ich weiss sehr wohl, was die "aushalten", ohne Garantie für ihren weiteren Zustand. Und ich kenne die Datenblätter.
Wenn das deine Wahl ist, kannst du OVP ja dahin einstellen. Sagte ich schon. Dann hast du wenigstens Schutz, wenn es darüber geht.
Ja, ein Design Fehler des Ladeequipment.
Dann beseitige das Überspannungsproblem im Fahrzeug. Möglichkeiten und Vorschläge gibt's genug.
Ich bin mit diesen Apokalyptischen Beschreibungen von Einzelfällen, wo es Schäden gegeben hat nicht glücklich. Da werden alte Gleichstromlichtmaschinen, Drehstrom mit Regler alter Bauart und neuerer Bauart munter durcheinandergeworfen. Ebenso wird die bestehende Last durch laufenden Motor vergessen, und es wird ein Ueberschwinger in der. Leerlauf der Lima angenommen. Darüber hinaus hat Autolelektronik sein Jahrzehnten eisenharte Vorschriften, was alleine die Halbleiter an Spannung ( 30 V) und an Spitzen aushalten müssen. Und die verstecken sich hinter allerlei weiterer Schutzmassnahmen. Ich kenne Bikers Spannungsmessungen, die sich auf Spitzen beziehen. Solche Spitzen sind für ein Bordnetz egal, er hat es ja auch mit Batterie gemessen, wenn ich mich erinnere. Also, man muss Unterscheiden zwischen Spitzen, die ausgeprägter werden können, was wahrscheinlich immer noch egal ist, oder der hochlaufenden Gesamtspannung. Ob das alles so ein Problem ist..... Die Fälle, wo eine Batterie sich im laufenden Betrieb hochohmig verabschiedet, sind nicht selten, aber ich habe nichts davon gehört, dass dann jedesmal die gesamte Bordelektronik futsch ist.
Dann nenne doch Mal welche. Mache einen Thread auf, und ich bin gerne bereit, mich zu beteiligen. Oder Lösungen anzuregen.
Ich bin ganz bei dir. Schon alleine deswegen, weil ich selber auch eine komplett abweichende Grundmeinung habe, die nicht dem Womo-Mainstream entspricht... Der Abkehr von 12 V. Aber es wäre imho gut, bei deiner Beschreibung wenigstens beiläufig zu erwähnen, dass der Benutzer alle Sicherheitsfragen seines Akkubetriebs selber machen muss. Und das sind eine ganze Menge.
Vollkommen Richtig. Wenn ich mich Recht erinnere, stammt z.B. der Vorschlag von dir, einen Wandler nicht über das BMS laufen zu lassen. Stehe ich voll drauf.
Das hat Stil. Chapeau!
Wer einen guten Akku haben will, darf das aber auch.
Warum? Von meinen 5 in Betrieb befindlichen BMS, zwei davon im Fahrzeug, hat noch nie einer OVP gehabt...Ausser beim Test in der Werkstatt als ich das provoziert habe, um es zu testen. Aber bei mir ist z.B. die LadeSpannung max 3,5 V / Zelle, OVP steht auf 3,6V, Balancereinsatz 3,4V , Static Balance. Und mein beschriebener Booster tut den Rest. Ich mache kein paralleles Laden, ich schalte seriell, 8 Zellen für 24 V, BMS dran. Das geht schneller, und ich kann das Ausbalancieren mit einem knappen halben A machen, bis die Zellen gleich sind. Und für gleich reicht mir 20 mV. Der Akku hängt eben nicht am Bordnetz, sondern hinter einem Ladegerät, welches die Ladeparameter bestimmt.
Ich stell mich jetzt mal ganz doof und frage: Wo ist den das Problem eines kräftigen Booster oder Landstromlader? Schaue ich mir die erste Tabelle an, steht dort z.B bei 0-7°C und 0%SoC 0,2C. Wenn C = Capacity ist ... wovon ich ausgehe ... dann wäre 0,2C bei einer 200Ah Batterie 40A bei, bei 280Ah 56A. Jetzt gehe ich aber nicht davon aus, dass jemand einen Booster mit 90A auf eine 100Ah Batterie los lässt. Bei 120Ah passt ein 30A-Lader ... und das wie gesagt 0-7°C, denn die Batterie erwärmt sich ja bei der Ladung und wird sicherlich die 7°C überschritten haben, wenn man bei tiefem SoC anfängt. Korrigiert mich bitte, wenn ich die Tabelle falsch verstanden habe. Das ist nämlich um 1:00 Uhr möglich. ;D Das ist der richtige Weg. Zwei Kleinigkeiten, für 120 Ah wären es 24A,. nicht 30. Und bei dem Strom erwârmt sich die Batt fast nicht.
Guten Morgen Rolf. Jetzt bist aber schon wieder kleinlich. Wegen der paar Miniprozentchen. So viele Zeilen schreiben. Franz Kann man sich auf chinesische Datenblätter verlassen oder muss man mit Übersetzungs- bzw. Druckfehlern rechen? ![]() Helmut
Morgen Franz, du bist aber kleinlich. :D Den wichtigeren Einwand übergehst du, und den unwichtigen ziehst du raus... :mrgreen: Immer daran denken, das Ladestromthema bei niedrigen Temperaturen ist eine Funktion, kein on-off Kriterium. Was bei 2 Grad noch geht, kann (!) Bei -3 schon zuviel sein. Natürlich nicht im Sinne von völlig kaputt, aber im Sinne von Schädigung. Was mich auf eine Idee bringt, unsere 2 Kabel Lader brauchen nur eines mit einem Temperatur Schalter wegzuschalten.....
Entweder müssen es 20A (0.1C rate) sein oder 40A (0.2 rate) Also ja, du kannst von einem Fehler ausgehen. Da aber im folgenden immer von 0.2C rate gesprochen wird, müssten es wohl 40A sein. Hallo, ein interessantes Forum um Batterien aus China. Natürlich wissen wir nicht was da bei der Herstellung alles zusammengemixt wurde. Ist wohl auch gut so. Papier ist auch geduldig und so können wir nur unsere Erfahrungen austauschen. Wer mal eine Lithium-Ionen 2A Zelle hat fliegen sehen, hat Achtung vor Zellen mit 200 und mehr Ampere, auch wenn es LiFePo4 sind. Sie mal mit 4 Volt und ohne Balancer zu laden halte ich für leichtsinnig. auch bei 14,4V braucht sich nur eine Zelle zu verabschieden und schon bekommen die anderen die Spannung dazu und ich möchte nicht in der Nähe sein, wenn das dann hochgeht. Also, mit einem Balancer ist man immer auf der sicheren Seite. Ich selbst versuche es gerade mit 16 100Ah Zellen, die zu 4x4 zusammengeschaltet wurden. Drauf sitzt ein 250A Daly. Noch teste ich und es irritiert mich etwas, dass die App bei 13,4V schon 100% anzeigt. Es fehlt doch noch etwas. Da ich aber noch weit von den 16V entfernt bin und einen Balancer verwende, bin ich vermutlich auf der sicheren Seite. Für die Zellen habe ich mir Rahmen für jeweils 4 Zellen gedruckt, damit sie auf Abstand gehalten werden. Das ganze habe ich dann in ein Gehäuse aus 10mm dicken, aufgeschäumten Polystyrolplatten gepackt. Zwei Leitungen 70mm² mit 350A Steckverbindung vom Stapler machen das ganze leicht herausnehmbar. Man muss bei den M6 Gewinden der Anschlüsse vorsichtig sein. Nicht die beigefügten Schrauben verwenden, denn oft ist die Gewindetiefe nicht genug und leicht ist dann das Gewinde beschädigt. Immer Madenschrauben und Sicherheitsmuttern verwenden. Mike
Das Problem wird herbeigeredet, weil es ja auch kälter geht als Null. Und bei -10 °C ist wahrscheinlich nur noch ein kleiner Teil dieses Stroms verträglich. Somit ist das Starten des Motors bei starkem Frost und halb- oder ganz leerer Batterie das einzig halbwegs realistische Szenario, wie man eine Batterie im Womo durch Überstrom schädigen kann. Die Tieftemperatur-BMS-Geschichte halte ich trotzdem für Käse, aus drei Gründen: - das merkt man doch, dass es kalt ist, spätestens beim Eiskratzen. Den Booster vielleicht erst mal ausschalten? - Franz sagt, man ist ja so vergesslich. Stimmt leider, warum, weiss ich gerade nicht mehr. Also vielleicht doch eine Tieftemperatursicherheitsschaltung: die gehört aber an den Booster, nicht die Batterie. - Und wenn man das alles ignoriert? Die Schädigung ist marginal, man muss das schon etliche hundert mal machen, bis man was merkt.
... und wem das Apple Powerbook abgebrannt ist, der hegt vielleicht die gleiche Art von Li-Paranoia, die manche von der Technik abhält und viele in die BMS-Läden treibt. Es gibt hilfreiche Vergleichsvideos auf YT von LiPos und LFP. Das ist wie ein Sack Feuerwerk zu einem Sack Grillkohle. Und LFP-Zellen gehen so gut wie nie kaputt, und definitiv nie niederohmig - das geht nur bei Blei-Säure-Batterien, wenn die Platte bricht. Balancer hingegen gehen öfters mal kaputt, bzw. sind in Neuzustand nicht in Ordnung. Da ist ein wachsames Auge beim ersten Vollladen nicht verkehrt.
Guter Tipp. Madenschrauben nutzen auch die ganze Gewindelänge und üben kein Drehmoment auf die Elektrode aus. Gruss Manfred
Antwort (selbsterklärend): Man muss mit Übersetzungs- bzw. Druckfehlern rechnen :cry: Helmut
Das sind keine Übersetzungsfehler, sondern vorgeplante Ausreden.
Insbesondere bei "Kistenschiebern", die Ladung bis -30 Grad zusichern, aber nicht dazuschreiben, wie "gering" der Strom dann sein darf ....... Jaja, die Werbeabteilungen ..... Helmut |
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