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Ich habe mir vor einiger Zeit Aufnahmen von Sawiko an einen Bürstner Argos Time 670 machen lassen. Dazu eine eine Sawiko Bikey. Nun habe ich aber zum einen mehr als 2 Räder zu transportieren und zum anderen für den PKW einen entsprechenden Thule-Träger. Nachdem Sawiko ein Bauksatensystem für die AHK anbietet habe ich mich mal an diese gewandt, ob es quasi für den Querträge mit Kugelkopf auch entsprechende Seitenteile gäbe um dies quasi als Adapter zwischen Heckträgeraufnahme und Thule Träger zu verwenden. Leider kam die Antwort, dass das nicht möglich sei und ich quasi die gesamte Rahmenverlängerung tauschen müsse. Kostenpunkt inkl. Montage mehr als ein großer zusätzlicher Womo Heckträger kosten würde. Nun brauche ich aber keine vollwertige AHK und soweit ich weiß gibts im e-Auto Sektor auch AHK die rein für Radträger, nicht aber zum ziehen von Hängern zugelassen sind. Vom Gewicht her dürfte es ja kein Problem sein. Thule 20 kg + Nutzlast Thule 70 kg + AHK 30 kg sind wir bei 120 kg, die Sawiko Heckträger haben alleine 150 kg Nutzlast. Was übersehe ich warum das technisch nicht möglich ist - außer dass es dafür evtl. einer ABE bedarf die Sawiko dafür nicht hat. Wenn Sawiko sagt dass an Deinem Womo eine Rahmenverlängerung angebaut ist die die Quertraverse einer AHK nicht tragen kann, dann müßte die Rahmenverlängerung durch eine andere getauscht werden. Du darfst nicht vergessen dass durch die Rahmenverlängerung die einzelnen Gewichte über Hebel (-wirkungen) auf das Womo wirken! Bei Deinem Womo ist aber doch bestimmt ein Lastenträger montiert? D.h. zwei rechteckige "Rohre" die links und rechts unter dem Womo in jeweils eine Halterung geschoben werden und auf diesen "Rohren" ist eine Holzplatte ( Multiplexplatte ) geschraubt auf der dann weitere Befestigungen sind?! Vielleicht wäre es eine Überlegung diese Holzplatte gegen eine andere, größere zu tauschen? Grüße Dirk Hallo Dirk, es wurde nachträglich eine Sawiko Rahmenverlängerung montiert die die Aufnahmen für den Heckträger haben. Lt. Lieferschein von Sawiko Universalelemente für x250. Wie gesagt es ist ein Bikey - also ein Träger mit Planenbox und diesen umzubauen steht nicht dafür. Nicht nur die Planenbox müsste dann weg sondern auch der Träger müsste für 4 Räder nach hinten um einiges verlängert werden - nur mit einer Holzplatte ist es da nicht getan. Bezüglich Hebel halte ich die Aussage für gewagt denn der Querträger wäre unmittelbar an den Aufnahmen und damit hat er einen kürzeren Hebel als alles was ich auf den regulären Träger laden würde. Wenn man den Kugelkopf mit Querträger quasi mit Rohren ausführen würde, damit dieser wie die Träger nur mit Bolzen uns Splint befestigt werden, wäre dieser erst einmal nur Ladung (wie auch die Träger). Ob man auf die Ladung eine weitere Ladung hängen darf weis ich jetzt nicht aber in erster Linie gehts mal darum warum das technisch ein Problem sein sollte - also um die Sicherheit.
Da hast Du mich missverstanden: Dein Womo endet nicht an der hinteren Stoßstange sondern kurz hinter der Hinterachse! :eek: Den Rest, den der Aufbau über die Hinterachse hinausragt, ist quasi selbsttragend. Saviko hat für den Lastenträger aber eine sog. Rahmenverlängerung an den Fahrzeugrahmen, in der Nähe der Hinterachse, geschraubt. Und wenn Saviko diese Rahmenverlängerung nicht für eine AHK freigibt dann ist das eben so! Du hast aber doch rechts und links die beiden "Rohre" die, unter dem Womo, in die beiden Aufnahmen geschoben und über einen Bolzen gesichert werden?!! Bolzen raus und Du kannst den ganzen Träger rausziehen. Dann besorgst Du dir zwei neue Alu-Rohre, die von mir aus auch etwas(!) länger sind, bohrst die "Bolzenlöcher" da rein und schraubst hinten eine Holzplatte ( Multiplex,... ) drauf auf der Du dann die Fahrräder befestigst. Fehlt noch der sog. Leuchtenträger mit den Leuchten. Entweder vom Saviko abbauen oder Anhänger-Rücklichter kaufen ( gibt´s fertig verkabelt mit Stecker dran ) und an der "Holzplatte" befestigen. Strom bzw eine AHK-Steckdose solltest Du ja schon haben?!! Grüße Dirk ich glaube wir reden tatsächlich aneinander vorbei Ja ich habe die Aufnahme für einen Heckträger - das ist alles ordentlich montiert und funktioniert lt. Sawiko auch. Wenn ich mir einen kleineren Träger von Sawiko ansehe den ich da dran stecken kann hat dieser 120 kg Nutzlast + Eigengewicht sagen wir 140 kg nehmen die Träger auf. Auch dieser Originalträger kommt in die vorhandenen Aufnahmen der Rahmenverlängerung hinter der Stoßstange und wird nicht an der Hinterachse montiert. Wenn ich nun eine AHK Qerträger mit entsprechenden Rohren bauen würde und darauf den Thule Träger hänge komme ich auf 50 kg + 70 kg Nutzlast und liege damit vom Gewicht her unter dem was die vorhandene Aufnahme bei dieser Belastung aushalten muss. Die Montage dieses Gebildes am Fahrzeug ist 1:1 ident damit einen Originalträger in die Aufnahmen zu schieben. Ich kann mir auch wie von beschrieben zwei Rohre nehmen mit Platte und den AHK Quertärger inkl Kugelkopf darauf schrauben und dann den Thuleträger mit den Rädern draufstellen - macht von der Belastung der vorhandenen Aufnahmen wohl keinen Unterschied (außer dass das Gesamtgewicht steigt). Was ich nicht weiß ist, ob die Zweiteilung des Trägers in einen "AHK Adapter" und den Thule Träger ein Problem sein könnte. Ein Eigenbau des Trägers selbst möchte ich eigentlich vermeiden. Der Thule funktioniert mit den Schienen, Backen, Rahmenhaltern etc. besser als alles das ich mit wenig Aufwand bauen kann. Bei Kontrollen ist auch ganz klar dass der Träger inkl. Ladungssicherung für den Verkehr geeignet ist. Und am wichtigsten: den habe ich ohnehin für den PKW. Fliegt mir ein Rad runter unter der Fahrt wird mir auch die Versicherung nicht unterstellen dass dies aufgrund der Eigenkonstruktion passiert ist. Also ich seh da bei einem Selbstbau wirklich wenig Vorteile. Zumal mir Sawiko wenn ich das anfragen würde wohl auch sagen würde dass sie von solchen Umbauten grundsätzlich abraten. Also ich schätze es ja dass auf meine Frage reagiert wird und auch alternative Lösungsvorschläge - aber ich kann deine Einwände bzgl. der Aufnahme nicht nachvollziehen. Ok, lass es mich anders versuchen: Teile die ohne Werkzeuge vom Fahrzeug demontiert werden können gelten als Ladung. Daher auch der Lastenträger, der nur über die beiden Bolzen ( mit Sicherungssplinten? ) ohne Werkzeuge demontiert werden kann. Nimm den Lastenträger da raus, besorge Dir zwei neue, rechteckige Alu-Rohre die in die fahrzeugseitigen Aufnahmen passen, bohre wieder die passenden "Bolzenlöcher" und schraub´ am anderen Ende der Rohre eine Traverse ( oder ein weiteres Alu-Rechteck-Rohr ) an die Rohre. Jetzt noch irgendeine Kugelkopfaufnahme ( Amazon Link ; Link zum eBay Artikel ;... ) an die Traverse und fertisch! :mrgreen: Und alles ab der Aufnahmen am Womo ohne Werkzeug demontierbar ( nur die beiden Bolzen ) und damit Ladung! Allerdings bist Du als Fahrzeugführer für die Ladung verantwortlich! D.h. wenn sich die Traverse verbiegt, ... -> unzureichend befestigte Ladung. Grüße Dirk kugelköpfe gips auch als abnehmbare "rangierkupplungen", jeder bauer schraubt so eine auf seine ackerschiene. unten groszes gewinde mit mutter, gesichert mit einem federsplint. wo soll also das prob sein, wenn du in die original sawikoaufnahmen den original sawikoträger, modifiziert mit einer stabilen quertraverse, in der ein abnehmbarer rangierkugelkopf sitzt, einschiebst :?: immer vorausgesetzt, die trägerlast und die ha-last paszt...... :ja: ich hätte da keine bedenken :!: allesbleibtgut hartmut Ein PKW Radträger darf ohnehin nicht auf eine WoMo Anhängerkupplung montiert werden da die Leuchtenabstände fast immer nicht den geforderten Abstand zur Außenkante des Womos haben, die Räder aber die Original Beleuchtung verdecken. Gruß
Guter Punkt, das kläre ich am besten mit dem TÜV aber das lässt sich wohl mit einer 2m Stange an der zwei Begrenzungslichter sitzen lösen. fertige (ausziehbare) leuchtenträger für die steckdose gips schon für 40 ocken..... allesbleibtgut hartmut
Hätte ich grade geschaut. --> Link Aber den TÜV vorher fragen welche Leuchten das eigentlich betrifft und ob es die Begrenzungslichter am WOMO oben nicht ohnehin auch tun. Denn diese werden ja ohnehin nie verdeckt.
ALLE LEUCHTEN die von der Ladung verdeckt werden müssen dann an der Ladung funktionieren! Und auch an das Kennzeichen incl. Beleuchtung denken. Zumal die Ladung ja vermutlich auch mehr als 1m über die Rückleuchten hinaus ragt?! Übrigens auch Rückfahrscheinwerfer und die Abschaltung der Nebelschlussleuchte. Falls Du also mit einem 7-poligen Stecker unterwegs sein solltest,.... Grüße Dirk ChrisAT...du willst also eine Quertraverse mit mittigen Kugelkopf haben die man rechts und links in die vorhandenen Aufnahmeelemente vom Lastenträger schiebt? machbar ist das...SAWIKO bzw. ALKO verkauft dir das deswegen nicht, weil man es auch als AHK nutzen könnte...und das ist so nicht zulässig. Das hat weniger mit der Traglast zu tun. Was du selber machst ist dein Risiko. Du solltest das Teil nur nicht dranhaben wenn du zum TÜV bist. zu den Leuchten gibt es auch Vorschriften...wie weit die vom Rand des Fahrzeuges seitlich und in der Höhe entfernt sein dürfen.
Nein, das lässt es sich nicht. Wie die Schlussleuchten zwingend angebracht sein müssen, findest Du im Par. 53 StVZO. Begrenzungsleuchten können Sie nicht ersetzen, die es per Definition (Par 51 StVZO) nach hinten ohnehin nicht gibt. Was Du meinst, sind Umrißleuchten, für die Par 51b StVZO eigene Anbringungsvorschriften vorsieht und die die Anbringungsvorschriften für die Schlussleuchten auch nicht ersetzen können.
Gut ich ging erst einmal nur davon aus, dass es darum geht dass der nachfolgende die Dimensionen des Fahrzeugs richtig einschätzen kann. Aber offenbar gibt es dann noch andere Gründe warum die Leuchten keinen größeren Abstand zur Fahrzeugaußenkante haben dürften. Ich werde das mal mit dem TÜV besprechen da ich die Richtlinie nicht finde. Mit einem ausziehbaren Lichtbalken wäre das Problem aber wohl jedenfalls vom Tisch solange man nicht beide Lichtbalken angeschlossen hat. Dirk das Fahrzeug hat 13 pole und natürlich hätte der Lichtbalken (egal ob der von Thule oder der ausziehbare) alle notwendigen Lichter.
:gruebel: Und was ist mit Bremslicht? Oder Blinker ( ok, benutzt eh kaum einer :mrgreen: )? Nebelschlussleuchte,... Wenn Du dein Fahrzeug des nachts an einer unbeleuchteten Strasse stehen hast und da kommt ein anderes Fahrzeug daher dann muss Dein Rücklicht, Reflektor, ... die äußere Kante des Fahrzeugs anzeigen. Wenn nun von dem Reflektor bis zum Spiegel ein Abstand von einem Meter ist, steht das andere Fahrzeug in Deiner Küche! Grüße Dirk
Dirk das wird nichts mehr mit der Kommunikation zwischen uns - natürlich hat der Thule Träger alle diese Lichter und die sind von hinten auch gut sichtbar. Wie gesagt ich kenne die Anforderungen aus der Richtlinie nicht im Detail aber da ist wohl der TÜV die bessere Ansprechperson und ich bin ohnehin demnächst bei der HU. Insofern war der Hinweis mit den Lichtern schon ein guter.
Aber das mit dem Meter ist wohl kompletter Unsinn denn die PKW Träger haben ca. 130 breite und das Womo 230 - klar ist das ein Meter aber durch zwei ... dann sind wir bei 50 cm Außenkanten Träger zur Außenkante Womo. Nicht die geforderten 40 cm von der Mitte der Leuchte aber wir reden hier über dann über ca. 15-20 cm die abgehen. Außerdem hab ich noch von Fahren auf Sicht gelernt und dass man auch Seitlich einen Meter Sicherheitsabstand einhält.
Das sollte ein lockeres Beispiel dafür sein warum es Vorgaben dazu gibt!
--> Link Grüße Dirk ... oha, ein Link mit letztem Änderungsdatum 01.01.2008. Da würde ich sicherheitshalber aber doch lieber in der aktuellen StVZO blättern. Die ist ja nun auch nicht so schwer zu finden :wink:
Shit! Stimmt! Hab‘ ich nich‘ drauf geachtet! :oops: Aber besser als gar kein Anhaltspunkt?! Grüße Dirk
Genau :) --> Link In dieser Diskussion möchte ich dann auch mal einen Einwurf machen. Unterschätze nicht den Hebel, der auf den Kugelkopf und somit die Traverse wirken würde, wenn Du Deinen Plan umsetzen willst. Die seitlichen Trageholme, die Du in die Aufnahmen am Rahmen einschieben willst, haben ein Maß von 60x40 mm. Und an dieseen würdest Du nur eine vergleichbar dimensionierte Traverse anschweissen können, um den Kugelkopf aufzunehmen. Wenn Du dann den Fahrradträger rechnest (ca. 15 kg) und drei oder vier Fahrräder (60 - 80 kg) kommt da einiges zusammen, was als Kraft am Kugelkopf "hebelt". Da halte ich es für sinnvoller, nach einer gebrauchten Bühne zu suchen, die Dir mehr platz bietet, oder aber die Variante, wie schon vorgeschlagen, mit zwei Holmen in den Aufnahmen und dann eine Platte mit Radaufnahmen. Grüße, Ralf |
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