|
Hallo werte Iveco Spezialisten. Ich bin neu hier, heiße Dieter und komme aus München. Seit diesem Jahr bin ich Rentner und möchte mir meinen Traum vom selbst gebautem Reisemobil realisieren. Als Basisfahrzeug habe ich einen Iveco Daily 50C 18 Reisebus Maxi XXL ins Auge gefast. Das Fahrzeug hat 290.000km gelaufen und ist Baujahr 2008.Äusserlich befindet es sich in einem Top Zustand. Der Motor befindet sich optisch ebenfalls in einem sehr sauberen Zustand. Habe ihn noch nicht Probe gefahren. Bevor ich ihn nun kaufe, würde ich gerne Eure Meinung dazu hören. Außerdem wüsste ich gerne ob man ihn auf 7,5t Auflasten kann ( momentan 5,6t ). Freue mich auf jeden Hinweis und Anregung. Herzlichen Dank In 2007/8 hatten die Daily max 6,7 to als 65er , der 50C dürfte da nicht viel mehr erreichen… 50C heisst es, weil es sich dabei um ein 5 Tonnen Chassis handelt ... maximal 5.8t Für 7.5t braucht es ein 70C Chassis. Der Unterschied beginnt beim Leiterrahmen (4 gegenüber 5 mm Stahl) und setzt sich natürlich bei der Fahrgestelltechnik - wie Räder, Bremsen etc. - fort! Schon einmal Danke für diese Informationen. Mich würde jedoch auch die Meinung von Euch hören, ob es sich lohnt in so ein Fahrzeug zu investieren, oder lieber Finger weg. Wie schon geschrieben, äußerlich anhand der Fotos ein top Fahrzeug. Leider ca. 600km von mir entfernt und darum ist mir eure Meinung so wichtig. Lohnt sich ein Besichtigungstermin aus zu machen. Um zu beurteilen ob sich die Anfahrt für dich lohnt gibt's zu wenig Info. Mit Baujahr und km stand alleine lässt sich kein Fahrzeug beurteilen Ein 50C18 hat in jedem Fall den 3,0L F1C Motor drin, der ausgezeichnet ist. Er hat Steuerketten und gilt als langlebig und zuverlässig. Falls vernünftig gefahren und gewartet, sollte der km-Stand kein Problem sein. Das Fahrgestell ist auch langlebig und haltbar. Es erfordert allerdings etwas Pflege in Sachen Rostprävetion. Wer damit jahrein, jahraus rumfährt, ohne sich je darum zu kümmern, der findet doch etlichen Rostbefall am Rahmen. Gepflegt ist der Rahmen auch nach 30 Jahren noch top. Ansonsten lässt sich alles gut instandsetzten, E-Teile sollten kein Problem sein. Gutes Angebot auf dem Zweitmarkt. Zur Auflastung ist ja schon alles gesagt - da geht nichts mehr. LG Wolfgang DAS könnte das Objekt sein ... --> Link :) Unser 60C18 aus 2008 hat den gleichen Motor, aber das größere/schwerere Fahrgestell. Ich denke die km-Leistung macht dem Auto garnix aus, FALLS es ordentlich gewartet wurde. IVECO Ersatzteile sind im Original keineswegs preiswert, dafür aber gut verfügbar, notfalls muß man sich im Nachbau-Markt umsehen. Bremsen sind teuer, die Reifen sollten auch nicht ganz runter sein (Du brauchst 6 Stück), das Schaltgetriebe würde ich sogar der Agile vorziehen. Der Aufbau ist wohl eine Sonderanfertigung : Du hast knappe 2 to Zuladung. Klingt erstmal viel, aber bis da Isolierung, die Möbel und Tanks und Geräte drin sind ... Ich würde da schon genau rechnen, ob sich der Invest (Kauf + Ausbau) wirklich lohnt. Es ist und bleibt ein Sonderfahrzeug, für das man erst einen Liebhaber finden muß. Kommt halt entscheidend drauf an, wie aufwändig der Ausbau werden soll. Toi toi toi :) Wenn es das Fahrzeug ist, dann sieht das technisch recht gut aus. Kommt eben darauf an, für welche Einsätze das ausgebaut werden soll. Für winterliche Nutzung sind die großen Scheiben suboptimal, eigentlich auch im Sommer. In jedem Fall muss dem Thema Dämmung große Beachtung geschenkt werden. Ansonsten ist das ja kein echter Sonderaufbau, sondern ein zum Bus ausgebauter modifizierter Kastenwagen. Wenn du also mit den "normalen" Nachteilen eines Kastenwagens leben kannst und dir einige Gedanken zur Dämmung machst, dann finde ich das keine schlechte Basis - sogar mit Retarder :!: LG Wolfgang
Zu den aktuellen 1900kg Zuladung kommt aber noch das Gewicht der Sitze - die fliegen ja raus... Sollte also eher nicht an der Zuladung scheitern... Herzlichen Dank. Eure Aussagen bringen mich in meinen Überlegungen ein ganzes Stück weiter. Genau um dieses Fahrzeug handelt es sich. Werd dann mal einen Termin aus machen. Nochmals danke und euch noch einen schönen Tag. Dieter Wenn ich mir die Bilder ansehe, meine ich,dass bei dem einen Bild vorne links die Spaltmasse am Scheinwerfer nicht stimmen, da würde ich bei einer Besichtigung genau schauen. Weiter fällt mir auf, daß der Zustand der Felgen nicht so wirklich zu den Bildern des Fahrzeuges passt. Die Karosserie sieht auf den Bildern wie geleckt aus (für das Alter), die Felgen, besonders vorne, wie direkt vom Schrott. Also beo der Besichtigung gut schauen, bzw. ggf. einen Fachmann mitnehmen, nicht daß das Fahrzeug ein Blender ist, der einfach gut übergetüncht wurde. Ansonsten viel Erfolg. Bei den vorderen Felgen fehlt die Abdeckung der Radmuttern. Die ist vorgeschrieben. Der vordere Stoßfänger sieht nagelneu aus, ebenso einige Kunststoffteile der seitlichen Verblendung. Vielleicht gibt es dazu eine Erklärung. LG Wolfgang Könnt ihr euch den hier --> Link auch nochmals anschauen. Sind mehr Bilder an denen ihr vielleicht noch was erkennen könnt Danke Viel mehr ist auf den andern Bildern auch nicht zu erkennen. Sieht innen und außen recht gut aus. Kühlwasser von 10/2010 - somit sind die Serviceunterlagen genau zu sichten. Alle Details und Historie zum Fahrzeug müssen aus den Unterlagen ersichtlich sein, der Händler wird dazu nichts beitragen können, auch wenn er viele Dailys im Angebot hat. LG Wolfgang Hallo, am Gewicht sollte es nicht scheitern. Die Sitze wiegen sicherlich 400-500kg zusammen, d.h. es stehen beim nackten Fahrzeug rund 2300kg für Einbauten und Gepäck zur Verfügung, das reicht dicke. Im Pfingsturlaub stand neben uns ein kurzer Omnisbus (8m). Spartanisch ausgerüstet lagen die Einbauten laut Besitzer bei rund 600kg. Somit könnte man den Daily mit gut 1,5t Material ausbauen und hätte immer noch 800kg für weitere Zuladung übrig. Für eine reine Nutzung von Frühjahr bis Herbst kann man sich auch aufwändige Isolierungsmassnahmen sparen. Der Motor ist für 500.000km ausgelegt. Getriebe, Kupplung und Bremsen würde ich genau prüfen, denn 20.000km/Jahr deutet jetzt nicht unbedingt auf ein Langstreckenfahrzeug hin. Der Retarder, wenn er tatsächlich verbaut ist, wäre ein großer Pluspunkt. Allerdings dürfte dann der Dieseltank mickrig sein. Gruß Axel
Das muss nicht sein. Mit Retarder passt nur der Standardtank, der um den Rahmen nach innen reicht, nicht mehr. Dafür die Tanks, die seitlich außen am Rahmen befestigt sind. Größe je nach Platz gemäß Radstand. Für einen Reisebus mit mehr als 9 Sitzen ist glaube ich ein zweites Bremssystem vorgeschrieben. Somit ist der Retarder recht wahrscheinlich. LG Wolfgang
Eben, und dann hat er "mickrige 75l". So zumindest, wenn man jetzt einen Daily mit Retarder bestellt. Gruß Axel Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Der seitlich am Rahmen angebaute 90L Tank, wie er z.B. im Daily II angebaut wurde, ist knapp 80cm lang. Mein 90/100L Standardtank im Daily VI ist ca. 120cm lang. Ich wüsste nicht, warum da nicht der 90l oder sogar ein größerer Tank seitlich ranpassen soll. Das ist bei einem Daily IV, um den es hier geht, nicht anders. Bei einem Radstand von 4100mm stehen bis zur Konsole der HA Federung sogar noch weitere 70cm Bauraum zur Verfügung, somit also insgesamt 1,90cm. LG Wolfgang Hallo Wolfgang, ich habe einen Radstand von 4750mm und auch hier gibt es nur den 75l-Tank, wenn ein Retarder verbaut wird. Der Retarder sitzt nämlich ziemlich weit vorne. Darum vermute ich, dass es dann bei einem geringeren Radstand nicht besser aussieht. Es gibt Womo-Besitzer, die haben sich nachträglich einen größeren Tank einbauen lassen, der Retarder wurde dann kostenintensiv (neue Kardanwelle) nach hinten gesetzt. Möglich dass es bei früheren Baujahren anders ist, der TE soll einfach schauen und den Punkt beachten, wenn er doch zutrifft. Gruß Axel Hallo Axel, in dem Bild siehst du einen Daily IV mit Retarder. Es ist das Fahrgestell von Jack, dessen Bild ich mir hier ausgeliehen habe. Siehst du irgend einen Grund, warum der abgebildete Tank nicht größer (länger) sein soll? Es lässt sich mit Retarder jede Größe Tank einbauen in dem jeweils gegebenen Bauraum seitlich am Rahmen. Der Retarder, egal welche Ausführung, benötigt nur Raum zwischen dem Rahmen. Die Außenseite des Rahmens ist dadurch nicht tangiert. Allerdings sind diese Tanks vorwiegend nur direkt befüllbar, wie in dem Bild mit seitlichem Tankstutzen. Als ich mein Daily VI Fahrgestell gekauft habe, wurde mir das so auch alternativ angeboten, falls ich mich für einen Retarder entscheide. Diejenigen, die größere Tanks einbauen und dazu den Retarder versetzen, möchten den Serien-Einfüllstutzen erhalten. Diese Sondertanks umschließen, wie der Serientank, den Rahmen nach innen. Das geht nur vor dem Retarder. Eine zusätzliche Tankklappe zum direkten Befüllen eines seitlichen Tanks würde das Problem viel einfacher lösen. Welche Tankgröße damals oder heute mit Retarder und Standard Einfüllstutzen werksseitig möglich sind, oder waren, kann ich nicht sagen. Mir geht es nur darum festzustellen, dass sich bei einem Daily Fahrgestell der Retarder und größere Tanks nicht ausschließen und das nicht nur mit extrem teuren Sonderlösungen. Lediglich die Serienhersteller verspühren hier offensichtlich wenig Lust für eine pragmatische Lösung. LG Wolfgang ![]()
Ok, hast gewonnen :mrgreen: Scheint früher tatsächlich besser gemacht zu sein. Heute werden leider nur begrenzt große Tanks verbaut, auch ohne Retarder. Wahrscheinlich gibt es andere Lösung wie bei mir (habe nur einen 170er-Tank bekommen, ohne Retarder), aber wie Du schreibst, werden es dann Lösungen sein, wo der Serienstutzen nicht mehr genutzt werden kann. Gruß Axel Hallo Wolfgang, genau so ist es. Bei mir waren ab Werk 90L verbaut. Würde problemlos noch mal 90L dahinter passen. Mir reichen 90L vollkommen aus und ich habe dahinter das Reserverad angebracht. |
Anzeige
|