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2 Wohnraumbatterie nicht möglich? Jumper Glücksmobil


wilfried1c am 02 Jul 2022 14:23:39

Hallo zusammen,
wir beabsichtigen ein Glücksmobil auf Citroen Jumper Basis zu kaufen. Wir sind uns mit dem Verkäufer so weit einig und das Fahrzeug könnten wir in 4 Wochen erhalten. Allerdings sagte uns der Verkäufer, daß eine 2. Wohnraumbatterie aus technischen Gründen nicht verbaut werden kann und somit nur die Möglichkeit bleibt anstatt der vorhandenen Batterie eine (natürlich sündhaft teure) Li-Ionen Batterie einzubauen.
Auf nachfrage konnte er uns den technischen Grund nicht nennen und hat uns an den Werkstattmeister verwiesen.
Nun meine Frage: kennt irgendjemand einen Grund warum es nicht möglich sein sollte eine zweite (normale) Wohnraumbatterie einzubauen?
Die erste Wohnraumbatterie ist unter der Sitzbank der Dinette verbaut und dort ist allerdings kein Platz für eine zweite. Allerdings wäre noch Platz unter dem Fahrer- bzw. Beifahrersitz.
Danke für eure Antworten.

Gruß
Wilfried

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

wolfherm am 02 Jul 2022 14:54:11

Hallo,

Dein Thema wurde in eine andere Kategorie verschoben, da es nicht korrekt platziert war.
Bitte schau Dir in der Übersicht die Kategoriebeschreibungen an, sie helfen Dir, ein
Thema passend einzuordnen. Solltest Du mit der Moderation nicht einverstanden sein oder Dich ungerecht behandelt fühlen,
so wende Dich bitte über den Link >Kontakt< (Link auf jeder Seite ganz unten) an den Betreiber.

Energiemacher am 02 Jul 2022 15:33:54

Möglich ist (fast) alles, insbesondere in der E-Technik. :-)

Es gibt keinen Grund, warum die Aufrüstung nicht möglich sein sollte.

Ich würde mal das Gespräch mit dem Werkstattmeister suchen.

Traust du dir den Einbau denn prinzipiell selbst zu oder sollte das in einer Werkstatt erledigt werden?
Evtl. lässt du dann die Batterie in einer anderen Werkstatt einbauen!?

Oder rüstest tatsächlich in Eigenregie auf eine Lithium um.....dazu findest du hier im Forum unzählige Threads mit allerhand Informationen.


Grüße

Anzeige vom Forum


wilfried1c am 02 Jul 2022 15:39:22

Hallo,

Danke für deine schnelle Antwort.
Ich werde mit Sicherheit den Werkstattmeister kontaktieren, da ich mir wirklich keinen Grund vorstellen kann warum es nicht gehen sollte.

In der Regel mache ich viel selber, aber von der Elektrik lasse ich normalerweise die Finger. Mit dem Einbau würde ich eine (vielleicht andere) Werkstatt beauftragen.

Grüße
Wilfried

dietmardd am 02 Jul 2022 15:57:09

Li-Ionen Batterie


Eine Li-Ionen-Batterie ist nicht schlecht, wenn Du Nachts mal gegrillt werden möchtest. Li-Ionen-Batterien neigen zur Selbstentzündung - entweder spontan oder bei internen oder externen Kurzschlüssen. Laut Statistik hat man in einem E-Auto mit Li-Ionenbatterie nur 10 Sekunden Zeit zum Aussteigen, beim Brand eines Benzinautos sind es 5 ... 7 Minuten. Wenn man in einem Womo schläft, hat man nur eine geringe Chance, bei der Selbstentzündung der Li-Ionenbatterie lebend hinaus zu kommen. Aus diesem Grund baut kein Sachkundiger Li-Ionenbatterien in ein Womo.

Stattdessen werden LiFePO4- oder LiFeYPo4-Batterien in Womos verbaut, denn diese sind nicht so gefährlich wie Li-Ionenbatterien und neigen praktisch nicht zur Selbstentzündung. Dafür ist die Kapazität pro kg bzw. Volumen etwas geringer. Mit solchen Batterien kann man sicher schlafen.

LiFePO4-Batterien sind zwar viel teurer in der Anschaffung als ein Blei-Akku, aber haben eine sehr viel längere Lebensdauer als ein Blei-Akku, solange man keinen Kurzschluß erzeugt. Dazu kommt, daß Blei-Akkus oft ganz plötzlich und immer dann kaputt gehen, wenn Wochenende ist und man irgendwo in der Pampa steht und der nächste Händler Dutzende Kilometer entfernt ist. Dann wird es richtig teuer (Abschleppen, mobiler Service (gelber Engel), Ersatzakku bringen lassen usw.). Über die Lebensdauer ist ein LiFePO4-Akku billiger und streßfreier und ist vor allem leichter. Letzteres ist vor allem wichtig, wenn die zulässige Zuladung sehr begrenzt ist. Da zählt jedes kg. Außerdem wird in letzter Zeit vor allem in Österreich und der Schweiz bei Kontrollen auch mal das Womo gewogen. Mir ist das noch nicht passiert, aber angeblich kostet das 10 Euro pro kg Übergewicht und alles was schwerer ist, muß vor Ort entsorgt werden. Wenn die Kontrolle auf der Autobahn erfolgt, kann es richtig teuer werden, denn eine PKW-Vignette gilt nur bis 3,5 t Gesamtgewicht. Das bedeutet, daß man mit Übergewicht Mautpreller wäre und das wird sehr teuer.

wilfried1c am 02 Jul 2022 16:02:17

Hallo,

Danke für deine schnelle Antwort.
Ich werde mit Sicherheit den Werkstattmeister kontaktieren, da ich mir wirklich keinen Grund vorstellen kann warum es nicht gehen sollte.

In der Regel mache ich viel selber, aber von der Elektrik lasse ich normalerweise die Finger. Mit dem Einbau würde ich eine (vielleicht andere) Werkstatt beauftragen.

Grüße
Wilfried

fschuen am 02 Jul 2022 16:18:36

Das geht im Prinzip immer, ist aber eine Platzfrage. Bei Blei ist es sehr ungünstig, wenn die Batterien auseinanderstehen, bei Lithium ist das egal. Aber ausser der besseren und schnelleren Verfügbarkeit gibt es heute keinen Grund mehr für Blei, daher würde ich das noch mal überlegen.

Gruss Manfred

cinzano01 am 02 Jul 2022 22:54:44

dietmardd hat geschrieben:

Eine Li-Ionen-Batterie ist nicht schlecht, wenn Du Nachts mal gegrillt werden möchtest. Li-Ionen-Batterien neigen zur Selbstentzündung


Bitte diese Panikmache unterlassen.
Egal ob Lithium-NMC oder LiFePO4 - gehören alle zur Kategorie Lithium-Ionen-Batterien.


Erstere haben das Potenzial zu Selbstentzündung, sofern Umstände herrschen, die eine Sauerstofffreisetzung auf der Kathodenseite begünstigen, letztere können prinzipiell keinen Sauerstoff an der Kathode freisetzen, da dieser im Phosphat völlig stabil gebunden ist.

Auch eine Lithium-NMC Batterie kann völlig sicher betrieben werden.

dietmardd am 03 Jul 2022 01:15:12

Auch eine Lithium-NMC Batterie kann völlig sicher betrieben werden.


Das ist reines Wunschdenken. Die Realität ist anders.

Es passiert nicht oft, aber wenn es passiert, dann mit fatalen Folgen. Ich hatte schon geschrieben, daß man in einem E-Auto nur ca. 10 s Zeit zum Aussteigen hat, wenn der Akku Feuer fängt. Dann ist jeder tot, der noch im Auto sitzt. In einem Benzinauto hat man 5 ... 10 Minuten Zeit, wenn es Feuer fängt, da die Energie des Benzins sehr viel langsamer freigesetzt wird als die eines Lithiumionenakkus.

Wenn solche Lithiumionenakkus so betriebssicher wären, warum:

- fangen immer wieder E-Autos spontan an zu brennen, auch abgestellte?
- dürfen dann E-Autos nicht aufgebockt transportiert werden? --> weil auch aufgeladene E-Autos manchmal spontan abbrennen. Deshalb dürfen E-Autos nur in einer Stahlmulde aufgeladen transportiert werden.
- verwenden Womo-Fahrer fast nie Li-Ionenbatterien, sondern LiFePO4-Batterien?

Übrigens hatte ich in meinem früheren Berufsleben Li-Ionenbatterien getestet: Stoß, Vibrationen und Klima und ich weiß deshalb, wie sich so ein Akku verabschiedet. Ich würde nie ein E-Auto mit einer Li-Ionenbatterie mit flüssigem Elektrolyt kaufen oder eine solche im Womo einbauen. Wer das macht, ist ahnungslos oder spielt mit seinem Schicksal.

wilfried1c am 03 Jul 2022 06:53:12

Hallo,
vielen Dank für eure Beiträge.
Allerdings war meine ursprüngliche, eigentliche Frage: was spricht dagegen, daß eine 2. Batterie (egal welcher Bauart) eingebaut werden kann. Hat da jemand eine Idee? Ich Misstraue der Aussage des Verkäufers einfach, bin aber offen für neue Erkenntnisse.

Danke.

Wilfried

Mann am 03 Jul 2022 08:13:32

ich würde mir heutzutage niemals eine 2. Batterie dazustellen sondern immer auf Lifepo4 wechseln, und wenn man sagt die originale AGM oder was auch immer ist neu und lässt sich gut verkaufen dann ist der Umstieg nicht sehr teuer, inkl. aller weiteren Vorteile.

andwein am 03 Jul 2022 11:32:46

wilfried1c hat geschrieben:....Allerdings war meine ursprüngliche, eigentliche Frage: was spricht dagegen, daß eine 2. Batterie (egal welcher Bauart) eingebaut werden kann. Hat da jemand eine Idee? Ich Misstraue der Aussage des Verkäufers einfach,Danke.
Wilfried

Wie schon gesagt: technisch ist das natürlich in jedem Fahrzeug möglich und es gibt keinen technischen Grund es nicht zu tun.
Wenn aber die 2. Aufbaubatterie nicht bei der 1. Batterie installiert werden kann müssen für die Kabelverlegung zur 2. Batterie eventuell erhebliche Verlegungs- und Möbelarbeiten durchgeführt werden die natürlich auch Kosten verursachen. Mit 3-4h zusatzarbeiten müsstes du rechnen.
Ob sich dann nicht eine größere Li Batt als günstiger werweist ist halt offen. Hast du einen Kostenvoranschlag??
Es gibt also sehr wohl einen wirtschaftlichen Grund! Ich halte den Rat deines Womo Händlers nicht für falsch, muss man halt durchrechnen!
Gruß Andreas

Pechvogel am 03 Jul 2022 12:16:40

Mann hat geschrieben:…wenn man sagt die originale AGM oder was auch immer ist neu und lässt sich gut verkaufen dann ist der Umstieg nicht sehr teuer, inkl. aller weiteren Vorteile.

Eigentlich sagt man ja dass eine zweite Blei-Batterie in etwa die gleichen Parameter und vor allem etwa das gleiche Alter haben sollte wie die erste Batterie.

Wenn die erste nun aber schon was älter oder unbekannt alt ist dann könnte man über zwei neue Blei-Batterien nachdenken.
Und ob sich dann, gerade auch in Verbindung mit dem Installationsaufwand, zwei Blei-Batterien im Vergleich zu einer LI noch rechnen??



Grüße
Dirk

fschuen am 03 Jul 2022 14:08:18

Wichtig ist auch ein Temperaturfühler an der Bleibatterie. Wenn man zwei hat, an unterschiedlichen Orten, muss man sich entscheiden, welche den Fühler bekommt. Wenn die Batterie ohne Temperaturfühler wärmer ist, bekommt sie zuviel Ladespannung und wird dadurch noch wärmer... das kann schnell den Exitus bedeuten, auch bei neuer Batterie. Riecht man meist.

Ausserdem wird die entfernte Batterie meist über zwei Kabel parallel gehängt. Sie hinkt dann beim Laden und Entladen hinterher. Das ist bei Li ok, bei Blei nicht. Will man das vermeiden, muss man über Kreuz verschalten, was drei Kabel erfordert.

Gruss Manfred

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