Nasenbär am 03 Jun 2007 17:40:09 Hallo zusammen,
weiß nicht, ob es das Thema schon gab, aber ich erzähl mal:
In Norwegen spritze ich meinen Elnagh nach einer sehr staubigen Fahrt auf den Lofoten an einer Tankstelle mit einem dicken Wasserschlauch ab. Am nächsten Tag wollte ich etwas aus dem Heckstauraum rausholen. Mir fiel schon der ungewohnte Geruch auf. Als ich die Sache näher betrachtete, merkte ich, dass der komplette Boden aufgeweicht war. Der Kleber der Platte hatte sich komplett aufgelöst. Das verursachte den Geruch.
Gottseidank ( :? ) war das Womo ca. ein Jahr vorher bei Elnagh wegen Nässeschäden im Werk bei Mailand zur kompletten Reparatur. Fast der ganze Boden, tw. Seitenwände von innen usw wurde neben den erforderlichen Abdichtungsarbeiten gemacht. Möbel waren alle raus dafür. Die Heckklappe sollte auch neu abgedichtet werden, was wohl vergessen wurde. Das führte dann zu obigen Schaden. Mein Anteil an den Kosten im Werk war, dass ich das Womo transportieren und 700,-€ bezahlen mußte. (für mehrere Wochen Werksaufenthalt) Das Womo hatte nie eine Dichtigkeitskontrolle gesehen und war bei Einreichung des ersten Schadens schon knapp 4 Jahre alt.
So kam es, dass Elnagh, nach zähem Ringen mit der Firma Knocks zwar, dann den Schaden von mehreren Tausend € nochmals übernahm.
Mir fällt bestimmt noch was ein, das dann später. :)
Troll am 03 Jun 2007 19:33:37 Moin,
ganz so nass war es bei uns nicht, trotzdem hat es mir gereicht. Nach einer Winterpause waren wir zur ersten Tour unterwegs und alles war gut. Bis, ja bis ich im Mobil abgewaschen habe. Als ich das Wasser aus dem Becken ließ habe ich mich noch gefreut das es sooo gut ablief. Nur die nassen Füße die ich kurz danach bekam fand ich nicht so toll. Da muß über den Winter Wasser im Abflußrohr von der Küche gestanden haben und der Frost hat das Rohr gesprengt. So lief das Wasser nicht mehr in den Abwassertank sondern in den Wohnbereich. Das bedeutete einen Tag arbeit bis ich da einen neuen Flexschlauch eingezogen bekommen habe.
Viele !
jonathan am 03 Jun 2007 19:57:41 Wir mussten damals auf einer Fahrt mit unserem Sven-Hedin einmal verkehrsbedingt stark abbremsen. Nach weiteren 1,5 Std. Fahrt war das Ereignis natürlich wieder vergessen-bis wir das erste mal die Oberschrankklappe der Küche-natürlich quer zur Fahrtrichtung, öffneten und uns die Kunststoffdose mit 1 kg Mehl entgegenstürzte, auf den Herd aufschlug, dabei platzte und sich das Mehl im ganzen Wagen mit einem satten "Puff" verteilte. -War fanden noch Jahre später Reste der Sauerei !!!
Werner
JEFF und GITTE am 03 Jun 2007 20:02:53 Sommer 2005, Süditalien auf dem Weg nach Reggio in Kalabrien.
Höhenstrasse, so um die 1500 Meter.
Und das glaubt nun niemand:
Die Autobahn wird zweispurig mit Gegenverkehr, wir rollen in einen Tunnel ein.
Und was kommt?
Der Motor macht mächtige Schläge, Metall knallt, es rappelt und scheppert.
Beim Gasgeben wird es immer schneller.
Was nützt es, wir müssen ja da durch, nur nicht im Tunnel stehen bleiben.
Hinter dem Tunnel geht es bergab. Motor aus, das Dingen rollen lassen.
Wir finden einen Polizeiwagen, machen auf uns aufmerksam.
Werden zu einer Werkstatt eskortiert.
Die Rollenaufhängung für die Keilriemen war am Motor abgerissen.Hier rasselte alles Gegeneinander.
Reparatur: 3 Tage, wegen Teilelieferung.
Die drei Tage verbrachten wir hinter Stacheldraht an der Werkstatt, bzw. gegenüber.
Rechnung: € 660, für quasi eine Stunde Arbeitszeit, eine Schraube und ein Lager.
Kreditkarte: Fehlanzeige! Fahrzeug gabs nur gegen Bargeld. Polizei kam als Dolmetscher.
Unser Verkäufer in Deutschland erstattete uns anstandslos die Summe.
Aber es ging uns garnicht ums Geld.
Der Horror war, das sowas passiert, wenn man die
unmöglichsten, einsamste Orte durchfährt und einem der aufs Abzocken spezialisiert ist, einlassen muss.
Horror pur ... !
Julia am 04 Jun 2007 08:47:03 Hochsommer, Hitze so um 35 Grad. Dicker Stau rund um das Maschener Kreuz.
Meinem damaliges Mobil, älteren Baujahrs, wurde es zu heiß unter der Motorhaube ( der Ventilator war ausgefallen) und stiegen Dampfschwaden hoch.
Mitten in einer Auffahrt des Autobahnkreuzes. Ich mußte anhalten und erhielt viele wütende Reaktionen von Autofahrern, besonders LKW Fahrern, obwohl noch noch auf der Standspur stand.
Die Standspur wird allerdings zum Schneiden der Auffahrt genutzt und so behinderte ich den Verkehr.
Rechts und links der Fahrbahn ging es sehr steil ab, so das ich mich auf der Straße aufhalten mußte.
Die Polizeit kam nach ca. 20 Min. Der Motor hatte sich etwas abgekühlt und sie geleiteten mich zu einer Ausbuchtung, in der ich gefahrlos stehen konnte, bis der ADAC kam.
Das ärgerlichste an dieser Geschichte war, das ich den Ventilator kurz vorher habe auswechseln lassen und die Firma eine zu niedrige Sicherung eingestzte, weil sie keine größere hatte. Diese Sicherung war durchge-brannt.
Hat mich viel Schweiß und Nerven gekosten, diese halbe Stunde.
Julia
Julia am 04 Jun 2007 10:52:53 Stehe am Wochenede vor 2 Jahren auf dem Stellplatz am Hamburger Fischmarkt. Wetter ist sehr übel. Regen, Wind und alles in allem recht unfreundlich.
Am Abend kommt eine Sturmflutwarnung. Wir fragen beim Platzward nach, ob wie uns besser einen anderen Platz suchen sollen. Der meint, kann hier oben nichts passieren, es wird höchstens der untere Teil des Fischmarktes überschwemmt.
Also, nach dem Besuch der Reeperbahn trete ich den Rückweg zum Mobil an. Es ist so windig, das ich Sorge habe wegeweht zu werden und binfroh. am Fahrzeug zu sein.
Das Mobl wir hin und hergeschüttelt. Gut, das neben uns ein ganz "Großer" steht. Ich fahre etwas zurück, damit ich den Windschatten nutzen kann.
Es wird etwas ruhiger. Das Rauschen der reindrückenden Flut immer lauter und seeeeehr beeindruckend, um nicht zu sagen Angst machen.
Stehe nacht immer wieder auf um den Wasserstand zu überprüfen. Es steigt unerbittlich und bleibt ca. einen Meter unterhalb des Stellpatzes stehen.
Viel geschlafen habe ich die Nacht nicht. Am nächsten Morgen, rechtzeitig zum Aufbau und der Eröffnung des Fischmarktes, war das Wasser abgelaufen und es sah so aus, als sei nichts passiert.
War schon recht abenteuerlich, diese Nacht.
Juila
Nasenbär am 04 Jun 2007 11:02:07 Julia hat geschrieben:War schon recht abenteuerlich, diese Nacht.
Juila
Das glaube ich dir gerne :eek:
toyota am 04 Jun 2007 12:12:57 Sommerurlaub vor 3 Jahren,Mobil erst einige Wochen gehabt.Auf der Fahrt nach Süden in Frankreich Reifenplatzer hinten Rechts,Reifen gewechselt weiter gehts. 3 Tage später Autobahn Mailand, 3 Spuren,ganz Links gefahren Mitte und Rechts LKW . Ein Knall und Reifenplatzer Links.Mit mühe nach Rechts auf den Standstreifen.Pannendienst gerufen,Womo aufgebockt,2 Stunden in Gluthitze am am Autobahnrand gewartet.Pannendienst kommt und nimmt den Geplatzten Reifen mit.Durch die Vorbeirassenden LKW fällt Womo vom Wagenheber.Mich trifft der Schlag.Pannendienst mit Neuem Reifen nach wieder 2 Stunden zurück,aber keinen Wagenheber um das auf der Bremstrommel liegende Womo zu heben,Kolegen Gerufen,Womo aufgebockt,Reifen Drauf.Gott sei Dank!! Werden Wir nie vergessen.
Jürgen
Eileen am 04 Jun 2007 12:44:00 Vor Jahren im Urlaub in Irland
? von Welt ...auf einmal tritt das Gaspedal in's leere. Arretierung des Bowdenzugs direkt am Gaspedal abgerissen.
Aber man fahrt ja VW Bus.
Motorklappe auf, Waescheleine am Gaszug der Einspritzpumpe festgemacht und durch den Feststeller vom Hochdach nach vorne gefuehrt. Dann mit "Handgas" ganz langsam und vorsichtig zum naechsten Eisenwarenladen und einen Feststellnippel fuer den Bowdenzug besorgt. Den dann am naechsten Tag auf dem Campingplatz unter dem Auto liegend eingebaut ...hat noch Jahre gehalten.
Nasenbär am 04 Jun 2007 13:19:54 Ihr habt ja auch schon was erlebt :eek:
Bei unsserem Benimar damals: Noch ca. 3000 KM bis nach Hause. Völlige Einöde. Plötzlich sprangen die Gänge dauernd raus und das Getriebe kreischte, dass es schon weh tat. :eek:
Mit Schrittgeschwindigkeit und festgeklemmtem erstem Gang ging es die nächsten 20-30km bis zu einer Tankstelle. Immer in Gedanken, wohin mit den Klammotten, wie nach Hause kommen. Reparatur des Getriebes hier im Ausland - Horror.
Es mußte nur das völlig leergelaufene Getriebe mit Öl aufgefüllt werden, dann ging es ohne Probleme nach Hause. :razz:
Gast am 04 Jun 2007 14:30:44 Sorry wenn ich hier beim Thema "Horrorerlebnisse" schmunzeln muss.
Wir mit unseren WOMO's sind ja meistens in Europa unterwegs wo es um jede Ecke eine Tanke gibt, eine Werkstätte gibt, einen Reifenhändler, einen Supermarkt usw. usf. gibt, warum spricht man da von Horror? Es gibt keinen Krieg, keine Hungersnot, obwohl man es manchmal meinen könnte wenn man sieht wie viel und was alles in WOMO's gebunkert wird. :wink:
Der echte Horror fängt imho doch erst da an wo es um Todesangst geht.
Segler können mich vielleicht besser verstehen was ich meine.
War nicht böse oder kritisch gemeint Freunde, ich will nur ein wenig relativieren. Ich weiß schon, dass dieser WOMO Horror hier nicht so krass gemeint ist. Also nichts für ungut. 8)
Nasenbär am 04 Jun 2007 14:35:42 Ach Mensch :D , in der heutigen Zeit wird doch ständig plakativ übertrieben. Das sollten wir doch schon gewohnt sein. :wink:
Wenn es noch mehr Leute stört, kann ja ein Mod den Titel ändern. Oder ein Smilies im Titel einfügen, oder sonstwas... :)
Gast am 04 Jun 2007 14:46:33 @ Heinz,
das stört mich doch überhaupt nicht. Ich wollte das halt nur ein wenig relativieren. Sagte ich doch laut und deutlich. :wink:
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