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Ebike Akku über Wechselrichter


audiquattro20v am 02 Aug 2022 21:48:05

Moin

Ich mochte meinen Ebike Akku gelegentlich über meinen Wechselrichter laden.

Wieviel A zieht mir das laden aus meinen Batterien, sagen wir in 60 Minuten.

Voraussetzung sind.

2 * 95ah AGM Batterie für den Aufbau.

200w Solar auf dem Dach

Wechselrichter Exide 1500/3000w

Bosch Ladegerät Input 230v 50hz 1.5A
Output 36V 4A

Bosch Accu 36v 11Ah 400Wh

Wierechne ichdas aus ?

Holger

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MilesandMore am 02 Aug 2022 21:49:09

Lt. diversen Webseiten sind es ca. 45Ah für einen 400Wh Akku
Die Rechnung ist recht einfach 11Ah bei 36V entsprechen 3x mehr bei 12V plus Verlustleistung Wechselrichter.
Je geringer die Spannung desto mehr Strom wird benötigt für dieselbe Leistung in - Wattstunden.

D.h. eine 95Ah AGM ist dann schon fast leer da sie nur zu 50% entladen werden soll für max. Lebensdauer.

Beste Gruesse Bernd

Ruedi1952 am 02 Aug 2022 22:17:08

Heute habe ich unserer Solartronics 300/600 Watt Wechselrichter reiner Sinus erhalten.
Nachgeladen habe ich unseren Roller und einen 500 Watt E Bike Bosch Akku. Mit dem 4 AH Bosch Ladegerät liefen anfangs die Lüfter kurz vor Schluss bei 3 AH Lade Leistung gingen sie aus.
Der Bosch Akku hatte eine Diode aus.
Unsere 75 AH Batterie hatte es locker verkraftet.
Wenn der Akku ganz leer wäre glaube ich ist die Aufbaubatterie leer.
Auf jeden Fall unser 300 Watt Wechselrichter reicht aus.

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chrisc4 am 02 Aug 2022 22:24:27

In den Sommermonaten, bei Sonnenschein kein Problem. Wir haben 2 Stück Bosch 625 Akkus, und 2 Bosch Ladegeräte je 4A. Die Akkus sind oft ca. 60 Prozent entladen, die laden wir über Wechselrichter 1000W reiner Sinus, möglichst gleich und gleichzeitig nach der Radtour wieder auf, wenn noch die Sonne scheint. Dadurch wird die Batterie weniger belastet. Das dauert ca. 2 bis 3 Stunden.
Wir haben 200W Solar und 2 x 95 Ah AGM.

Grandeur am 03 Aug 2022 07:59:54

. 2 * 95ah AGM Batterie für den Aufbau.
200w Solar auf dem Dach


Hallo Holger,
das ist nicht üppig fürs Ebike laden.
Im Sommer sollte es aber reichen. Besser ist es, wenn Du noch etwas die Abendsonne und/oder Morgensonne zum Laden nimmst, dann werden Deine AGM weniger belastet.

Selbst lade ich 500 u. 625 Wh Ebike Akkus mit 2 und 4A Ladegeräten über 1500W Wechselrichter.
Strom kommt aus 260Ah LiFeYPO4 und 300W HV Modulen. Reicht bei Sonne, bei Starkregen werden die Räder nur zum Einkaufen genutz, sonst immer 70-100km.

Gruß Grandeur

AndreasS am 03 Aug 2022 08:43:18

Moin,
habe die gleiche Konstellation wie Du, allerdings 500 Watt ebike Akkus.
Wenn die Sonne scheint ist das Laden überhaupt kein Problem. :)
Ohne Sonne habe ich mich nicht getraut...

rkopka am 03 Aug 2022 09:36:18

audiquattro20v hat geschrieben:Wieviel A zieht mir das laden aus meinen Batterien, sagen wir in 60 Minuten.

Solange der Akku nicht voll wird, bleibt der Strom recht konstant, daher Strom * 1h = Ah

2 * 95ah AGM Batterie für den Aufbau.
Output 36V 4A

36V * 4A = 144W mit Wirkungsgrad eher 170W

Bosch Accu 36v 11Ah 400Wh

36V * 11Ah = 396Wh auf 12V gerechnet 33Ah

WR an 12V (könnte bei der Last auch etwas mehr sein. Schwankt, ist aber so einfacher)
170W / 12V = 14,2A oder in 1h 14,2Ah

396Wh / 170W = 2,3h

14,2Ah * 2,3h = 32,7Ah - paßt also mit dem obigen Wert zusammen.
Die Zeit wird länger sein, da er am Ende mit weniger Strom lädt.

RK

kunibertk am 03 Aug 2022 12:28:06

rkopka hat geschrieben:Solange der Akku nicht voll wird, bleibt der Strom recht konstant, daher Strom * 1h = Ah
...
36V * 4A = 144W mit Wirkungsgrad eher 170W


Bei uns (36V-Akku mit CCCV-Ladeverfahren, 4A Ladegerät) ist das nicht ganz so. Gemessen habe ich das nur zu Hause aber über den Inverter dürfte das auf der 12V-Seite einigermaßen analog steigen bzw. fallen unter Einbeziehung des Wirkungsgrads des Inverters. Ein 36V-Akku hat eine Ladeschlußspannung von 42V, d.h., am Ende der CC-Phase wird mit 42V * 4A = 168W geladen. Gemessen an der Steckdose zieht das Ladegerät dabei etwas unter 200W (Wirkleistung), der Wirkungsgrad ist also etwa 85%. Für den Inverter dürften nochmal 85% Wirkungsgrad draufkommen, das wären ca. 230W Batterieleistung.

Wenn man den Akku ans Ladegerät steckt ist er aber nicht voll Er hat also vielleicht 32V oder 34V wenn man anfängt zu laden und entsprechend ist die Leistung am Anfang geringer.

Nach der CC-Phase "springt" die Leistungsaufnahme zu Beginn der CV-Phase bei uns auf etwas mehr als die Hälfte, das Meßgerät an der Steckdose zeigt noch etwas über 100W. Diese Leistung sinkt dann weiter im Verlauf der CV-Phase. Bei unserem 36V / 4A-Ladegerät dauert das Laden insgesamt bei leerem Akku (vom Rad als "leer" gemeldet + nachlassende Leistung spürbar beim Fahren) 4 Stunden, davon 1 Stunde in der CV-Phase.

rkopka am 03 Aug 2022 12:35:48

kunibertk hat geschrieben:Ein 36V-Akku hat eine Ladeschlußspannung von 42V, d.h., am Ende der CC-Phase wird mit 42V * 4A = 168W geladen.

Stimmt. Ich hatte übersehen, daß das ja nur die Nennspannung ist.

RK

korikorakorinthe am 03 Aug 2022 15:26:44

Kleine Anmerkung zu dem Thema:

Mit wesentlich besserem Wirkungsgrad lädt man natürlich mit einem DC/DC-Lader.
Ich habe mir dazu für meinen Yamaha-Akku von einem Elektonikfreak für einen moderaten Betrag ein 2A-Ladegerät bauen lassen.

Für die Bosch Akkus gab es sogar mal einen DC/DC Lader original von Bosch (glaube auch 2 A) .
Die werden immer mal wieder angeboten (gebraucht oder neu aus Restbestand).
Ich habe mir letztes Jahr auch mal einen für 50 € gekauft (falls ich irgendwann mal auf Bosch umsteigen sollte).

Gruß
Stefan

kunibertk am 03 Aug 2022 17:29:39

korikorakorinthe hat geschrieben:Mit wesentlich besserem Wirkungsgrad lädt man natürlich mit einem DC/DC-Lader.


Bei uns hat der Inverter so 85% Wirkungsgrad. Ist ein 300W-Inverter, also durch das Pedelec-Laden auch gut ausgelastet. Der Verlust ist nicht so groß dass er die Anschaffung eines weiteren Elektrogeräts rechtfertigt.

korikorakorinthe hat geschrieben:Ich habe mir dazu für meinen Yamaha-Akku von einem Elektonikfreak für einen moderaten Betrag ein 2A-Ladegerät bauen lassen.


Für einen nicht verdongleten Lithium-Ionen-Akku, der im normalen CCCV-Verfahren geladen wird, ist das auch nicht so schwer. Da gibt es z.B. Anbieter in Deutschland, die auf ein generisches Ladegerät 24V/36V/48V die zum jeweiligen Pedelec / Akku passenden Stecker anlöten, und das war es dann.

Bosch ist allerdings m.W. verdonglet. Zumindest die neueren.

HansDerCamper am 03 Aug 2022 19:53:42

audiquattro20v hat geschrieben:
Voraussetzung sind.
2 * 95ah AGM Batterie für den Aufbau.
200w Solar auf dem Dach
Wechselrichter Exide 1500/3000w
Bosch Ladegerät Input 230v 50hz 1.5A
Output 36V 4A
Bosch Accu 36v 11Ah 400Wh

Hallo, exakt mein Setup vor einem Jahr.
Ich habe einen 700Wh Akku und den habe ich zu 40%-50% voll bekommen.
Dann hat der Wechselrichter abgeschaltet.

12V x 180Ah = 2160 Wh
50% Entladung = ca. 1.100 Wh
Wirkungsgrad 70% der Wechselrichters: bleiben ca. 700 Wh übrig

Also theoretisch schaffst du das, aber praktisch hat das bei mir nicht funktioniert.

Ich habe mir jetzt ein 280 Ah LiPo4 eingebaut und gut ist.
Am restlichen Setup habe ich nur den Laderegler vom Solar auf LiFePo4 umgestellt.

Funktioniert einwandfrei

korikorakorinthe am 04 Aug 2022 18:08:19

kunibertk hat geschrieben:

Bosch ist allerdings m.W. verdonglet. Zumindest die neueren.


Yamaha ist auch leicht verdongelt (hat auch 4 Pole und nicht nur 2 wie bei den oft unverdongelten Dicountmarken).

Trotzdem gibt es Elektrofreaks (zumindest kenne ich einen) die dafür ein DC/DC Ladegerät basteln können.

Bin jedenfalls damit SEHR zufrieden. Grob geschätzt ist damit 40 % weniger Energie (Ah) aus der Aufbaubatterie notwendig im Vergleich zum Wechselrichter-Laden.
(Gemessen: Wechselrichter-Laden mit 4 A-Originalnetzteil: ca. 27-28 A Ladestrom, DC/DC-2A-Lader: 7-8 A Ladestrom)
Das ist schon eine Hausnummer.

Gruß
Stefan

kunibertk am 04 Aug 2022 23:02:29

korikorakorinthe hat geschrieben:Yamaha ist auch leicht verdongelt (hat auch 4 Pole und nicht nur 2 wie bei den oft unverdongelten Dicountmarken).


Vier Pole heißt nicht zwingend verdonglet. Unser BionX-Akku hat z.B. auch vier Pole. Einer davon ist nicht belegt und an einem ist ein Thermosensor, den die BionX-Ladegeräte aber nicht auslesen - also warum sollte das ein Fremdladegerät tun?

korikorakorinthe hat geschrieben:(Gemessen: Wechselrichter-Laden mit 4 A-Originalnetzteil: ca. 27-28 A Ladestrom, DC/DC-2A-Lader: 7-8 A Ladestrom)


Das allerdings ist ziemlich happig. Wir haben auch ein 4A-Ladegerät, das zieht über den Inverter maximal 17A. Gegenüber Deinen 7-8A für die halbe Leistung ist das also kein großer Verlust.

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