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LiFePO4 Eigenbau fertig - Dimensionierung Kabel im WoMo


topschanzer am 12 Aug 2022 15:07:19

Servus miteinander,
um mir die Wartezeit auf unseren Vansation auf Ducato8 Basis zu verkürzen, habe ich mir eine 280Ah Batterie zusammengebaut. Danke vorneweg nochmal an den Franz, der mir das Thema „Initialisieren“ sehr gut erklärt hat. Der Akku läuft ohne Probleme und hat mittlerweile zwei komplette Maximal Belastungszyklen ohne Probleme überstanden (1,5h Betrieb mit 1500W Induktionsplatte).
Anbei ein paar Bilder - gerne Anmerkungen Hinweise von eurer Seite. Noch ist Zeit Verbesserungen einfließen zu lassen.

Vorneweg aber meine Hauptfragen :
Geht um die restliche Verkabelung wenn das WoMo dann da ist.
Minuszweig :
Ich würde vom Mess-Shunt weiter mit einem 50-er Kabel auf den Minusverteiler gehen und hier den WR und den MPPT Regler anschließen. Kabelstärken analog den nachfolgendem Plusverteiler :
Pluszweig :
Würfelsicherung (s. Bild) 200A und 50-er Kabel auf Trennschalter, danach weiter über 50-er auf Plusverteiler mit MIDI Sicherungen :
mit 175A und 50-er auf den WR (1500W)
mit 40A und 16-er auf den MPPT Victron 75-15 (6-er Verlängerung zu 200W Faltpanel)
die restlichen Kabel/Sicherungen aus dem WoMo übernehmen/ im Verteiler ersetzen durch MIDI
(Das wären dann der Booster, Ladegerät und Aufbau). Kabellängen bleiben unter 80cm.
50-er Kabel um bei Bedarf ohne große Probleme auf 2000W WR wechseln zu können.
Fragen :
1) Passen die KabelStärken bzw. die Sicherungen ? Bei 50-er könnte ich Würfelsicherung größer dimensionieren ? Die wurde beim Dauerbetrieb etwas wärmer (von 25 auf 38 Grad)
2) Welchen Trennschalter empfiehlt ihr ? - ich habe/ hatte einen „alten“ 300A Schalter rumliegen. In Verbindung mit kurzen 50-er Kabeln wurde diese Verbindung sehr heiss (>75 Grad), Spg.Abfall am Schalter 0,15V …

Das wären jetzt mal die dringendsten Fragen - würde gerne den Dauertest vor Einbau wiederholen und die richtigen Komponenten vorab testen/ verschrauben.

Danke für euren Input - anbei die Photos








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Gast am 12 Aug 2022 15:20:31

topschanzer hat geschrieben:...


Hallo,

saubere Arbeit!

mein kleiner Verbesserungsvorschlag ist zwischen Mutter und Kabelschuh eine Beilagscheibe und einen Sprengring zu tun um das Lösen der Mutter zu verhindern.

HalbvetteVenus am 12 Aug 2022 15:28:21

hmarburg hat geschrieben:
mein kleiner Verbesserungsvorschlag ist zwischen Mutter und Kabelschuh eine Beilagscheibe und einen Sprengring zu tun um das Lösen der Mutter zu verhindern.


Das wäre leider kontraproduktiv. Federringe, Zahnscheiben etc. bewirken genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich sollten: sie schwächen die Festigkeit der Schraubverbindung.
Die entsprechende Norm DIN 127 wurde schon vor Jahrzehnten zurückgenommen.
Daher findet man auch an keinem neueren Fahrzeug solche Bauteile.

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rollermanne am 12 Aug 2022 15:32:42

Mal eine Frage, womit hast du den abgehenden Pluspol unterlegt, schaut nach brennbaren Materialien aus, würde ich mit nicht leitendem und nicht brennbaren Material unterlegen- abstützen

Gast am 12 Aug 2022 15:34:19

HalbvetteVenus hat geschrieben:Das wäre leider kontraproduktiv. Federringe, Zahnscheiben etc. bewirken genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich sollten: sie schwächen die Festigkeit der Schraubverbindung.


Okay! Danke, wieder was dazu gelernt.

HartyH am 12 Aug 2022 16:03:34

HalbvetteVenus hat geschrieben:Das wäre leider kontraproduktiv. Federringe, Zahnscheiben etc. bewirken genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich sollten: sie schwächen die Festigkeit der Schraubverbindung.
Die entsprechende Norm DIN 127 wurde schon vor Jahrzehnten zurückgenommen.
Daher findet man auch an keinem neueren Fahrzeug solche Bauteile.

das ist aber nur die halbe Wahrheit.
Es geht um "Von einer Verwendung mit Schrauben der Festigkeitsklasse ≥ 8.8 muss abgeraten werden". Das heißt, daß Zahn- und Fächerscheiben bei weniger hochfesten Verschraubungen weiterhin eingesetzt werden können.
Wer aber Bedenken hat, kann Ripp-Lock-Scheiben für eine zuverlässige Schraubensicherung nehmen. Mit ihrer hohen Härte (350 HV bis 500 HV) lassen sich auch Schrauben bis zur Festigkeitsklasse 12.9 sichern.

fschuen am 12 Aug 2022 16:21:54

Deine Sicherungen gefallen mir nicht. Macht keinen Sinn, mehrere ähnliche Sicherungen in Reihe zu schalten. Also einfach von der Würfelsicherung 200 A direkt auf WR und Sicherungsverteiler gehen. 50 qmm ist eine Menge, die Hälfte wär ausreichend. Aber wenn du das verlegt bekommst, natürlich kein Problem. Was ist mit dem dünnen roten Kabel am Pluspol? BMS oder BC? Das liegt quer über der Batterie und gehört abgesichert, 1 oder 2 A passt meistens. Am besten eine KFZ-Stecksicherung vom gleichen Typ, wie er auch sonst im Fahrzeug verwendet wird. Bei exotischen Sicherungen klebe ich immer eine zweite als Ersatz daneben.

Gruss Manfred

Acki am 12 Aug 2022 17:01:33

HalbvetteVenus hat geschrieben:
Das wäre leider kontraproduktiv. Federringe, Zahnscheiben etc. bewirken genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich sollten: sie schwächen die Festigkeit der Schraubverbindung.
Die entsprechende Norm DIN 127 wurde schon vor Jahrzehnten zurückgenommen.
Daher findet man auch an keinem neueren Fahrzeug solche Bauteile.

Vielleicht sollte man sich nicht nur nach der Theorie - u.v. nicht einfach nach DIN - richten, sondern nach der Praxis und der Lockerung von Schraubverbindungen durch Vibrationen … und v.a. durch die dadurch möglichen Schäden in unserem Fall!

Es gibt sehr wohl mechanische Sicherungselemente, die funktionieren … und auf die ich nie im Leben verzichteten würde!
Schau sonst beispielsweise mal "Ripp-Lock" an … oder ähnliches :wink:
Ich verwende meist Muttern mit Verriegelungs- zähnen oder Sicherungsrippen an der Auflage- fläche!

topschanzer am 14 Aug 2022 11:41:21

Nochmal servus miteinander,
vielen Dank für die Hinweise/Anmerkungen - ich versuche das Ganze zusammenzufassen und zu kommentieren/ zu beantworten :

Holger & Manne & Harty & Acki
Fixierung +Pol :
Denke da werde ich analog zu den anderen Polverbindungen eine entsprechende Hutmutter mit Veriegelungszähnen verwenden

Manne
Unterlegung +Pol :
Hast recht das istnoch Prototyp - will da einen Gummi oder ähnlich zum Unterstützen unterlegen - noch auf der Suche

Manfred
Sicherung/ dünne rote Kabel :
Vorneweg die beiden dünnen Kabel gehören zu der Batterieanzeige, die du auf dem ersten Bild siehst. Die lag bei mir rum, hab gedacht die klemme ich an, dann sehe ich die Voltzahl auf Knopfdruck. Denke die fliegt wieder raus - Frage dennoch: muss ich so ein Teil wirklich absichern - was kann da passieren ?
Sicherung :
Hab ich das richtig verstanden : Dein Vorschlag wäre somit je ein Kabel vom +Pol (200A Würfel) einmal zum WR und einmal zum +Verteiler ?
Dann würden zwei Kabelschuhe aufeinanderliegen - Übergangswiderstand ?

Bitte nach Möglichkeit noch einen Vorschlag bzgl. Trennschalter (ich weiß das Thema wurde erst stark diskutiert) - bin mir immer noch unschlüssig ...
Mit einer mechanischen Trennung wäre mit einem "Klick" im Winter die Batterie vom Rest getrennt - ansonsten müsste ich den +Pol abschrauben ? Und ich würde ungern die Batterieverbindungen nach dem Einbau "bewegen", daher die Idee mit einer mechanischen Trennung.
Jetzt wurde der SChalter sehr warm/ heiss, d.h. wenn dann muss da was stabiles rein, daher die Frage wie ihr das gelöst habt bzw. welcher Schalter ihr verbaut habt.
Evtl. reicht auch "nur" den Bordnetzteil mittels (vorhandenem) Trennschalter zu deaktivieren ? WR kann ich auschalten und MPPT Regler ist ohnehin nur "mobil" geplant, d.h. keine Spannung durch externe Panels

Danke schon mal

Gruß
Christian

Lakritz am 14 Aug 2022 12:19:10

Saubere Arbeit, danke für die Beschreibung und die Photos.
Eine kleine Anmerkung, ich halte von Deinem Hauptschalter recht wenig. Ich habe davon inzwischen schon 3 Stück verschlissen, bevor ich dann auch ein vernünftiges großes Wechselrelais + Bypass-Trennrelais umgestiegen bin.
Wenns bei Dir zwingend mechanisch sein soll, würde ich ggf. auch nach einem anderen Schalter suchen, mal ganz davon abgesehen, dass 50er kabel meist so starr sind, dass sie Deinen Schalter womöglich eh nach kurzer Zeit in die Knie zwingen.

HalbvetteVenus am 16 Aug 2022 10:10:19

Acki hat geschrieben:Vielleicht sollte man sich nicht nur nach der Theorie - u.v. nicht einfach nach DIN - richten, sondern nach der Praxis und der Lockerung von Schraubverbindungen durch Vibrationen … und v.a. durch die dadurch möglichen Schäden in unserem Fall!


Kurze Ergänzung, da ich das ursprüngliche Thema nicht zerschießen möchte:
Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor. Ich bin ganz und gar nicht gegen Schraubensicherung!! Und gerade die Praxis hat ja gezeigt, dass die ursprüngliche DIN 127 überholt ist. Meine Empfehlung: auf zusätzliche Bauteile (Scheiben, Ringe etc.) verzichten und stattdessen die vorgeschlagenen Rippmuttern / Sperrzahnmuttern verwenden.
Ich w

lato am 08 Sep 2022 21:51:25

Hallo,
habe mal eine Frage. Habe jetzt ein Daily BMS und würde es gerne durch ein Blue Batterie Computer ersetzen.
Geht das? Meine Batterien sind selbstgebaute Lifepo4 180 Volt.

Grüße Volker

Gast am 08 Sep 2022 22:11:02

lato hat geschrieben:...habe mal eine Frage. Habe jetzt ein Daily BMS und würde es gerne durch ein Blue Batterie Computer ersetzen.
Geht das? ...


Ein BMS ist ein Batterie-Management-System. Das Gerät überwacht die einzelnen Zellen der LiFePO4 Batterie, Schützt diese vor Unter- und Oberspannung sowie vor Kurzschluss- und Überlastströmen.

Der Batteriecomputer hingegen errechnet dir aus Akku-Spannung und Gesamtstrom und diverse Parameter den Ladezustand des Akkus und bringt dir die Daten zur Anzeige. Er hat aber keine Schutzfunktionen für die einzelnen Zellen.

Eine LiFePO4 ohne BMS zu betreiben ist nicht sinnvoll. Eine LiFePO4 ohne Batteriecomputer zu betreiben geht.

lato am 09 Sep 2022 20:44:10

Hallo Holger,
danke für die schnelle Antwort.
Dachte nur das ich das Daly ersetzen kann, da ich es immer aktivieren muss.
Habe auch das Problem das, das 12 Voltnetz abschaltet, bei Betätigung der Wasserpumpe. Manchmal sorgar während der Fahrt.

Gruß Volker

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