Unsu am 23 Aug 2022 21:08:53 Hallo Zusammen, einige Türkische Freunden berichten, das Sie an den Grenzen, wie Serbien, Bulgarien auch Kroatien, sehr unfreundliche behandelt worden sind. Sie wurden auch kommplett auseinander genommen.Was meint ihr dazu , wurden ähnliche Efahrungen gemacht? Mir wurde empfohlen lieber mit dem Schiff zu fahren von Ancona nach Igoumenitsa7Türkei.
Viele Grüße
Unsu
gordan am 23 Aug 2022 22:39:02 Wenn Verdacht auf Schmuggel besteht, was grade im Urlaubszeit keine Seltenheit ist, ist das Normal und dagegen ist nicht einzuwenden. Das bezieht sich aber nicht nur auf die Grenzen von Serbien, Bulgarien oder Kroatien. Ich hätte damit kein Problem. :)
Gruß Gordan
soul am 23 Aug 2022 22:50:01 Unsu hat geschrieben:Mir wurde empfohlen lieber mit dem Schiff zu fahren von Ancona nach Igoumenitsa7Türkei.
würde ich immer empfehlen, da gemütlicher. hat aber mit diesen erfahrungen nichts zu tun. da wird wohl viel übertrieben von deinem freund - oder er legt halt ein unpassendes verhalten vor. dann wirst halt auch genau kontrolliert. im normalfall hat keiner an allen grenzen über solche erfahrungen zu berichtet. wartezeiten, gerade in der haupturlaubszeit ja. mehr war da aber auch nicht.
KAWADO am 24 Aug 2022 09:24:45 Unsu hat geschrieben:Hallo Zusammen, einige Türkische Freunden berichten, das Sie an den Grenzen, wie Serbien, Bulgarien auch Kroatien, sehr unfreundliche behandelt worden sind. Sie wurden auch kommplett auseinander genommen.
Meine türkischen Arbeitskollegen berichten immer bei Ihren Heimfahrten vom obligatorischen sogenannten "Suppengeld" :mrgreen: (5 Euro Schein im Pass). Ohne "Suppengeld" scheinen die Grenzer etwas hungriger nach Kontrolle :lol:
Flatus am 24 Aug 2022 09:37:41 KAWADO hat geschrieben:... Meine türkischen Arbeitskollegen berichten immer bei Ihren Heimfahrten vom obligatorischen sogenannten "Suppengeld" :mrgreen: (5 Euro Schein im Pass).
Ohne "Suppengeld" scheinen die Grenzer etwas hungriger nach Kontrolle
Das ist Unsinn. Wir wurden immer freundlich behandelt und es wurde noch nie "Suppengeld" gefordert. Aber wer Geld in den Pass steckt, hat ja wohl etwas zu verbergen. Deswegen wird er dann auch besonders gründlich kontrolliert. Und wer der Meinung ist, dass ein Beamter für 5 Euro seinen Job riskiert, ist ein Depp... :idea: Gruss Flatus
KAWADO am 24 Aug 2022 09:49:49 Flatus hat geschrieben:Das ist Unsinn. Wir wurden immer freundlich behandelt und es wurde noch nie "Suppengeld" gefordert.
Hallo Flatus, als Unsinn würde ich das nicht bezeichnen! Warum sollte mir mein "türkischer" Freund jedes Jahr Unsinn erzählen wenn er aus dem Urlaub kommt? ...... es haben doch auch "türkische" Freunde des TE berichtet über Unfreundlichkeit und Kontrollen. Mit einem deutschen Pass mag das anders aussehen :wink:
Womofahrer55 am 24 Aug 2022 10:05:54 Wir haben in GR Türken getroffen, die auf dem Rückweg nach D waren. Den Hinweg in die TR waren sie über Land gefahren. Wg. unerfreuliche Erlebnisse mit der Polizei in Bulgarien, fuhren sie dann aber lieber mit der Fähre über GR-I zurück.
Wir selber mussten an der ungarisch-serbischen Grenze, endlich am Abfertigungs-Schalter angekommen, dann plötzlich auf die LKW-Spur wechseln, obwohl wir eindeutig als WoMo eingetragen sind. Das Ganze hat dann nochmal gedauert und ca. 20 € extra gekostet. Ein paar Tage später lernten wir an einem Strand in GR einen serbischen Polizisten kennen, dem wir die Geschichte erzählten. Der war sehr erbost über seine "Kollegen". Seitdem habe ich seine Telefonnummer, mit dem Versprechen, dass er sich sofort "darum kümmert", wenn wir wieder in so eine, oder eine ähnliche Situation kommen. So etwas kam danach allerdings nie wieder vor. :wink:
Wir können nicht überall 100% korrektes Verhalten von staatlichen Stellen erwarten. Nirgendwo. Andererseits weiß ich auch wie z.B. manche "Reisende" auf dem Autoput, und anderswo unterwegs sind, nach dem Motto: Überholverbot? Was ist das ? :roll:
gordan am 24 Aug 2022 10:30:09 Ja, mir hat einer erzählt dass im einer erzählt hat, dass im einer....!? Das ist aber jetzt erstrecht der größte Unsinn!? Ein Türke mit deutschen Pass, bleibt immer ein Türke, das auch für Zollbeamten. Meinst du wirklich dass die so blöd sind? Die sind geschult und wissen schon wem die auf Seite bei der Zollkontrolle auf Seite rausziehen. Mit dem Pass hat das am wenigsten zu tun. Wenn einer hier die Frage stellt und ist schon bereit, ein Umweg über Italien bis nach Türkei wegen Zollkontrollen zu machen, der weiß auch bestimmt warum!? Es ist meine Meinung. :)
Gruß Gordan
Nille am 24 Aug 2022 10:57:33 Wir fahren jedes Jahr im Sommer auf dem Landweg (DE-CZ-SK-HU-SRB-NMK-GR) nach GR und zurück. Wir können eigentlich bis auf teilweise 6 stündige Staus vor der HU Grenze nichts negatives Berichten, wir haben aber auch einen deutschen Pass. Kurzer Blick in Boot und Womo bei der Einreise in die EU halte ich für normal! Vor zwei Jahren mussten wir auch bei der Einfahrt von SRB nach HU auf die LKW Spur wechseln, da uns so ein kräftige Oberwichtige Grenzerin wohl nicht mochte.
RichyG am 24 Aug 2022 11:47:26 Mir wurde von türkischen Kolleginnen das Gleiche von Schikanen an serbischen Grenzübergangsstellen berichtet. Ich selbst wurde 2017 auf der A1 bei Vranje von einem Polizisten auf einem BWM-Motorrad angehalten, da ich zu schnell gefahren sei. Das war jedoch definitiv nicht der Fall. Auf meine Frage wie schnell ich denn gefahren sei bekam ich zur Antwort: "20 Euro". Dann gab es plötzlich große Verständigungsprobleme. Da ich weiter wollte habe ich bezahlt. Bei der Frage nach einer Quittung erschöpfte sich der Sprachschatz des Beamten dann wieder sehr schnell. Es wurde mir jedoch angeboten, mit auf die nächste Polizeistation zu kommen. Keine Ahnung, wo diese war. Der Verzicht auf die Quittung fiel mir denn auch ziemlich leicht :ja: Ich sehe keineswegs südländisch aus, war jedoch alleine unterwegs, da meine Frau per Flugzeug nach Griechenland reiste. Meine Erlebnisse in Serbien waren vor dreißig Jahren schon manchmal speziell. Leider hat sich da für mich nicht viel verändert, was natürlich keinen Schluss auf das Land und seine Menschen als solche zulässt. Gruß Richy
Scout am 24 Aug 2022 11:58:17 Unsere Erfahrungen über den Umgang mit Türken in Bulgarien stammen aus der Zeit um 1990. Damals bewegten sich Kolonnen von Ford Transits hochgepackt von NIS Richtung Bulgarische Grenze über die Transitstrecke nach Edirne und wir mitten drin. Zwei Jahre nacheinander noch zu sozialistischen Zeiten. Am Grenzübergang Katolina, nach den üblichen Passformalitäten, gab es nochmals einen Stau. Man musste nochmals zahlen um durch ein Auslasstor zu kommen. Wir wurden aus der Schlange heraus gewunken und durch das Tor geleitet ohne zu bezahlen. Die Türken mussten bezahlen. Auf der Transitstrecke fuhren wir auf einen stark frequentierten Parkplatz. Auf den Parkplatz zu fahren war kein Problem, verlassen konnte man den Parkplatz erst nachdem man bezahlte. Wir wurden ohne bezahlen durch gewunken die türkischen Mitreisenden wurden zur Kasse gebeten.
Die im Süden Bulgariens lebenden türkischen Minderheiten wurden vom bulgarischen Staat benachteiligt, was zu ethnischen Spannungen führte, die hier wohl ausgelebt wurden.
Gruß Scout
akdeniz am 24 Aug 2022 21:19:12 Seit Bulgarien in der EU ist, ist an den bulgarischen Grenzen vieles besser geworden.
Einmal an der bulgarischen Grenze Richtung Serbien, hat der Zollbeamte ein Teil der Deckenverkleidung von meinem VW-Bus heruntergerissen. Er suchte Rauschgift hinter der Verkleidung. Anschließend musste ich die Decke selbst in Ordnung bringen. In Deutschland angekommen sah ich eine TV Bericht über die sehr erfolgreiche Rauschgiftsuche bei diesem Grenzübergang.
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