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Hallo Ungarn-Fahrer, um evtl. Diskussionen an Tankstellen zu "entschärfen": Auch wenn der Diesel dort z.Z. mit 480 Forinth/Liter angeboten wird, als Ausländer/Deutscher musste ich - an div. Orten - zwischen 740 und 780 Forinth/Liter bezahlen. Manchen Tankstellen-Mitarbeitern war das sehr peinlich, aber ich vermute dass die Strafen bei "Mißachtung" ordentlich sind. Auch deshalb habe trotzdem immer mal wieder Trinkgeld gegeben. Die kl. Kassierer o.ä. können nix für die Regelung. :? Wir waren gerade da und haben dort bewusst nicht getankt. Man weiß als "Ausländer" erst den Preis, wenn man den Rüssel reinhält oder fragt. Geht gar nicht! Orban hat halt Europa nicht verstanden.... :roll: Das müsste man sich mal in D, A ,NL oder F vorstellen! In solche Länder fahre ich nicht - Diktatoren bekommen keinen Cent von mir - egal wie schön das Land sein - soll. Beste Gruesse Bernd
War bei uns anders. Der Ausländer-Preis war zusätzlich an der Zapf-Säule angebracht. Trotzdem habe ich beim ersten tanken, vorher nochmal die Kassiererin angesprochen. Der war der Ausländer-Preis sichtlich peinlich und unangenehm, sie ist aber trotzdem, oder gerade deshalb, extra mit mir raus an die Zapfsäule, um mir das Ganze "vor Ort" zu erklären. Vermutlich hat sie öfter Ärger wg. der staatl. Preisgestaltung, und war deshalb über mein Trinkgeld - trotz alledem - sehr überrascht. Aber auch erfreut :ja:
Ein sehr hehrer Anspruch! Trotzdem eine Frage dazu: Wie stellst Du sicher dass an Deinem Sprit, z.B. in D, nur Demokratien verdienen? :polit:
Moin, ich verstehe die obige Aussage- es fehlt im Zitat der Teil "in solche Länder fahre ich nicht..." - nicht allein auf den Spritpreis bezogen. Oder gibt's du in den besuchten Ländern dein Geld ausschließlich für Kraftstoff aus? :D
Hallo, ich finde Deinen Einwand berechtigt und nachvollziehbar. Mein Problem ist allerdings, dass meine Antwort als eine polit. Diskussion gewertet werden könnte, die hier nicht gewünscht ist. Ich werde es trotzdem probieren, und bin mir dabei sicher, dass Du auch zwischen den Zeilen lesen kannst: Die Reisen in nicht-demokratische Länder sollten immer (!) mit einer Abwägung verbunden sein. Ich persönlich nehme für mich z.B. in Anspruch mich nicht nur für "Sonne, Sand und Meer (so vorhanden)" interessiert zu haben. U.a. wärst Du mit Sicherheit erstaunt wie sehr sich Menschen in solchen Ländern darüber freuen, wenn sie Touristen begegnen, die einen Ahnung davon haben wie es ihnen geht, und wie sie leiden müssen. Dir sagt sicher der Begriff des "wissenden Zeugen" etwas? Und das ist - stark verkürzt - die erste, soziale oder zwischenmenschliche Ebene. Die zweite Ebene (von vielen), die wirtschaftliche (ungewollte Unterstützung von nicht-demokratischen "Regierungen", für den evtl. persönlichen Vorteil) ist aber ebenso sehr wichtig und muss hinterfragt werden! Wer z.B. erlebt, wie ehemals bunte, quirlige, lebendige etc. Bauern-Märkte unter freiem Himmel in triste Hallen verbannt werden, wo man viel besser überprüfen kann, ob die neuen Quittungskassen von den Verkäufern auch wirklich immer benutzt werden, der könnte (bewusster Konjunktiv!) auf die Idee kommen, persönliche Beziehungen aufzubauen, oder alte zu aktivieren, und z.B. nach dem Markt, ohne Quittungskasse etwas kaufen. Ich betone hier ausdrücklich, dass das vermutlich illegal ist und rate dringend davon ab. Ob es da weitere Beispiele, die bestimmt nicht gesetzes-konform sind, gibt weiß ich natürlich nicht. :wink: Mir persönlich war es aber - unabhängig von allem anderen - ein besonderes Bedürfnis der Tankstellen-Kassiererin ein Trinkgeld zu geben. Seltsam, oder? :) Moderation:Jetzt bleibt mal bei den Spritpreisen. Wer da nicht hin will, aus welchen Gründen auch immer, soll es lassen. Das braucht er hier aber nicht noch thematisieren. Vielen Dank.
Moin, ich bin bei deinem Beitrag absolut bei dir :top:
:bia: Reisen ist immer nehmen UND geben. Auch und besonders in Ländern, in denen nicht nur die Touristen unter Ungerechtigkeiten, nicht nur bei den Spritpreisen, leiden. Viele Grüße in den Norden, und allzeit gute Fahrt Wir fahren noch immer mit der größten Freude in dieses Land. Immerhin sind die Spritpreise noch viel günstiger als im bDaZ ( im besten Deutschland aller Zeiten), wo das eigene Volk tag täglich abgezockt wird. Zu den für Einheimische besseren Preisen kann ich nur sagen, da hat noch jemand etwas für sein eigenes Volk übrig... Viele Grüße Peter :thema: :thema: :thema: Moderation:Einige Beiträge entfernt. Einige User haben die Hinweise nicht verstanden. Es geht um den Preis. Politische Meinungsäußerungen haben hier nichts zu suchen. Vielleicht als kleine Hintergrund-Info: "...In Ungarn sind seit Herbst 2021 die Treibstoffpreise gedeckelt. Dies hat insbesondere zu einem verstärkten Tanktourismus aus den Nachbarländern geführt. Seit dem 27. Mai 2022 können auf Anordnung der ungarischen Regierung nur noch Fahrzeuge mit ungarischem Kennzeichen diese Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen müssen dagegen die höheren, ungedeckelten Treibstoffpreise bezahlen..." (Quelle: ADAC)
Übrigens, da hat "jemand" außerdem noch viel mehr für das eigene Volk übrig: ![]() Wer sich für den ganzen Artikel interessiert --> Link Unabhängig von den Spritpreisen, hatte ich wieder das Gefühl, dass die hohen Preise nicht dazu führen, dass auch Einheimische weniger flott und waghalsig überholen :roll: vergangene nacht um 23 uhr wurde der spritpreisdeckel offiziell für alle aufgehoben, da der nachschub an die tanken nicht mehr klappte. jezz ist ersma chaos in banana republic. alleswirdgut hartmut |
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