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Hallo, morgen soll es losgehen und ich mache gerade ein fröhliches Ölstandmessen. Das Fahrzeug steht schon ca. eine Stunde auf einer geraden Fläche und der Motor ist kalt (habe es nur kurz umgesetzt) Wenn ich den Ölmessstab ziehe nach vorherigem Abwischen und neu messen, ist auf der einen Seite der Ölstand kurz über minimum. Drehe ich den Messstab um wird auf der anderen Seite kurz vor Voll angezeigt. Was tun? Öl nachschütten oder nicht. Über eine Antwort würde ich mich freuen. Michael
1. nur im im heißen Zustand messen (ca. 2 Min. nach Motor aus) 2. nie über 2/3 Füllstand nachfüllen Was Koblenzo schreibt ist natürlich falsch ! Äl immer im kalten Zustand kontrollieren! Versuche es mehrere Male, immer wieder schön abwischen und beide Seiten kontrollieren, ist manchmal ein geduldsspiel, du schaffst das . Wenn es bei min ist würde ich was nachfüllen,was zeigt die Anzeige innen? Ich hab auch 2 Mal nachfüllen dürfen, beim Ducato 21 Sorry Koblenzo, wurde mir, demzufolge, vor Jahren anders beigebracht ! !
Das denke ich auch. Wenn der Ölstand im kalten Zustand auf Max steht wäre im betriebswarmen Zustand der Stand über Max. Es könnte dabei zu Ölpanschen kommen was dem Motor gar nicht gut tut.
Sorry, das widerspricht jeglicher Logik. Im kalten Zustand ist das gesamte Öl am tiefsten Punkt des Motors. Im warmen Zustand ist ein Teil des Öls noch immer an den Teilen des Motors, damit ist am Öl-Messpunkt weniger Öl, damit wird geringerer Ölstand angezeigt. Man könnte jetzt noch einwenden, daß das warme Öl mehr Volumen hat als kaltes Öl, aber die Vorgaben der Techniker betrachten das wohl als unerheblich. Ist schon richtig iat im kalten Zustand der Ölstand auf max ist er warm darüber bei meinem Jeep tj gibt es die Östandsanzeige kalt min" kalt max und eine Fingerbreite höher Ölstand warm max. Bei Caterpillar genauso.
Sorry, auch wenn es für dich wie ein Wiederspruch erscheint ist es aber so. Wie du richtig schreibst nimmt das Volumen mit der Temperatur zu. Auch befindet sich nach dem Abstellen des Motors noch Öl im Umlauf was aber dann in den Ölsumpf zurückläuft. Deshalb soll man auch nicht gleich nach dem Abstellen den Ölstand peilen sondern eine angemessene Zeit warten. Du kannst das ganz einfach selber ausprobieren. Dass Techniker die Ausdehnung von 5,5 Ltr Motorenöl im betriebswarmen Zustand bei Festlegung des maximalen Füllstandes gegenüber kaltem Öl als unerheblich betrachten wage ich mit Verlaub zu bezweifeln.
Das habe ich doch geschrieben.
Warme 5,5 Liter Öl haben 3,5% mehr Volumen als kalte 5,5 Liter = etwa 0,19 Liter. Die sind aber warm eben nicht am Messpunkt, daher dürfte der Unterschied zu vernachlässigen sein. Insofern wäre es egal; jedoch nicht was das Nachfüllen betrifft. Bis kaltes Öl, nachgefüllt mit ebenfalls kaltem Öl, die tatsächlich korrekte Füllmenge anzeigt, dürfte es geschätzt eine Viertelstunde dauern. In so einem Fall ist man leider meistens dazu verleitet, zuviel Öl nachzufüllen - das ist das Problem.
Interessant, das wusste ich nocht nicht, mir erschien der Unterschied am Peilstab doch bemerkenswert. Kannst du vielleicht dazu eine Quelle nennen? Und wieviel macht das am Peilstab aus, bzw in wie weit ändert das den Freiraum zwischen Ölstand und Kurbelwangen? Wenn das wirklich unerheblich ist überfülle ich einfach mein Motor und brauche dann seltener das Öl ergänzen. Überfüllen im Sinne bei kaltem Zustand das Öl auf Max füllen.
Leider werden Peilstäbe nicht senkrecht in den Ölsumpf geführt. Durch das schräge Eintauchen in den Ölsumpf kommen dann diese unterschiedlichen Messwerte auf den beiden Seiten zu Stande. Für mein Verständnis wäre der höhere Messstand der richtige. Hallo, da steht aber warm, nicht heiß. Und wenn nach zwei Minuten ein Niveau erreicht ist, ändert es sich so sehr, wenn man eine Stunde später misst? Uli Hallo zusammen Wer macht denn sowas 10Km durch die Gegend fahren oder sein WoMo ne viertelstunde warmlaufen lassen um eine Ölstandsmessung durchzuführen ? Im kalten Zustand ist alles Öl in der Ölwanne genauso wie wenn man im warmen Zustand einige Minuten wartet. Lediglich die geringe Ausdehnung macht einen ebenso geringen Unterschied. Vorsichtige Menschen messen einmal im warmen Zustand und einmal im kalten Zustand. Somit kennen sie den thermischen Unterschied. Oder sie füllen im kalten Zustand nur bis kurz vor Max. Ich messe immer im kalten Zustand und fülle bis knapp an Max auf. Und das seit über 50 Jahren. Nach einer langen Fahrt messe ich ebenfalls den Ölstand immer erst am nächsten Morgen. Hier könnte man sehr gut den Unterschied testen 10Min nach Abstellen und am nächsten Morgen. Somit wären alle unklarheiten beseitigt.
Wer läßt denn den Motor wieder an bevor er nach Öl auffüllen erneut den Ölstand misst? ( lt. Bedienungsanleitung Ducato 250 :eek: ) Grüße Dirk Ich bin immer wieder Begeistert wie viele Fachleute hier vertreten sind.... Also FIAT gibt in der Betriebsanleitung folgendes an- Seite 177: Alle 3.000 km ist der Motorölstand zu kontrollieren und eventuell aufzufüllen. Seite 180: MOTORÖL Abb. 4-5-6 Die Kontrolle des Ölstands muss bei eben stehendem Fahrzeug und einige Minuten (ca. 5) nach Abstellen des Motors erfolgen. Der Ölstand muss zwischen den Grenz werten MIN und MAX auf dem Messstab B liegen. Der Abstand zwischen den Grenzwerten MIN und MAX entspricht ca. 1 Liter Öl. Sollte das Öl nahe oder sogar unter der Marke MIN stehen, ist Öl durch den Nachfüllstutzen A bis zum Erreichen der Marke MAX nachzufüllen. Der Ölstand darf nie oberhalb der Marke MAX liegen. Ich persönlich prüfe vor jeder längeren Fahrt > 500 km im kalten Zustand, wie übrigens auch bei meinen Motorrädern. Gerade nachgeschaut, bei mir zeigt er auf beiden Seiten des Ölmessstabes die gleiche Höhe an (knapp über halb). Gruß Jürgen
Und ich bin immer wieder begeistert, wie viele Leute im Zustand "kalt" messen, obwohl alle Fachleute, die Hersteller und die Bedienungsanleitungen von "warm" reden. Sollte Olaf Scholz ein Machtwort reden?
Ergänzung: „ZUR BEACHTUNG Nach Hinzufügen oder Wechsel des Öls muss der Motor vor dem Messen für einige Sekunden laufen und man muss bis zum Messen noch einige Minuten nach dem Abstellen warten.“ Grüße Dirk Hallo zusammen Es spricht ja nichts dagegen nach einer Reise und nach ein paar Minuten wartezeit seinen Ölstand zu prüfen. Allerdings würde ich nie auf den Gedanken kommen vor einer Abreise mein WoMo warmlaufen zu lassen um den Ölstand prüfen zu können. Bisher konnte mir noch kein sogenannter Spezialist einen logischen oder besser nachvollziehbaren Grund erbringen warum man im kalten Zustand den Ölstand nicht prüfen sollte wenn man die Thermische Ausdehnung im warmen Zustand kennt. Einzige Ausnahme ist nach einem Filter/Ölwechsel. Hier sollte man vor der Ölstandsprüfung den Motor kurz laufen lassen oder vor der nächsten Abfahrt prüfen. Die sogenanten Spezialisten sollten ja ihren thermischen Unterschied am Ölmessstab kennen , ansonsten müsste ich an ihrem Spezialwissen zweifeln. Aber nicht nur das Motoröl dehnt sich aus. Die Ölwanne "wächst" ja auch und auch der Messstab längt sich bei Erwärmung. Habt ihr das alles schon diskutiert und entsprechend bewertet? Grüße Auch wenn ihr es vielleicht blöd findet. Ich schau, das der Ölstand sich so in der Mitte oder ein klein wenig Richtung Max befindet. Ich muß doch nicht unbedingt den Ölstand auf Max haben.
Warum ändert sich der Ölstand beim Maßstab umdrehen. Das ist doch die Frage. Gruß
dazu habe ich in meinem nachfolgenden eigenen Zitat etwas geschrieben. Wobei ich kein Anspruch erhebe zu den Fachleuten zu zählen.
Das macht höchstens zwei Millimeter aus, mit Sicherheit jedoch nicht etwas zwischen kurz über Minimum und kurz vor Voll.
Je nach Eintauchwinkel mehr oder weniger. Was wäre denn sonst deine Erklärung dafür? Oder der wirklichen Fachleute hier. Es macht ungefähr die Breite vom kleinen Finger aus. Von min bis Max sind es ein Liter. Wenn unsere Anzeige im Tacho den Ölstand voll anzeigt kalt steht es am Peilstab kurz vor max.
Händlingsfehler beim messen. Mach mal 6 Messungen hintereinander und drehe den Messstab bei jeder Einführung um 15 Grad und staune was passiert. Betreffend Eintauchwinkel: Ich mag jetzt nicht unters Fahrzeug kriechen um nachzuschauen sondern behaupte einfach mal das der ziemlich senkrecht reinkommt. Wenn du magst kannst du ja mal ausrechnen wie flach die Eintauchung sein müsste um bei einer Dicke des Stabes von 1 Millimeter diesen Unterschied anzeigen zu können. Bei einer Differenz zwischen Min. und Max. von 1Liter hat, ist es dem Motor völlig egal, ob er 0,2l mehr oder weniger, Hauptsache er hat nicht zu wenig. Also man kann das durchaus locker er sehen und muß nihct unbedingt eine Wissenschaft draus machen. Wenn er bei mir Richtung Min wandert, kommt ein halber Liter drauf und gut ist´s. Nur meine Meinung
Das mache ich auch so. Der TE wollte ja wissen weshalb Vorder- und Rückseite des Messstabes nicht das gleiche Niveau anzeigen. Aus meiner Sicht ein Händlingsproblem. Ich habe bei meinem Ducato kurz nachgeschaut. Wenn man da nicht aufpasst streift man beim rausziehen des Messstabes am Rohr und verfälscht die Messung.
Nö mag ich nicht. Ich habe versucht eine Frage des Themenstarters zu beantworten. Ruedi1952 hat im Grunde meine Aussage mit der kleinen Finger Breite bestätigt. Du stellst meine Aussage in Frage was für mich kein Problem ist, hast aber keine plausible Erklärung warum die Peilstände beim Messen auf beiden Seiten des Peilstabs unterschiedliche Stände zeigen. Ich habe das so verstanden dass dieser Unterschied auf Vorder- und Rückseite bei jeder Peilung ist. Wo da ein Händlingsfehler vorliegen soll verstehe ich nicht.
Ok das wäre eine Möglichkeit die ich einräume, nur sieht man das aber am Peilstab weil das dann verwischt ist
Das hat weniger mit aufpassen zu tun. Das Rohr ist so krumm, dass es nicht anders geht. Ich habe festgestellt, dass man nur nach langer Standzeit vernünftig ablesen kann. Einfach herausziehen und ablesen. Erneutes hineinschieben verfälscht schon wieder. Ok, aufpassen ist eine suboptimale Bezeichnung. Genauso mach ich es im übrigen auch. Vor dem Wegfahren statt bei der Ankunft. Dadurch natürlich bei kaltem Motor, ob das nun den Experten genehm ist oder nicht, ist mir egal. Meiner Meinung nach ist sinnvoll wenn man man ein Standard Vorgehen hat welches man immer bei etwa gleichen Bedingungen durchführt. Auffüllen einen halben Liter, kurz vor Min. Fiat gibt für das 2,3L 150PS Triebwerk einen Ölwechselintervall von 2 Jahren bzw. 40.000km an. Vor dem Motorstart zeigt die Ölkontrollleuchte bei kaltem Motor den momentanen Füllstand des Schmiermittels in der Ölwanne an. Einen Ölmessstandscheck vor jeder kurzen oder langen Reise halten wir für nicht notwendig. Nach der Herstellerangabe handelt es sich um eines der ölknausernsten Aggregate von Fiat. Außerdem beruhigt die große Normalstandflüssigkeitmenge von 6,5L Forward SAE 0-30, die bei jedem Öl- und Filterwechsel eingefüllt wird. Nach unserer Erfahrung mit dem 2,3L-150PS-Motor, Zulassung Anfang 2019, liegt der Motorölverbrauch bei etwa 0,5L auf 10.000km.
Das kann ich so bestätigen, Wir haben bei unserem auf 57.000km ca 2,4l Öl nachgeschüttet, das sind 0,42l/10.000km. Grüße Mein 2021 2,3 hat auf den ersten 10tkm ca 1liter Öl gebraucht, ich Wechsel es jährlich Hallo und auch ich möchte hier noch meine Erfahrung und die etlicher Werkstätten beisteuern. Ich fülle niemals mehr als bis zur Mitte zwischen Min und Max auf. Mein 3.0 Liter,157 PS, Bj.2011 hat nämlich die Eigenschaft ,durch geringe Mengen Dieseleintrag im Motoröl wird diese automatisch mehr. Nach einem Jahr, dann kommt es sowieso raus,steht er immer bei Max und einmal sogar schon kurz drüber. Viele VW, Daimler,Renault und sonstige Werkstätten kennen das Problem und viele Kunden kommen regelmäßig absaugen.Es betrifft nicht alle Motoren, aber von den neuen sehr viele. Und falls jemand fragt, nein ,unser Womo kennt nur Autobahn und keine Kurzstrecke,könnt ihr mir glauben. MfG Andreas Wie oft Regeneriert er den DPF? normal ist das nicht Mich wundert dass meiner soviel Öl braucht, obwohl er alle 300 km Regeneriert Ich bin seit über 40 Jahren KFZ Meister. Das nur mal zu meiner Qualifikation. Der Ölstand steht optimal zwischen Minimum und Maximum. Dabei ist es Aufgrund der geringen Ausdehnung wirklich egal ob das kalt oder warm gemessen wird. Wichtig ist nur das alles Öl wieder in die Wanne gelaufen ist. Zu viel Öl ist genauso schädlich wie zu wenig. Bei Ölverdünnung sollte nach Ursache geforscht werden das ist nicht normal. Eine der Ursachen sind häufig zuviele Abbrüche bei der Regeneration des Partikelfilters.
Ist das dann eher ein Problem, wenn immer nur Kurzstrecke gefahren wird? Meist ja. Aber nicht immer. Um die Verbrennungstemperatur für den Ruß zu erreichen muss die Abgastemperatur hoch gehen. Das wird meist durch nacheinspritzen von Diesel erreicht. Wenn durch Kurzstrecken der Partikelfilter nicht vollständig frei wird beginnt die Regeneration immer wieder neu. Dadurch wird erheblich zuviel Diesel eingespritzt der dann im Öl landet. Hallo, Inzwischen war ich bei Fiat. Aussage Meister. Ob kalt oder warm, Fahrzeug ein paar Minuten stehen lassen. Ölstab ziehen abwischen und wieder einführen. Bis jetzt für mich nix neues. Dan Stab ziehen und nach ca. Der Hälfte nachlassen und den Stab weiter heraus ziehen es darf auf beiden Seiten nur eine Höhe angezeigt werden. Wird nicht nachgelassen rutscht die Anzeige am Führungsrohr vorbei und man misst Mist. In zweiten Versuch hat es geklappt. Ölstand am unteren Drittel. So lassen sagt der Meister. Michael
Was verstehst du unter nachlassen :?: :oops: |
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