fschuen am 05 Nov 2022 17:40:55 Liebe Zielgruppe,
ich habe mir für knapp 50 Euro so ein hübsches kleines China-Gerät gekauft, welches mit Vierdrahttechnik den Innenwiderstand von Batteriezellen und die Spannung misst. Das geht sehr schick und viel schneller als irgendwelche Kapazitätsmessungen. Beim Durchmessen meiner Zellensammlung, die seit gut einem Jahr - vollgeladen und initialisiert - im Vorrat schlummert, gab es ein paar Überraschungen: meine 100er-Zellen sind alle ziemlich unten, bei knapp drei Volt. Die 80er stehen besser da, rund 3,2 V, aber eine hat nur 0,1 V. Die hängt jetzt am Elektronentropf. Die interessanteste Zelle, die ich vor zwei Jahren bekommen, aber nicht bezahlt hatte, weil sie mit 0,00 V daherkam, war auch wieder unter 1 V, aber mit deutlich positiver Spannung und ansonsten unauffällig. Meine Konsequenzen daraus: - Ich hatte schon immer den Verdacht, dass man die Selbstentladung von LFP tendenziell unterschätzt. Jetzt weiss ich es. - Die Selbstentladung ist eine eigene Charakteristik der Zelle, die nicht mit z.B. dem Innenwiderstand korreliert. Um sie zu messen, müsste man die vollgeladene Zelle über längere Zeit stehen lassen und definiert nachladen ... das ist ein nicht realistischer Aufwand. - Regelmässige Benutzung ist nicht schlecht für die Batterien, jedenfalls besser als ewiges rumstehen. - Wenn die Selbstentladung einer einzelnen Zelle vom Satz abweicht, wirft das die Batterie aus der Balance. Der Heltec-Balancer ist hier das bessere BMS, gegenüber den Kinder-BMS mit Abschaltung und Milliampere-Balancingströmen. Das ist auch eine mögliche Fehlerursache der "nicht/schlecht initialisierten" Fertigbatterien, was man häufig nur an abweichenden Zellspannungen oder geringer nutzbarer Kapazität bemerkt. In dem Fall müsste das Problem, wenn es einmal behoben wurde, nach längerem Stillstand wieder auftreten. - Für die Freunde der Winterpause: LFP-Batterien mit 100% Ladung abstellen. 90% gehen genauso, aber den Tipp "40-80%" halte ich für kritisch. Die 40, nicht die 80. - Bei längerer (voraussichtlicher) Nichtbenutzung den Batteriesatz mit Aktivbalancer bauen. Dann helfen die Zellen einander, bei jedem Ladezustand, und stellen recht schnell die Balance wieder her. Das gilt sowohl für die Nutzung eines Aktivbalancers anstatt eines BMS, als auch für die Kombination. - Zellen erst vor Zusammenbau der Batterie initialisieren, das geht nicht "auf Vorrat". - Man kann Zellen vollständig entladen, ohne dass sie Schaden nehmen. Erst darunter, quasi beim umgekehrten Aufladen, gehen sie kaputt (durch Korrosion). Eine UVP-Abschaltung der Batterie von rund 10V kann also in keinem denkbaren Fall zu einem Schaden führen, WENN man tiefentladene Zellen (im Bereich 0-2,5 V) mit geringen Strömen und oberhalb von 10 °C lädt.
Gruss Manfred
basste315 am 05 Nov 2022 22:23:29 fschuen hat geschrieben:- Für die Freunde der Winterpause: LFP-Batterien mit 100% Ladung abstellen. 90% gehen genauso, aber den Tipp "40-80%" halte ich für kritisch. Die 40, nicht die 80. Gruss Manfred
Manfred, ich finde, du hast dir einen Guten :daumen2: verdient, eigentlich eine gute Ergänzung zum leider gesperrten Mythenthread --> LinkHelmut
Stocki333 am 06 Nov 2022 09:00:02 Hallo Manfred ich finde, du hast eine Sichtweise sehr gut erklärt. Dafür an Gutn. Zu der Selbstentladung. Hier hast du vollkommen recht, was diesen Punkt betrifft. Wenn ich jemanden helfe, und der Accu ist dann funktionsfähig. So gebe ich immer eine 80 % Garantie, das er fuktioniert. Der Rest ist die möglicherweise die Höhere Selbstentladung einer Zelle. Das der Acu nach längerer Ruhezeit aus dem Arbeitsbereich rausläuft. Das kann man nicht Testen. Das muß die Zeit erweisen. Also nach längerer Standzeit sich die Zellspannungen anschauen. Ist eigentlich ein "Muss sein"Regelmässige Benutzung ist nicht schlecht für die Batterien, jedenfalls besser als ewiges rumstehen.
Absolute Zustimmung. Den hier spielt auch die Selbstentladung keine Rolle. Wenn die Ladecharakterisik passt. Wenn die Selbstentladung einer einzelnen Zelle vom Satz abweicht, wirft das die Batterie aus der Balance. Der Heltec-Balancer ist hier das bessere BMS, gegenüber den Kinder-BMS mit Abschaltung und Milliampere-Balancingströmen.
Jein: Nie ohne BMS aber wenns nicht anders geht. Mit Heltec. Dann läuft der Accu. Selber diese Erfahrung gemacht. Das ist auch eine mögliche Fehlerursache der "nicht/schlecht initialisierten" Fertigbatterien,
Eher kein Initialbalancing. Aber das brauchst du auch nicht. Ist der Accu ausgeglichen von den Zellspannungen. Dann läuft der. Ob mit oder ohne Initialbalancing. Ist das Ergebniss von ca 30 Accus die ich ohne Initialbalancing repariert habe. In dem Fall müsste das Problem, wenn es einmal behoben wurde, nach längerem Stillstand wieder auftreten.
- Zellen erst vor Zusammenbau der Batterie initialisieren, das geht nicht "auf Vorrat".
Genau so ist es. Aktuell habe ich noch so einen Fall mit einer Liontron. Auch mein Testaccu zeigt dieses Verhalten. - Man kann Zellen vollständig entladen, ohne dass sie Schaden nehmen.
Möglicherweise. Aber hier sind wir am Scheideweg. Den ob sich das auswirkt. Da brauchst du einen Zellsatz der nach einem halben Jahr Standzeit noch immer beisammen ist. Ich kenne eine Liontron da hat der Balancer nix zu tun nach der Winterpause. Und wenn du einen solchen Zellsatz hast. Dann mußt du eine Zelle auf 0 Volt bringen. laden und nach einem Halben Jahr muß der Zellsatz noch immer perfekt laufen. Nur dann, und nur dann, werde ich meine Ansicht überdenken. Eine UVP-Abschaltung der Batterie von rund 10V kann also in keinem denkbaren Fall zu einem Schaden führen,
Hier gebe ich dir Recht. Weil du in den Bereich bist, den der Hersteller zulässt. Hier dazu ein anderer Gedankenansatz: Knapp unter 11 Volt einstellen. Steht das FZG länger. es wird vergessen den Accu wegzuschalten. Ist die Zeitspanne bevor der in die Tiefentladung geht viel Länger. Ein unter umständen Lebensverlängerter Sicherheitsaspekt. Ne PB ist meistens hin. Jedes Frühjahr ist das ein Thema in der PB Abteilung. Die Lithium hat hier einfach die besseren Chancen. WENN man tiefentladene Zellen (im Bereich 0-2,5 V) mit geringen Strömen und oberhalb von 10 °C lädt.
Ja wenn das Wenn nicht wäre. Was wird gemacht . In diesem Szenario. Maschine gestartet. Trennrelais schliest . Spannungsdifferenz hoch. Oder kräftiger Booster. Kenne 2 Fälle wo das Passiert ist. Mit fatalen Folgen. Sonst Manfred finde ich deinen Anstoß mit diesem Tröt sehr gut.Auch wenn ich einige Meinungen von dir nicht meiner Meinung entsprechen. Franz
Inselmann am 06 Nov 2022 10:43:39 Manfred, nichts gegen deine Meinung. Aber wieviele Zellen von wie vielen verschiedenen Herstellern hast du um eine solche pauschale Feststellung für ALLE am Markt erhältlichen Zellen zu machen.
Ich habe 8 Zellen stehen die mit 3.25V geliefert wurden und nach ca 10Monaten alle noch 3.24V haben. Was sagst du dazu?
andwein am 06 Nov 2022 13:53:31 fschuen hat geschrieben:- Ich hatte schon immer den Verdacht, dass man die Selbstentladung von LFP tendenziell unterschätzt. - Die Selbstentladung ist eine eigene Charakteristik der Zelle, die nicht mit z.B. dem Innenwiderstand korreliert. Der Heltec-Balancer ist hier das bessere BMS, gegenüber den Kinder-BMS mit Abschaltung und Milliampere-Balancingströmen. Gruss Manfred
Zuerst mal einen Punkt für diese Untersuchung und Darstellung. Und die Aussage zu den passiven/aktiven Balancer ist auch in meinen Augen die Quintessense des Ganzen. Gruß Andreas
fschuen am 06 Nov 2022 17:59:02 Danke für die Beiträge. Wir brauchen mal nen Stammtisch. Aber wieviele Zellen von wie vielen verschiedenen Herstellern hast du um eine solche pauschale Feststellung für ALLE am Markt erhältlichen Zellen zu machen.
Ich hab mehrere durchgemessen, und habe bei zwei Sätzen jeweils unterschiedlicher Hersteller jeweils eine Zelle gehabt, deren Selbstentladung erheblich höher war. Das ist statistisch ausreichend für einen wissenschaftlichen Nachweis, dass das vorkommt. Was ich nicht weiss, aber gerne wüsste: wie oft das vorkommt, warum das so ist, und wie sich das über ein paar Zyklen entwickelt. Meine älteren Zellen sind ja alle fabrikneu. Ich markier das auf den Zellen, und dann verbau ich die, und dann wird man sehen. Gruss Manfred
Stocki333 am 07 Nov 2022 09:30:01 Was ich nicht weiss, aber gerne wüsste: wie oft das vorkommt, warum das so ist, und wie sich das über ein paar Zyklen entwickelt.
Ändert sich nix. SO meine Erfahrung. A123 15 Ah Rundzellen. Gekauft in DE. Vor 2 Jahren. Der zellsatz war von Anfang an, auch von den Zellspannungen, komplett auseinander. Erstes Intialbalancing schlug fehl. Differenzen zu gros bzw. Zeit zu kurz. Mit Lampe gearbeitet. Kennt man ja schon. :mrgreen: Also war der mal ausbalanciert und brauchbar. 2 Zellen liefen beim Kurztest und Laden nach oben Weg. Nach 2 Zyklen war es dann nur mehr eine die immer wieder nach oben ausbrach. Die beiden Zellen haben einen Bauch in der Kennlinie ab 13,6 - 14, Volt. Es wurden dann 15 Zyklen in Serie durchgefahren. 0,7 C. Entladen teilweise auch mit 1C. Geändert hat sich absolut nix. Liegt der Accu nur mit BMS, Ist nach 3 Monaten die eine Zelle auf 50 % entladen. Die 2 Zelle die nicht so schön lief. Geht sich aus mit einer Ladespannung von 14,2 Volt. Das nicht OV ausgelöst wurde. Also wenn ein Accu nicht sauber läuft. Dann kannst du machen was du willst. Der behält sein Verhalten bei. Sieht man auch bei den Liontron. Bestes Beispiel ist Birgit. Die hat x Zyklen gemacht mit den Accus. Die kamen immer auf die selben Fehlwerte zurück. Und wenn du Purzelbäume schlägst. Wird sich nicht ändern. Gab ja schon 2 hier, die das nicht glauben wollten. Das was Inselmann schreibt über seine Zellen. Das ist im Prinzip das Selbe. Nur ist das Vorzeichen Positiv. Mein Meinung dazu. A' Kruckn bleibt a' Kruckn. Ob Accu oder Wei..... Franz
Inselmann am 07 Nov 2022 10:42:20 Stocki333 hat geschrieben:... was Inselmann schreibt über seine Zellen. Das ist im Prinzip das Selbe. Nur ist das Vorzeichen Positiv. Franz
Versteh ich nicht ganz. Ich habe acht Zellen die sich über eine lange Standzeit gleichmässig entladen haben. Und nicht eine die 50% mehr entladen ist als die anderen 7. Zellen sind von CATL und alle neu mit Messprotokollen. Was übersehe ich da?
fschuen am 07 Nov 2022 11:58:19 Nix. Einfach Glück gehabt und gut ist. Solche Sätze hab ich ja auch diverse, aber eben auch zwei, wo es anders ist.
Gruss Manfred
Stocki333 am 07 Nov 2022 12:21:50 Inselmann hat geschrieben: Versteh ich nicht ganz. Ich habe acht Zellen die sich über eine lange Standzeit gleichmässig entladen haben. Und nicht eine die 50% mehr entladen ist als die anderen 7.
Genau genommen, um jetzt eine Aussage über das Verhalten der Zellen zu bekommen. Auf 12 Volt verschalten.Mit BMS. Und volladen. Und wenn du 14,4 Volt erreichst. Dann weißt du erst mit 100% Sicherheit, wie sich die 8 Zellen verhalten. Du weißt ja, oben spielt die Musik. Nur ist das Vorzeichen Positiv.
Dieser Satz scheint dich verwirrt zu haben. Es gibt dir ja die Messung, nach längerer Standzeit, schon einen Hinweis über die Qualität der Zellen. Und wenn deine Spannungen solche geringen Differenzen ausweisen. Unbelastet. Ist das ein positives Zeichen. Einschränkung. Erst oben, 14,4 Volt, Zeigen sie ihr wahres Verhalten. Erst dann kannst du eine fachlich korrekte Aussage treffen. Franz
Inselmann am 07 Nov 2022 13:24:56 Stocki333 hat geschrieben:Nur ist das Vorzeichen Positiv. Dieser Satz scheint dich verwirrt zu haben. Es gibt dir ja die Messung, nach längerer Standzeit, schon einen Hinweis über die Qualität der Zellen.
Franz
Ahhh! Jetzt macht das Sinn. Sieht man mal wieder wie schnell die Schreiberei einem auf die falsche Faehrte lockt. Bei einem Gespaech waere das nicht passiert :lach: Und gebe dir da natuerlich Recht, wie gut die Zellen sind zeigt nur der Betrieb. Aber Manfred hat sich ja nicht zum eigentlichen Betrieb der Zellen geaeussert, sonder hat eine pauschale Aussage ueber die Selbstentladung gepostet. Und das habe ich hinterfragt. Waere ja das selbe als wenn ich wegen meiner 12 Zellen die ich bisher habe posten wuerde "Selbstentladung ist nicht vorhanden bei LI" nur weil meine 8 Zellen hier sich nur wenigst entladen haben.
MountainBiker am 07 Nov 2022 14:29:48 Hallo,
hier wird doch einiges "durcheinandergewürfelt"!
Thema LiFePO4-Zellen und ihre Selbstentladung: LiFePO4/LiFeYPO4-Zellen haben eine extrem geringe Selbstentladung - ein Zelle könnte mehr als 1 Jahr gelagert werden und hätte noch einen erheblichen Energieinhalt. Ein kompletter Akku beinhaltet ja BMS-Komponenten (Balancer, Controller, Schaltereinheit...) - hier bestimmen den Energiebedarf diese Komponenten die "Selbstentladung des kompletten Akku". Gerade der genannte Heltec-Balancer hat hier einen Minimal-Bedarf von 13mA, hinzu kommen BMS... Zu beachten beim aktiven Balancing ist aber, der Akku ist auf Volladung initialisiert (Top-Balancing), damit kein OVP stattfindet. D.h. sollte es zu einer Abweichung der Zellspannung im Bereich kleiner SoC5%-SoC10% kommen und der Heltec-Balancer Ladungen hin- und herschieben wird er eine Drift erzeugen und den Zustand verschlimmern. Besser ist hier abschalten bei minimalsten Eigenverbrauch und warten, dass eine Ladung erfolgt! Dafür ist aber Heltec-Balancer in dem genannten Betriebsmodus nicht geeignet (hoher Energiebedarf, Ladungsangleichung auf SoC0%). Ein guter Balancer hat einen Eigenbedarf bei UVP im Bereich 100uA-1mA!
Die BMS-Funktion muss sicherstellen, dass die Datenblattwerte eingehalten werden, nur so ist Betriebssicherheit gewährleistet!!! Abweichungen von den Datenblattwerten, haben im besten Fall verringerte Lebensdauer zur Folge - schlimmsten Fall völlig unverhersehbares Verhalten! Die hier im Eingangsbeitrag genannten Werte sind mehr als fahrlässig, eine Regel davon abzuleiten, dass dies einmal gutgegangen ist, ist für mich grob fahrlässig und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Also bitte keine Diskussion über Datenblattwerte, die Hersteller wissen schon was sie da abdrucken!
Meine Meinung dazu!
Inselmann am 07 Nov 2022 17:35:06 MountainBiker hat geschrieben:Hallo,
hier wird doch einiges "durcheinandergewürfelt"!
Was denn? Manfred hat einige ZELLEN (keine Akkus mit BMS) stehen und davon entladen sich einige staerker als die anderen. MountainBiker hat geschrieben:Thema LiFePO4-Zellen und ihre Selbstentladung: LiFePO4/LiFeYPO4-Zellen haben eine extrem geringe Selbstentladung - ein Zelle könnte mehr als 1 Jahr gelagert werden und hätte noch einen erheblichen Energieinhalt.
Siehe meine 8 Zellen. In ca. 10 Monaten von 3.25V auf 3.24V gesunken. Alle 8 gleichmaessig. EINZELNE Zellen, kein Akku. MountainBiker hat geschrieben:.... Die hier im Eingangsbeitrag genannten Werte sind mehr als fahrlässig, eine Regel davon abzuleiten, dass dies einmal gutgegangen ist, ist für mich grob fahrlässig und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Meine Meinung dazu!
Daher auch meine Hinterfragung. Wegen ein paar Zellen die da gemessen wurden gleich auf das Selbstentladeverhalten der Li Zellen zu generalisieren fand ich auch etwas zu vorschnell. Zumal ich ja auch ein paar Zellen habe wo das Gegenteil der Fall ist.
BenNemsa am 18 Nov 2022 18:42:08 ich habe mir für knapp 50 Euro so ein hübsches kleines China-Gerät gekauft, ...
Servus Manfred, bist Du so nett und verrätst uns, welches Gerät Du erworben hast?
Herzliche Grüße
peter
rolfk am 22 Nov 2022 19:06:40 BenNemsa hat geschrieben:ich habe mir für knapp 50 Euro so ein hübsches kleines China-Gerät gekauft, ...
Servus Manfred, bist Du so nett und verrätst uns, welches Gerät Du erworben hast?
Herzliche Grüße
peter
Das wird doch ein YR103x sein.... Schön zu hören, dass Selbstentladung hier jetzt auch angekommen ist. Messen davon, zumindest in grober Schätzung, ist ziemlich einfach. Volladen auf 3,6 V, ne Weile stehenlassen bis sich die Ruhespannung eingependelt hat und sich nicht mehr verändert. Und dann sehen, in welcher Zeit sie fällt.... Übelste Exemplare, von denen ich hörte, fallen in 6 h auf 3,4 V. Next to unbrauchbar. Gute fallen in 14 Tagen weniger als 50 mV... Oder noch weniger. Wenn man Ein BMS dran hat, muss dessen ruheverbrauch natürlich berücksichtigt werden. Z.b. 1 mA ergibt 24 mAh pro Tag, oder nach 40 Tagen eine Ah. Das ist in etwa bei einem 100 Ah Akku von 3,6 auf 3,4 V. Bisher habe ich nichts davon gehört, dass die Selbstentladung sich dramatisch verschlimmert. Mittlerweile habe ich auch einige Methoden Im Kopf, solche Akkus in einem Akku auch dann in Betrieb zu halten, wenn man selten vollädt, oder schwache Balancer hat, oder beides. Klar kann man solche Zellen auch tauschen und wegwerfen.... Aber warum, wenn man sie halten kann....
fschuen am 22 Nov 2022 19:47:46 Aye, sorry, übersehen. Ist ein YR1030+. Sehr einfach in der Bedienung, wenn die Messung passt, leuchtet das Display auf. Kann ich empfehlen.
Gruss Manfred
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