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Rost im Fahrradakku


kamikaze am 25 Nov 2022 10:12:53

Ich will diese Frage nicht im Forum Stromversorgung einstellen und mich auch nicht in einem Ebikeforum anmelden, weil ich denke, dass es hier unter den Selbstbauern genügend Kenntnisse gibt.

Am Fahrragakku war eigentlich nur eine kleine Fläche weggebrochen, ca 1 qcm groß, wodurch der Akku nicht mehr in seiner Halterung einrastete. So wurde er vom Fahrradhändler eingeschickt, um in ein neues Gehäuse umgebaut zu werden.

Die Firma antwortete, dass sie den Akku nicht bearbeiten und schon garnicht zurücksenden würde, da die Halterungen Roststellen aufwiesen und schickte Fotos. Ich müsse einen neuen Akku kaufen.
Der Akku ist 10 Jahre alt und hat 612 Wh. Er reichte im Eco-Mode immer noch wie von Anfang an für 200 km Reichweite. Außer es regnete bei einer Radtour zwischenzeitlich, war er nur im Trockenen gebraucht worden und verblieb nach einem Einsatz nie am Rad, sondern wurde im Haus bei ca. 20 Grad gelagert.

Meine Frage ist, ob diese Stellen, die man auf den Fotos sieht, eine solche Vorgehensweise der Firma rechtfertigen, oder ob ich da nur einfach falsch informiert wurde.

Danke für die Hilfe.
Günter




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rolf51 am 25 Nov 2022 11:09:26

Hallo,
wenn ich mir die Bilder anschaue sage ich ja. Bei selbst Reparatur hätte ich keine Bedenken.

battman am 25 Nov 2022 12:15:40

Auf Grund dessen , daß schon mehrere Fahrradakkus abgefackelt sind und mit ihnen auch mehrere Gebäude , denke ich das die Firma die den Umbau
vornehmen soll kein Risiko eingeht. Die Frage ist auch, warum ist das Gehäuse beschädigt. Akku schon mal runtergefallen ?
Wenn das so sein sollte ist es durchaus möglich , dass bei einer Zelle der Seperator beschädigt wurde und es dadurch zum Kurzschluß und Brand kommen könnte.
Deshalb wird die Firma den Umbau ablehnen.
Was du selbst machst geht auf dein Risiko .

Anzeige vom Forum


kamikaze am 25 Nov 2022 12:37:09

Beim Einsetzen des Akkus brach die erwähnte kleine Platte ab. Hatte wohl eine Macke.

Der Akku wurde anschließend mit Tape am Rad fixiert und lief selbst nach Aufladen problemlos. Laden und Betrieb waren ohne jede fühlbare Temperaturerhöhung.

Sind solche korridierten Stellen harmlos oder verweigert die Firma mit Recht die Rücksendung?

mv4 am 25 Nov 2022 12:58:58

die Firma muss dir auf dem Umgebauten Accu eine Gewährleistung geben..und das würde ich anhand der Bilder auch nicht machen. Die Korossionstellen sind nicht harmlos..die verstärken sich mit der Zeit.
Bei der Umwandlung von Eisen in Eisenoxid ensteht nebenbei H²O das fördert wiederum die Korrosion..(grob formuliert) ein Grund warum rostige Stellen die Überlackiert werden schnell größer werden ...erkennbar an den Rostblasen wo dann Wasser herauskommt.

duca250 am 25 Nov 2022 13:00:48

Moin,
bei dem hier laut den Fotos dokumentierten Akku-Zustand kann und darf die Firma keine Gewährleistung geben, würde sich ansonsten grob fahrlässig verhalten und den Haftpflichtschutz riskieren! Darüber hinaus würde gegebenenfalls gegen produktbezogene gesetzliche Vorschriften oder gar gesetzliche Regelungen verstoßen werden. Insofern kann ich die Vorgehensweise der Firma voll und ganz nachvollziehen.
Grüße
der Djuc

mv4 am 25 Nov 2022 13:05:49

die Rücksendung vom Accu darf sie dir nicht verwehren...es ist dein Eigentum. er ist dann nur nicht repariert

Marsu123 am 25 Nov 2022 13:06:09

kamikaze hat geschrieben:verweigert die Firma mit Recht die Rücksendung?


Moin,

die Akkus gehören dir, die Firma darf nicht einfach dein Eigentum "Beschlagnahmen". :bindagegen:
Das Risiko der Rücksendung und die Kosten musst Du tragen, dann dürfte sich die Firma nicht weigern dir dein Eigentum zurückzugeben.
Ist aber nur meine Meinung, wie das wirklich Rechtlich ausschaut, kann dir vermutlich nur ein Anwalt oder Richter mitteilen. :nixweiss:

Grüße Ralf.

Joachim260 am 25 Nov 2022 13:44:27

Hallo

der Akku gehört dem TE, das ist sicherlich richtig und er kann auch eine Rücksendung verlangen.
Aber bei der Versendung dieses Akkus könnte Gefahr für Leib und Leben anderer bestehen.
Ja, du kannst den Akku zurückverlangen aber die Firma darf ihn so vermutlich nicht an den Versender als Standardversand übergeben. Also Versand als Gefahrgut im feuer- und explossiongeschützten Behälter.

Ob du das bezahlen willst?
Eventuell ist eine Abholung möglich, aber auch dann könnte der Betrieb wohl eine Herausgabe nur mit bestimmten Auflagen wie z.B. einem entsprechenden Behälter verlangen.
Eine Werkstatt darf auch kein Auto mit defekten Bremsen vom Hof lassen, nur weil man es nicht reparieren lassen möchte/kann.

Ist allerdings nur meine persönliche Meinung.

Gruß
Joachim

Pechvogel am 25 Nov 2022 13:57:01

kamikaze hat geschrieben:verweigert die Firma mit Recht die Rücksendung?

Marsu123 hat geschrieben:...die Akkus gehören dir, die Firma darf nicht einfach dein Eigentum "Beschlagnahmen". :bindagegen:
Das Risiko der Rücksendung und die Kosten musst Du tragen, dann dürfte sich die Firma nicht weigern dir dein Eigentum zurückzugeben...

Akkus sind im Versand grundsätzlich Gefahrgut und das kann nur von Gewerbetreibenden und auf Risiko des Gewerbetreibenden versendet werden.
Da der Akku hier aber schon einen Defekt hat würde es sich um Gefahrgut handeln dass per se ein erhöhtes Beförderungsrisiko hat und dieses Risiko wird kein Versanddienstleister übernehmen wollen!!
Klar gehört der Akku dem Kunden aber der Betrieb, zu dem er ungefragt geschickt worden ist, müsste einen Weg finden um den Akku zurück transportieren zu lassen.
Im Zweifel per Kurier der das Risiko eingehen würde. Aber zu welchen Kosten dann??

Also an den TE: fahr´ hin und hol´ den Akku da ab! :mrgreen:



Grüße
Dirk

battman am 25 Nov 2022 19:02:00

Akkus sind im Versand grundsätzlich Gefahrgut und das kann nur von Gewerbetreibenden und auf Risiko des Gewerbetreibenden versendet werden.

Quatsch ,
Gefahrengut sind lediglich Li-Ion , LiFePO4 u.ä. Akkus.
Unde warum sollten nur Gewerbetreibende sowas versenden dürfen ?
Das Paket muss allerdings als Gefahrgut gekennzeichnet sein .

Pechvogel am 25 Nov 2022 19:07:49

battman hat geschrieben:Quatsch ,
Gefahrengut sind lediglich Li-Ion , LiFePO4 u.ä. Akkus...

Nur mal so als EIN Beispiel:
--> Link.
Und ich glaube kaum dass die Lithium-Batterien meinen.



Grüße
Dirk

Pechvogel am 25 Nov 2022 19:12:44

battman hat geschrieben:Quatsch ,
Gefahrengut sind lediglich Li-Ion , LiFePO4 u.ä. Akkus...


Oder unsere Freunde mit den gelben Autos:
--> Link

Daraus zum Thema E-Bike-Akku:
"■ Zugelassen, wenn in Fahrzeug enthalten (z. B. komplettes E-Bike mit
eingebautem Akku)
■ Ausgeschlossen wenn Batterien (Akkus) einzeln, bepackt oder in
Geräten enthalten"



Grüße
Dirk

battman am 26 Nov 2022 09:56:53

Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Die Rede war ursprünglich von Akkus , die grundsätzlich Gefahrengut sein sollen , und nicht von Starterbatterien und E-Bike Akkus ( die ja heute hauptsächlich aus Li-Akkus bestehen).
Da ich seit 27 Jahren im Batteriegeschäft tätig bin weiß ich wovon ich rede .
Aber es gibt ja immer den Besserwisser.

fschuen am 26 Nov 2022 11:31:57

Li-Akkus dürfen als Gefahrgut mit Auflagen (Ladezustand...) versendet werden. Das gilt aber nicht für beschädigte Zellen ... da bleibt dir wohl nur hinfahren oder abschreiben.

Gruss Manfred

taps am 26 Nov 2022 12:55:51

kamikaze hat geschrieben:Der Akku ist 10 Jahre alt
Günter

Klar bin ich auch für Nachhaltigkeit, aber nach 10 Jahren?
Wenn die den Akku nicht zurückschicken wollen, sparst Du die Entsorgung.
Oder gibt's keinen Ersatzakku?

Gruß
Andreas

sidec am 26 Nov 2022 13:07:36

Mein Mann hatte aus beruflichen Gründen einen portablen Akku, den er in seinem Büro in unserem Haus aufbewahrt hatte (er wurde oft nachts zum Kundeneinsatz gerufen und musste ihn dabei haben).
Ohne erkennbaren Grund hat sich dieser Akku eines Tages entzündet und beinahe unser ganzes Haus abgefackelt, obwohl wir den Brand in kürzester Zeit bemerkt haben. Danach hat mein Mann diese Akkus nur noch in der Firma auf einem Betonboden in einer leeren Halle aufbewahrt. Von daher kann ich nur sagen, die hier genannte Firma hat sicher nicht unbegründet so reagiert.

kamikaze am 26 Nov 2022 13:22:52

Die Firma in Berlin verweigert die Rücksendung des Akkus. 600 km wären bei Abholung zu fahren, das erübrigt sich. Zumal das Gehäuse nach der Öffnung nicht mehr verwertbar ist.

Ich habe vom Händler einen Ersatzakku zum EK bekommen. Das was sehr fair, denn er hat ja mit der Sache nichts zu tun, er ist nur der Postbote.

Aber es ist schon grosser Mist, dass für ein aussen abgeplatztes Plastikplättchen 500 Euro fällig werden.

Danke für alle Ratschläge

mv4 am 26 Nov 2022 14:43:24

Ärger dich nicht...an dem Accu hättest du nicht mehr lange Freude gehabt...er würde mit Sicherheit nicht mehr lange seinen Dienst tun..die Korrosion beeinträchtigt sehr schnell die Kontakte an den Accus...und das war es dann.

Es muss mit Sicherheit auch Wasser eingedrungen sein.

Sei Glücklich das du einen Ersatz Accu bekommen hast. Ich kenne einen der wartet seit einem Jahr !!! Auf einen lieferbaren Accu...in der Garantie-Zeit

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