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Ölumrüstung auf Synthetiköl bei IVECO


Klaus Bark am 13 Feb 2004 19:14:26

Hallo

Frage an die Spezialisten :?: :?: :?: :?:

Kann man von 15W-40 Öl ,in meinem Fall IVECO Turbo Daily 49-12
56000 km Bj.1997, auf Synthetik-Öl wechseln, oder sind da Bedenken.

Klaus

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HaraldF am 14 Feb 2004 12:30:12

Warum willst Du unbedingt auf das teurere Öl wechseln ?
Ich würde auf jeden Fall bei dem vom Hersteller empfohlenen Öl und den vorgeschriebenen Ölwechsel-Intervallen bleiben. Der Wechsel auf synthetisches Öl bringt nicht unbedingt den Vorteil längerer Intervalle.
Abriebe, die bei älteren Motoren normal sind, werden eben nur durch Ablassen von Öl entfernt und schädigen den Motor bei längeren Intervallen. Für mein Fahrzeug schreibt DB ein Intervall von 7500 km vor. Ich wechsel das Öl allerdings alle 5000 km. Das hat den Vorteil, dass man das billigere Öl benutzen kann.
Ein Wechsel von mineralischem auf synthetisches Öl ist nicht unproblematisch. Man sollte den Motor durch eine Vorab-Füllung des synthetischen Öls (mehrere Motorumdrehungen ohne Last und dann Ablassen) gründlich vom mineralischen Öl befreien. Bei manchen Motoren kann es bei der Vermischung der Öle unter Last zum Riss des Schmierfilms kommen. Ich hatte vor zwei Jahren einmal eine Diskussion mit meinem DB-Meister über das Thema.
Also wechseln kann man wohl, aber was soll das bringen ( ausser erhöhten Kosten ) ?

Harald :D

mikel am 14 Feb 2004 12:49:07

Harald hat recht!
Du hast keinerlei Vortei durch den Wechse, jedoch könntest Du viele Nachteile dadurch bekommen. Es gibt Hersteller die definitiv auf die Verwendung von mineralischen Ölen bestehen.

Lass es lieber.

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Klaus Bark am 14 Feb 2004 19:18:51

Hallo

Ich danke euch für eure Auskunft. Dann lasse ich besser die Finger
davon und mache wie immer jedes Jahr einen Ölwechsel.

Danke

Klaus

qwei am 14 Feb 2004 21:16:54

Ja da haben meine Vorredner vollkommen recht.

Aber im Winter würd ich auf ein 10w Öl zurückgreifen kommt halt darauf an wie kalt es ist.

laichy am 15 Feb 2004 19:22:11

Hallo Klaus, hallo Kollegen,

da ich mich schon sehr lange mit Schmierstoffen befasse, möchte ich mich gerne zu dieser Frage äußern:

Ich meinen "Vorrednern" bei der Frage, warum es überhaupt ein synthetisches Öl sein oder werden soll.
Allerdings stammen alle anderen Aussagen aus längst vergangene Tagen, in denen sich tatsächlich mineralische mit manchen synthetischen Schmierstoffen nicht mischen ließen und dies zu Problemen führen konnte.
Es stimmt auch, dass die synthetischen Schmierstoffe etwas bessere Reinigungseigenschaften aufweisen, aber ein Motor mit unter 60 tkm sollte noch keine kritischen Ablagerung haben, die das gefährlich machen. Die Übervorsichtigen können auch das erste Ölwechselintervall mit Synthetiköl verkürzen, dann ist der Dreck, falls vorhanden draußen.

Bevor ich mir die Finger wund tippe:
Ich habe auf meiner Homepage unter „Allgemeines“ einen informativen Teil zum Thema Motoröl zusammenzutragen. Ich hoffe dort auch mit solchen Missverständnissen aufräumen zu können, auch wenn es auf der HP eigentlich um Öladditive geht.
Wer möchte, bitte unter --> Link nachschauen.
Oder nur zu dieser Frage: --> Link

Und um das hier zu Ende zu bringen:
Ich bin beileibe kein Verfechter von synthetischen Schmierstoffen, da sie von uns Normalnutzern kaum benötigt werden.
Und Klaus, wen das Geld nicht reut, der kauft damit das eindeutig bessere Produkt für seinen Motor, ohne die Nachteile aus früheren Tagen, die sich sehr hartnäckig halten.
Ich denke jedoch kaum, dass einige von uns Ölsumpftemperaturen von dauernd über 130°C erreichen, auch denen würde ich beinahe zwingend zum Synthetiköl raten. Na und da wären da noch unsere Polarforscher... bei häufigen Kaltstarts mit heftigsten Minustemperaturen braucht es ein "dünneres" Öl und das lässt sich mit synthetischen Komponenten einfach stabiler herstellen als auf mineralischer Basis.

Ich habe meinen 94er IVECO letztes Jahr gekauft und es war wohl vom Vorbesitzer schon immer ein synthetisches SAE 5W-40 drin. Beim nächsten Ölwechsel kommt ein teilsynthetisches SAE 10W-40 rein (mit Additiv), für mich der beste Kompromiss aus Preis und Leistung für den Ganzjahreseinsatz. IVECO empfiehlt für dieses Modell übrigens noch ein SAE15W-40, aber das wird ignoriert ;-)

@HaraldF: Es stimmt auch, dass ein günstigeres Öl gewählt werden kann, wenn häufiger gewechselt wird, aber zu weit würde ich Ölqualität auch nicht runter schrauben, da sparst Du an der falschen Stelle - siehe Thema Additive!

@mikle: Gibt es die Vorschrift für ein mineralisches Öl heute tatsächlich noch? Wer macht denn soetwas?

Viele
Laichy (der gerne noch weiter diskutiert)

mikel am 15 Feb 2004 23:24:07

@Laichy

gibts noch, z. B. der Hersteller meines Motors! Und, es gibt Motoren die einfach das mineralische besser vertragen und damit besser laufen, nimm als Beispiel den aus nem 124er 300 24V, der wegen der Hydrostößel das Synthetik nicht recht mag.


Du sprichst von Additiven, die Du dem Öl beifügst?....Alle Hersteller von Ölen raten DRINGEND von Additiven in ihren Ölen ab, nichts desto trotz nutze ich auch ein Additiv, und bin mehr als begeistert!!!

laichy am 15 Feb 2004 23:54:13

@ mikel

auch wenn ich mir keinen Grund für das von DC beschriebene Problem vorstellen kann liegt es denn wirklich auch am Öl?! ;-)

Egal, raus mit der Sprache, welches Additiv verwendest Du?
Hoffentlich nicht auf Teflon-Basis...

- Laichy

mikel am 16 Feb 2004 00:00:07

@Laichy

...natürlich ohne Teflon, unter anderem meinem Filter zuliebe.

Ich nutze "Motor Up", das Zeug ist der absolute Hammer, bin absolut überzeugt davon.

Ich will hier wirklich keine Diskussion über für und wider Öladditive erzwingen, aber für mich funktioniert das Zeug, nur das zählt.

mikel am 16 Feb 2004 00:01:59

@Laichy

jetzt habe ich die erste Frage übergangen.

Das Problem ist DC bekannt, hängt am Schmierfielm und an der Zähigkeit des mineralischen, welches von den Stößeln nicht so schnell wegfließt.

HaraldF am 16 Feb 2004 00:42:12

@laichy : Lieb gemeint, aber wenn Du den OM 314 (Motor in meinem DB) kennen würdest, wärst Du auch meiner Meinung. Der Motor wird u.a. in Schiffen und in Stromaggregaten genutzt. Es ist ein langsam drehender Langhuber (4 Zyl./2,9Ltr) mit 85 PS ( max U/min 2800). Der Motor ist auf Ölverbrauch ausgelegt ( darf laut DB max. 3 Ltr/1000km brauchen ) und hat lt. DB eine mittlere Lebenserwartung von ca. 800.000 km. Diesem Motor kannst Du im Notfall mit Bananen fahren ! Und von wegen modernes Öl ( hab ich selbst schon ausprobiert ) .. in diesem Motor wird jedes Molekül gnadenlos zertrampelt und nach 7500 km ist gnadenlos Ende der Fahnenstange. Das habe ich selber getestet. Seitdem fahre ich das günstige Metro-Öl für rund 1 EUR den Liter und wechsel das alle 5.000 km inkl. Filter. Der Motor hat jetzt rund 180.000 km runter und läuft , wie am ersten Tag. Im Übrigen weiss ich aus zuverlässiger Quelle, dass das sogenannte "Billigöl", soweit es sich um mineralisches Öl handelt, in keiner Weise schlechter ist, als das "teure" mineralische Öl. Es kommt aus der selben Produktion und wird nur anders gelabelt. Nicht mal die Additive werden geändert. Die Umstellung der Abfülle wäre viel zu teuer.
Ich stimme Dir allerdings zu, dass moderne Dieselmotore, die ja in Womos heutzutage eher den PKW-Motoren entsprechen, wohl besser mit synthetischen Ölen klarkommen. Aber grundsätzlich würde ich von den Empfehlungen des Herstellers nicht abweichen. Was die althergebrachten Wiesheiten angeht, sind die bestimmt nicht die schlechtesten und auch bei modernen Ölen ist häufiger Ölwechsel immer besser. Abrieb hat übrigens nichts mit dem Alter des Motors zu tun. Der beginnt schon bei der ersten Motorumdrehung und ist in jedem Motorölwechsel nachweisbar. Da hilt auch kein Öl für 30 EUR/Liter, sondern nur häufiger Ölwechsel. Es gibt da sehr interessante Untersuchungen von DB , die entsprechende Motorschäden durch lange Wartungsintervalle nachweisen. (Wurde zuletzt in einem Motormagazin propagiert).
Wenn man sich auch über das Für und Wider die Köpfe heissdiskutieren kann, läuft es doch im Endeffekt auf die Frage raus , was kostet es ?!
Und da schone ich halt lieber meinen Geldbeutel ( bei 11 Liter Öl für eine Füllung (mit Filter)) !

Harald

laichy am 16 Feb 2004 11:25:33

@Mikel:
Ja das könnte sein, da beim Mineralöl viel der Schmierwirkung noch vom Grundöl herrührt und der Additivanteil eher gering ist. Bei den High-Tech Synth.-Ölen z.B. 0W-40 schmieren fast ausschließlich nur noch die Additive (Anteil >20%), nicht mehr das Grundöl.
Das sollten auch Leute bedenken, die sagen, ich fülle kein Addititv ins Öl :-)
MotorUp kenne ich, kommt aus den USA. Die Zusammensetzung kenne ich nicht. Zumindest hast Du tatsächlich kein Teflon drin - puh!
Dann wärst Du ein Fall für mein "SAE30", am besten mal Preis vergleichen.
Außerdem empfehle ich Dir mal mein Diesel-Additiv näher anzuschauen...

@Harald,
ich kennen diesen Motor sehr gut, den habe ich selbst als Student im Werksverkehr schon über 30 tkm bewegt und ich weiß, dass der tatsächlich auch Bananen frist. Der hatte damals schon 324 tkm und lief noch gut. Klar, jeden zweiten Tag ein Liter Öl ;-)
Nicht desto trotz kannst Du auch an diesem Motor bei einem Öl mit Leichtlaufeffekt oder erst recht mit dem richtigen Additiv einiges an Reibleistung sparen und nebenbei aus den angestrebten 800 tkm auch das Doppelte machen - und ein paar PS mehr würdest Du sicher nicht verschmähen, oder?

Egal, klar darf jeder die Rechnung selber aufmachen und zur Propaganda:
In vielen sog. Fachzeitschriften werden immer noch die Feinstfilter gelobt, die einen Ölwechsel gänzlich überflüssig machen sollen.
Ein Öl muss aber mehr können als den Dreck zum Filter zu transportieren, gerade beim Diesel mit seinen sauren Verbrennungsrückständen. Auch davon halte ich gar nix!

Das mit dem Billigöl ist etwas anders:
Als "Ölhersteller" kaufst Du ein Additivpaket (nur sehr wenige Hersteller weltweit) und erwirbst damit gleichzeitig die Freigaben (Herstellernormen, API, ACAE, etc.), die Du auf den Kanister drucken darfst. Was Du nun noch brauchst ist eine Abfüllanlage und das sog. Grundöl. Mischen, abfüllen, Ettiket drauf, fertig. Das kann jeder.
Als Hersteller kannst Du jetzt noch einige Motorprüfstände laufen lassen, um zu schauen, ob alles glatt läuft, aber das mußt Du nicht, ist auch sauteuer!
ABER: Die Performance des Grundöl neben den Additiven sehr wichtig und da weißt Du nicht, wer beim Metro-Öl was abfüllt. Nun, wenn man Glück hat kann auch mal Castrol drin sein, wo Metro (Budget) drauf steht.
Bei Deinem Motor wohl wirklich kein Problem...

Was die alten Weißheiten angeht finde ich, man sollte offen sein für Neues. Und gerade bei den Schmierstoffen hat sich viel getan.
Aber ich kann ein Lied davon singen, welche Skepsis einem da entgegenschlägt.
Vielleicht haben die Leute zu Hause auch noch einen Donnerbalken :-)


Viele - Laichy

qwei am 16 Feb 2004 13:13:22

Ich selbst halte auch nichts von Synthetischen Oelen da ich noch weis zu der Zeit als ich Ford V6 fresiert habe zeigte die Oeldruckuhr 2Bar weniger an als mit einem Mineralischen oel also wieder auf mineralisch umgestiegen.


Und es ist fast so ziemlich egal was fuer ein Ol man einsetzt jeder wird auf sein Oel schwoeren. ( Plazebo efect,,Aberklaube)
Es kommt auf die herstellerangabe an also die Api Norm und die kann ein 1 Euro oel genauso erfuellen wie ein 20 Euro oel.

Es ist auch ein Irglaube das man ein Teueres Synteticoel 30 000Km fahren kann.

Jedes Oel sollte 1x im Jahr gewechselt werden ist egal ob 1000 Km in betrieb oder 10 000Km da das Oel Oxidiert (Altert) egal was fuer Additive drin sind ist ein Chem Prozess der bei der Verbrennung entsteht.


Aber das soll jeder fuer sich entscheiden.Deswegen gibt es Marken und No Name Produkte Also achtet auf die API Norm (das was auf der Dose steht ist auch drinn) die erfuellt ein Billiges Oel genauso wie ein Teueres.

mikel am 16 Feb 2004 13:44:01

@Laichy

wenns Dich interessiert schau mal hier

--> Link

laichy am 16 Feb 2004 20:05:58

@ Mikle
cool, danke. Dann darf ich Dich für's nächste Mal bestimmt einladen, bei mir zu bestellen. Ich kann's etwas billiger und verspreche Dir mindestens den gleichen Effekt.
Für Schaltgetriebe ist das Micro-Ceramic-Additiv von Wagner aber noch ein paar Nummer besser - auch das: versprochen!

@ qwei
Stimmt, keine 30 tkm sondern 50tkm darf jeder neue VW TDI mit dem entsprechenden Öl heute fahren. Das darf auch mal 2 Jahre drin bleiben.
Der schafft mit einem 1 €/l-Öl keine 10 tkm und VW lehnt dann jede Garantieleistung ab.
Bist Du sicher, dass alle Öle gleich sind? Ich würde Dich gerne überreden, den "Plazebo-Effekt" unsere Additive selbst zu erfahren...
Auch altert Öl nur im Betrieb bei hohen Temperaturen. Im Regal oder bei Motorstillstand findet keine Oxidation statt und auch sonst keine Alterung. Demzufolge findest Du auch kein MHD auf der Öldose.
Nach 1000 km wechsel ist nicht im Sinne des Umweltschutzes, oder?

- Laichy

Gast am 16 Feb 2004 21:55:37

Hallo Schmierstoffprofis, :razz:

wie ihr ja wisst, haben wir einen Ducato 2,3 JTD Bj 2003. Der Motor hat jetzt ca. 4.200 Kilometer gelaufen. Wir fahren in diesem Motor ein Öl von
Liqui Moly.

Zitat von LM:

"DIESEL SYNTHOIL 5 W-40 HD

Vollsynthetisch. Übertrifft die Anforderungen modernster Motorenkonzepte. Durch die Leichtlauf-Viskosität 5 W-40 wird der Öl- und Diesel-Verbrauch meßbar verringert. Sorgt für hervorragende Motorsauberkeit und schnelle Ölversorgung beim Kaltstart und tiefen Temperaturen. Optimaler Öldruck in allen Drehzahlbereichen. Mit sehr gutem Verschleißschutz.
Einsatz: Ganzjahresöl für den anspruchsvollen Dieselfahrer und HighTech-Dieselmotoren (Saug- und Turbo-Diesel, Direkteinspritzung, TDI). Besonders geeignet für lange Ölwechsel-Intervalle und höchste Anforderungen."

Ebenfalls benutzen wir von Liqui Moly ein Diesel Additiv

Zitat von LM:

"SUPER DIESEL ADDITIV

mit Cetan Plus für mehr Motorleistung, weniger Nageln, ruhigeren Lauf, leichteres Anspringen. Reinigt Motor und Einspritzaggregate und verhindert das Festbrennen und Verharzen von Düsennadeln. Sichert die optimale Nutzung und energiesparende Verbrennung des Kraftstoffs. Korrosion und Verschleiß werden vermindert. Das Plus für Superdiesel-Kraftstoffe. Geeignet für schwefelarme Dieselkraftstoffe. Turbo-getestet.
Einsatz: Für alle Dieselmotoren in PKW, LKW, Traktoren, Baumaschinen und stationären Motoren. Hervorragend geeignet zur Konservierung von Motoren. Auch bei längerer Stillegung unter Extrembedingungen. Mit Langzeitwirkung für 2000 km ausreichend. Bei Zugabe sollte der Tank mindestens 3/4 voll sein. 250 ml ausreichend für max. 75 l Dieselkraftstoff."

Was glaubt ihr, ist das so OK, oder ist das übertrieben?
Turbomotor, Common Rail, haltbarkeit?

In meinem alten Audi 100, 2,3 Benziner, immerhin 15 Jahre alt und 520.000 Kilometer gelaufen, verwende ich immernur das billigste Öl was ich so finden kann und das seit Anfang an. (Ölwechsel so alle 100.000 Kilometer) :?
Der Motor läuft wie am ersten Tag. (Dies stimmt wirklich)

Liebe von

Ana und Volker

laichy am 17 Feb 2004 10:57:09

Hallo Ana und Volker,

nun, wenn ihr diesen Thread von Anfang verfolgt habt... - übertreiben tut ihr nicht, es bleibt die Abwägung nach Kosten und Nutzen.

LiquiMoly ist ein guter Hersteller und seit Jahrzenten auch im Additiv-Geschäft.
Wenn Ihr dabei bleiben wollt macht Ihr nix verkehrt, auch wenn man diese Öl noch deutlich aufpeppen kann.
Ich würde Euch auch bez. des Dieseladditivs aber doch mal einen Besuch auf meiner HP empfeheln, das geht nämlich deutlich günstiger bei gleicher Wirkweise.
Außerdem habe ich wirklich versucht, dort auch allgemein sehr umfassend zu informieren.

Zu Eurem Audi: Es gibt und gab im VW-Konzern noch nie einen langlebigeren Motor, als den 2.3l 5-Zylinder.
Bei vernünftiger Behandlung schafft der die gleiche Laufleistung wie Haralds DB608D ;-)
Alle 100 tkm Ölwechsel? Na ja, vielleicht doch mal etwas häufiger wechseln, dann bleibt er Euch noch lange erhalten...
Ältere Motoren profitieren übrigens stärker von häufigen Ölwechseln, da durch die höhere Menge an "Blow-by" (das Gas, dass sich an dem Kolben vorbei ins Kurbelgehäuse mogelt) das Öl stärker mit "Dreck" beladen wird.

Viele - Laichy

Gast am 17 Feb 2004 15:14:57

Servus Laichy, :razz:

wir schaun mal in Deine Homepage rein.

Liebe von

Ana und Volker
:wink: :wink:

Gast am 17 Feb 2004 15:32:52

Hallo Laichy, :razz:

wir haben uns gerade eben Deine Homepage angesehen und uns die Beschreibungen der Artikel "Wagner- Universal-Micro-Ceramic-Oil" sowie "Wagner SAE30" und "Wagner Diesel Additiv" durchgelesen.

Wenn wir uns nicht verrechnet haben, sind diese Produkte zumindest in den kleineren Mengen, fast doppelt so teuer wie die Liqui Moly Produkte aus dem Supermarkt. SORRY :oops:
(Vielleicht sind Deine Produkte ja doppelt so gut) :D

Liebe von

Ana und Volker
:wink: :wink:

laichy am 17 Feb 2004 19:57:19

Na Ana und Volker,
das ist jetzt aber nicht ganz richtig gerechnet! :?:

250 ml LiquiMoly Diesel Addiv kosten € 6,75.-, ausreichend für 75l Diesel, macht einen Mehrpreis von 9 cent/Liter.
Bei mir reicht die Literdose zu € 34,90.- für 1000l (!) Diesel, macht einen Mehrpreis von 3,5 cent/Liter.

Das ist wohl kaum [...] “doppelt so teuer“, oder? 8)

Dem SAE30 entspricht bei LM das Produkt „Motor Protect“ zu 33,95.- (500ml).
500 ml SAE30 kosten bei mir 31,90.-
Auch günstiger nicht teurer... 8)

Ein dem „Micro-Ceramic-Oil“ vergleichbares Produkt gibt es auf dem Markt sonst nicht, auch nicht von LM, daher ist also auch dieser Vergleich ist nicht ok. :roll:

Am besten noch mal nachrechen, denn wir wollen doch alle fair bleiben, oder? :wink:

- Laichy

qwei am 18 Feb 2004 12:34:19

@ qwei
Stimmt, keine 30 tkm sondern 50tkm darf jeder neue VW TDI mit dem entsprechenden Öl heute fahren. Das darf auch mal 2 Jahre drin bleiben.
Der schafft mit einem 1 €/l-Öl keine 10 tkm und VW lehnt dann jede Garantieleistung ab.
Bist Du sicher, dass alle Öle gleich sind? Ich würde Dich gerne überreden, den "Plazebo-Effekt" unsere Additive selbst zu erfahren...
Auch altert Öl nur im Betrieb bei hohen Temperaturen. Im Regal oder bei Motorstillstand findet keine Oxidation statt und auch sonst keine Alterung. Demzufolge findest Du auch kein MHD auf der Öldose.
Nach 1000 km wechsel ist nicht im Sinne des Umweltschutzes, oder?

- Laichy[/quote]

Genauso wie ich schrieb glauben versetzt Berge.

Und wenn eine NORM auf der DOSE steht dann muß auch drin sein was Drauf steht.

:wink:

Gast am 19 Feb 2004 17:21:56

Hallo Laichy, :razz:

erstmal "sorry" das wir uns erst jetzt wieder melden.

Da wir immer von "Fairplay" reden, :bindafür:
haben wir uns auch gleich hingesetzt und nochmal gerechnet.

Hier unsere Rechnung:
1 Dose LM Superdiesel 250ml (ausreichend für 2000 Kilometer) kostet 6,75 Euro.
1 Dose Wagner Diesel-Additiv 300ml (ausreichend für 2400 Kilometer, 12,5 Liter auf 100 Kilometer, Mischung 1:1000) kostet 14,90 Euro.
Auf 2000 Kilometer gerechnet kostet das Wagner Diesel-Additiv also
12,41 Euro und ist damit fast doppelt so teuer wie das Produkt von LM.

Der 5 Liter Kanister "DIESEL SYNTHOIL 5 W-40 HD von LM" kostet 44,00 Euro im Supermarkt.
Das "Motoröl-Additiv Wagner SAE30" haben wir als Zusatzmittel zum Motoröl verstanden. Das Zusatzmittel kostet für 5 Liter Motoröl 31,90 Euro. 5 Liter Motoröl kosten ca. 25,- Euro. Also zusammen 56,90 Euro.
Auch hier ist das Produkt von LM aus dem Supermarkt, günstiger.

Leider kommen wir mit der zweiten Rechnung auch nicht auf ein anderes Ergebnis. SORRY :oops:

Falls wir uns wieder verrechnet haben sollten, sage uns doch bitte wo?

Liebe von

Ana und Volker
:wink: :wink:

laichy am 20 Feb 2004 09:40:55

ganz einfach: Auf der Dose vom LM steht, 250 ml ausreichend für 75l Kraftstoff.
Das ergibt ein Mischungsverhätnis von 1:300 (zu 6,75.-)
Ihr dürft nicht mit der "2000km-Angabe" rechnen, sonst würde die ja auch für einen 40-Tonner gelten, oder? Es muss hier um ein Mischungsverhältnis gehen und so steht es auch bei LM auf der Dose.
Es ist also völlig unabhängig davon, was Euer WoMo verbraucht.

Klar, man kann heute mit bestimmten Autos mit 75l bis zu 2000km weit fahren, das ist der Trick, den Euch LM hier vorgaugelt ;-)

Wagner:
1:1000 bei der 300ml Dose zu 14,90.- für 300l Diesel. Die müsste also um auf den LM Wert zu kommen 22,50.- kosten.
Bei der Liter-Dose wird nochmal deutlich billiger, die dürfte dann 90.- Euro kosten, kostet aber 34,90.- also etwa ein Drittel.

Nix für ungut.

Viele - Laichy

laichy am 20 Feb 2004 09:53:58

sorry, die Sache mit dem Motoröl habe ich vergessen:

Schaut nochmal bei LM vorbei, dort gibt es das Produkt "Motor Protect"
Auch LM sagt, dass sich damit die Leistungsfähigkeit eines ihrer vollsynth. SAE5W-40 nochmals steigern lässt (30% weniger Reibleistung).
Das würde auch das SAE30 tun, aber Ihr habt Recht, ihr könntet dann mit einem günstigeren teilsynth. SAE10W-40 anfangen, um Geld zu sparen.

Die Kostenrechnung muss hier letzlich über die Verbrauchsersparnis erfolgen - Beispiel:
Ölwechsel alle 10.000km, dann braucht Ihr in dieser Zeit 1250 l Diesel, macht etwa 1050.- €.
Um die 31,90.- für das Additiv wieder einzusparen, müsstet Ihr also in der Zeit 37,5 Liter Diesel einsparen, also rund 3%.
In der Realität ergeben sich Einsparpotenziale von 2 bis zu 8%, nicht gerechnet die anderen Vorteil (siehe meine HP) und eine Mehrleistung auch im Bereich von 2-8%, u.a.

Klar, jeder darf und soll selbst entscheiden und rechnen, ich hoffe Ihr könnt das nachvollziehen.

Viele - Laichy

Pijpop am 20 Feb 2004 16:29:53

@ Laichy

komme echt ins Grübeln - ob oder ob nicht.
Angenommen ich schütte das Diesel Additiv in den Tank und es wirkt,
also u. A. es reinigt das kpl Kraftstoffsystem. Was geschieht mit den
eventuell vorhandenen Verunreinigungen dieses Systems?
Werden Sie gelöst und landen dann in der Einspritzpumpe - die kann
damit vielleicht nichts anfangen und äh .... ?
Wär nett wenn Du dies kurz erläutern könntest.
Wenn der tank voll ist hab ich ca. 480 Liter drin - ist aber nicht immer voll
und die Kiste steht ab und zu ein paar Monate mit 80 Liter drin rum.
Ich hab schon länger bedenken wegen der Bakterienbildung bzw. Wasser-
rückständen.
Motorölwechsel lasse ich alle 10 000 KM machen inkl. Filter und dann
mit vollsynt. 5 W 40. Sollte man dies auch noch " stärken " ?

Bis dann Pijpop

laichy am 26 Feb 2004 18:09:04

Hi Pijpop,

war eine Woche weg, komme aber natürlich gerne auf Deine Frage zurück:

Der meiste "Dreck" im Kraftstoffsystem dürfte aus Wasser und Partikeln bestehen, die aus Tank und Leitungen entstammen - meistens Rostpartikel.
Wenn der Diesel im Tank länger steht oder es sich um absolut minderwertige Qualität handelt (z.B. Ausland), können sich auch noch ein paar Reaktionsprodukte gebildet haben, die zu Verunreinigung des KS-Systems führen. Dürfte bei uns in D aber relativ selten der Fall sein.

Ja, diese Verunreinigungen werden vom Additiv gelöst, heißt ab- oder im Falle der Reaktionsprodukte aufgelöst und finden sich dann im Filter, also kein Problem.
Das Wasser hingegen (wodurch sich ja der Rost überhaupt erst bilden konnte) wird emulgiert, d.h. das Additiv bildet eine "Wasser-in-Öl-Emulsion" mit dem Diesel(-öl), sobald Bewegung ins Spiel kommt, also beim Fahren oder beim Tanken, wenn zuerst Additiv zugegeben wird.
Dadurch kann das Wasser quasi vom Diesel mitgenommen werden.
Was davon nicht im Filter hängen bleibt, wird völlig unbemerkt der Verbrennung zugeführt. Ist ja auch nicht so, dass sich dabei mehrere Gewichtsprozent Wasser emulgieren ließen, wenn Du 1:1000 additivierst und soviel Wasser sollte auch nicht im System sein.
Mein Vorschlag: Nach einiger Zeit mit Diesel-Additiv den Diesel-Filter wechseln, dann ist der Dreck ggf. dort entsorgt.
Das Bakterienwachstum und sonstige unerwünschte Nebenreaktionen werden durch das Additiv zuverlässig unterbunden.
Bei längeren Standzeiten verdopple ich sicherheitshalber die Konzentration und tanke voll bis zum Rand, auch wenn das bei mir nur 80l sind ;-)

Dann wären wir bei der Einspritzpumpe:
Das Additiv enthält auch eine Komponente, die Teile der Einspritzpumpe zusätzlich schmiert.
Seit dem Diesel mehr und mehr der Schwefel entzogen wird, sinkt dessen Schmierwirkung zusehens, also tust Du Du auch da was Gutes.

Die Einspritzdüsen bleiben in Folge der deutlich reduzierten Rußbildung und der Verschelißschutzkomponente auch deutlich länger fit.

Herz was willst Du mehr?
"Ob oder ob nicht" darf natürlich nach wie vor jeder selbst entscheiden.
Es macht halt 3,5 ct/Liter aus und dafür fahren viele Leute etliche Kilometer zu entfernten Tankstellen...

Hoffe alles beantwortet zu haben.

Viele - Laichy

laichy am 26 Feb 2004 18:17:58

Wieder die Hälfte vergessen:

Auch ein vollsyth. SAE5W-40 lässt sich noch stärken, auf jeden Fall.
Die eigentliche Schmierwirkung der vollsynth. Öle ist nur geringfügig besser als die der mineralischen oder teilsynth. Die Stärke der Vollsynths liegt in der thermischen Stabilität und in der Tieftemperaturviskosität.

Daher mein Tipp: Teilsynthetische SAE10W-40 gestärkt mit dem richtigen Additiv ist für Normalfahrer (=Wohnmobil) das Optimum und ist dem normal käuflichen vollsynth. SAE5W-40 deutlich überlegen.

Zum Thema Synthetiköl, bitte auch nochmal auf meien HP s.o. nachschauen.

Viele - Laichy

Pijpop am 27 Feb 2004 17:18:01

@ Laichy,
Diesel Addidativ bereits über meine Werkstatt bestellen lassen, wurde
schon geliefert. Demnächst kommts rein in den Tank.
Vielen Dank Pijpop

laichy am 29 Feb 2004 12:22:54

@pijpop:
Deine Werkstatt verkauft Wagner-Additive?
Das freut mich natürlich, auch wenn Du damit nicht bei mir bestellst :cry:
Viel Erfolg damit!

@ana und Volker:
Was ist mit Euch?
Klappt die Rechnung nun?


Viele - Laichy

Pijpop am 29 Feb 2004 12:29:57

Hey Laichy,
meine Werkstatt hat das Addidativ direkt bei Wagner bestellt - Du hast
ja den Verweis auf Deiner Homepage. ABER - okay - sollte ich weitere
Zusätze verwenden - ab sofort nur noch über Dich. Ich werde meiner
Werkstatt mitteilen daß Sie in Zukunft bei Dir beziehen sollen.
Sorry wird nicht wieder vorkommen - bei dem Verkaufspreis dürften
eh nur ein paar Euro für Dich drin gewesen sein - das teuerste waren die
Versandkosten von ca. 12 Euro.

laichy am 29 Feb 2004 20:18:53

Hey Pijpop,

no worries! das ist freie Marktwirtschaft.
Ich berechne halt nur die Postgebühren, da die Leute meist Vorkasse (Überweisung) bevorzugen, bevor sie die 12.- Euro ablatzen, aber das macht die NN-Gebühr.

Klar freue ich mich, wenn's nächstes mal über mich läuft, dann mit 5.- Euro Versand :roll:

Viele - Laichy

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