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Italien 2022-eine Reise in den Süden


vosu99 am 04 Jan 2023 20:05:21

Der langersehnte Sommerurlaub für das Jahr 2022 stand an. Nur: wo sollte es hingehen? Eine Fähre nach Sizilien- wie in den Jahren davor- war nicht gebucht. Die Sorge, dass Buchungen irgendwelcher Art wegen Corona hinfällig werden können, hatten wir bereits in 2020 erlebt und auf eine weitere Erfahrung dieser Art haben wir verzichtet.
Nach dem Abwägen aller Für und Wider haben wir uns wieder für eine Reise nach Italien entschieden. Wir lieben einfach die italienische Kultur, vom Essen über die Sehenswürdigkeiten bis zu der Tatsache, dass man dort mit einem mitreisenden Hund wenig Probleme hat.
Ein konkretes Ziel haben wir nicht gehabt und so starteten wir am 22.08.2022 vom Ruhrgebiet aus gen Süden.
Unsere erste Etappe ging bis Ettlingen. Dort haben wir auf einem Wanderparkplatz übernachtet. Am nächsten Morgen sind wir vor der Weiterfahrt noch bis zum Bismarckturm gewandert und haben die schöne Aussicht genossen.







Dann gings weiter durch die schöne Schweiz bis zum Comer See. Dort haben wir schon oft auf dem Weg nach Genua zur Fähre vor einem Stellplatz übernachtet. Da der Stellplatz meistens voll belegt ist, wird ein Übernachten auch davor geduldet.
Es war der Plan gereift, die drei oberitalienischen Seen Lago di Como, Gardasee und Lago Maggiore anzusteuern. Beim Eintreffen am Lago di Como stellten wir fest, das es mehr als brechend voll war. Zwar konnten wir vor dem Stellplatz übernachten, aber nur in absoluter Schräglage.
Also haben wir Como am nächsten Morgen verlassen und unseren Plan verworfen, da wir uns sicher waren, dass es an den anderen beiden Seen noch voller sein wird.
Die Planänderung führte uns zum Lago d'Iseo. Dort waren wir tatsächlich noch nie. Die Anfahrt erfolgte über die Berge, vorbei an Bergamo bis nach Sarnico. Es wurde sich kurz die Beine vertreten.
Weiter sollte es am Ufer des Sees bis nach Costa Volpino langgehen. Wir genossen die schöne Aussicht auf den See.




Die Straße wurde eng und enger, bis wir auf dieses Schild trafen:



Was interessiert schon ein 3m Höhenbegrenzungsschild, wenn das Womo 3,30m hoch ist? :eek: Es hat ja Luftfederung und lässt sich noch absenken.
Während ich schweißgebadet und diskutierend auf dem Beifahrersitz saß, sah Volker die Situation völlig locker. Er meinte, da wäre immer eine Reserve "nach oben" eingebaut und schon gings durch diese Felsöffnung. Widererwartend passte es tatsächlich.
Doch dann tauchte ein weiteres Schild auf:



Rechts am Rand seht ihr Volker laufen, der nun endlich angehalten hatte und zufuß die Strecke ablief, um zu gucken, ob es wirklich nicht passt.
Letztlich war das Problem, dass die Straße einspurig und immer kurviger wird mit Felsüberhängen auf der linken Seite. Bei Gegenverkehr hätte man dann nur noch rückwärts ausweichen können.
Also wurde endlich gewendet. :lach: Costa Volpino erreicht man mit einem größeren Gefährt leider nur über die Berge.
Nach dieser abenteuerlichen Fahrt erreichten wir unser Ziel. Wir haben uns für einen Stellplatz in Costa Volpino entschieden und es gab sogar mehrere Plätze zur Auswahl, entweder auf Rasen oder auf Asphalt. Mit Hund fiel die Wahl natürlich auf einen Rasenplatz.



Da es uns am Lago d'Iseo gut gefiel, verbrachten wir dort 2 Tage. Wir radelten die mit dem Womo nicht passierbare Strecke ab, machten Spaziergänge vom Stellplatz aus und besichtigten den Ort Lovere.















Am 26.08.2022 verließen wir diesen wunderschönen Ort und setzten unsere Reise fort. Es ging an der anderen Seeseite entlang, vorbei an Bologna und Florenz bis nach Castiglione del Lago am Lago Trasimeno.
Den Stellplatz in Castiglione del Lago erreichten wir erst spät abends.
Am nächsten Morgen wurde erstmal der Stellplatz in Augenschein genommen und für gut befunden.




Nur in der vorderen Reihe steht man nicht unter Bäumen. Die Plätze sind frei wählbar.


welch ein schöner Bulli :love:


Blick auf den See

Nach dem Frühstück gings mit dem Rad in die Altstadt.


Karte der Altstadt. Der Ort hat eine gut erhaltene Stadtmauer und eine Burg.


Teil der Stadtmauer























Nach Besichtigung und Eis gings zum Wohnmobil zurück.
Wir entschieden am nächsten Tag Richtung Adria aufzubrechen, da wir nun gern mal ans Meer wollten.
Also starteten wir am 28.08. nach dem Frühstück.
Es ging vorbei an Perugia und an Stello. Leider haben wir in Stello nicht angehalten. Der Ort steht auf der Liste der schönsten Orte Italiens.
Die SS77 führt durch eine landschaftlich sehr beeindruckende Gegend, bergig und grün.



Unser nächster Stopp für eine kleine Rast machten wir unterwegs am Lago di Borgiano.


Wir überlegten kurz, ob wir dort übernachten sollten, sind dann aber weitergefahren.
Es ging bis Porto San Giorgio auf einen Stellplatz.




unser nächstes Boot :D





Da uns der Ort nicht besonders gut gefiel, gings am nächsten Morgen weiter.


Eigentlich hatten wir eher mit älteren Fiat 500 gerechnet 8)

Wir fuhren gemütlich auf der SS16 immer am Meer entlang. Kurz hinter Petacciato Marina entdeckten wir hinter einem Tor einen wunderschönen Stellplatz ( Area Sosta Camper "Villaggio La Torre"). Nach Durchfahrt durch das Tor muss man allerdings eine ziemlich steile Abfahrt herunterfahren. Ich sah uns dort schon dauerhaft verbleiben, da ich mir nicht sicher war, ob wir diese Abfahrt jemals wieder hoch kommen. Allerdings wäre es nicht der schlechste Ort für einen dauerhaften Verbleib :lach:



Nun waren wir endlich am Meer angekommen und das Entspannungsprogramm konnte beginnen.









Nach einem 2 tägigen Erholungsprogramm brachen wir Richtung Apulien auf zum Gargano. Wir hatten uns vorgenommen nochmals die Stelle aufzusuchen, wo wir in 2016 unseren Hund gefunden hatten.
Wirklich weit kamen wir aber nicht, da es einfach viel zu heiß für längere Fahrten war. Also haben wir kurzerhand den Strand von Lesina Marina angefahren, um nochmals schwimmen zu gehen. Die Parkgebühren auf dem Strandparkplatz kosteten tagsüber 2€. Der Parkwächter fragte aber, ob wir auch übernachten wollen. Dieses haben wir zunächst verneint, aber nachträglich noch geändert. Mit Übernachtung kostete es insgesamt 5 € und wir standen ganz allein direkt am Strand.






Nur ein großer Streuner wartete auf seine Futterration, die er natürlich auch bekommen hat.


unser Hund beobachtete aus sicherer Entfernung den weißen Zottel

Die Nacht war sehr ruhig. Allerdings hatte sich das Wetter verschlechert. Somit war für uns klar, dass es weiterging. Hinzukam, dass der Strand nur direkt am Parkplatz sauber war. Ein abendlicher Strandspaziergang nach links brachte Müll zutage, den wir so selbst nicht aus Sizilien kennen. Unvorstellbar, was dort alles entsorgt und/oder angeschwemmt worden war.
Es ging Richtung Manfredonia zur Galleria Palombardi. Genau vor dieser Tunneleinfahrt lag damals unser Hund. Merkwürdigerweise regnete es auch diesmal so stark, dass wir keine große Lust hatten auszusteigen, um uns die Umgebung genauer anzugucken.
Also verließen wir diese Gegend und fuhren einen mehr als schön gelegenen Stellplatz "Area sosta camper e Parcheggio Mare Azzurro " an.
Die Anfahrt zum Stellplatz ist für große Wohnmobile recht eng und auch die Straße ist eher ein Feldweg, aber dann landet man in einem kleinen Naturparadies mitten in einer Olivenplantage. Der Platz ist auf einer Felskante angelegt und bietet einen atemberaubenden Blick auf das Meer. Eine in den Hang gebaute Treppe führt nach unten zum Wasser. Dort kann man in drei kleinen Buchten schwimmen oder einfach ein bisschen chillen.
Der Platz ist einfach, aber hat alles, was man benötigt. Vom Betreiber kann man Olivenöl und selber gemachten Wein kaufen, was wir auch getan haben. Und morgens bekommt man - wenn man es möchte- frisches apulisches Brot und Focaccia ans Wohnmobil geliefert. Wer Ruhe sucht, ist hier genau richtig.


die Anfahrt


unser Stellplatz


der Blick von oben auf die Badebucht


der Weg nach unten


die Badebuchten










selbst der Hund durfte mit ans und ins Wasser

Nach soviel Erholung der letzten Tage wurde es mal wieder Zeit für ein bisschen Sightseeing.
Volker hatte schon oft von den Trullis in Alberobello geschwärmt. Er war dort Anfang der 90iger, hat das damalige Wohnmobil auf dem Parkplatz im Zentrum abgestellt und die Trullis besichtigt. Es wäre ein kleiner Ort und schnell alles angeschaut.
Eigentlich hatten wir diese Besichtigung schon auf unserer Tour in 2016 geplant. Aber durch den unerwarteten Zuwachs durch den Fund der Hunde führte uns unsere Reise damals vom Gargano direkt nach Sizilien.
Nun kam ich endlich zu den Trullis.
Es ging vorbei an Bari und dann ins Landesinnere nach Alberobello.
Schon bei der Einfahrt in die Stadt war Volker klar, dass sich hier einiges geändert hatte. :D
Der Ort hat sich mittlerweile zu einer Touristenhochburg entwickelt. Wir würden behaupten, dass es fast voller war als in Venedig.
Es gibt in unmittelbarer Nähe zu den Trullis einen Stellplatz. Man kann dort entweder ein Ticket für 6 Stunden oder für 24 Stunden kaufen. Wir haben uns für die Variante mit Übernachtung entschieden. Dann sind wir zu den Trullis aufgebrochen und ich bin bis heute völlig begeistert.























Das größte Problem war, ein Foto ohne Menschen zu bekommen.


so sah es überwiegend aus



Natürlich durfte das Foto, dass dort alle Paare machen, nicht fehlen :bussi: :hearts:



Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Kalabrien. Die Wahl fiel auf den Campingplatz Villaggio Thurium am Strand von Ricota Grande gelegen. Wir bezahlten zunächst für eine Nacht. Letztlich wurden es 10 Tage die wir dort blieben, weil einfach alles stimmte. In der Nachsaison schließt zwar der kleine Einkaufsladen, aber ca. 5km entfernt gibt es ein großes Einkaufszentrum.


wir erwischten einen Platz direkt am Strand


der Strand war überwiegend leer


es gab tolle Sonnenaufgänge







Weiter gehts in Teil 2

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vosu99 am 07 Jan 2023 23:36:35

Trotz des super Wetters sagte der Wetterbericht für die Region Sturm und Starkregen voraus, so dass wir am 16. September den langsamen Heimweg antraten.
Wir entschieden uns wieder für ein bisschen Sightseeing und erreichten abends Neapel.
Das Wohnmobil wurde sicher auf einem Stellplatz in der Colli Aminei abgestellt. Dann machten wir uns auf den Weg in die Stadt. In unmittelbarer Nähe des Stellplatzes gibt es eine Bushaltestelle. Der Bus war allerdings derart voll, dass wir uns für laufen entschieden. Es ging ja schließlich nur bergab.




es ging durch die engen Gassen von Neapel






der Duomo di Santa Maria Assunta

Von außen ist der Dom eher unscheinbar. Innen kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus.











Volker durfte mit dem Hund leider nicht mit in den Dom und musste draußen warten.


Es ging weiter durch die engen Gassen. Wir hatten ein Ziel.


Wir erreichten unser Ziel ;D


Die Pizzeria ist so berühmt, dass man lange anstehen muss, um eine Pizza zu bekommen. Volker hat mich für verrückt erklärt, aber ich habe knapp 2 Stunden in der Schlange gestanden. Es ging nur zentimeterweise vorwärts.


Aber es hat sich gelohnt und die Pizza ist wirklich zu empfehlen.
Mit vollem Bauch traten wir den Rückweg an. Leider hatten wir nicht bedacht, dass wir nun bergauf mussten. Es war bereits dunkel und die vorher so interessanten engen Gassen wirkten jetzt eher beängstigend. Von der Straße in der sich der Stellplatz befindet, hat man allerdings einen tollen Ausblick.





Wir erreichten wohlbehalten den Stellplatz



In der Nähe des Stellplatzes befindet sich der Park Real Bosco di Capodimonte, dem wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück einen Besuch abgestattet haben.








Trinkbrunnen für Hunde





Leider mussten wir dann unsere Heimreise fortsetzen. Neapel hat uns sehr gut gefallen und hat den schlechten Ruf gar nicht verdient. Wir hatten mit deutlich mehr Müll gerechnet. Die Stadt ist lebendig und es gibt unendlich viel zu sehen. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen.

Unsere nächste Etappe auf dem Weg nach Hause war der Lido di Tarquinia. Wir kamen im Dunkeln an und stellten uns auf den Stellplatz in der Via Filippo Giorgi. Der Stellplatz kostet 5 € für 24 Stunden, hat keine Ver-und Entsorgungsmöglichkeit, außer Mülltonnen. Dafür ist man mit wenigen Schritten am Strand.
Den Strand haben wir dann am nächsten Tag auch sehr genossen.


Der Sand ist in dieser Region dunkel, was vermutlich mit dem weit zurückliegenden Ausbruch des Vesuvs zu tun hat






Auf dem Weg zurück zum Stellplatz


der Stellplatz

Frisch gestärkt gings zum nächsten Ziel, zunächst immer an der Küste entlang bei traumhaftem Wetter. Auf Höhe von Livorno fuhren wir dann Richtung Florenz, vorbei an Bologna, an Modena bis nach Borghetto. Dort steuerten wir den Stellplatz in der Via Michelangelo Buonarroti an.


das neue Sanitärgebäude

Der Stellplatz ist groß, es gibt freie Platzwahl, zu den Sehenswürdigkeiten ist es ein Katzensprung und um den Stellplatz gibt es genügend Möglichkeiten, um mit dem Hund zu laufen.


um den Stellplatz herum




wenn ich nur endlich mal vernünftig mit diesem Fotoapparat umgehen könnte






















warten aufs....


Eis


auf dem Rückweg zum Stellplatz entdeckten wir den wunderschönen Fiat, der vorhin noch die Brücke überquert hatte


und dann auch noch ein Cabrio

Borghetto hat uns schon in 2015 gut gefallen. Und der Stellplatz ist eine gute Alternative zu dem meist völlig überfüllten Stellplatz am Gardasee in Peschiera del Garda.
Nach dem Sightseeing gings auf eine weitere Etappe. Wir freuten uns schon auf den Reschenpass und besonders den Reschensee. Weil es bei der Ankunft bereits dunkel war, entschieden wir uns spontan, in St. Valentin auf der Haide einen Stellplatz anzufahren. Es war genau noch ein Platz frei. Beim Öffnen der Tür traf uns der Schlag. Es war richtig kalt und wir noch in kurzen Hosen.
Volker hat dann eine kleine Runde mit dem Hund gedreht und dann gings ins Bett.

Am nächsten Morgen habe ich aus dem Fenster der Rundsitzgruppe geguckt und festgestellt, dass in unmittelbarer Nähe eine Seilbahn fuhr. Sie führt direkt auf die Haideralm.
Obwohl ich unter Höhenangst leide, machen mir merkwürdigerweise Seilbahnfahrten nichts aus. Also war schnell der Plan geschmiedet, sich die Gegend mal von oben anzugucken.
An der Station angekommen entschieden wir, dass wir abwärts laufen werden. Nicht nur gut für den Hund, sondern nach all dem guten Essen und Eis in Italien auch für uns gut.



unser Stellplatz


Blick vom Stellplatz auf den Haidersee






oben angekommen













Der Stopp am Reschensee war im Nachhinein eine wirklich gute Idee. Sonst haben wir nur auf dem Parkplatz am See gehalten, um uns vor dem Kirchturm zu fotografieren. Wir können es absolut empfehlen, dort auch auf die Alm zu fahren oder zu laufen.

Nun folgte die Etappe zu unserem letzten Ziel auf unserer Reise. Es ging direkt über den Fernpass zu unseren lieben Wohnmobilfreunden Jochen & Rebecca nach Neufahrn bei Freising.


unterwegs





Wir blieben 3 Tage in Neufahrn und hatten- wie immer- eine schöne Zeit.
Dann traten wir die Heimreise an. Nach einem Zwischenstopp in Meinerzhagen trudelten wir wohlbehalten zu Hause ein.
Wir denken gern an diesen tollen Urlaub zurück. Es war eine sehr gute Mischung zwischen Erholung und Sightseeing. Und Italien ist auch im Landesinnern mehr als schön.

schnecke0815 am 08 Jan 2023 08:58:39

Danke für den schönen Reisebericht, danke für die schönen Bilder. Das weckt schon die Frühlingsgefühle.
Liebe Grüße an Volker und was ist eigentlich mit Signal? Du bist nicht erreichbar.

Anzeige vom Forum


Lancelot am 08 Jan 2023 11:44:11

Schöner Bericht, Susanne ... :gut:

:dankeschoen:

vosu99 am 08 Jan 2023 14:37:03

Ich danke Euch :ja:

Bernd, Signal musste ich erst aktualisieren :D

Beim Erstellen des Berichts hatte ich auch schon wieder Lust auf eine Womoreise.

hantomsteini am 08 Jan 2023 19:44:30

Ein echtes Highlight dein Reisebericht vielen Dank dafür. Vieles davon werden wir bestimmt bald nachahmen es wird mal wieder höchste Zeit für Italien.

Rubber361 am 09 Jan 2023 12:45:15

Sehr schöner Bericht über Italien. Hat uns auch wieder inspiriert uns dort hin treiben zu lassen.
Grüsse aus der Pfalz

vosu99 am 11 Jan 2023 14:59:06

Danke für Eure Rückmeldungen. Es ist immer schön, eine Rückmeldung zu bekommen :ja:

Nuda am 11 Jan 2023 18:49:41

Toller Bericht und schöne Bilderkes. :daumen2:
Danke, dass wir ein wenig mitreisen durften

Grüße... Manni und Gabi

teamq am 12 Jan 2023 07:36:18

Schöner Bericht, weckt sofort Lust auf Urlaub. Da ich die westseitige Straße am Lago d‘ Iseo vom PKW kenne, wusste ich beim Lesen der Stelle mit den 3.50m Höhe - ihr dreht um :wink:

Grillolli am 12 Jan 2023 11:41:10

Toller Bericht und schöne Bilder :top:
Ein paar Sachen werd ich gleich mal notieren :ja:

Gruß Olli

womifahrer am 12 Jan 2023 18:59:44

Hallo,einfach toller Reisebericht,wir als Italien Fans waren begeistert,Danke schön.

bk999 am 12 Jan 2023 19:17:17

Vielen Dank für den Bericht und die Bilder.
Gruß Burkhard

schnecke0815 am 12 Jan 2023 20:56:12

Beim bedanken auch nicht den „Positv“ Button vergessen

flairisti am 13 Jan 2023 00:11:32

Sehr schöner Reisebericht mit tollen Bildern.
Hat Erinnerungen an unsere Frühjahrstour 2018 geweckt und
Appetit auf Italien in der Nachsaison gemacht :razz: :razz:

Hartmut

dietmardd am 31 Jan 2023 15:17:24

Sehr schöner Bericht.

Sehenswert ist auch Matera (vor allem von gegenüber der Schlucht aus gesehen, auch viele ehemalige Höhlenwohnungen, knapp außerhalb Apuliens gelegen) Lecce (Apulien), u.a. . Eigentlich ist fast ganz Apulien sehenswert und in Süditalien die schönste Provinz, außer Tarent=Taranto, hat zwar eine sehenswerte Altstadt, aber durch das Stahlwerk ist die ganze Umgebung max. verdreckt und deshalb nicht zu empfehlen. So wie früher in Bitterfeld, eher noch schlimmer.

Nicht empfehlenswert ist die Stadt Reggio Calabria (gegenüber Sizilien). Diese Stadt ist eine Hochburg der Kriminalität und sollte nur auf der Staatsstraße tagsüber und schnell durchfahren werden. In ganz Süditalien herrschen aus dem Untergrund verschiedene Familien der Mafia, Schwerpunkte Kalabrien, Sizilien und Neapel). Aber Touristen brauchen vor der Mafia keine Angst haben. Die Mafia hat ihr illegales Geld in legale Wirtschaftszweige investiert, vor allem in das Bauwesen, in die Müllabfuhr und in den Tourismus, z.B. Hotels. Weil Kriminalität gegen Touristen höchst geschäftsschädigend ist, greift die Mafia hart gegen solche Kriminellen durch. Nur Reggio Calabria wird als wahrscheinlich einziger Ort in Süditalien nicht von der Mafia beherrscht. Daher ist dort Wild-Süd und die meisten nichtmafiösen Kriminellen Süditaliens konzentrieren sich dort. Auch der italienische Staat hat dort nicht viel zu sagen.

Wenn man abseits der Staatsstraße durch Kalabrien fährt, dann gibt es zwei Arten von Kommunen:
- Kommunen mit schönen Häusern oft wohlhabender Einwohner, vermutlich viele Mafiosi, alles Picobello.
- ärmere Kommunen

Da die Mafia die Müllabfuhr beherrscht, kassiert sie zwar überall die Müllgebühren, aber fährt den Müll nur dort ab, wo einflussreiche Mafiosi wohnen. In den anderen Orten stapelt sich der Müll von Ortsschild bis Ortsschild, im Schnitt ca. 1 bis 1,5 m hoch, örtlich auch doppelt so hoch. Auch an der Staatsstraße ist Kalabrien die dreckigste Provinz in Italien. Links und rechts der Straße liegt viel Müll, ähnlich wie in Tunesien. Jeder Autofahrer schmeißt seinen Müll dort einfach aus dem Fenster. Es gibt in Kalabrien sicher auch schönere Flecken, aber für uns ist es die am wenigsten attraktive Provinz Italiens. Auch scheint es in Kalabrien mit der Tierliebe nicht allzu weit her sein, da es dort viele ausgehungerte Katzen gab wie sonst nirgends in Italien. Die stürzten sich gierig auf alles Fressbare, sogar auf Brot und Kekse.

Navigatore am 31 Jan 2023 16:01:41

dietmardd hat geschrieben:Nur Reggio Calabria wird als wahrscheinlich einziger Ort in Süditalien nicht von der Mafia beherrscht. Daher ist dort Wild-Süd und die meisten nichtmafiösen Kriminellen Süditaliens konzentrieren sich dort. Auch der italienische Staat hat dort nicht viel zu sagen.

So ein Quatsch. Reggio ist Universitätsstadt, hat das größte Theater ganz Kalabriens, eine Kathedrale, bekannte Museen, eine ganz tolle Uferpromenade usw, eine kulturell und touristisch attraktive Stadt.

Das ganze Mafiageschwurbel ( Verzeihung für den Ausruck ) hat für den gemeinen Touristen genauso viel Bedeutung, wie die Tatsache, dass die Ndrangheta nicht nur in Reggio sehr präsent ist sondern genauso in Deutschland, ihrem präferierten Rückzugsraum.

Das ist ein sehr schöner Reisebericht, der die besuchten Gegenden Italiens genauso wiedergibt, wie sie sind. Ich kann mir das Urteil erlauben, weil wir seit mehr als 20 Jahren dort unterwegs sind und uns in Neapel oder Palermo nicht mehr und nicht weniger wohl und sicher fühlen wie in Duisburg oder Frankfurt :wink:

babenhausen am 31 Jan 2023 16:23:07

Klaus Kinski zum Thema Mafia: 8)

"Wenn man die Regierung durch die Mafia ersetzen würde, hätten wir vermutlich halb so viel Korruption und doppelt so viel Spaß."

Klaus Kinski (1926-1991)

--> Link

jochen-muc am 17 Feb 2023 14:07:30

vosu99 hat geschrieben:Teil der Stadtmauer











Hmmm nachdem Gina ja offensichtlich ihren PLatz hinter Volker hat.........................für wen ist den dann der Anhänger........................................... :lol: ...................also von der Größe her würde er glaube ich ja passen :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Lavasteingriller am 24 Mär 2023 20:06:04

Vielen Dank für diesen anregenden Reisebericht. Vielleicht könnt ihr einem Neuen wie mir noch einen Tip geben wie ihr hier im Forum eure Berichte mit den Fotos einstellt.
vielen Dank
Gregor

TiborF am 24 Mär 2023 21:11:35

Ein toller Reisebericht und sehr schöne Fotos - vielen Dank und :daumen2:

Man bekommt Lust, sofort loszufahren

molhexe am 06 Sep 2023 13:05:14

Ich bin hier NEU im Forum und ich habe ganz direkt hier nach einem Reisebericht " Italien " gesucht weil wir als Wohnmobil NEULINGE :D die Absicht haben auch mal Italien zu besuchen. Ich bin Total geflasht von Deinem Reisebericht vielen Dank :bindafür:

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