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Fahrsicherheit


torcman am 15 Jun 2007 09:30:04

FAZ schreibt:

Caravaner fahren sicherer

Für den Caravaner fängt der Urlaub schon beim Losfahren an, er hat die Familie an Bord, macht sich keinen Stress: Wie sollte man sich sonst die geringe Zahl von Unfällen mit Gespannen und Wohnmobilen erklären? Es gibt kaum statistisches Datenmaterial, weil es nur wenig zu erfassen gibt. Wie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) feststellt, sind Freizeitfahrzeuge für sie kein „Hot-spot”, die Fahrer der 440.000 Wohnmobile und der 660.000 zugelassenen Wohnwagen verhalten sich absolut unauffällig. Die Fahrzeuge werden am ehesten im Sommer - publizistisch im Sommerloch - wahrgenommen, weil sie dann in großer Zahl auf der Straße zu sehen sind.

Im Jahr 2005 sind laut BASt 266 Insassen einer Personenwagen-Caravan-Kombination bei Unfällen verletzt worden. Auf den Bestand bezogen und bei vergleichbarer Jahresfahrleistung kommen somit auf 100.000 Gespanne 43 Verletzte, auf 100.000 Personenwagen dagegen 910. Nicht ganz so gut sieht es bei Wohnmobilen aus, 2005 gab es hier 1002 Unfälle mit Personenschaden, sie trugen allerdings nur 0,3 Prozent zum Unfallgeschehen bei. Bestandsbereinigt ist das Risiko für Personenwageninsassen aber immer noch 3,5-mal so hoch wie im rollenden Ferienapartment. Am erfreulichsten ist die Tatsache, dass im Durchschnitt der vergangenen Jahre nur vier Todesopfer zu beklagen waren, wie aus internen Zahlen des Caravaning Industrie Verbands (CIVD) hervorgeht. Das liegt mit Sicherheit an der Geschwindigkeit, mit der Freizeitfahrzeuge unterwegs sind. Die Unfallursache „zu hohes Tempo” spielt nur eine geringe Rolle, am häufigsten geschehen Auffahrunfälle.
Kritische Geschwindigkeit steigern
Die Hersteller von Freizeitfahrzeugen tun seit Jahren das Ihre, um Unfälle zu verhindern und Verletzungsfolgen zu mildern. In Reisemobilen kann man heute fast die gleiche aktive und passive Sicherheitsausstattung haben wie in Personenwagen, von Dreipunktgurten über ABS und ASR, Bremsassistent, Airbags für Fahrer und Beifahrer bis zum elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP). Die neueste Entwicklung ist hier das adaptive ESP, das den Beladungszustand des Fahrzeugs automatisch berücksichtigt. Crash-Tests gehören ebenfalls zur Sicherheitsforschung.
Moderne Wohnwagen rollen auf fahrsicheren Chassis und haben mechanische Stabilitätseinrichtungen an der Deichsel, diese unterdrücken in einem bestimmten Rahmen aktiv das gefürchtete Pendeln und sorgen für Sicherheitsreserven. Neu auf dem Markt ist das passive Notfallsystem Trailer Control von Alko (ATC), sozusagen ein ESP für Wohnwagen. Es erkennt über Sensoren, wenn ein Caravan ins Pendeln kommt, und bremst ihn ab, bis er wieder einen stabilen Zustand erreicht. ATC arbeitet unabhängig vom Zugwagen. Das Optimum ist erreicht, wenn der Zugwagen ein Anhänger-Stabilitätsprogramm hat. Dennoch hängt sicheres Gespannfahren in hohem Maß vom Menschen ab: Mit richtiger Beladung und korrekter Stützlast kann man die kritische Geschwindigkeit eines Gespanns möglichst weit über die erlaubte hinaus steigern.


und weiter

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