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Hallo Leute, ich hoffe, es war hier noch kein Thema. Wenn doch, dann bitte ignorieren. Diejenigen, die länger auf Tour sind, kennen sicher das Problem, die Post zu Hause. Wie wahrscheinlich bei vielen von Euch, kümmert sich der Nachbar oder jemand aus der Familie darum. Der Hausbriefkasten wird regelmäßig geleert und wenn man von der Reise zurück ist, liegt ein Riesenberg Post zur Sichtung bereit. Damit wir unterwegs einen Überblick darüber haben, welche Post eingegangen ist, haben wir uns die kostenlose Post&DHL App auf unsere Smartphones installiert und die Briefsendungsankündigung beantragt. Damit bekommen wir regelmäßig einen Scan der Briefe (des Umschlags), die dann einen Tag später zugestellt werden. Man weiß dann zumindest, welche Briefe zu Hause eingegangen sind und kann die beauftragten Personen bitten, diese bei Bedarf zu öffnen und ggf. ein Foto vom Inhalt zusenden. Der Service der Post ist kostenlos und funktioniert hervorragend. (Was ich bisher nicht wusste ist, dass in Deutschland ohnehin alle Poststücke vor der Auslieferung eingescannt werden, so dass dieser Service im Grunde ein Abfallprodukt ist.) Vielleicht interessiert es hier jemanden. Funktioniert auch ohne App. Angekündigt wird dann per Mail Ich nutze das schon seit längerem. Fazit: Es werden nicht alle "Post" Briefe über die App gemeldet. Zu bedenken ist zudem das es eine Menge privater Postdienste gibt - bei uns z.B. Nordbrief - die werden auf keinen Fall von der Post-App gemeldet. Dann gibt es noch - meistens für Zeitschriften - Austräger die vom Verlag direkt beschäftigt sind. Eigentlich ein guter Service, der aber nicht alle Möglichkeiten abdeckt. Ja, das haben wir schon einige Jahre. Es muss jede Person extra angemeldet werden. Leider kann man sich nicht hundertprozentig drauf verlassen, ich schätze ca. 60 Prozent Trefferquote :) Benutze ich schon seit einiger Zeit für verschiedene Postfächer mit Info per Mail. Feine Sache, feiner Service von der Post. Gibt aber leider manchmal Aussetzer, also keine 100%ige Sicherheit zur Erfassung aller Post. Das wäre nur bei Umleitung an einen (kostenpflichtigen) Postservice gegeben, die dann auch je nach Auftrag öffnen, scannen und zusenden. Die Behörden schicke nahezu alle Briefe per "Post Modern", einem örtlichen Billigpostunternehmen. da das für die Behörden mit größerem Briefverkehr billiger ist als die Deutsche Post. Bisher hatte die teurere Dt. Post ein Alleinstellungsmerkmal. Die Behörden schickten die zu versendenden Schreiben per Datenleitung an die Dt. Post und die drucken vollautomatisch aus und tüten auch automatisch in die Briefumschläge ein. Die Briefe werden dann vollautomatisch in die Zustellbezirke sortiert. Die Rentenversicherung macht das immer noch so. Die Datensätze werden dann von der Rentenversicherung anhand der Postleitzahl an das zuständige Postzentrum geschickt. Diese wenigen Briefsendungen könnten von diesem Service erfasst werden. Ich bekomme von der Rentenversicherung pro Jahr nur 2 wichtige Schreiben: - die jährliche Rentenerhöhung - die Zuarbeit für das Finanzamt Die wirklich wichtigen Postsendungen inklusive Rechnungen kommen aber aus Dresden und werden mit Post Modern verschickt und mittlerweile druckt Post Modern diese Briefe wie oben beschrieben auch aus. Das betrifft u.a. folgende Absender: - Finanzamt - Strom - Gas - Wasser - Abwasser - Müll - Krankenkasse - Ordnungsamt: Strafbescheide für falsches Parken oder zu schnelles Fahren. Telefon/Internet kommt nur Online. Zuarbeiten der Banken zur Steuererklärung: online Wo ich es im Moment nicht so genau weiß, sind Schreiben der Versicherungen. Von der Post kommt außer der Rentenversicherung praktisch nur überregionale Werbung, die fast immer sofort in den Papierkorb kommt. Genau diese Werbung vermüllt den Briefkasten. Mit einem Aufkleber "Bitte keine Werbung" kann man recht gut Prospekte "abwehren", aber keine Werbung per Brief. Fazit: An sich wäre so ein Service der Post nicht schlecht, aber die wirklich wichtigen Schreiben kommen von Post Modern und nicht von der Post. Es macht für mich keinen Sinn, wenn ich durch diesen Service der Post die Werbesendungen per email angekündigt bekomme. Ich bekommen schon jeden Tag unzählige Spams und dieser Service würde mein email-Postfach noch weiter zumüllen. Bei mir auch nur ca.60% Trefferquote Den Service habe ich seit Jahren im Einsatz. Funktioniert in gut der Hälfte der Briefpost, so gesehen fürn A… Hallo, ich verstehe nicht ganz was der Vorteil sein soll, wenn ich per e-Mail angekündigt bekomme, dass die Post kommt. Was soll mir das im Ausland nutzen? Den Postinhalt weiß ich trotzdem nicht. Meine Post kommt, wenn ich länger nicht zu Hause bin, durch die Person, die meinen Briefkasten lehrt per Scan zugemait. Dann kann ich unterwegs entsprechend reagieren. Wobei was soll da schon kommen, was einer sofortigen Reaktion bedarf? Alle notwendigen Rechnungen von Behörden und Gemeinden sind eh schon seit Jahren auf Abbuchung umgestellt. WoMo NK 19 Manchmal wartet man auf Bescheide, Bewilligungen u.ä. Den Inhalt kennt man, aber man weiß nicht, wann bzw. ob sie kommen. Lebenswichtig ist der Service sicher nicht, weil es wie geschrieben auch nicht vollumfänglich ist. Wir nutzen den kostenlosen Service gern, auch bei uns funktioniert es natürlich teilweise. Wir machen im Urlaub immer Aufbewahrungsanträge, insofern würde uns dieser Service wenig nutzen, an die Post kommen wir eh erst wieder ran, wenn wir wieder zuhause sind. bis denn, Uwe
Wenn man nicht allein ist auf der Welt, kann man zu Hause jemanden aktivieren, der dann ein wichtiges Schreiben öffnet, damit du dann, wo auch immer du bist, darauf reagieren kannst. So machen wir das jedenfalls.
Also ich hab in den letzten 20 Jahren keine Briefpost mehr bekommen, bei der es eine Katastrophe gewesen wäre, wenn man sich nen Monat später drum kümmert. Wirklich wichtige Sachen kommen per Einschreiben mit Rückschein, und wenn das nicht entgegengenommen und quittiert wird, beginnen auch keine Fristen zu laufen - dann muss sich der Absender eben was anderes überlegen. Wenn man wirklich mehrere Monate weg ist, mag das mal relevant werden, aber dafür gibts auch kommerzielle Anbieter, die Post öffnen und digital nachsenden (z. B. --> Link). Kostet halt ein oaar Euro - wäre mir aber lieber, als die Nachbarn damit zu belästigen. Und hilfreicher als ein gescannter Umschlag (wo u. U. noch nicht einmal ein Absender zu erkennen ist) ist das allemal. Zu guter Letzt: wenn wichtige Vorgänge dräuen, kann man auch im Vorhinein klären, dass über Email, Telefon oder notfalls Fax kommuniziert wird, bevor irgendwelche Schreiben im Briefkasten versauern… bis denn, Uwe
Das kann in den Zeiten von Datendiebstahl leider auch anders sein. Ich war 4 Wochen weg und bin aufgrund des Wetters 3 Tage früher als geplant zuhause angekommen. Da hatte ich noch genau 2 Tage, um zu verhindern, dass ich richtig Probleme bekomme. Leider hatte sich jemand den Spaß gemacht, auf meinen Namen ein Pixi-Buch für 3 Euro zu bestellen, auf Rechnung. Und da die Rechnung nicht überwiesen wurde ging das seinen Gang. Rechnung und Mahnung gingen an eine Mailadresse, die nicht mir gehört. Erst die Ankündigung des Inkassoverfahrens mit allem drum und dran wurde per Post zugestellt, mit Frist, 1 Tage vor geplanten Urlaubsende.
Komisch, aber ich bekomme schon Rechnungen usw. auf die ich zeitnahe reagiere muß. Aber ich bin auch nicht nur 3 Wochen weg.
Das ist so weit ich weiß nicht richtig. Normales Einschreiben reicht um in Fristverzug zu kommen. Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, das jemand regelmäßig, also 1 x wöchentlich, nach schaut. LG HP
Mag für dich zutreffen. Für uns nicht. Wir sind ein bisschen länger unterwegs. Wenn beispielsweise im Dezember gegebenfalls die Tariferhöhungen für die Versicherungen eintrudeln, wüsste ich schon gerne etwas davon, damit ich Check24 und Co. den Rest erledigen lassen kann. Per Einschreiben mit Rückschein kommt auch schon lange nichts mehr. Der Staat muss sparen und die Behörden versenden Einwurfeinschreiben. Und schon fangen Fristen an zu laufen. Und zu guter Letzt müssen wir auch niemanden belästigen. Unsere Nachbarn bzw. unser Sohn machen das gerne für uns. Eine Hand wäscht die andere. :wink: Aber wenn DU keine Benachrichtungen von der Post brauchst, dann ist es doch gut so. Aber eben nur für dich. Wir schätzen diesen Service sehr und freuen uns, dass er von der Post kostenlos angeboten wird. Grüße aus dem sonnigen und warmen Marrakesch. War ja auch nur eine Info für die, die so etwas bisher nicht kannten, so wie wir. Ich hätte mich gefreut, wenn mir das jemand schon früher gesagt hätte. Wir haben mittlerweile übrigens nur noch Postsendungen über die Deutsche Post (Ärzte, Behörden z.B.), deshalb klappt das bei uns ohne Ausnahme. Die anderen privaten Dienste sind anscheinend alle im Erdboden verschwunden. Wir sind demnächst wieder ca. 8 Wochen unterwegs, da macht das m.E. schon Sinn. Seit dem wir diesen Service nutzen weis ich erstmals wie viele Sendungen verloren gehen. Teilweise vom Scan bis zum Briefkasten vergehen zwei Wochen! Im letzten Jahr haben wir den Einlagerungsservice für (waren glaube ich) 12 Euro benutzt. Hat überhaupt nicht geklappt! Ein Witz! Und ich rede hier nur von den DP-Sendungen, nicht Pin und Konsorten. DHL das selbe Problem. Firma sendet zwei Pakete am selben Tag ab das eine wird geliefert (DHL hat Abstellerlaubnis), das zweite ist nicht zustellbar da die Adresse nicht gefunden wird. Nur so'n Blödsinn. mfg. Mario Scheint wohl vom lokalen Mitarbeiter abzuhängen. Bei uns, wo jeder jeden kennt, ist noch nie eine Sendung auf der Strecke geblieben, weder Pakete noch Briefsendungen. Bin mit dem Service sehr zufrieden.
Ich bedanke mich ausdrücklich für diesen Tipp und habe diesen Dienst auch gleich abonniert. Schade, dass selbst bei solchen Tipps einige Vielschreiber gleich verkünden müssen, warum sie so etwas nicht brauchen, und damit den Beitrag zerreden.
Über das brauchen und nicht brauchen kann man tatsächlich geteilter Meinung sein. Wesentlich entscheidender ist der Umstand, dass nur gut die Hälfte der Brief- und Paketsendungen angekündigt werden. Daher ist die Sinnhaftigkeit des Ganzen recht fraglich.
:eek: :eek: Da hast du jetzt aber wirklich Pech gehabt. Wir nutzen den Service jetzt knapp ein halbes Jahr. In der ganzen Zeit waren es gerade mal zwei Briefe, die nicht angekündigt kamen. Woran es gelegen hat, habe ich bei der geringen Fehlerquote bisher auch nicht geprüft, aber .... ich kann mir vorstellen, dass die ein oder andere Adresse nicht mit der vom Nutzer genannten übereinstimmt. Wenn beispielsweise der Absender sich nur leicht verschrieben hat oder ein Familienmitglied vom Nutzer nicht mit Vornamen benannt wurde oder überhaupt keine Vornamen benannt wurden, die Adresse auf dem Brief aber einen nicht benannten Vornamen enthält, wird der Brief nicht angekündigt. Ich glaube da liegt eher der Hase im Pfeffer. Wie so oft kann der Computer nichts für die Fehler seiner Nutzer. Er macht nur das, was ihm gesagt wird, nicht mehr und nicht weniger.
Das ist mir hinreichend bekannt. Nur leider habe ich keinen Einfluss auf die exakte Schreibweise meiner Adresse. Ich gebe sie immer gleich an, so wie es offiziell vorgesehen ist. Dennoch entstehen hin und wieder eigenartige Abkürzungen, besonders bei längeren, mit Bindestrichen verbundenen Adresse, wie in meinem Falle. An den Namen kann es nicht liegen, die sind kurz, prägnant und urdeutsch. Ohne dass ich eine Statistik gemacht habe, würde ich behaupten wollen, dass es beim Briefverkehr noch eher klappt als bei den Paketsendungen. Aber wie schon geschrieben, so wichtig ist das nicht.
Weißt Du eventuell, ob man da auch verschiedene Varianten der Anschrift angeben kann? Wir wohnen zum Beispiel in einer Straße mit Bandwurmnamen, der bei einigen Absendern wohl nicht in deren Adressmaske passt. Da wird dann schon mal in den verschiedensten Varianten abgekürzt. Ich nutze den Service seit Beginn und bei mir geht es in Richtung 100%. Ich meine mich zu erinnern, dass lediglich zwei Briefe durchgerutscht sind oder verspätet in der App Übersicht angezeigt wurden. Natürlich betrifft das nur Briefe, die auch über die Deutsche Post versendet werden. Ich finde den Service gelungen :!: |
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