|
Hallo .. wir haben heute die cmt besucht , und vorher in Eichwald nach einem Abendessen in der Linde auf einem P4N Parkplatz genächtigt .. öffentlicher Parkplatz 200 abseits der Strasse .. ok .. gegen 2 kamen Autos .. vermutlich der übliche betäubungsmittelverzrieb.. erste mal wach .. Im 3 kamen dann 2 Autos .. ne stunde in schlechtem deutsch rumgelabert bis es plötzlich am Womo klopft .. ich dachte erst .. das waren die Hunde .. dann nochmal .. und jemand fragt ob wir wasser hätten … dann haben erst die Hunde gemotzt , und dann ich … für meine frau war die Nacht da gelaufen … War das denn nun unverschämt oder doch schon ein abchecken ob man einbrechen kann ? Für mich war das nun nach 25 Jahren die erste unangebehme Erfahrung dieser Art Lg klaus Hallo Klaus, sowas habe ich ja noch nie erlebt! Okay, "halbstarke pubertierende Jugendliche" :oops: , die ihre Fahrkünste darbieten möchten... das hatte ich auch schon. Aber um 3 Uhr nachts, das wäre mir auch sehr nach "Auskundschaften" vorgekommen. Ich als Alleinreisender wäre da sicherlich vom Bett auf den Fahrersitz gewechselt und hätte das Weite gesucht. Normale Leute fragen um 3 Uhr nachts nicht nach Wasser, meine Meinung! Hi, Ist echt unangenehm. Tipps (alt bekannt, aus meiner früheren "Alleinfahrerzeit"): - Auf öffentlichen Parkplätzen immer abfahrbereit sein (die wissen nicht, ob du allein bist) - Niemals die Türen öffnen - Gern einfach kommentarlos losfahren und weg (abfahrbereit = nichts draußen haben, keine Keile und in Abfahrrichtung stehen) - vergessen (nur wenige sind böse, aber wer nachts um 3 am WoMo klopft, hat ggf. auch sonst keine Hemmungen) Gruß Das ist ein Hauptgrund, warum wir immer in Fluchtrichtung beim frei Übernachten stehen. Wir habe schon einige brenzlige Situationen gehabt, wo das gut war, aber so direkt war es bei uns noch nicht. Hallo Buran, ich nehme man an Ihr ward‘ in Aichwald (mit A nicht mit E) und habt am Parkplatz „In den Horben“ übernachtet. Normalerweise ist das ein ruhiger Platz ohne Radaubrüder. Nur einmal im Jahr findet dort ein MotoCross-Rennen statt, dann kann man dort aber auch nicht parken. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die bösen Buben um 2 Uhr aufgetaucht und haben um 3 Uhr dann geklopft. Ich würde Dir raten in Zukunft beim allerersten Anzeichen sofort den Platz zu verlassen. Nicht warten, nicht denken „das wird schon“, oder es gar ignorieren. Sofort die Situation verlassen, sofort wegfahren, selbst beim geringsten Anlass wenn einem irgendwas komisch vorkommt, sofort auf-und-davon. Somit geht man allen Belästigungen und Schwierigkeiten aus dem Weg. In P4N gibt es in ca. 300 Meter nochmals einen Platz, oder einfach in Aichschieß oder Schanbach in eine Nebenstraße stehen. Für die Nacht muss es dann eben der Straßenrand werden. WoMo NK 19 P.S.: Für den nächsten CMT - Besuch darfst Du Dich gerne bei mir melden. Ich hätte da einen sicheren Platz - mit Restaurant und näher an der Messe Stuttgart. Hallo Klaus, Eigentlich sind die Spots zwischen Schwäbisch-Fränkischen-Wald und Plochingen eine Ruhige Ecke. Ich würde jetzt mal annehmen das die was geraucht haben und dann eine "Pappfresse" bekommen und tatsächlich nix zum trinken dabei hatten. War aber nicht dabei und somit muss man doch davon ausgehen das es ein abchecken war. Ich hatte bis jetzt einmal die Situation das mitten in der Nacht am Auto geklopft wurde. Ein paar Jugendliche haben 100 Meter entfernt betrunken ihre Trifftkünste ausprobiert und alle 4 Felgen an einem Nissan Nismo zerschossen :eek: . Hatten mich dann nach Werkzeug gefragt. Ich habe dann eine sehr nette Konversation als "Erdmänchen" durchs Dachfenster auf 3 Meter Höhe geführt und am Ende sogar mit dem heulenden Besitzer draußen am Auto. Wobei meine 5 Tonnen Beiskraft dabei für Distanz gesorgt haben. Im Zweifel wäre ich wahrscheinlich aber auf den Fahrersitz geklettert. Viele Grüße Carsten Oft klopfen Einbrecher schon mal um zu sehen, ob wirklich wer da ist. Leider sind nicht alle P4N Plätze empfehlenswert. Viele schon, aber eben nicht alle ;)
wenn du da bist und "antwortest" - woher weist du ob die einbrechen wollten? wenn eingebrochen wurd während du nicht da warst - woher weist du ob geklopft wurde? zu dem vorfall - ich würde das auch eher entspannt sehen - vielleicht hatten die euer licht gesehn, waren durstig und "wenn die eh schon wach sind, fragen wir mal um was zu trinken" - eine h rumkaspern und erst dann wirklich blöd werden seh ich eher nicht so
Was für ein unangenehmer Vorfall, ich kann verstehen, dass das einen erst einmal aufregt. Ich wäre bestimmt nicht auf die Idee gekommen ausgekundschaftet zu werden. Dazu bin ich erstens zu naiv (oute mich als gutes Opfer) und zweitens könnte ich die Blödheit nicht glauben, dass eine Räubertruppe sich stundenlang auf einem Parkplatz vor meinem Womo aufführt bevor sie "kundschaften" geht. Canabiskonsum kann zu einem "Cottonmouth" führen - sehr unangenehm pelzig und trocken und man bekommt kaum einen Bissen runter wenn man etwas essen will. Also will man unbedingt etwas trinken. Natürlich ist das Verhalten völlig daneben und unverschämt, vermutlich begünstigt durch einen vernebelten Zustand. Ich denke, da hatte einer nur einen unbändigen Drang danach zu trinken. Ich hätte ihm was gegeben und wäre wieder schlafen gegangen (und ich bin bestimmt kein mutiger Held). Was bleibt ist eine kuriose Reisegeschichte. Für uns ist so ein Erlebnis nicht ungewöhnlich, wir stehen viel frei und erleben es immer mal wieder, dass sich jemand den "Spaß" macht, zu klopfen und zu fragen, ob wir schon schlafen :roll: Das ist auch nicht typisch deutsch. Die Frage ist dann immer, wer den längeren Atem hat. Wenn es nur durchziehende Jugendliche sind, haben die erfahrungsgemäß genauso schnell ihr Interesse verloren, wie sie gekommen sind. Sind es welche, die auf dem Parkplatz Party machen, hilft nur die eigene Standortverlagerung. Immer gleich den worst case anzunehmen und von Einbruch, Mord und Totschlag auszugehen, ist übertrieben. Wenn Kinder die bekannten "Klingelstreiche" an der Haustür veranstalten, geht man ja auch nicht gleich von marodierenden Tageswohnungseinbrechern aus. Das Risiko Abends nach reinem guten Essen beim Verdauungsspaziergang in der nur noch schwach belebten Fußgängerzone um Handy und Portemonnaie erleichtert zu werden, ist statistisch gesehen jedenfalls bedeutend höher als im Wohnmobil überfallen zu werden. Ich frage mich immer, woher diese Ängste kommen, sobald man im Wohnmobil sitzt.
Sehe ich auch so, da sieht man halt (leider (-: ) das die Welt nicht den Wohnmobilisten allein gehört und die ganze P4N u.a. Allein-Freistehend-Plätze auch Nachteile haben und das die schönen Plätze auch andere kennen. Unangenehm ist diese Situation aber durchaus. Ängste hatte ich im Womo aber noch nie. ..ich bin immer wieder erstaunt, wenn sich herumreisende Wohnmobilisten auf irgendwelchen Parkplätzen über nächtliche Störungen ihrer Nachtruhe empören - Stellplatzbewertungen sind voll davon... Heimische, öffentliche Parkflächen werden nun mal von einheimischen Leuten besucht - gerne auch abends und nachts...und die freuen sich bestimmt nicht über dort parkende Wohnmobile.. Als noch krasser empfinde ich es, wenn diese Wohnmobilisten sich dann wie selbstverständlich tagsüber dort auf ihren Liegestühlen präsentieren... Klar,... laute Stimmen, sehr selten Anklopfen oder schlimmer - aber extrem selten - das Anschaukeln des Womos sind nicht toll.. können aber auf öffentliche Parkflächen auftreten... ruhige Nebenstraße sind hier oftmals die bessere Wahl.. Wenn man solche Situationen vermeidet, hat man Angst. Wenn man mit sowas rechnet, ist man paranoid. Wenn man an sowas gar nicht denkt, ist man blauäugig. Keine Ahnung, was ich jetzt machen soll.... :D bis denn, Uwe
Mach´s wie ich, nur noch auf Campingplätze stehen. Mir haben sie mal das Womo so durchgeschüttelt in der Nacht das alles vom Tisch flog. Müssen mehere Jugendliche gewesen sein. Deshalb hab ich kein Bock mehr auf Parkplätze, möchte in Ruhe durchschlafen :ja:
Sehe ich auch so, die große Freiheit alleine auf einem Waldparkplatz? Ist vorbei wenn die BOX voll ist, der Strom oder Wasser leer ist, oder eben Mitmenschen den Raum ebenso in Anspruch nehmen. Habe lieber Leben um mich, ganz zu schweigen von den netten neuen Bekanntschaften und schönen Abenden in Gesellschaft, ob CP oder SP. Aber jeder wie er will…. Wir sind mal vor 2 Jahren spät Nachts in Reutte angekommen. haben uns dann ausserhalb von Reutte einen Platz gesucht, und einen 2 Fussballfelder großen Schotterplatz gefunden. Ganz hinten in die letzte Ecke gefahren, als ab 00.00 die jungen mit ihren Kisten kamen, um ihre drifts zu ziehen. die haben uns nicht gestört und wir sie nicht waren ja weit genug entfernt. bis es dann um 1:00 einen rießen Schlag getan hat, und vor meiner türe ein Stein lag. Da hatte ich dann genug, und bin losgefahren weg. an der Ausfahrt kurz gestoppt, un dann grinsend weitergefahren und den jungs viel Spass gewünscht. die hatte ihren Spass und ich auch. Aber desewegen übernachte ich trotzdem weiterhin, auf solchen Plätzen Angst ist kein guter Begleiter ansonsten sollte man nur auf ausgewiesene Plätze ausweichen, und selbst da ist alles möglich.
Wer sein Womo zu unterschiedlichen Gelegenheiten nutzt, nimmt auch unterschiedliche Übernachtungsplätze wahr. Da waren auch schon Wanderparkplätze dabei. Manche derer sind ja sogar ausdrücklich zur Nutzung für Wohnmobile ausgewiesen. Im Urlaub bevorzugen wir Stellplätze oder etwas wie France Passion. Belästigt wurden wir noch nicht, haben aber auch erheblich weniger Übernachtungen als so manch einer hier.
Nein danke, da kann ich mir auch wieder einen Wohnwagen kaufen... Wir hatten bisher nur Lärm, keine Handgreiflichkeiten oder offensive Störungen. Damit kann ich leben. Einmal (in Moers am Schlosspark) kam ein PKW so gegen 23:00 auf den Parkplatz. Erst gabs Musik, dann flog die leere Mäckes-Tüte raus und zum Nachtisch gabs Stoßdämpfertest mit beschlagenen Scheiben und ab und zu kurzen Hupsignalen :D lustig. Man war ja auch mal jung. bis denn, Uwe Die Erfahrung des TE sind ja, zum Glück, nicht die Regel. Wer aber einsame Plätze sucht und glaubt die kennt sonst keiner muss halt auch mit Mitmenschen rechnen, die sind halt nicht immer „positiv“. Immer wieder lustig wiesich so eine Meldung in Foren entwickelt Das war ein ansonsten wirklich schöner asphaltierter Parkplatz ohne Verbotsschilder ruhig gelegen , in einer bürgerlich zivilisierten Gegend .. eigentlich ideal . Dass da jemand kommt stört mich nicht .. weder die Hundegassis noch liebende oder Kiffer Dass aber jemand nachts um 3 an die Tür klopft .. ist ohne Notfall ungehörig Ich hatte da auch keine Angst .(115 kg bei190 und 2 grosse Hunde .. sollten für die allermeisten Stö enfriede genügen ) Sitze waren noch gedreht , ich schlaftrunken in Unterhosen .. die hunde vorne .. ne .. da mach ich nicht auf für ein Glas Wasser ..hätte man um Hilfe gefragt wohl Wir gehen auch sehr gerne auf cp … aaber .. erstens war da keiner .. zweitens die um 23 uhr eh keiner meh auf ..drittens stehen wir auch gerne mal frei .. gerade auf der Durchreise ..und eigentlich war der Platz perfekt …. Komisch war es trotzdem … ich würde nicht auf die idee kommen zu klopfen Hallo: Und da standen wir auf dem col de Ibardin, Pyrinäen; und es hat mitten in der dunklen Nacht geklopft. Erst rechts dann hinten. Ich war ganz erschrocken und hab durch die Jalusien geguggt: Und da standen draußen 2 Pferde die an ihr Futter wollten..... So long KH Das war sicher eine Situation, die ich auch nicht bräuchte. Auch wenn man nichts bedrohliches dahinter vermutet, unangenehm ist es und noch schlimmer, die Nacht ist gelaufen. Wir standen Silvester an einer Therme. Schon am 30. abends Feuerwerk und Kracher ohne Ende. 2 Nachbarn haben schon Silvester morgen abgekündigt, weiter zu fahren wegen ihrer Hunde. Als wir nachmittags aus der Therme kamen, standen wir allein auf dem Parkplatz. Das Inferno wurde Stunde um Stunde größer. Durch die kurzen Wege zum osteuropäischen Sprengstoffhandel waren das keine Böller mit Schwarzpulver, sondern Kracher mit Sprengstoff. In den schmalen Häuserzeilen der Altstadt hallte das wie bei Straßenkämpfen. Ich kann jetzt mehr als gut verstehen, wie Kriegsflüchtlinge oder traumatisierte Kriegsveteranen sich fühlen müssen, wenn durch die Druckwelle das Hosenbein bebt. Schlußendlich, es ist dann tatsächlich nach 1 Uhr ziemlich Ruhe eingekehrt (der General würde sagen, die Mun-Depots waren leer), wir haben die Nacht ohne Störung tief und fest geschlafen. Will damit sagen, es kann natürlich unangenehme Situationen unterwegs geben. Die Wände und Türen sind nun einmal dünner als zuhause. Letztendlich halte ich den Standortwechsel für die sinnvollste Reaktion, wenn man damit nicht zurecht kommt. Das ist der große Vorteil gegenüber dem Eigenheim. Ich lade nächtliche Besucher immer ein mir beim Zwiebel schneiden zu helfen. :mrgreen: ![]() Bisher hat keiner die Einladung angenommen. Der letzte hat vor 4 Wochen in Raubling morgens um 1 das weite gesucht nach dem er uns mit lauten Klopfen aus dem Schlaf gerissen hatte. Du bist mein Held! Grüße Na, hoffentlich hast Du für den Zachel auch einen sicher verschliessbaren Aufbewahrungsbehälter dabei :) das sind mehr als 12 cm Klingenlänge und offensichtlich kein Küchenmesser... Wenn du damit Zwiebeln schneidest und in den Dieb abrutscht, gibts unangenehme Fragen. bis denn, Uwe
Was kann er dafür wenn der Typ ihm ins Messer läuft :lol: Egal ob Handwerkszeug (Messer) oder Sportutensilien (Sportwaffe, Baseballschläger) - das geht meistens nach hinten los weil man anschließend keine Lust hat die ganze Nacht um sein Womo rumzulaufen und aufzupassen dass keiner das Womo demoliert. Also doch Rückzug! Hubert ich könnte einfach Cody unsere Kampfmaschine raus lassen. ![]() Was der mal gepackt hat gibt er nimmer her :lol: :lol: :lol: :lol: wir hatten ja einen Weimaraner und nen Samojeden an Board. ok .. der eine .. ist ein ausgebildeter Jagdhund .. aber trotzdem ganz lieb , aber der Schlittenhund mit dem Lächeln im Gesicht kann ungemütlich werden .. sieht man nur nicht ![]()
Ich steuere erst gar nicht solche Plätze zum Übernachten an wo Jugendliche ihre Boom Boom Wooof Woof Anlagen ausprobieren. Falls da Rudelbildung wäre dann suche ich mir was anderes, Konflikten aus dem Weg gehen ist die beste Variante und mein Schönheitsschlaf ist mir wichtig. :mrgreen: Mit dem Zwiebelmesser in der Hand die Tür öffnen und freundlich und selbstbewußt nach den Wünschen fragen ist aber sicher besser als ängstlich hinter der Aufbautür zu piepsen und sich als Opfer zu gerieren. Und solange es bei einem freundlichen Gespräch bleibt eskaliert da auch nichts egal was ich in der Hand habe. Bisher hatte ich mit dem Reisedrachen erst einmal Mal vor 4 Wochen ein kleines Problem das ein bekloppter Jogger um 1 Uhr morgens meinte er müße sich einen Spaß machen. Ansonsten sind ein paar Regeln aus der Vergangenheit unserer Reisen in den Nahen Osten und Afrika Standardprozedere. Bei unbekannten riskanten Stellplätzen immer so parken das man nach vorne weg fahren kann ohne rangieren wenn möglich. Wie wärs gewesen mit ‚Ja, ich hab Wasser, hier in dieser Plastikkassette mit dem praktischen Ausgiesser…‘? :D bis denn, Uwe ich habe mir schon überlegt ob das richtig war . kann ja sein dass der tatsächlich Wasser brauchte .. Kühler undicht .. oder was weiss ich ..und da hätte ich ja auch geholfen aber er hat sich dann ja auch nach der etwas ruppigen Ansage nicht mehr gemeldet und dann wird man mit so einer Situation überrascht zum einen war ich eben aus dem Tiefschlaf gerissen , unbekleidet und dann noch das Thema Hunde wenn ich da die Tür aufgemacht hätte das wäre hektisch geworden . man hat dann eben auch ein blödes Gefühl -- kann ja eben auch ein Trick gewesen sein .. man weiss es nid :roll: das war nicht in Afrika , und auch sonst nicht in einem Krisengebiet .. sondern da wo die Welt noch in Ordnung ist .. Aichwald .. schwäbisch , sparsam , sauber ordentlich .. ich glaub da bassierd nix und ganz ehrlich .. mit Waffen drohen ist mir dann doch zu blöd ( und kann im Zweifel ins Auge gehen , wenn dem sein Messer länger ist :-) ) rumgedreht und weitergepennt als die weg waren ... ich empfand das eben als extrem unhöflich und lästig .. nun ich hoffe es war kein Notfall
Da hast du recht. Zum Glück fällt so ein Gehabe in aller Regel eher unter die Rubrik Testosteronüberschuss. Wer kann auch schon wirklich mit so einem Bowie-Knife kombatieren und das Ganze geht am Schluss nach hinten los. Eins ist auch sicher. Wenn jemand zu Schaden kommt, egal auf welcher Seite, ist der Urlaub garantiert für geraume Zeit zu Ende. Das gilt natürlich auch für Hunde-Attacken Der Besitzer dieses Messers weiß wahrscheinlich auch nicht, dass er sich einer saftigen Ordnungswidrigkeit schuldig macht, sobald er sich vor seinem Wohnmobil damit präsentiert. Die Folgen können im Ausland noch nachhaltiger ausfallen, auch deshalb, weil manchmal schon der Besitz strafbar ist und nicht nur das Führen so wie in Deutschland. Es bewährt sich immer wieder der guten alten Weisheit zu folgen und als Klügerer nachzugeben. Wer im Zweifelsfall den Standort wechselt, hat danach garantiert eine ruhigere Nacht als wenn er mit dem Bowiemesser aus dem Wohnmobil stürmt, nur um sein fehlgesteuertes Ego zu befriedigen. Komisch das erst Du wach warst und dann der Hund... dies wäre bei uns anders gelaufen bzw früher... nun ist sie leider taub So ein Messer kann auch böse nach hinten los gehen, falls das gegenüber auch eine Waffe hat.. Generell hätte ich in dem Fall meine Frau vor geschickt, die hätte das bestimmt geregelt ...die Foto-Selbstdarsteller lassen mich echt erschauern...oh mein Gott.. In den südlichen Ländern muss man inbesondere beim Freistehen mit Lärm rechnen. Bei mir haben größere Kinder gegen 23 Uhr auch schon aus Spaß angeklopft. Weggefahren bin ich nicht. Anders als Jugendliche in Italien Abends an unserem Womo klopften um Kontakt mit unserer damals 14jährigen Tochter zu knüpften. Mit einer Maglite in der Hand habe ich denen draußen klar gemacht, dass ich dies nicht so gut fand. Da darauf einige Kids mit ihren Mopeds wegfuhren um vermutlich Verstärkung zu holen, wurde mir die Situation doch zu brenzlig und ich zog meine Schuhe an uns machte einen Schnellstart. War trotz 2 getrunkener Gläser Wein das Richtige, da die versammelten Jugendliche mir hinterher gerannt und mit der Faust ans wegfahrende Womo geklopft haben. Meine Hunde passen auch auf :D ![]() Da ich mal früher einen sozialen Beruf gelernt habe, meine, vollkommen subjektiven und nicht verallgemeinbareren Erfahrungen. Freundlich und offen Reden hilft fast immer (okay, nicht in Frankreich wegen meiner Sprachhürden). Offensichtliche "Rabauken" sind zumeist "bass" erstaunt, wenn man sie freundlich anspricht. Freundlich heißt, verständnisvoll (ggf. sogar im Dialekt in D), neugierig, unbedrohlich und friedfertig. Plötzlich werden aus Testosteron gesteuerten Jungs ganz nette Menschen, die sich tatsächlich freuen, dass so ein "Opa" (ab ca. 40 bist du das für die) ihnen auf Augenhöhe begegnet, ohne arrogant, belehrend, bedrohlich, provozierend zu wirken. Da diese "Erfahrung" für die Jungs (auch Mädels) selten bis neu ist, hat man einen gewissen Bonus ("so alt und doch kein A...Loch) und damit kann man einen Teil der hier geschilderten Ereignisse durchaus entschärfen bis neutralisieren. Ich bin schon in ähnlichen Situationen raus zu den Jungs ("habt ihr noch en Bier für mich"), was immer entspannt war bis hin zu Aussagen: " wir passen auf auf dich (mir basse uff). Ich kann RaGu nur zustimmen. Wir haben ähnliche Situationen schon öfters erlebt. Ich bin ja Nichtraucher, aber meine Frau geht dann schon mal im Bademantel raus und raucht eine - und nicht selten bietet sie den Jugendlichen auch eine an. Man kommt ins Gespräch - woher - wohin - und nach dem Hinweis dass man jetzt dringend Schlaf benötigt stößt man dann auch auf Verständnis. Ich geh mit meinem Flutlicht auch mal gerne um das Womo. Jugendliche die im Auto sitzen und laut Musik hören werden dann schon mal "geblitzdingst". Meisten wird der Hinweis verstanden, egal welche Sprache. Sich im Womo verstecken halte ich für die falsche Strategie. Flüchten mussten wir noch nie. Hubert die letzten beiden beiträge tun richtig gut - genau so ich hab grad so bisserl kopfkine wenn der messermann die türe öffnet und in FRA den zivilpolisten so begrüsst - weil der klopft (ggf aus guten gründen) - und wie dann dieses illegale messer argumentiert wird ;) Nächtliche Unruhe habe ich bisher selten erlebt, Klopfen noch viel seltener. Allerdings stehen wir auch sehr selten auf Großparkplätzen oder Freistehplätzen, meistens auf reinen Stellplätzen mit etwas Infrastruktur. Aber wenn wir in einen längeren Urlaub fahren kommt es schon mal vor, dass wir zum Übernachten dann an irgendeinem Punkt über P4N oder andere Apps Stellplätze in der Nähe suchen, das können dann auch sehr einfache reine Übernachtungsplätze sein. So auch letzten Sommer auf dem Weg nach Kroatien, wo wir in Italien von der Autobahn runter durch ein paar kleine Ort zu einem Parkplatz vor einem Friedhof gefahren sind, der nicht als Stellplatz ausgewiesen, aber in einer App als Übernachtungsplatz angegeben war. Naja, ein paar Häuser in Sichtweite, sonst recht einsam und ruhig. Plötzlich fuhr abends, noch im Hellen, ein Kleinwagen mit 2 männlichen jungen Leuten auf den Parkplatz, niemand stieg aus, aber wir fühlten uns beobachtet. Ich (1,90 m große, 120 Kg schwer, Vollbart) stieg aus dem Wohnmobil, sah eine Weile rüber, und als daraufhin das Auto gestartet wurde habe ich noch mit dem Handy demonstrativ 2 Fotos gemacht, was die Personen auch mitbekommen haben. So hätte man zumindest für die Polizei einen Anhaltspunkt, wenn etwas passieren sollte. Wir haben überlegt, weiter zu fahren, hatten aber schon den ganzen Tag und hunderte von Kilometern abgerissen und entschieden uns zu bleiben. Nach vielen Jahren habe ich mal wieder einen Spanngurt, den ich wegen des Motorrades auf dem Anhänger immer dabei habe, durch die Türgriffe im Fahrerhaus gezogen und gespannt, damit man selbst nach dem Knacken eines Schlosses die Türen nicht aufziehen kann. So fühlten wir uns durch das Fotografieren und den Spanngurt sicherer und haben, bis auf ein heftiges Gewitter nachts, sehr gut geschlafen. Wir sind in der Vor- und Nachsaison sehr viel in Italien unterwegs und stehen gerne frei auf den zugänglichen Parkplätzen der noch oder schon geschlossenes Bagnos direkt am Meer. Zumeist männliche Italiener lieben es zu jeder Tages- und Nachtzeit ebenfalls auf diesen Parkplätzen aufzutauchen, ein paar Minuten zu verweilen und dann wieder zu fahren. Manche kommen in stündlichen Abständen wieder und machen immer wieder das Gleiche, nämlich nichts, einfach nur ein paar Minuten im Auto sitzen. In der ersten Zeit war das für uns sehr befremdlich, und wir haben manch eine unruhige Nacht verbracht. Inzwischen haben wir uns schon lange daran gewöhnt. Wenn wir noch wach sind, grüßen wir freundlich rüber und manchmal kommt sogar ein Gruß zurück. Meist aber werden wir vollkommen ignoriert. Andere Länder andere Sitten.
stimmt - das ist weit verbreitet - manchmal spooky aber man gewöhnt sich schnell dran und in der corona zeit kam halt auch gerne mal die polizei - einmalige ausweiskontrolle - ab da kurzes winken zum gruss und fertig. und wenn ich mir mal unsicher bin - was sehr selten vorkommt - steig ich aus, geh mit dem hund zum pinkeln ums eck. dann hab ich einen eindruck, fühl mich wohl und alles ist gut
Ja, wobei, wenn man viel freisteht auch viel erlebt. Manchmal auch Unerfreuliches. Drogenkleinhandel auf solchen, häufig ja relativ abgelegenen Plätzen in Italien haben wir wiederholt erlebt. Unsere Anwesenheit beeindruckt dabei weder den Kleindealer noch den Konsumenten. Der Handel findet ganz offen und ungeniert in Sichtweite unseres Womos statt. Wir verlassen dann lieber den Platz, wenn er ansonsten auch noch so schön ist. Weniger aus Angst vor den Dealern. Wir wollen im Falle einer Polizeikontrolle nur keinen unangenehmen Fragen ausgesetzt sein. Einen (quasi) Einbruch haben wir in den vergangenenen 23 Jahren auch schon hinter uns. In Lido di Volano haben wir sogar noch mit weiteren vereinzelten Freistehern vor den Bagnos geparkt. Als wir uns hinter einer Düne gesonnt haben, meint meine Frau die Womotür klappen gehört zu haben. Ich habe Unsinn gesagt bin dann aber, nachdem sie mich weiter genervt hat, doch zum Womo gedackelt und habe nachgeschaut. Sie hatte leider recht. Aber nur an einer Schuhspur auf dem Teppich im Womo war zu erkennen, dass dort jemand war (wir tragen nie Schuhe im Womo) Unser Geld, dass sich in der Handtasche meiner Frau im Schrank befand war weg. Ich hatte vermutlich vergessen abzuschließen und die Gelegenheit hatte jemand genutzt. Ich hatte auch eher einen der anderen Freisteher im Verdacht, denn sonst war die ganzen Tage kaum jemand weit und breit zu sehen gewesen. Gesunde Vorsicht ist also immer angebracht. Aber daraus darf keine Paranoia werden, denn dann verschwindet mit der Zeit jegliche Freude gerade an den besonderen Vorzügen dieses schönen und freien mobilen Lebens.
:D Mit einem Satz auf den Punkt gebracht ! :D Gruss von der schönen Mittelmosel Achim
Aber wenn ich auf einen Platz ankomme und schon als erstes Fluchtvorbereitung machen muß kommt bei mir auch kein Camperfeeling auf :roll: |
Anzeige
|