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Batteriepflege bei 3 Monaten Landstrom Bürstner Nexxo 660


Gino am 27 Jan 2023 13:33:50

Hallo,
habe im Forum gesucht,aber nicht die passende Antwort gefunden.
Ich überwintere in Spanien und habe auf dem Platz Landstrom icl.
Das ist eine feine Sache.
Ich mache mir Sorgen um meine Batterien.

1.Frage
Wird die Starterbatterie ( Blei ) durch den Elektroblock mit Erhaltungsspannung auf 100% erhalten, oder muss ich mit meinem Batterieladegerät nachhelfen?

2. Frage
Wie verhält sich das mit meiner Wohnraumbatterie ( 1x 200 Amp. Lifepo4 und 1x 100 Amp Lifepo4 ) ?

Diese werden durch meine Solarplatten ( 200W ) und dem Anschluss am Landstrom immer auf 100% der Ladung gehalten.
Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass eine ständige 100% ige Ladung der LiFePo4 nicht gut tut!

Sind meine Überlegungen berechtigt, oder welche Meinung habt Ihr?

Ich danke für eure Meinung und Ratschläge.

Gruß Gino
Aus Opopesa del Mar z.Zt. bei 20 Grad C :-))

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Gast am 27 Jan 2023 14:12:40

Gino hat geschrieben:1.Frage
Wird die Starterbatterie ( Blei ) durch den Elektroblock mit Erhaltungsspannung auf 100% erhalten, oder muss ich mit meinem Batterieladegerät nachhelfen?


Das kommt auf Deinen EBL an. Viele EBL von Schaudt laden auch die Starterbatterie.


Gino hat geschrieben:2. Frage
Wie verhält sich das mit meiner Wohnraumbatterie ( 1x 200 Amp. Lifepo4 und 1x 100 Amp Lifepo4 ) ?
Diese werden durch meine Solarplatten ( 200W ) und dem Anschluss am Landstrom immer auf 100% der Ladung gehalten.
Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass eine ständige 100% ige Ladung der LiFePo4 nicht gut tut!


Dafür haben die Ladegeräte die Erhaltungsladung. Schau mal in die Anleitungen vom Ladegerät und vom Solarregler. Dort sollte drin stehen, auf welche Spannung nach welcher Zeit reduziert wird.

Gruß Axel

RaGu am 27 Jan 2023 15:18:41

Zu 1.
Aus der allgemeinen Bürstner T660 Nexxo Anleitung: (automatische Übersetzung)
(--> Link)
Wenn das Fahrzeug an das 230-V-Bordnetz angeschlossen ist, die Wohnraumbatterie
und die Starterbatterie werden vom Lademodul automatisch geladen
Transformator/Gleichrichter. Die Starterbatterie wird nur mit Erhaltungsladung geladen.
Der Ladestrom wird dem Ladezustand der Batterie angepasst.
Dadurch wird sichergestellt, dass der Akku nicht überladen werden kann.


Zu 2. (Meinung)
Die Aussage: "dass eine ständige 100% ige Ladung der LiFePo4 "nicht gut tut" bezieht sich primär auf Lagerung (Winterabstellplatz), nicht auf Betrieb, wo immer auch Strom verbraucht wird.
Es ist m.M.n. unsinnig, eine Lithium mit großem technischen Aufwand auf nur 80% Füllstand zu halten, wenn man im Urlaub ist.
Hier sind wohl die Meinungen der Spezialisten (der ich nicht bin) wohl geteilt.
Aber selbst, wenn ein permanenter Füllstand von nur 80 Prozent der Lithium ein paar mehr Zyklen schenkt, ist dies sicher nicht relevant bezogen auf die potenzielle Lebensdauer.
Meine Lithium ist mit ca. 4000 Zyklen angegeben, wovon sie in 20 Monaten (fast immer mit Landstrom und 100 Prozent Ladung) ca. 20 Zyklen hinter sich hat.
Stellt sich raus (was wohl jetzt noch keiner wissen kann), dass die 100 Prozent-Ladung meinetwegen 1000 Zyklen "kostet", bin ich und mein Womo schon längst verschieden.

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chrisc4 am 27 Jan 2023 16:11:43

RaGu hat geschrieben:Meine Lithium ist mit ca. 4000 Zyklen angegeben, wovon sie in 20 Monaten (fast immer mit Landstrom und 100 Prozent Ladung) ca. 20 Zyklen hinter sich hat.
Stellt sich raus (was wohl jetzt noch keiner wissen kann), dass die 100 Prozent-Ladung meinetwegen 1000 Zyklen "kostet", bin ich und mein Womo schon längst verschieden.


Meiner Meinung nach geht es nicht nur um die maximal erreichbarn Ladezyklen sondern auch um einen schleichenden Kapazitätsverlust der Lithium Batterien. Der ist nunmal bei 100 Prozent Ladung am höchsten.
Möglicherweise gibt es dazu auch andere Meinungen, so kenne ich das zumindest von den Bosch Ebike-Akkus. :)

dietmardd am 28 Jan 2023 00:46:28

Über die Ladezyklen von LiFePO4-Batterien mache ich mir keine Gedanken. Diese Batterien werden mich als Rentner überleben, nur die Kapazität nimmt langsam etwas ab.

Wirklich kritisch zur Lebensdauer sind Ladevorgänge unter 0°C, weil da die Batterie irreversibel geschädigt wird. Normalerweise haben diese Batterien einen Temperatursensor und ein BMS, welches eine Ladung unter 0°C verhindern soll. Ich würde aber prüfen, ob tatsächlich 0°C im BMS eingestellt ist. Bei Bulltron war zumindest zeitweise -5 °C eingestellt.

Beim Aufwärmen "tief gekühlter" Batterien zeigen die Temperatursensoren nach einiger Zeit eine Temperatur über 0°C an und das BMS schaltet frei. In Wirklichkeit dauert es aber viele Stunden, bis tatsächlich das ganze Volumen der Batterie über 0°C aufgewärmt ist. Auch bei Polar-Batterien ist das prinzipiell auch so.

Zur Ladung/Erhaltungsladung von Starterbatterien bei langem Stillstand des Womos:

- Bedienungsanleitung des EBL lesen, ob bei Landstrom auch die Starterbatterie geladen wird.
- MPPT-Solarregler von Votronic haben einen zweiten Ausgang zur Erhaltungsladung der Starterbatterie. Anschließen an der Starter-Batterie nicht vergessen.
- Wenn der EBL die Starterbatterie nicht lädt und kein Solar mit MPPT-Regler von Votronic, dann wäre ein Standby-Lader Pro von Büttner eine Lösungsmöglichkeit. Beide Ausgänge! an die Starterbatterie anschließen - jeweils max. 2,5 A Ladestrom, also zusammen 5 A. Dann wird die Starterbatterie bei Notwendigkeit über die Aufbaubatterien geladen, aber nur, wenn auch diese geladen werden.
- Es schadet nicht, ein kleines Ladegerät für die Starterbatterie an Bord zu haben, welches über Landstrom oder Wechselrichter die Starterbatterie laden kann.
- Manche Kollegen, vor allem mit Blei-Aufbaubatterien, haben einen kleinen Inverter-(Benzin)-Generator an Bord, mit Hilfe dessen man ohne Landstrom ein kleines Batterieladegerät mit Strom versorgen kann.

Achtung: Ältere Starterbatterien bzw. wenn der Womohersteller gespart haben, sind Blei-Säure-Batterien. Im Gegensatz zu AGM-Batterien sollten diese Starterbatterien in regelmäßigen Abständen auf den Säurestand kontrolliert werden. Wenn erforderlich, mit destilliertem Wasser (kein normales Wasser) auffüllen. War einmal der Säurestand unter den Plattenobergrenzen, dann ist dieser Teil der Batterie für immer verloren. Wenn eine Blei-Säure-Batterie getauscht werden muss, dann durch die etwas teurere AGM-Batterie auswechseln und nicht wieder eine Billig-Blei-Säure-Batterie aus dem Baumarkt kaufen. AGM-Batterien halten ungefähr doppelt so lange wie eine Blei-Säure-Batterie.

basste315 am 02 Feb 2023 19:20:48

Hallo Dietmar, und hallo RAGU, für euren Beitrag von mir einen "Guten" :daumen2:
Helmut

basste315 am 02 Feb 2023 19:28:09

chrisc4 hat geschrieben: so kenne ich das zumindest von den Bosch Ebike-Akkus. :)

Das sind doch keine LiFePO4 -Akkus - oder?
Äpfel/Birnen ... :roll:

Helmut

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