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Ich bin jetzt ca. 30k KM mit meinem Ducato 7 BJ 2021 mit der 9G Automatik gefahren und bin soweit sehr zufrieden damit. Auf dem letzten Trip in Spanien ist es mir aber ein paar mal passiert / aufgefallen, dass ich nach einem Kaltstart in den unteren Gängen deutlich das Schalten gehört habe, also etwa so als ob man bei einem Schalter die Kupplung zu schnell kommen lässt und das Getriebe knirscht. Nicht regelmäßig/immer, sondern eben ein paar mal bisher. Meist passierte das nur einmal und vermutlich (wenn ich mich recht erinnere) auch eher unter Last, also etwas berghoch. In den höheren Gängen und wenn er dann warm ist, ist mir sowas nie aufgefallen und er schaltet allgemein auch butterweich wie er soll. Also alles keine große Sache die bisher wirklich stört, sondern einfach nur etwas was ich wahrgenommen habe. Sind diese Aussetzer ganz normal, weil niedriger Gang, kaltes Getriebe und Last oder ist das ein Hinweis dass irgendwas nicht ganz okay ist. Zum Beispiel der Ölstand. (Wie oft soll das Automatiköl eigentlich laut Wartungsplan gewechselt werden?). Ich bin in ein paar Wochen bei der ersten Inspektion würde daher gerne Erfahrungen/Meinungen hören, ob ich da speziell was überprüfen lassen sollte. Ich habe das gleiche Getriebe und habe diese Geräusche noch nie wahrgenommen. Ich würde das bei nächster Gelegenheit bei einem Fiat Service prüfen lassen. Ich gehe jetzt mit den Getriebe ins vierte Jahr. Bis jetzt keine Auffälligkeiten. Ich habe damals vorsichtshalber eine Anschlußversicherung für 500 € abgeschlossen, die endet im November dieses Jahres. Die Versicherung beinhaltet auch Motor u. Getriebe. Werde kurz vor Ende noch alles durchsehen lassen. Hatte schon mal in der Garantiezeit ein Getriebeschaden bei 10 000 km. War ein Schaltgetriebe, kostet aber auch einige Euros. Deshalb die Vorsicht :wink: An den TE: Bei komischen Geräuschen aus der Gearbox würde ich fix mal den Getriebeölstand nachsehen, nicht dass das Teil schon halbtrocken läuft. :eek: Komische Geräusche und Ruckeln kenne ich nur aus der Einfahrphase, nachdem ich mein WoMo beim Händler abgeholt hatte. Die waren aber ruckzuck weg, das Getriebe war noch nicht angelernt.
Und dafür hat man ja diese Versicherung, weil man sie nicht braucht, wenn man sie hat :mrgreen: Gruss von der schönen Mittelmosel Achim
Wo verschwindet deiner Meinung nach das Getriebeöl in dieser Menge? Fix Getriebeöl nachsehen geht bei Automatikgetrieben NICHT - das muß eine Fachwerkstatt machen. Das Getriebe muß warm gefahren werden und dann läßt man es abkühlen auf eine vorgebene Temperatur bei meinem Touareg z.B. 60C erst DANN wird über die seitliche Kontrollschraube der Ölstand geprüft. Es kann aber sein - das in diesem Fall ab Werk zu wenig drin war - so war es bei mir bei einem Fahrzeug - es fehlte ein halber Liter ab Werk - keinerlei Undichtigkeit. Nach dem Ölwechsel wurde der Ölstand inzwischen mehrfach geprüft und er ist konstant geblieben - so soll es auch sein. Kleine Anmerkung - zuviel Getriebeöl schadet Automatikgetrieben - also nicht einfach nachkippen, das wäre fatal. Beste Gruesse Bernd Natürlich kann Getriebeöl "verschwinden", so darfst du nicht weiter fahren, das kann richtig teuer werden. Hast du einen Ölkühler drin, kann auch eine Überhitzung sein (130 Grad)und dadurch zu einem Schaden geführt haben. Bei jedem ordentlichen Fahrzeug gibt es einen Ölmeßstab fürs Automatikgetriebe. Diese Geräusche können das Ende des Getriebes bedeuten, also lasse es umgehend prüfen, wenn du es nicht selber kannst :!: Öl bei Automatikgetriebe wird bei laufenden Motor geprüft. So war es bei meinen Automatikautos immer.
Moin, was soll das denn heißen ? So etwas gibt es bei dem "ordentlichen" 9 Gang von ZF nicht mehr. Jetzt haben wir dann alle Varianten an Meinungen. Leider habe ich keine "ordentliche" Fahrzeuge - ich kann nur auf einen Sprinter W910 zurückgreifen 2 Jahre alt der hat gar keine Ölstäbe mehr, einen Touareg der hat ebenfalls keine. Einfach mal hier nachlesen, das Fiat zu wenig einfüllt scheint nicht selten zu sein. --> Link Ich zitiere mal zum Ölstand messen aus einem Post der in einer Fiatwerkstatt war: Da konstruktivbedingt beim Ducato eine einfache Füllmengenkontrolle nicht vorgesehen ist, bedarf dies einige Zeit für Aus- und Einbau sowie ein recht komplizierter Befüllungsvorgang – auf jeden Fall nichts für einen Samstagmorgenjob! Der Meister machte erst einmal eine ausgedehnte Fahrt und ermittelte dabei die Öltemperatur. Genauso kenne ich es und wurde es bereits 3x bei mir gemacht. Getriebeöl auf 60C bringen, Messschraube - Loch - seitlich öffnen, langsam einfüllen bis etwas Öl fühlbar ist. Die seitliche Schraube - bzw. das Messloch ist genau aus diesem Grund vorhanden, sie verhindert ein Überfüllen des Getriebeöls - das funktioniert nur mit exakt der richtigen Ölmenge korrekt. Ein zu wenig läßt sich damit leider nicht adhoc feststellen. Beste Gruesse Bernd hallo: Solche Geräusch wie beschrieben hatte ich mal an einem Automatikgetriebe.Es war die Sekundärölpumpe welche wegen verstopftem Ansaugsieb (Kupplungslamellenabrieb) zu weinig bekam. ev hier zu wenig Öl im Getriebe!! So long KH Merkwürdige Geräusche aus einem (sensiblen) Automatikgetriebe sind in keinem denkbaren Fall in Ordung. Nur als Update: Ich habe bei der Inspektion den Getriebeölstand kontrollieren lassen. Was übrigens mit Rabatt ca. 73€ extra gekostet hat, aber da es wohl tatsächlich durchaus etwas Arbeit ist und nicht einfach nen Peilstab oder sowas, geht das schon in Ordnung. Ölstand war in Ordnung. Allerdings wurde ein Softwareupdate für das Getriebesteuergerät aufgespielt. Ob das jetzt etwas verändert kann ich noch nicht sagen, weil die Vorkommen halt sehr selten waren. Schaltet bisher butterweich, aber das war auch vorher meisten so. Insgesamt mache ich mir aber keine Sorgen, war ja auch vorher schon eher die Befürchtung dass es möglicherweise zu wenig Öl ist und etwas kaputt gehen könnte statt ein wirkliches Problem in der Praxis.
Diese "ordentliche" Fahrzeuge gibt's aber schon lange nicht mehr (irgendwelche Exoten werden eine Ausnahme sein). Einige Hersteller bauen jetzt auch nur noch "unordentliche" Fahrzeuge, die nicht mal einen Meßstab für's Motoröl haben ![]() 73 Euro für den Ölstand prüfen ist schon extrem Sportlich
Ölstand prüfen ist nicht mal eben so bei einem Automatikgetriebe von heute. Das erfordert Zeit und die kostet Geld. Motor Laufen lassen, und bei richtiger Temperatur eine Schraube aufmachen, dazu muß man kein Raketen Techniker sein Und dazu fährt man das Auto in die Werkstatt, nimmt ihn auf der Bühne hoch, prüft den Ölstand, Fahrzeug wieder runter, raus auf den Parkplatz, Rechnung schreiben, Übergabe an den Kunden. Und nicht zu vergessen die Abschreibungskosten für die Werkstatt die jeder Kunde auch mitträgt. Und das Ganze dann noch inkl. MwSt. Also ich finde das keineswegs zu teuer für den Zeit-Arbeitsaufwand. Ja, viele der Kritiker von Werkstattpreisen haben aller Wahrscheinlichkeit nach noch nie eine umfassende Kalkulation berechnen müssen, von der sie und ihre Mitarbeiter dann auch leben können.
Leben können muss die Werkstatt natürlich. Aber ob man so eine Maßnahme nicht im Rahmen der Inspektion ‚eben mal mitmachen‘ kann und dafür dann ne viertel- oder halbe Stunde mehr aufschreibt? Solche spitzfedrigen Berechnungen kenne ich bei meinem Schrauber nicht - und der ist schon lange im Geschäft und kann sich über zuwenig Arbeit nicht beklagen. Holt der den letzten Cent aus der Werkstatt raus? Wahrscheinlich nicht. Aber dafür hat er haufenweise Stammkunden, die immer wiederkommen. Auch das ist eine Art von Kalkulation. Weniger Controlling, mehr Vertrauen und Service. Kann sich auch rechnen. Zum Thema, ich würde auf jeden Fall dafür sorgen, dass das Thema aktenkundig wird, falls der Wagen jetzt noch knapp in der Gewährleistung oder Garantie ist. Wenn das Getriebe dann in nem halben Jahr den Geist aufgibt, hätte man wesentlich bessere Chancen, das noch irgendwie vorteilhaft für den Kunden zu regeln. bis denn, Uwe
das fahrzeug stand eh schon in der werkstatt zu inspektion, somit auch auf der grube und auch warmgefahren Habe ich es mir doch gedacht. Die letzten beiden Antworten bestätigen genau meine Erfahrungen. Natürlich hat jeder Kunde noch „Kleinigkeiten“, bei denen er eine Berechnung durch den Handwerker für extrem kleinlich hält. Das mag aus seiner Sicht ja so sein. Aber bei der Menge der Kunden kommen jeden Tag viele Kleinigkeiten zusammen, die aus Sicht der Kunden nicht berechnungswürdig sind, da das Auto ja schon da steht und die paar Minuten den Kohl nicht fett machen usw. Aber in Summe ist das für den Betreiber schon ein bedeutender Betrag. Befasst euch mal globaler mit der Materie Kalkulation. Und nicht immer aus der kleinen Sicht eines einzelnen Kunden, bei dem noch einmal schnell der Luftdruck geprüft werden soll. Aber natürlich berechnet werden soll. :D bei gewissen sachen sieht man wie gierig ein händler ist und wo es noch kundenservice gibt, wo man nicht wegen jeder kleinigkeit gleich ein riesen rechnung bekommt... (bin selber seit jahren selbständig..)
Die Sicht des Controllers ist nicht die einzige Wahrheit. Es ist eine Krankheit unserer Zeit, dass an alles ein Preisschild gehangen werden muss. Früher gabs mal sowas wie 'Mischkalkulation', heute muss jedes 'Cost Center' Profit machen - mit der Konsequenz, dass man von der Werkstatt kein Ausstellungsfahrzeug mehr als Leihwagen bekommt, weil das eine andere Kostenstelle wäre (Verkauf). Kann man so machen, muss aber nicht jeder gut finden. bis denn, Uwe Der Betrieb hat doch nur drei Möglichkeiten: 1. Er weist jede Leistung aus, dann kann der Kunde entscheiden, ob er das auch möchte. 2. Er weist das nicht aus und erhöht statt dessen einfach die Sätze, ob der Kunde nun was extra haben möchte oder nicht(das nennt man dann Mischkalkulation). 3. Er ist einfach nur ein gutmütiger Mensch und nimmt das alles zu seinen Lasten. Bis er wirtschaftlich nicht mehr kann. Dein so gelobter Schrauber wird auch nicht für Gottes Lohn arbeiten….. Aber jetzt sind wir sehr weit OT und sollten wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren.
Natürlich tut er das nicht. Aber es ist halt ein Unterschied, ob ich so kalkuliere, dass ich nicht jedem Kunden jedes Kinkerlitzchen extra in Rechnung stellen muss und das eher generell über die Stundensätze regle, oder ob ich jedes mal dem Kunden mit noch einer Rechnung auf den Geist gehe (die übrigens auch jemand schreiben muss, insofern extra Kosten). Bei welcher Methode sich der Kunde besser fühlt, ist vielleicht auch typabhängig. Ich bin eher so gestrickt, dass ich nicht über jeden Cent diskutieren muss, von daher soll das die Werkstatt einfach regeln und so kalkulieren, dass sie davon leben können. Aber du hast recht, back to topic. bis denn, Uwe
Hi, Ich vermute, es ist Dir klar, dass ein kaltes Automatikgetriebe nur sanft belastet werden sollte. Ein guter Indikator ist hier die Kühlwassertemperatur. Das gehört so die Grundregeln, um ein langes Getriebeleben zu bekommen, wie auch "nicht im Rollen auf "P" schalten" oder "nicht auf "R" schalten, wenn der Wagen noch vorwärts rollt" u.s.w. Gruß
Wann hast du das zum letzten mal bei einem aktuellen Getriebe gemacht? Ich habe schon einmal ein ZF Getriebe ausgebaut, schaltgerät zerlegt, Drucksteller getauscht , wieder eingebaut befüllt etc, war jedoch am BMW auch dort muß man beachten wie es richtig befüllt wird, was teilweise nicht jeder freundliche kann... Fahrzeug schaltet danach wie es sollte und bin kein Raketen ingenieur. wer lesen kann ist klar im Vorteil,da man dies nachlesen kann, wie man den Ölstand überprüft, welche Temperatur, welche Drehzahl etc.. stimmt die Getriebe Temperatur nicht kann der Ölstand locker 2 Liter daneben liegen Beim aktuellen ZF hab ich das noch nicht gemacht, werde es wahrscheinlich auch nie machen,da ich von ZF geheilt bin und mich gegen das automatisch Getriebe entschieden haben, ich schalte lieber statt zu schrauben Raketen Technik ist das sicher nicht. Geht aber deutlich über Peilstab ziehen ( der eh bei den meisten Getrieben nicht existent ist) hinaus. Wissen wie das geht muss nman wie du richtig schreibst auch. |
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