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Weniger Gestank aus Toilettenbox


dietmardd am 05 Mär 2023 13:08:37

Vor etlichen Jahrzehnten gab es mal eine staatliche Initiative, die enorme Geruchsbelästigung für die Landbevölkerung durch die Gülleausbringung zu vermindern. Aber diese ist durch den massiven Widerstand der Bauern gescheitert, da es eine gewissen Kostensteigerung bei der Fleischproduktion bedeuten würde und die Bauern diese höheren Kosten nicht durch höhere Preise weiter geben könnten. Es ging nur um wenige Cent Kostensteigerung.

Was war damals geplant?
Der Hauptgestank von Gülle und Fäkalien wird durch Ammoniak verursacht, welches durch die Zersetzung von Ammoniumhydroxid freigesetzt wird. Durch Zugabe von Eisensulfat entsteht geruchsfreies Ammoniumsulfat und aus dem Eisen entsteht schwarzes Fe3O4. Ammoniumsulfat ist der wahrscheinlich beste Stickstoffdünger, den es gibt.

Wer es diese chemische Reaktion nicht glaubt bzw. weniger chemische Kenntnisse hat, einfach mal nach Ammoniumhydroxid und Eisensulfat guggeln.

Eisensulfat ist als Eisendünger bekannt, z.B. dass Rasenflächen schön dunkelgrün werden, falls diese vorher aus Eisenmangel vorher nur blassgrün waren. Eisendünger ist jedoch für Gartenfreunde ein sehr schlechter Eisendünger, weil:
- Eisensulfat stark ätzend (sauer) - Arbeitsschutz
- Das Eisen im Eisensulfat sehr gut pflanzenverfügbar ist. Das Eisen im Eisensulfat führt deshalb zur sogenannten Eisentoxizität, wodurch schon bei relativ geringen Gaben Pflanzen eingehen. Das nutzt man z.B. zur Beseitigung von Moos im Rasen, da Moos empfindlicher auf Eisentoxizität ist als die Rasenpflanzen. Aber nur etwas zu viel, und auch das Gras stirbt ab. Das bedeutet, dass Eisensulfat kaum richtig dosierbar ist.

Idee:
Zugabe von ca. einem Esslöffel Eisensulfat pro Toilettenbox nach der Entleerung. Ich habe das mal ausprobiert. Der Gestank nimmt tatsächlich um ca. 2/3 ab. Andere "Duftstoffe" als Ammoniak bleiben aber erhalten.

Probleme dabei sind:
- Eisensulfat führt zu starken gelblichen Verfärbungen, wenn man es in die Kloschüssel gibt. Um das zu vermeiden, das Eisensulfat nach der Entleerung direkt in die Toilettenbox geben und erst dann diese zurück ins Womo schieben.
- Die Fäkalien werden durch die Entstehung von Fe3O4 tiefschwarz. Das kann zu starken Irritationen bei den Womofreunden führen, die nicht wissen, warum diese tiefe schwarze Farbe entsteht. Eigentlich ist die Scharzfärbung ein Zeichen, dass die Ammoniakbekämpfung funktioniert hat. Das schwarze Fe3O4 ist chemisch und biologisch völlig ungefährlich und wird z.B. als Pigment für schwarze Farben und Beton verwendet.

-----------------------
Die Reaktion zwischen Ammoniumhydroxid und Eisensulfat ist primär, da starke Säuren (Säurerest im Eisensulfat) und starke Basen beteiligt sind. Gibt man etwas mehr Eisensulfat zur Gülle bzw. den Fäkalien, wird ein weiterer unangenehmer Geruchsstoff abgebunden - der Schwefelwasserstoff. Schwefelwasserstoff stinkt nach faulen Eiern. Diese Reaktion wird schon großtechnisch bei der Biogasproduktion genutzt. Also einfach mal mit den beiden Suchbegriffen Eisensulfat und Schwefelwasserstoff guggeln.

Eisensulfat gibt es in Kunststoffeimern in jedem Gartenmarkt bzw. Bau- und Gartenmarkt zu kaufen. Ein Eimer (ca. 5 ... 10 kg je nach Größe) reicht für viele Jahre bzw. einige Jahrzehnte.

Was haltet Ihr davon?

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mv4 am 05 Mär 2023 13:16:01

Nix....weil dein Kassetten inhalt nicht auf dem Feld landet...sondern in der Kläranlage. Zudem ist es unnötig...jeder der SOG hat wird dir das bestätigen.

basste315 am 05 Mär 2023 13:35:49

dietmardd hat geschrieben:Was haltet Ihr davon?

Das richtige Thema für einen Guggler wie dich :roll: ddddd

Bleib am Besten bei diesen Themen, dann bleiben andere Themen von wenigstens von dir verschont.
:nixweiss: Tut mir leid, das mußte ich mir einmal vom Herzen schreiben.

Helmut

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surfoldie11 am 05 Mär 2023 13:44:03

Ist klar, unser Schulmeister baste315 weis mal wieder alles in allen Themen, bleib Du mal bei deinem lieblings-Accuthema, und störe nicht alle anderen

Scout am 05 Mär 2023 13:47:00

dietmardd hat geschrieben: Idee:
Zugabe von ca. einem Esslöffel Eisensulfat pro Toilettenbox nach der Entleerung. Ich habe das mal ausprobiert. Der Gestank nimmt tatsächlich um ca. 2/3 ab. Andere "Duftstoffe" als Ammoniak bleiben aber erhalten.
Was haltet Ihr davon?

So neu ist die Idee nun auch wieder nicht.
Seit Jahrzehnten gibt es Ammovit als bewährtes Mittel zur Fäkalienbehandlung.
Es enthält ca.98% % Eisen-II-sulfat und etwas Calciumkarbonat.
Wird von Wohnmobilisten auch zur Geruchsvermeidung in die Kassette gegeben.
Hier im Forum findet man 350 Beiträge zu Ammovit.

Zur deiner Info:
Es bindet auch Ammoniak

Gruß
Scout

leverkusen3 am 05 Mär 2023 14:56:14

Hallo

Das Problem ist, das sich bei der Reaktion dieser Zusatzstoffe mit den Fäkalien oder Urin schwer lösliche Salze bilden, die zwar nicht mehr so stark riechen, dafür aber die Funktion der Toiletten Kassette stören.

Dann läuft beim Transport durch Krusten auf Dichtungen der Inhalt heraus oder die Mechanik der Füllstandsanzeige funktioniert nicht mehr.
Viel Spaß bei der Enfernung solcher Ablagerungen.

Mich haben vier Wochen Ammovit viel unappetitliche Arbeitszeit und zum Schluss eine neue Klokassette gekostet.

Vorsicht vor solchen unausgereiften Empfehlungen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

akany am 05 Mär 2023 15:00:34

dietmardd hat geschrieben:...
Was haltet Ihr davon?



Genau so wenig wie von all den anderen Vorschlägen, zu panschen, zu quirlen, zu trennen, zu trocknen, zu verbrennen, zu verpacken und was sonst noch so in der Pipi-Kaka-Gemeinschaft angesagt ist.

Ich nutze auch kein Spezial-Papier und auch keine hochkonzentrierte WC-Chemie zum Preis von Premium-Whiskey. Und ich habe auch kein Näpfchen, sondern einen Schwarzwasser-Tank von 100 Liter.

Ich nutze einfach nur Recycling-Papier, das zerfällt schon wenn man es auch nur feucht anguckt. Und als "Chemie" kommt bei mir eine Dosis von billigstem Flüssigwaschmittel für Schwarzes (wie passend...) bei. That's all.

Fazit: Leeren ist keine Plage und bis es so weit ist, ist auch kein Problem. Aber gut, ich bin eben kein Lieblingskunde der Marketing-Strategen für WC-Fetischisten :mrgreen:
Jeder so wie er/sie/es mag...

JoergZ am 05 Mär 2023 15:26:34

akany hat geschrieben:Genau so wenig wie von all den anderen Vorschlägen, zu panschen, zu quirlen, zu trennen, zu trocknen, zu verbrennen, zu verpacken und was sonst noch so in der Pipi-Kaka-Gemeinschaft angesagt ist.
...
Und ich habe auch kein Näpfchen, sondern einen Schwarzwasser-Tank von 100 Liter.
...
Jeder so wie er/sie/es mag...

Damit bist du natürlich auch nicht stellvertretend für die meisten Camper - die Kassetten-besitzer wie unsereins suchen auch noch in 100 Jahren nach dem Ei des Kolumbus.
Aber danke für die Info - zum Glück muss ich keinen Schwarzwassertank umherfahren. Schöne Technik, die, wenn sie versagt, unendlichen Spaß verspricht :lach:

giraffengero am 05 Mär 2023 15:39:54

leverkusen3 hat geschrieben:
Mich haben vier Wochen Ammovit viel unappetitliche Arbeitszeit und zum Schluss eine neue Klokassette gekostet.

Vorsicht vor solchen unausgereiften Empfehlungen.


Mehrere Jahre Ammovit, keinerlei Störung oder Mehrarbeit bei der Kasette. Ausgeleert,
einmal nachgespült und fertig. Der einzige Nachteil, sie sah halt am Ende nicht mehr so jungfräulich aus.

Lancelot am 05 Mär 2023 15:51:31

leverkusen3 hat geschrieben: Mich haben vier Wochen Ammovit viel unappetitliche Arbeitszeit und zum Schluss eine neue Klokassette gekostet.
Vorsicht vor solchen unausgereiften Empfehlungen.

giraffengero hat geschrieben:Mehrere Jahre Ammovit, keinerlei Störung oder Mehrarbeit bei der Kasette. Ausgeleert,
einmal nachgespült und fertig. Der einzige Nachteil, sie sah halt am Ende nicht mehr so jungfräulich aus.

Genau SO wie Gero ... :gut:
Nach dem leeren der Kassette einen Eßlöffel (nein, hab einen Extra-Löffel dafür .. :rofl: ) mit Ammovit in die Box, dann mit einem Schluck Wasser nachgespült und aufgelöst - fertig zur Nutzung. Seit Jahren damit sehr zufrieden, daran ist sicher nix "unausgereift" :ja:

akany am 05 Mär 2023 16:04:09

JoergZ hat geschrieben:... Schwarzwassertank umherfahren. Schöne Technik, die, wenn sie versagt, unendlichen Spaß verspricht :lach:



Unendlich? Nö, nur 100 Liter ;D

kamikaze am 05 Mär 2023 16:22:58

Genau SO und nicht anders wie Gero und Lancelot. Seit Jahren.

dietmardd am 05 Mär 2023 19:18:39

Es gibt Forums-Freunde, die gern abfällige und unqualifizierte Beiträge posten. Die Moderatoren sollten einschreiten, wenn auf solche Weise die Nettikette verletzt wird. Es scheinen immer die gleichen Leute zu sein und außer Verunglimpfungen haben diese in der Regel keine Argumente.

Ich kenne Ammovit aus DDR-Zeiten. Es wird schließlich nur wenige km von mir entfernt hergestellt, wusste aber nicht, dass Ammonit den wirtschaftlichen Transformationsprozess nach der Wiedervereinigung überstanden hat. Im Prinzip ist Ammovit identisch mit dem von mir vorgeschlagenem Eisensulfat. In Ammovit sind noch zusätzlich ca. 2,3 % Calciumcarbonat enthalten, was aber für die Wirkungsweise kaum von Bedeutung ist.

Ich habe noch einen Eimer Eisensulfat - damals als Rasendünger gekauft. Da Eisensulfat als Eisendünger viele Nachteile hat, verwende ich diesen nicht mehr im Garten und nutze diesen stattdessen erfolgreich zur Geruchsreduktion (Ammoniak, Schwefelwasserstoff) in Toilettenboxen. Ich konnte nie irgendwelche Verkrustungen oder Ablagerungen bemerken. Welche Ablagerungen wären theoretisch möglich?
Das Hauptprodukt Ammoniumsulfat ist sehr gut wasserlöslich. Das Fe3O4 ist sehr feindispers und lagert sich deshalb kaum ab. Im Ammovit ist noch etwas Kalk enthalten. Der Kalk reagiert mit dem Eisensulfat zu Gips Anhydrit (abgebundener Gips), welches aber auch feindispers ist. Bei der Abbindung des Schwefelwasserstoffs entstehen ebenfalls feindisperse Sulfite.

Nach der Entleerung der Toilettenboxen spüle ich diese kurz nach und fülle wieder etwas Wasser auf und gebe erst dann das Eisensulfat zu und schüttele danach die wieder geschlossene Toilettenbox kurz durch, damit sich das Eisensulfat auflöst.

Eisensulfat bzw. Ammovit machen die Fäkalien dünnflüssiger und werden auch als Rohrreiniger für Fäkalienrohre verwendet, also gegen Ablagerungen. Mit Ammovit bzw. Eisensulfat ist die Gefahr von Ablagerungen also geringer als ohne. Die höhere Viskosität und die bessere Zersetzung der festen Fäkalien erleichtern das Entleeren der Toilettenboxen. Außerdem stinkt es beim Entleeren etwas weniger.

Falls mir jemand die Funktion des Kalkes im Ammovit erklärt, dann wäre es für mich als Gartenbesitzer ein Klacks, ein paar Krümel Kalk zuzugeben. Eine Mischung von Eisensulfat und Kalk im Ammovit sehe ich eher kritisch, da das die Lagerfähigkeit verringert, da es bei etwas Luftfeuchtigkeit zur chemischen Reaktion zu Gips kommt, so dass das Ammovit verklumpen kann. Bei nur 2,3 % Kalk ist die Gefahr aber eher überschaubar.

Zur Wirkungsweise von Ammovit bzw. Eisensulfat und der ökologischen Bedeutung hier ein Gutachten:

--> Link

Bei der richtigen Dosierung enthalten die ehemaligen Fäkalien keine nennenswerte Giftstoffe mehr, sind also Bio, d.h. könnten theoretisch auch im Wald entsorgt werden - was ich aber nicht mache. Die herkömmlichen chemischen Zusatzmittel für Toilettenboxen sollen dagegen für die Natur schädlich sein.

In einem kleinen Detail stimme ich dem Gutachten nicht zu. Nach meiner langjährigen Erfahrung färbt sich aber das Abprodukt tiefschwarz, weil ja schwarzes Fe3O4 entsteht.

Nun haben ja manche Womos SOG-Systeme, aber eben nicht alle. Diese sind aber nur Entlüftungssysteme, d.h. auf einem CP/SP haben dann alle etwas davon, wenn man auf Toilette geht. Manche Womos haben ihre Toilette auf der rechten Seite. Es ist sicherlich amüsant, wenn man draußen unter der Markise sitzt und isst und einer geht auf Toilette und die Abluft wird zum Campingtisch geblasen.
Ich bin ca. 20 Jahre mit Miet-Womos gefahren und von denen hatte keines ein SOG-System, weil die Vermieter in der Regel nur Womos in der Grundausstattung vermieten, da sie die Kosten für Zusatzausstattungen nicht auf die Mietpreise umlegen können (Wettbewerb der Vermieter).

Ruedi1952 am 05 Mär 2023 19:31:38

Wir haben jetzt Solbiol duftet sehr angenehm.

WomoTechnikService am 05 Mär 2023 19:31:52

dietmardd hat geschrieben:Nun haben ja manche Womos SOG-Systeme... d.h. auf einem CP/SP haben dann alle etwas davon, wenn man auf Toilette geht... Es ist sicherlich amüsant, wenn man draußen unter der Markise sitzt... Ich bin ca. 20 Jahre mit Miet-Womos gefahren und von denen hatte keines ein SOG-System...


Jeder S.O.G. Nutzer wird bestätigen, dass Du da echt was verpasst hast. Die S.O.G. entlüftet ja über einen Aktivkohlefilter, den man jährlich tauscht (Alternative zu den teuren Originalfiltern: Eine Aktivkohlematte für Umlufthauben, einen Streifen schneiden und 3 oder 4 fach falten und einlegen) Stinken tut es also nicht außen UND nicht innen, da man beim Hinsetzen den Schieber öffnet und es die Gase unter dem A. wegzieht...

LG Peter

Mann am 05 Mär 2023 19:44:19

bei uns geht die SOG übers Dach, keinerlei Geruch festgestellt

Navigatore am 05 Mär 2023 19:54:21

Mann hat geschrieben:bei uns geht die SOG übers Dach, keinerlei Geruch festgestellt

Das halte ich für ein anrüchiges Gerücht (Verzeihung für das kleine Wortspiel) Die Dachvariante von SOG hat keinen Filter. Während des Geschäfts immer schön das HEKI zu lassen :wink:

Scout am 05 Mär 2023 20:29:31

Hallo dietmardd!
Du hast das Gutachten verlinkt aber anscheinend nicht sorgfältig gelesen.

Ammovit oder Eisensulfat sind kein Düngemittel, vielleicht abgesehen für Rasendüngung. Sie werden erst in Zusammenwirkung mit den Inhaltsstoffen in einer Jauchegrube zu einem Düngemittel.
Falls mir jemand die Funktion des Kalkes im Ammovit erklärt, dann wäre es für mich als Gartenbesitzer ein Klacks, ein paar Krümel Kalk zuzugeben.

Lies einfach im Gutachten Seite 3 + 4.
Nach meiner langjährigen Erfahrung färbt sich aber das Abprodukt tiefschwarz, weil ja schwarzes Fe3O4 entsteht.

Die schwarze Farbe kommt vom Eisensulfid FeS.

Gruß
Scout

Scout am 05 Mär 2023 20:45:40

Mann hat geschrieben:bei uns geht die SOG übers Dach, keinerlei Geruch festgestellt

Navigatore hat geschrieben:Das halte ich für ein anrüchiges Gerücht (Verzeihung für das kleine Wortspiel) Die Dachvariante von SOG hat keinen Filter. Während des Geschäfts immer schön das HEKI zu lassen :wink:
Eine Dachentlüftung braucht keinen Filter.

Wir haben eine Dachentlüftung.
Die Entlüftung ist auf der rechten Seite unseres Womos, oberhalb unseres Frühstücks-, Mittagsessensplatzes. Wir haben noch nie etwas gerochen.
Theoretisch betrachtet ist dies auch nicht zu erwarten.
Ich halte die Absaugung über Dach aus strömungstechnischen Gründen für vorteilhafter.
Die Entlüftung ist als punktförmige Emissionsquelle in 3 m Höhe. Die Geruchsstoffe breiten sich kugelförmig aus, wodurch deren Konzentration stark abnimmt. Bei Luftströmungen, die Geruchsfahnen bilden, führen höhere Turbulenzen ebenfalls zu einer Verdünnung. Dann kommt noch dazu, dass die abgesaugte Luft immer wärmer, oder mindestens gleichwarm wie die Umgebungsluft ist. Durch die geringere Dichte ist eine Abströmung nicht zu erwarten.

Gruß
Scout

HeideMobil am 06 Mär 2023 08:35:51

Jungs, könt ihr keine Kommentare schreiben ohne ( :!: ) den anderen an's Bein zu pinkeln :?:

Bitte :|

bosko1 am 06 Mär 2023 13:14:53

HeideMobil hat geschrieben:Jungs, könt ihr keine Kommentare schreiben ohne ( :!: ) den anderen an's Bein zu pinkeln :?:

Bitte :|


Moin, hab mir Mühe gegeben, kann deinen Kommentar nicht verstehen. :idea:
Gruß Bosko

bosko1 am 06 Mär 2023 13:23:20

Mann hat geschrieben:bei uns geht die SOG übers Dach, keinerlei Geruch festgestellt


Moin, ich habe auch eine Entlüftung für den Fäkalientank ohne Filter über Dach. Ich habe ehrlich gesagt, noch nie Gerüche aus dem Tank, auch bei geöffnetem Heki wahrgenommen.
Gruß Bosko

huohler am 06 Mär 2023 14:05:46

Mann hat geschrieben:bei uns geht die SOG übers Dach, keinerlei Geruch festgestellt

Navigatore hat geschrieben:Das halte ich für ein anrüchiges Gerücht (Verzeihung für das kleine Wortspiel) Die Dachvariante von SOG hat keinen Filter. Während des Geschäfts immer schön das HEKI zu lassen :wink:


Nein das ist eine Tatsache! Du vermutest hier "theoretisch"! Die vielen SOG über Dach Nutzer haben "praktisch" wohl alle so wie ich noch nie irgendwas gerochen.
Und deren Nachbarn auch nicht!

Hubert

Navigatore am 06 Mär 2023 14:32:44

huohler hat geschrieben:Nein das ist eine Tatsache! Du vermutest hier "theoretisch"! Die vielen SOG über Dach Nutzer haben "praktisch" wohl alle so wie ich noch nie irgendwas gerochen.
Und deren Nachbarn auch nicht!

Mist ... den ganzen Umbau von Dachvariante auf Bodenvariante umsonst gemacht. So ein Schiet aber auch (kleines Wortspiel :lach: )

bosko1 am 06 Mär 2023 15:16:30

Navigatore hat geschrieben:Mist ... den ganzen Umbau von Dachvariante auf Bodenvariante umsonst gemacht. So ein Schiet aber auch (kleines Wortspiel :lach: )


Moin,
da hättest du dich doch kostenlos bei uns Wissenden vorher schlau machen können, wäre dir ne Menge Arbeit erspart geblieben. Wer den Schaden hat brauch für den Spott nicht zu sorgen. (Kleines Wortspiel :ja: ) Ach wie ist das leben schön. :lach:
Gruß Bosko

dietmardd am 07 Mär 2023 00:11:14

Ammovit oder Eisensulfat sind kein Düngemittel, vielleicht abgesehen für Rasendüngung. Sie werden erst in Zusammenwirkung mit den Inhaltsstoffen in einer Jauchegrube zu einem Düngemittel.


Eisensulfat wird als Düngemittel verkauft. Es ist sowohl ein Eisen- als auch ein Schwefeldünger und nicht nur für Rasen, obwohl es so auf dem Eimer steht. Eisensulfat wird auch z.B. im Weinbau gegen die Eisenchlorose eingesetzt (gegossen, seltener als Blattdünger). Dafür hatte ich das Eisensulfat ursprünglich gekauft, nicht für den Rasen. Obwohl für beide Nährstoffe konzipiert, halte ich nicht mehr viel von Eisensulfat als Dünger, weil es sehr ätzend ist (Arbeitsschutz) und weil es sehr schnell von den Pflanzen aufgenommen wird. Das hat zur Folge, dass ganz schnell zu viel davon aufgenommen wird und aus einem lebenswichtigen Spurenelement wird ein stark wirkendes Gift - siehe Schlagwort Eisentoxizität. Deshalb verwende ich im Garten Eisenchelat (sehr teuer) zur Eisendüngung (Blattdüngung) und für meine Reben Fe2O3- und Fe3O4-Pigmente sowie Lavamehl bzw. Urgesteinsmehl (enthalten ca. 12 % Fe2O3) als Bodendünger. Eisenpigmente für die Färbung von Beton sind sehr feinkörnig (wie Puder) und billig. Reben sind in der Lage, ihren Eisenbedarf aus diesen unlöslichen Eisenverbindungen zu decken, weil deren Wurzeln organische Säuren abgeben, so dass sich wasserlösliche Chelate bilden, die dann aufgenommen werden können, aber nur so viel, wie die Rebe braucht. Dadurch ist eine Überdüngung nicht möglich. Eine einmalige Bodendüngung für Weinreben reicht für Jahrzehnte. Und die Eisenoxide sind für Menschen, Tiere und Pflanzen nicht toxisch.

Aber Du hast zweifellos Recht, dass durch das "Zusammenwirken" von Ammovit bzw. Eisensulfat und Fäkalien (Ammoniumhydroxid) wertvoller Ammoniumsulfatdünger entsteht. Dieser ist in meinen Augen der beste Stickstoffdünger, weil dieser zusätzlich Schwefel enthält und S ist ein unterschätzter Makronährstoff. Außerdem kann man aus Ammoniumsulfat meines Wissens nach keine Sprengstoffe basteln. Eine Reihe von Stickstoffdüngern sind auf den Index verbotener Chemikalien (Terrorismusgefahr) gesetzt worden - da ist jeder unverdächtige Stickstoffdünger wertvoll. Außerdem haben sich die Preise für Stickstoffdünger vervielfacht.

Die schwarze Farbe kommt vom Eisensulfid FeS.


Wie ich schrieb, ist aber auch Fe3O4 schwarz. Fe3O4 ist neben anderen Eisenverbindungen das häufigste Farbpigment überhaupt, weil billig und UV-fest. Alle schwarzen und grauen Autolacke haben Fe3O4 als Pigment. Fe2O3 ist das Pigment für das Schwedenrot und auch ockerfarbene und blassgrüne Pigmente sind Eisenverbindungen.
Der Verkauf von Eisensulfid wird überwacht, da man daraus mit Haushaltchemikalien Giftgas herstellen kann, sozusagen als Hobbyterrorist. Deshalb hat diese Chemikalie quasi ein nahezu Anwendungsverbot. Deshalb keine Verwendung als Farbpigment, außerdem viel teurer als Fe3O4.

Lies einfach im Gutachten Seite 3 + 4.


Diese Empfehlung habe ich befolgt, aber im Gutachten steht auch nur, was ich schon geschrieben hatte, nämlich, dass Kalk zur zusätzlichen Neutralisation der Schwefelsäure zu Gips (Calciumsulfat) dient, sowie auch für andere, z.T. organische Säuren. Im Prinzip ist die Zugabe von Kalk nicht erforderlich, da das Ammoniak bzw. Ammoniumhydroxid Basen sind und alle sich bildenden Säuren abbinden, sowohl die Schwefelsäure aus dem Eisensulfat als auch z.T. organische Säuren bei der Zersetzung der Fäkalien. Die 2,3 % Kalk-Zugabe sind so wenig, als dass diese chemisch kaum wirksam werden. Aber schaden tut der Kalk sicher nicht. Ich vermute mal, der geringe Kalkzusatz dient als Puffer, falls man zu viel Ammovit bzw. Eisensulfat zugegeben hat. Und Kalk dient als Brücke für Ton-Humus-Komplexe, also soll Huminsäuren abbinden, falls das nicht schon das Ammoniumhydroxid gemacht hat. Ton-Humus-Komplexe sollen den Lehm- bzw. Tonboden krümelig machen.

Eine mögliche zu reichliche Zugabe von Ammovit bzw. Eisensulfat in die Toilettenbox ist der Grund dafür, warum ich nach Rückkehr nach Hause das Zeug nicht in den Garten als Dünger schütte. Außerdem könnte es Konflikte mit den Nachbarn geben.

wolfherm am 07 Mär 2023 00:35:11

Moderation:Komm mal wieder aufs Thema zurück. Dünger brauchen wir beim Fahren eines Womos eher weniger…..bleib mal bei der Sache.


babenhausen am 07 Mär 2023 07:08:15

Nachdem ich nun diesen Strang gelesen habe und sogar das Wort Terrorismus dabei gefallen ist werde ich mir Ein Lavendelblütensträußchen in mein " Abgasrohr" der Toi schieben.

Ob es hilft ? 8) :lol:

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