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Hallo zusammen, 3 SIGA Phaeton AGM Batterien, mit jeweils 150 AH sind seit 3 Jahren in meinem Wohnmobil Hymer Liner 839 bj 2009 mit einem Iveco daily Basisfahrzeug verbaut, jetzt alle 3 defekt. Der Defekt äußerte sich nach einer Übernachtung ohne Landstrom, sodass früh während der Zerhackertoilettenspühlung der Schutz/ Hauptschalter am Display aktiv wurde und die komplette Anlage abschaltete. Die Batterien wurden getrennt getestet, alle drei defekt. Das Wohnmobil steht überwiegend am Landstrom. Laut Hersteller ist die Ladespannung zu niedrig gewesen. Laut meinen 2 Ladegeräte ist eine Ladung bis max 14,3V nur möglich. Die Batterien müssten mit min. 14,6V-14,8 V geladen werden. Jetzt meine Frage: Lassen sich die Batterien wieder aktivieren/ regenerieren? Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Danke schonmal für eure Hilfe. Meine Erfahrungen (laienhaft). Ein externes Ladegerät, z.B. Ctek 5A, hat einen Regenierungsmodus (Recond). Dieses nutzen (dauert halt 1-2 Tage pro Batterie), aber unbedingt ausgebaut (nicht angeschlossen). Nach dem Durchlauf entladen (mit 2 Halogenbirnen) und Voltmeter auf 12V (nicht weniger), wieder vollladen. Zur Überprüfung hatte ich einen günstigen China Batterietester, der nach dem Procedere immerhin ca. 30% mehr Kapazität anzeigte (ob glaubhaft, hmm, aber immerhin) CTEK: (Amazon Link) Tester: (Link zum eBay Artikel) Anm. Das Ctek o.ä. kann man später zusätzlich fest verbauen. Wenn die aktuell so platt sind, dass sie nach Aufladung bei Stromentnahme in die Unterspannungsabschaltung rauschen, kann man das mit dem Rekonditionieren machen, aber wofür? In 3 Monaten sind sie dann ganz platt. Rauswerfen und dann entweder zur Ladetechnik passende Batterien verbauen (Gel?) oder Ladetechnik auf/umrüsten plus neue Wunsch-Batterie-Technologie. Edith: zu obigem - bei 12 V Ruhespannung sind Bleibatterien fast leer. Wenn Laden, dann bis auf die empfohlene Ladeschlussspannung von 14,8 Volt für AGM. In Ruhe haben die Batterien nach kurzer Belastung danach so 12,8 Volt, Pi mal Daumen. Wenn sie denn wieder reanimiert werden können. bis denn, Uwe Das wäre für die Nutzer toll, für die Batterie Hersteller eine Katastrophe :) Ich habe auch schon versucht eine Bleibatterie zu reaktivieren. Da gibt's Batteriepulser oder Refresher usw. Die Funktionieren auch, aber die können nicht die ursprüngliche Kapazität herstellen. Bei mir zumindest waren die Ergebnisse zunächst erfreulich, nur nicht dauerhaft genug. Am Ende habe ich doch neue Batterien gekauft! Danke für eure Hilfe. Jetzt habe ich das Ladegerät und den Tester bestellt und werde mit einer Batterie es ausprobieren. Wenn es klappt und die Batterie hat danach wieder 30 bis 40 % Ladkapazität, dann ist es schon mal ok. Dann sind die anderen dran. Zwei Fragen habe ich noch: Wenn ich das Ladegerät einbaue, reicht es für alle 3 Batterien? Aktuell habe ich 2 Ladegeräte für die 3 Batterien verbaut, mit folgenden Daten: Electronic Batterie Charger CB-522 Nominal Imput: 230 Vo-50 Hz Nominal output: 12 V Main power: 320 W Max charging current: 22 A Final charging voltage: 14,3Vd (Gel) 14,1 Vd (Pbl) Maintenance charge: 13,8 Vd (Gel) 13,5 Vd (Pb) 2. Frage Wenn es nicht klappt, wollte ich Lithium lifepo 4 verbauen. Passen die 2 Ladegeräte für diesen Batterietyp? Danke. Wenn deine Batterie nur kurzzeitig tiefentladen waren, hast du gute Chancen noch was zu retten. Ich selbst habe vier AGM Batterien aus eine Notstromversorgung im Einsatz, die nach einer Tiefentladung ausgewechselt werden mußten. Und das schon seit fünf Jahren ohne nennenswerten Kapazitätsverlust. War allerding auch Qualitätsware. Geladen werden sie bei Landstrom auch nur mit14,4V. Werden trotzdem voll. Nur vom Booster bekommen sie 14,7V damit das Laden schneller geht.
Falls du das empfohlene CTEK Gerät (zum regenerieren) meinst.... Dessen Ladestrom (5A) ist zu gering für 3 x 150Ah AGM. Du kannst es aber verbauen und zur Ladung deiner Starterbatterie verwenden (automatisch, wenn Landstrom vorhanden). Den Zugangspunkt für diese Batterie findest du auch am EBL. Dein älteres CBE 522 ist nicht geeignet für AGM Batterien, die zumeist 14,6-14,8V Ladespannung wollen (google mal deine Batterien). Mit max. 14,3V werden sie nie "ganz voll". Ich rate diese zu ersetzen durch EIN modernes Ladegerät mit 30A Ladestrom, das dann auch ggf. Lithium kann, falls du umstellst. Tip: Victron IP 22 (--> Link) (Falls du eine 230V Netzanzeige am Control Panel hast, brauchst du ggf. das Victron mit 3 Ausgängen). Ich rate diese zu ersetzen durch EIN modernes Ladegerät mit 30A Ladestrom, das dann auch ggf. Lithium kann, falls du umstellst. Tip: Victron IP 22 (--> Link) (Falls du eine 230V Netzanzeige am Control Panel hast, brauchst du ggf. das Victron mit 3 Ausgängen).[/quote] Hallo! Erstmal Danke für deine/eure Hilfe. Jetzt werde ich mir so ein Victron IP 22 30 A bestellen. Aktuell werden die AGM Batterien mit den oben beschriebenen Ladegerät regeneriert, es sieht ganz gut aus. Jetzt habe ich eine Frage zu den Victron IP 22 mit 3 Ausgängen. Das Panel in meinem Wohnmobil hat eine 230V Netzanzeige jedoch kann ich mir noch nicht erklären, ob ich dieses mit 3 Ausgänge benötige. Ich habe mal Bilder von der Stromversorgung, von den Ladegeräten und vom Sicherungskasten in meinem Wohnmobil gemacht. Die Ladegeräte haben jeweils 230 V Eingang und 12 V Ausgang für die Batterien. Soweit so gut. Das untere Ladegerät hat zusätzlich noch unterhalb des 12 Volt Ausgang einen kleinen weißen Anschluss, den ich mir nicht erklären kann. Ich hoffe, ihr könnt ihn erkennen. Geht dieses kleine Kabel event. zum Panel? Hat Victron so ein Anschluss? Benötige ich Victron mit 3 Ausgänge? Das sind so meine Fragen. Die zwei 12 Volt Ausgänge gehen zu den Sicherungskasten und werden dort zusammen gefügt verschraubt. Danke für eure Unterstützung. ![]() ![]() ![]()
Das weiße Kabel am CBE Gerät ist das Signalkabel, das am Panel die Netzanzeige aktiviert, deshalb brauchst du das Victron mit 3 Ausgängen. Ein Ausgang zum Laden der Bordbatterien, 1 Ausgang als Signalleitung (Ersatz für das weiße Kabel), der dritte Ausgang bleibt frei. Ergänzung... Dein 12V "Sicherungsmodul", besser EBL (Elektroblock) ist vermutlich ein CBE DS-470, dort sind die Anschlüsse für Batterie 1 (+B1 Starter) und Batterie 2 (+B2 Bord). Da sind auch sicherlich die jetzigen Ladegeräte angeschlossen (an B2). Du kannst auch das CBE Ladegerät (eines) mit dem weißen Kabel (Signal Netzstrom) behalten, am EBL umklemmen auf B1, somit wird deine Starterbatterie bei Landstrom immer davon mit 20A geladen (statt 1 A Erhaltungsladung), dann reicht auch das Victron mit einem Ausgang (auf B2 angeschlossen). Hier das Innenleben... ![]()
Im Sinne von Kostenoptimierung stelle ich die Frage, warum man die 2 vorhandenen und funktionierenden Ladegeräte ersetzen (ausbauen) soll :?: Man könnte doch ein weiteres Ladegerät, das die Ladeschluss-Spannung für AGM erfüllt (auch mit geringerer Leistung) zeitweise oder dauerhaft parallel dazu schalten. Wenn das große Victron schon unterwegs ist (Geld bereits ausgegeben :cry: ) würde ich zumindestens die alten Ladegeräte nicht ausbauen/wegwerfen. Was spricht dagegen? Helmut Der Gedanke ist natürlich nicht außer Acht zu lassen. Victron ist auch noch nicht bestellt. Und ich werde es erst bestellen, wenn ich weiß ob die Batterien noch zu retten sind. Falls nicht, dann stelle ich auf LiFePo um und dann brauche ich den Victron. Jetzt habe ich mal geschaut welchen Elektroblock ich habe. Es ist ein CBE DS560- HY. Dieser hat nur einen Eingang für die 2 Ladegeräte, +B2. Darauf sind sie verschraubt. ![]()
Schade, dieser hat nur die B2 (Bordbatterie) als Anschluss, nicht auch noch die Starterbatterie (B1). Die beiden Ladegeräte laden parallel deine Bordbatterie(n)
Wieso brauchst Du den Victron für die LiFePO4? Glaubst du an das Märchen von der „Lithium-Kennlinie“? Eine LiFe nimmt ALLES was sie kriegt und ist mit 14,3 V ganz voll. Dazu gibt es im Forum jede Menge Berichte. Wenn du es nicht glaubst, dann kannst du es ja testen und notfalls dann immer noch nachrüsten. Gib das Geld lieber für einen ordentlichen Akku oder Solar aus. Helmut Hallo Helmut, ja wahrscheinlich werden es neue AKKUs werden und Solar kommt dann auch noch. Nur momentan bin ich noch am regenerieren der alten Akkus. Sie haben vor ca. 3 Jahren über 1000 Euronen gekostet und somit möchte ich den Zeitpunkt für den Kauf der neuen Akkus hinauszuschieben. Jetzt zeigt sich nur, dass das Regenerieren als sehr mühselig und zeitaufwendig ist. Dank Corona bin ich zuhause und kann mich damit beschäftigen. Über kleine Erfolge kann ich jedoch berichten. Anfangs zeigte der Batterietester 14 % ok. Jetzt sind es inzwischen bei der einen 33 % und bei der anderen 39 % ok. Die 3. ist ja noch eingebaut. Der Ladezyklus dauert ca. 6 -7 Stunden. Das Entladen nimmt halt soviel Zeit in Anspruch. Mittlerweile habe ich den Victron mit 3 Ausgänge bestellt. Zum einen gab es im Internet ein günstiges Angebot. Und dieser hat auch ein Regenerations Programm. Ich würde dann das obere Ladegerät mit den Victron tauschen und das untere so lassen. Zu den Anschluss habe ich jetzt noch ein Frage. Mit welchem Kabelquerschnitt würdet ihr den Viktron (30 A ) an den Elektroblock anschließen? Laut Hersteller schreiben sie 10mm, jedoch am Elekroblock ist nur ein M6 Bolzen mit 10er Schlüsselweite. Wie auf ein Bild von mir zu erkennen. Danke euch schon mal und einen schönen Sonntag. du wirst mit der Regenerierung nicht glücklich werden, die Akkus werden noch ein weilchen funktionieren, zumal es warm wird, dir vorgaukeln es ist alles i.O., aber sie werden nicht belastbar sein. Was ich sagen will, spar schon mal, es dauert nicht mehr ewig.
geht es denn nicht auch um so Sachen wie Dauer der Absorbtionsspannung und Floatphase? Du sitzt einem Denkfehler auf, der sunken cost fallacy heisst, aber auch Eingang in diverse deutsche Sprichwörter gefunden hat. Du kannst jetzt weiter über verschüttete Milch weinen und gutes Geld schlechtem hinterherwerfen, indem du an den Batterien und der Ladeumgebung rumbastelst wie Berlin am BER, oder einen Schlussstrich ziehen und Lithium einbauen. Du wirst dann feststellen, dass die "teuren" LFP pro Jahr weit billiger kommen als der Bleikram aus dem letzten Jahrhundert. Vermutlich wirst du dich auch ärgern, das nicht früher gemacht zu haben, ging mir zumindest so. Vielleicht tröstet der Milchspruch da ein bisschen. Gruss Manfred
Alles nur Nebenkriegsschauplätze. Und eine gewisse Adsorptionsphase kann schlecht gematchten Zellen sogar helfen, weil die Balancer dann mehr Zeit haben zu arbeiten. Die Float-Spannung ist immer deutlich unter 14 Volt und damit so niedrig, dass sie keiner LiFePO schadet, zumal fast jedes Ladegerät auch irgendwann die Floatphase beendet und abschaltet. bis denn, Uwe
Uwe hat recht ! Hier vom "Fachmann" bestätigt : --> Link ![]() Man sollte sich das gesamte Interview über die Battleborn LiFEPO4-Akkus "geben": Erweiterte Erkenntnis ist m.E. : 13,4 V - 13,8 V Erhaltungsladung ist für LiFe perfekt - und das liefern die meisten Blei-Ladeprogramme. Helmut Schönen guten Abend. Kann mir da jemand weiterhelfen? Welchen Kabelquerschnitt brauche ich, um das Ladegerät von Victron IP 22 30 A am Elektroblock anzuschließen? Danke.
Guggst du --> Link Helmut
Verstehe ich Dich richtig: Du nutzt den Recond Modus des CTEK MXS 5.0 an AGM Batterien? Der ist nach meinem Verständnis nicht dafür geeignet, da die hohe Spannung (15,8V) für AGM schädlich ist.
Was passiert, chemisch / physikalisch, eigentlich beim regenerieren von Batterien? :gruebel: Grüße Dirk
Lt. Ctek ist die Kombination von AGM und Recond erlaubt. Ich schätze mal, das dies deshalb kein Problem ist, da hier mit sog. Impulsladung gearbeitet wird, ähnlich div. sog. Batterie Conditionierer. Auch der Dometic Pulser (--> Link) ist für AGM zugelassen. ![]()
Ah - dann ist das Programm des CTEK wohl hauptsächlich dafür gedacht Sulfatierung zu verringern. Um eine Säureschichtung zu beseitigen kenne ich bei AGM die Empfehlung 14,7V über 4 Wochen anzulegen. Wobei andere Quellen wiederum davor warnen, da damit ein zu hoher Wasserverlust einherginge.
Das Bleisulfat, welches als gelartiges Zeug beim Entladen entsteht, kann sich mit der Zeit zu Kristallen umlagern. Im Prinzip wie bei einem Schneefeld in den Alpen, wo die Sonne draufscheint. Dabei geht Aktivmaterial verloren, weil die Reaktion nur an der Oberfläche stattfindet. Die Regeneration versucht, die Kristalle mit Spannungspulsen aufzubrechen. Zumindest im Anfangsstadium klappt das auch ganz gut. Trotzdem sollten Bleibatterien immer ganz vollgeladen sein, dann ist kein Bleisulfat da, was kristallisieren kann. Gruss Manfred
--> Link Zitat daraus ( unter Punkt 2. ): "Wichtig zu wissen: - Die folgenden Batterietypen sind vom Recond-Modus ausgeschlossen: Gel, Lithium, AGM..." Grüße Dirk
Interessant, da widerspricht sich offenbar die Anleitung und die FAQ. ![]() |
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