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Hymer B514 Abschmieren der ALKO-Achse klappt nicht


xxxholgerxxx am 23 Mär 2023 16:03:52

Hallo zusammen,
nach rd. 13.000 km will ich seit einiger Zeit versuchen, wieder die ALKO-Hinterachse meines Hymer B514 aus 2003 abzuschmieren. Während das beifahrerseitig problemlos geht, klappt es fahrerseitig nicht. Das Fett quillt nur raus (der Schmiernippel ist durchgängig, habe auch probeweise einen neuen eingesetzt - brachte nichts). Das Rad habe ich natürlich wie vorgeschrieben hochgebockt.

Hat jemand das auch schnon mal gehabt, woran kann es liegen. Beim Fahren fällt mir nichts auf.

Gruß
Holger

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Marsu123 am 23 Mär 2023 16:31:58

Hallo Holger,

nimm eine andere Presse.

Grüße Ralf.

xxxholgerxxx am 23 Mär 2023 16:58:29

Hall Ralf,
aber beifahrerseitig klappt es problemlos mit der Presse ?!

Gruß
Holge

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mv4 am 23 Mär 2023 17:12:57

wo quillt es nur raus?

Das Fett muss am ender der Achse zu sehen sein...dort wo der Achsschenkel befestigt ist...wenn es dort herausquillt ist alles gut (auf beiden Seiten)

MilesandMore am 23 Mär 2023 17:22:13

Dem ist NICHT so!
Das Fett soll nicht am Achsschenkel rausquellen!

Laut Alko sollen es maximal 10 Hübe mit einer Fettpresse sein und das Fett soll auch ein spezielles sein

Al-Ko empfiehlt das thermisch hochbelastbare Schmierfett Klüber Stabutherm GH 461 auf Basis von Mineralöl und Polyharnstoff.

Genauso wurde es bei mir auch von Mercedes gemacht.

Beste Gruesse Bernd

xxxholgerxxx am 23 Mär 2023 17:23:23

hALLO mv4,
das Fett kommt garnicht erst in das Achsrohr rein, es quillt sofort vorne am Schmiernippel raus

Gruß
Holger

mv4 am 23 Mär 2023 17:26:02

dann sitzt deine Fettpresse nicht richtig drauf...oder das schmiernippel passt nicht zur Fettpresse...

was passiert wenn du das schmiernippel nimmst von der seite wo es ging?

Bernd...auch wenn es dir nicht gefällt...ich war schon öfters bei ALKO im Werk...dort wurde extra gesagt wenn man nicht sicher ist wann die letzte Wartung gemacht wurde, dann solange Fett rein bis es dort herauskommt. ..10 Hübe von was? weißt du wieviele unterschiedliche Fettpressen es gibt...jeder mit unterschiedlichen Hubzylinder...was machen die in der werkstatt die hydraulische Pressen haben?

MilesandMore am 23 Mär 2023 17:35:40

Meine Achse wurde nach einem Jahr mit 10 Hüben geschmiert und es kam nichts raus.

Was jetzt?
Hab ich ein Problem?

Ich zitiere mal aus einem anderen Forum:

Doppelt genäht hält besser, also habe ich auch noch mal die Info telefonisch bei ALKO, verbunden mit einem Techniker, eingeholt und kann wie folgt bestätigen:

1. es sollen 6-10 Hübe je Seite sein. Mit der Handpresse, und man merke dann schon den erhöhten Widerstand.
2. rausgedrückt an altem Fett wird da gar nichts, also kommt da auch nichts raus (was man abwischen müßte). Es geht um Fett an die Drehstabachse, nicht "in ein Lager".



Beste Gruesse Bernd

xxxholgerxxx am 23 Mär 2023 17:40:52

Hallo MV4,
ich habe vom Schmiernippel her alles versucht, Austausch mit dem Nippel von der rechten Seite (wo es klappt) sowie Einsatz eines neuen Nippels - Nichts. Es muß im Achsrohr irgendeine Blockade sein, ich wüßte nur nicht was.

Pechvogel am 23 Mär 2023 17:55:12

Versuch´ mal die Kupplung der Presse von Hand etwas gegen den Nippel zu drücken während Du ( oder eine 2. Person ) das Fett presst.
Dabei darauf achten dass die Kupplung gerade auf dem Nippel sitzt.

Es kommt vor dass die Kupplungen mal "hängen" bzw nicht richtig verriegeln.




Grüße
Dirk

xxxholgerxxx am 23 Mär 2023 19:21:42

Dann werde ich das in den nächsten Tagen mal versuchen

Gruß
Holger

mv4 am 23 Mär 2023 20:16:39

Hast du Mal geschaut ob die Bohrung bis nach innen geht?...kann es ja fast nicht glauben....aber auch sowas hat es schon gegeben.

silverdawn am 23 Mär 2023 20:20:56

Es gibt ein Schlag-Druckwerkzeug wo man mit einem Hammer und dünnem Automatiköl verstopfte Schmierstellen frei bekommt.

Ich habe so ein Teil von meinen Oldtimern, wenn du nicht weiterkommst kann ich es dir gerne mal schicken.

Gruß
Harald

mv4 am 23 Mär 2023 20:31:56

Natürlich ist da ein Lager...das Achsschenkel Lager....man sieht das du noch nie im Leben eine Drehstabfederachse innen gesehen hast. Und genau für dieses Lager an den beiden Enden am Achsrohr ist das Fett gedacht....und für den Simmering der das Achsschenkel Lager abdichtet und verhindern soll das dort Schmutz und Wasser reinkommt.

Was du mit deiner Achse machst ist deine Sache...ich halte mich an die Angaben von ALKo Werkstattmeister in Kötz...

Wenn du Glück hast bist du in 5Jahren vielleicht mit deinen 10 hüben fett vorne am Achslager angekommen....für das Lager und die Dichtung dürfte es aber zu spät sein.

Da das Fett sich nicht in Luft auflöst muss es ja irgendwann vorne rauskommen...

Ich kenne übrigens keine seriöse Werkstatt die noch mit Handpressen arbeitet...das nur nebenbei.

Solange das Fett leicht reingedrückt werden kann....fehlt fett im Achsrohr....und das können und ist oft viel mehr

kamann am 23 Mär 2023 20:37:01

Hallo;
Einfach mal beide Nippel herausschrauben und mit einem dünnen Bohrer re und li die Eintachtiefe messen. Sollte sie unterschiedlich sein kann es sein ,dass sich die Lagerbuchse verdreht hat (ist eine Vermutung von mir, es sollen Stahlbuchsen sein) dann hilft nur bohren!
Was noch zu prüfen wäre ´, ob beim hochheben das Rad ausfedert.....wenn nicht ist die Achse fest!!
So long KH

xxxholgerxxx am 23 Mär 2023 21:50:54

Hallo KH,
das Rad federt noch aus beim Hochheben, die Achse ist also nicht fest. Wie geschrieben ist das Fahren ja normal, eine feste Achse müßte man ja merken.

Harald,
danke für Dein Angebot, ich melde mich u.U. dann nochmal bei Dir (so ganz verstanden habe ich das Werkzeug auch nicht)

MV4
die Bohrung geht nach innen.
Deine weiteren Antworten mit den 10 Hüben bezieht sich wohl nicht mehr auf meinen Beitrag.

Gruß und Danke

Holger

mv4 am 23 Mär 2023 22:58:27

Holger...sorry natürlich nicht auf deinen Beitrag...

Marsu123 am 24 Mär 2023 08:07:28

xxxholgerxxx hat geschrieben:..
ich habe vom Schmiernippel her alles versucht, Austausch mit dem Nippel von der rechten Seite (wo es klappt) sowie Einsatz eines neuen Nippels - Nichts. Es muß im Achsrohr irgendeine Blockade sein, ich wüßte nur nicht was.


Deshalb meine erste Antwort :
Versuch es mit einer anderen Presse.
In deinem Lager wird etwas verharzt/verstopft sein.
Deine jetzige Presse bekommt den Druck nicht in die Achse, der Formschluss vom Pressenmund ist nicht ausreichend, deshalb quillt das Fett seitlich am Nippel heraus.
Mit einer besser passenden Presse (Pressenmund) kann der nötige Druck erzeugt werden um die verharzung auszudrücken.
Nimm eine andere Presse.

Grüße Ralf.

silverdawn am 24 Mär 2023 09:04:14

xxxholgerxxx hat geschrieben:
Harald,
danke für Dein Angebot, ich melde mich u.U. dann nochmal bei Dir (so ganz verstanden habe ich das Werkzeug auch nicht)



Bei einer normalen Spritze drückst du mit dem Daumen auf den Kolben und die Flüssigkeit tritt mit Druck aus der Spritzenspitze aus.

Dieser Daumendruck würde natürlich nicht reichen um eine Schmierstelle frei zu bekommen, daher schlägst du bei dem Werkzeug mit einem Hammer auf den Kolben und erzeugst so einen enormen Druck an der Spritzenspitze. Bisher habe ich alle Schmierstellen damit frei bekommen.

Gruß
Harald

Pechvogel am 24 Mär 2023 09:10:40

Marsu123 hat geschrieben:...Mit einer besser passenden Presse (Pressenmund) kann der nötige Druck erzeugt werden um die verharzung auszudrücken...

Eine Fettpresse drückt mit einem Druck von 300-400 Bar! :eek:
Das müsste dann aber eine sehr massive Verharzung sein!?!
Aber selbst wenn, dann hätte der TE noch ein ganz anderes Problem:
wo drückt er denn dann das verharzte Fett hin? In ein Lager / sich bewegende Teile??

Wenn er den Schmiernippel schon, ohne Ergebnis, getauscht hat dann kann doch nur die Kupplung, auf Grund der "Randbedingungen", nicht sauber auf dem Schmiernippel einrasten.
Grund dafür könnten Verunreinigungen um den Schmiernippel sein so dass die Kupplung nicht weit genug aufgeschoben werden kann, je nachdem wie es "vor Ort" aussieht könnte die Kupplung seitlich irgendwo anschlagen,...
Oder man erreicht den Schmiernippel nur "sehr bescheiden" und der Hochdruckschlauch der Fettpresse "verzieht" die Kupplung auf dem Schmiernippel so dass das Fett nicht gerade durch das "Rückschlagventil" gepresst wird und, unter Druck, das Fett die Kupplung etwas zurück drückt und sich dadurch seitlich ein "Spalt" auftut.




Grüße
Dirk

Pechvogel am 24 Mär 2023 09:19:37

silverdawn hat geschrieben:...Dieser Daumendruck würde natürlich nicht reichen um eine Schmierstelle frei zu bekommen, daher schlägst du bei dem Werkzeug mit einem Hammer auf den Kolben und erzeugst so einen enormen Druck an der Spritzenspitze...

Eine sog. Kolbenstosspresse ( lt. DIN 1282 ) erzeugt aber nur etwa den halben Druck einer Fettpresse! ( 120-180 Bar zu 300-400 Bar )
Der große Vorteil der Stosspresse besteht aber halt darin dass man sie
1. fast immer in gerader Flucht zum Schmiernippel ansetzt und
2. durch den Druck auch Druck auf die Kupplung ausgeübt wird.
Wohingegen bei einer Fettpresse der Druck in den Nippel dem Druck der Kupplung entgegenwirkt.




Grüße
Dirk

silverdawn am 24 Mär 2023 09:39:21

Pechvogel hat geschrieben:
Der große Vorteil der Stosspresse besteht aber halt darin dass man sie
1. fast immer in gerader Flucht zum Schmiernippel ansetzt und
2. durch den Druck auch Druck auf die Kupplung ausgeübt wird.
Wohingegen bei einer Fettpresse der Druck in den Nippel dem Druck der Kupplung entgegenwirkt.

Grüße
Dirk



Danke für deine Erklärung Dirk !

Gruß
Harald

xxxholgerxxx am 18 Okt 2023 20:30:32

Sorry, hatte meine ursprüngliche Frage ganz vergessen (und mich auch oft genug geärgert, daß jemend Probleme meldet, aber nichts weitergibt, wenn das Problem geklärt ist).
Mit diesem Werkzeug hat es geklappt (mit der Ursprungsfettpresse), kann es nur empfehlen.

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Gruß
Holger

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