Ein Bekannter hat einen 20 Jahre alten WW gekauft, soll neu elektrifiziert werden.
Vorhanden ist ein Umformer (Netzteil 230/12V mit div. 12V Abgängen zu Pumpe, Heizgebläse, 12V Licht etc.), kein 230V Ladegerät, also eine Art "primitiv" EBL.
Die Idee:
Eine Powerstation (PS) mit ca. 2000Wp Leistung (Ecoflow o.ä.), soll temporär eingebaut werden.
Hintergrund:
Die Powerstation soll bei Nicht-Urlaub auch als Stromversorgung des Gartenhäuschens dienen, deshalb günstiger als 2 x Batterien + 2 x WR verbauen.
Der Wechselrichterausgang 230V der PS wird ähnlich der Lösung normaler Wechselrichter im WoWa in das 230V Netz eingespeist, und zwar mittels NVS (Netzvorrangschaltung) und 2tem FI nach der PS.
Die PS "wohnt" zugänglich innen.
Der Strom-Weg: CEE Eingang (mit FI/LS), NVS, FI, PS mit 230V Ausgang zum Umformer und zu den internen 230V Steckdosen. Der Kühlschrank wird ausgeklammert.
Der 230V Ladeeingang der PS liegt, wie der Kühlschrank, vor der NVS.(Geht das?)
Problem: Bei Landstrom (NVS Priorität) ist der Umformer nicht versorgt.
Frage (da habe ich gerade einen Knoten im Kopf):
Kann der 230V Umformer Eingang sowohl nach der CEE und FI/LS wie bisher als auch nach der NVS angeschlossen sein (ich gehe davon aus, das die NVS allpolig umschaltet)?
Oder fataler Denkfehler?
Falls ja, wäre es doch so:
Landstrom an: Alles läuft wie bisher (Kühlschrank, Umformer) plus die PS wird geladen.
Landstrom aus: PS an, NVS schaltet um, versorgt via 230V den Umformer und die internen 230V Steckdosen, (Kühlschrank läuft auf Gas).
Als Laie (der gefragt wurde) wäre es nett von euch Profis, mir zu sagen, ob oder ggf. wie es so gehen sollte.
Danke
Ralph

