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Hallo Zusammen, auf welche. Zelltyp würdet ihr beim Kauf achten bei einer Untersitzbatterie? Ultimatron und Liontron nutzen hier Rundzellen, prismatische sollen Bier doch höheren Strom liefern und sicherer sein. Bin auf eure Erfahrungen gespannt Ich finde das ist vollkommen egal hauptsache sie funktioniert problemlos. Wenn ich lese was manche für Probleme haben lobe ich mir mein Untersitz Selbstbau. Helmut und Franz werden sicherlich ihr Wissen teilen. Was hast du denn für eine wenn es egal ist? Auch Wechselrichter dran? --> Link 132 AH Zellen und JBD 200 BMS. Wechselrichter 300/600W brauchen wir nur für E Bike Akku Ladegerät und Notebook zum Aufladen. Alle anderen 230 V Geräte sind rausgeflogen.
Ich habe von Franz gelernt, dass Ultimatron und Liontron aus der gleichen Fabrik kommen. Von daher wenig verwunderlich. Mein Favorit sind die prismatischen Zellen, allein schon weil da deutlich weniger Einzelzellen verbaut sind und das BMS diese besser im Blick haben kann. So bekommt man besser mit wenn irgendwo was nicht stimmt. Es gab hier mal irgendwo ein Bild von einem Liontron Akku, bei dem eine einzelne Rundzelle ziemlich böse aussah. Die Frage ist halt, ob man sowas merkt. Beide Bauweisen haben ihre Vor- und Nachteile. Beispielsweise Tesla verwendet für seine Autos auch Rundzellen, entwickelt diese auch selbst. Ganz so schlecht wird es sicherlich nicht sein. Vermutlich hauptsächlich eine Glaubensfrage. Tausende Nutzer sind mit Liontron & Co glücklich (mal von den Software- und Servicethemen die man hier reihenweise im Forum lesen kann, abgesehen). Bei Tesla sind diese aber auch besonders geschützt und brennen trotzdem bei Unfällen ab
Sicher das es bei den Tesla Zellen um die gleiche Chemie wie bei den hier besprochenen handelt :eek: Ich glaube das Nicht! Alwin
Du verbechselst Lions mit LiFePO4. Wir verbauen nur letztere. Kanns ja mal versuchen Lions zu verbauen. Wirst eine Überraschung erleben bei 12 Volt. Ultimatron hat die selben Probleme wie die Löwen. Teeilweise falsch eingestellt BMS. Franz Siehe Überschrift, es geht hier um LifePo4 und ich verwechsle nichts
Also ein paar handfeste Kriterien gibt es schon: Gewicht und Leistungsdichte z.B.: - Löwen Rundzellenakku 200Ah: 27,6kg, 300Ah: 34,7 kg - Bullen je 4 prismatische große Zellen: 200Ah: 19,5 kg, 300Ah: 25kg Beide Hersteller haben ein Kunststoff-Gehäuse, also dadran liegt nicht. Diese Unterschiede sind systemimmanent, prismatische Zellen haben einfach deutliche Gewichts-Vorteile und deutlich weniger Luft im Akku, d.h. höhere Energiedichte pro Volumen: kein Wunder geht der Trend dahin! Rundzellen-Akkus wären für mich nur diskutabel, wenn sie nennenswert günstiger zu erwerben wären: diesen Trend sehe ich aber gar nicht. Für mich ist es auch so, daß ich bei Problemen mit wenigen prismatische Zellen schneller und gg. Lieferant einfach "beweisbar“ das Problem detektieren kann. Bzgl. Tesla: ja die entwickeln ihre Rundzellen mit NCM-Chemie für Long-Range-Varianten weiter. Für Fahrzeugvarianten mit weniger Energiegehalt setzen sie aber schon länger auch prismatische LFP (also Eisen-Phosphat) - ein. LFP-Rundzellen-Akkus wären in diesem Segment noch weniger wettbewerbsfähig. In Kürze setzt Tesla bei der Fertigung des Y-Modells in der Gigafactory Berlin-Brandenburg auch prismatische Zellen von CATL ein. Dies ist auch bei anderen Herstellern der Trend, wenn man von den Top-Off-The-Line-Akkuvarianten absieht, die brauchen eine andere Zell Chemie (gilt auch für z. B. E-Bike und Akku-Schrauber Akkus..). Die Aussage tausende tufriedene Lions Kunden würde ich nur unterschreiben mit der Einschätzung viele wissen nichts über ihren Akku. In Köln standen drei Kastenwagen neben uns der schlimmste Akku hatte 178 OVPs die anderen 50 bis 100. Die Zellen waren total aus dem Ruder gelaufen. Wenn das schon bei drei Fahrzeugen so ist wie mag es bei andere noch sein. Die waren anscheinend auch zufrieden.
Meine Worte ... --> Link Empfohlene Niederspannungsabschaltung : 10 V Entladungs-Abschaltspannung : >8.4 V (50 ~ 150 ms) Spannung wieder anschließen : >10 V Erinnert mich auch an eine andere Firma. Die solche Daten geschrieben haben. Wer schreibt hier von wem ab. :mrgreen: Verbaut ist ein JBD 150 A BMS. Baugleich von den Zellen mit Liontron. 1 Zelle 6.2 Ah. Und verwette mal wieder alte Unterhose. Das das BMS falsch eingestellt ist. Wenn du die Kiste kaufst unter der Bedingung da du den Zugriffscode auf das BMS bekommst. Erspart viel Arbeit. Franz
Wenn es OVP-Abschaltungen durch einzelne Zellen gibt, ist das ein Zeichen, dass das BMS das macht, was es soll... schlimm wäre es, wenn es das nicht tun würde. Genau aus diesem Grund hat Liontron die Multi-App entwickelt, damit die Anrufe der Kunden an der Hotline: "Mein Akku meldet OVP" aufhören. LG Peter
Stimmt schon. Aber warum muß das BMS das machen. Denn es gibt hier genug Beispiele dafür, dss es auch ohne OV Meldungen geht. Ganz einfach. Sie stehlen sich damit aus der Verantwortung. Das kanns aber wohl nicht sein. Statt die Accus korrekt einzustellen, nehmen die Geld in die Hand für die Entwicklung der APP. Franz Habe mich unklar ausgedrückt bei den drei Kastenwagen war es so das eine oder zwei Zellen bei 3,65 V und die anderen runter bis 3,3 V waren. Anscheinend hat das den Besitzern aber nicht gestört.
Das BMS schon ... aber nicht die Zellen: Bei einem gesunden, korrekt funktionierenden Akku sollte es keinen Zelldrift geben, der ein OVP auslöst!
Prinzipiell habt Ihr ja Recht, wenn die Zellen korrekt initalisiert würden, sollte das nicht passieren... aber wir hatten das Thema ja schon mal, wer soll das machen und was soll das kosten,sowohl an Energie als auch an Zeit und was soll der Akku dann am Ende kosten... ich habe anhand meiner Bestellnummern mal geschaut, in 10 Tagen zwischen 7500 und 8000 Bestellungen, die bearbeitet werden, das sind ca. 1000 pro Werktag... LG Peter
OK, 1000 Bestellungen pro Werktag, was kostet ein Akku bei denen durschnittlich? Sicher weit über 1000 Euro? Also über eine Million Umsatz am Tag? Für das Geld sollte man imstande sein, Akkus zu liefern, die zuverlässig funktionieren. Und wenn sie mit der Rundzellen-Technik so viele Balancing-Probleme bekommen, dann müssen sie halt auf was Besseres wechseln. Natürlich sind Akkus mit vielen Zellen viel anfälliger für solche Probleme als Blöcke mit 4 Zellen und fertig. Immer doof, systematische Fehler einzubauen. bis denn, Uwe [/quote] OK, 1000 Bestellungen pro Werktag, was kostet ein Akku bei denen durschnittlich? Sicher weit über 1000 Euro? Also über eine Million Umsatz am Tag? bis denn, Uwe[/quote] ein Unternehmen das 1 Mio Umsatz am am Tag mit Akkus macht, das wäre ein Umsatz von rd. 230 Mio Euro im Jahr. Bei einem Preisaufschlag zum Einkauf von 100% ist das ein Gewinn von 115 Mio/Jahr vor Steuern Sorry aber wer lässt sich denn da so einen Bären aufbinden????
Ich habe über 200 Liontron eingebaut, 2 davon hatten von Anfang an ein fehlerhaftes BMS, welches ich noch vor dem Einbau beim Kunden habe tauschen lassen, Fehlerquote also knapp 1%... Ich habe 1 Bulltron eingebaut, die der Kunde mitgebracht hat (Neuware), diese war defekt, Fehlerquote also 100%... der Kunde hat dann eine Liontron genommen, die Bulltron zurückgeschickt und ist zufrieden... ... kann ja Zufall sein! LG Peter
Ich habe die Bestellnummern verglichen: In 10 Kalendertagen z.B. 294599-287451= 7.148 oder 310281-303363= 6.918, wobei bei letzterer noch ein Feiertag dazwischen war, auf Werktage gerechnet, bearbeitet Bosswerk also ca. 1000 Bestellungen am Tag, was aber nicht alles Akkus sein müssen, sondern auch Booster, Solarmodule usw... LG Peter P.S. Hier sind mal Zahlen bis 2020: --> Link ... wenn das so weitergegangen ist... Die Zahlen hab ich schon gesehen, aber zu 1 Mio pro Tag fehlen doch noch 0,50€ amazon macht einen umsartz von 31 Mio/Tag mit 1,5 Mio Arbeitnehmern, wieviel hat Bosswerk 500 oder 1000? wenn überhaupt also 1 Mio pro Tag ist für so ein Kleinbetrieb gegen die großen Player schon eine Heraussforderung
Amazon macht 1.400 Mio/Tag bzw. 1.4 Milliarden und nicht 31 Mio. ;)
gut vielleicht hab ich mich etwas vertan, aber Bosswerk mit 1 Mio Umsatz pro Tag isz trotzdem utopisch
Der Unterschied ist halt: Du baust einen Liontron mit einer defekten Zelle ein - der läuft erstmal und gerät über die Zeit aus der Balance. Tolle Auskünfte vom Hersteller ('OVP ist völlig normal, das heisst, dass der Akku voll ist') gaukeln den Leuten vor, dass alles super ist... und die haben irgendwann nur noch die halbe Kapazität zur Verfügung. Und die grottige App verhindert sogar noch, dass der Kunde mitbekommt, wenn was schiefläuft. Security by Obscurity ist ein Ansatz aus den 80ern, der bis heute nicht funktioniert. Du baust einen Bulltron (oder sonstwas mit prismatischen Zellen) mit einer defekten Zelle ein und das fällt sofort auf, Akku wird getauscht, alles gut. ICH weiss, was mir lieber wäre. bis denn, Uwe
Interessant ! ... aber ist der (Bullen-) Einsatz eines mächtigen Balancers nicht auch ein bisschen “Obscurity"? Trotz allem bin und bleibe ich bekennender Fan und Nutzer prismatischer Zellen (solange der Deckel geschraubt ist) ...
Nein, eigentlich nicht - wenn er vernünftig eingestellt ist und tut, was er soll. Ist halt ein anderes Balancing-Konzept. Bei gut gematchten Zellen und/oder vernünftig dimensionierten Top-Balancern sicher verzichtbar. bis denn, Uwe
Tut mir leid Peter. Aber die 1 % sind definitv falsch. Als Gesamtergebnis. Du beziehst dich ja auf das BMS. Das mag stimmen. Ein kleiner Teil der Probleme sind sicher Zellen geschuldet, Die nicht so laufen wie es sein sollte. Liegt aber an der Bauweise mit vielen Zellen. Ist ein System bedingtes Problem. Die Probleme kommen von den falsch eingestellten BMS. Die sind nicht in der Lage das abzustellen. Das ist die Krux an der Sache. Nicht das Produkt ansich. Franz
Was ich immer selbst ändere, bevor ich einen Akku einbaue, ist, das Balancieren ohne Ladung zu erlauben und das Delta auf 1 zu setzen. Sollte ich noch mehr ändern? LG Peter Peter 1mV ist zu wenig, der BMS Hersteller schreibt mindestens 5mV, sonst verbrennst Du sinnlos Strom. (schaukelt sich auf) Mit der Einstellung 1mV, wird dann solange Balanciert, wie sich die Zellen in den eingestellten Spannungsbereich fürs Balancing befinden. (>3,4V meist) Hallo Peter. Ich stelle immer auf 15 mV ein. Das ist ein guter Kompromis. Darunter gehe ich nur, wenn ein Accu Probleme hat, und der muß sich erst ausbalancieren, Den dann kann ich ohne OV auf 3,57 Volt Zellebene gehen. Und lassen den noch ein paar Stunden laufen auf dieser Spannung. Um eventuel Ungleichgewichtungen in den Zellpaketen weg zu bekommen. Und unter 5 mV gehe ich nicht. Hier kann es zu Schwingungen im BMS kommen. Speziel bei kleineren Kapazitätn oder unsauberen Zellen. Aber auch im Normalbetrieb sollte OV nicht kommen, da der Abstand von 14,4 zu 14,6 ausreichend ist. Auch bei vorheriger starker Last durch WR. Auch solltest du einen Wert im Auge haben. Zellspannungen 3,65. Oft ist 3,75 Volt eingestellt. MouentenBiker hat das mal erhoben für die Rundzellen. Die sind nicht so Hochspannungsfest wie die Quadratischen. Und wenn möglich, die Ladequellen auf 14,2 stellen. Speziell die SR. Reicht vollkommen aus. So ist der Abstand nach Hochstromentladung groß genug. Das kein OV kommt. Den nach starker Entladung, ist die Rückkehrdifferenz oft höher. Siehe auch mein Kurztest. Ist der Accu auf Ladeschlusspannnug und du hast 100 Mv Differenz. Wird bei einem guten Accu die Differenz oft in 15-30 Minuten abgebaut. Und das bei 50 mA Balancerleistung. Franz |
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