Unser Hymer-Vertragshändler lehnt den elektrischen Ausbau unseres neuen Wohnmobils ab. Dafür gibt es zwei Gründe:
1. Sie verbauen nur Technik, die im Hymer-Katalog enthalten ist, also z.B. Batterien und Solaranlagen von Büttner. Büttner hat zwar den Ruf solider Technik, aber alles mit Goldrand, d.h. 2 bis 3 mal teurer als der mittelpreisige Wettbewerber, obwohl die LiFePO4-Batterien und die Solarmodule auch nur aus China sind. Für unsere Vorstellungen entsprechen die Leistungsparameter nicht unseren Vorstellungen. Angeblich sind neuerdings die Löwen auch Partner, aber deren Batterien sind zu groß für unseren Batteriekasten, aber auch die Löwenbatterien sind nicht im neuen Hymer-Katalog enthalten.
2. Die Werkstatt und die vorgelagerten Serviceberater sind momentan gnadenlos unterbesetzt, so dass eh nicht viel ginge.
Fazit:
Auch andere Womo-Werkstätten hier in der Gegend verbauen nur den Kram, der bei ihnen gelistet ist und außerdem sind diese typgebunden und keiner baut Wohnmobile von Hymer aus. Es gibt einige wenige nicht typgebundene Werkstätten, aber das sind nur Miniunternehmen.
Also bleibt mir nichts anderes übrig, als einen Teil selbst zu machen und dazu gehört der Einbau der LiFePO4-Batterie(n) und der Wechselrichter. Zumindest der Einbau der Batterie(n) ist ja kein Hexenwerk.

