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Hybridsystem-Temperatursensor an AGM?


Jojo1950 am 22 Mai 2023 08:35:31

Frage an die Batteriespezialisten: ich habe ein Hybridsystem mit 92 Ah AGM "Running Bull" und 100 Ah LiFePo4 "Redodo", mit Umschalter A-0-B-AB. 230V-Lader ist von Arsilicii, B520. Der hat nen Anschluß für Temperatursensor, keine Li-Einstellung. Ist es bei dieser Konstellation sinnvoll, beim B520 einen Temperatursensor an der AGM zu verwenden? Danke vorab für zielführende Infos.
Gruß, Jürgen

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Camper510 am 22 Mai 2023 09:22:03

Wenn überhaupt, dann doch wohl eher an die LiFePo4.

Jojo1950 am 22 Mai 2023 13:52:30

Und warum an der Lifepo4? Wenn ich nach "Temperatursensor an Lifepo4" im Internet suche erscheinen nicht gerade wenige Hinweise, daß KEIN Temperatursensor verwendet werden soll.

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fschuen am 22 Mai 2023 16:53:59

Ja, ist uneingeschränkt sinnvoll. Die AGM bekommt sonst bei erhöhter Temperatur zuviel Spannung und wird in kurzer Zeit gehimmelt (weil die zu hohe Spannung zu weiterer Temperaturerhöhung führt).

Gruss Manfred

Camper510 am 22 Mai 2023 20:07:05

Eine AGM verträgt aber normalerweise eine höhere Spannung, als eine LiFePo4.

andwein am 23 Mai 2023 10:40:34

fschuen hat geschrieben:Ja, ist uneingeschränkt sinnvoll. Die AGM bekommt sonst bei erhöhter Temperatur zuviel Spannung und wird in kurzer Zeit gehimmelt (weil die zu hohe Spannung zu weiterer Temperaturerhöhung führt). Gruss Manfred

Aber nur für die AGM!!!!!! Bei einem Hybridsystem werden aber beide Batterien gemeinsam geladen und die temperaturkompensierte Ladespannung gilt dann halt für beide. Weder Ladeschlussspannung, noch Ladekurve, noch Temperaturkompensation kann man getrennt für zwei unterschiedlichen Batterien einstellen.
Aber vielleicht habe ich den TE falsch verstanden und der lädt seinbe Batterien getrennt und schaltet immer hin und her?
Gruß Andreas

Jojo1950 am 24 Mai 2023 08:26:10

Hallo Andreas, nein, ich habe nicht vor, grundsätzlich hin-und her zu schalten. Zumal Landstrom dank 50A Ladebooster und 2x130 Wp-Solar sowie Standzeiten von i.d.R. nicht länger als 3 Tage Ladung per Landstrom die Ausnahme ist.Aber bei hohen sommerlichen Temperaturen und Landstrombedarf kann ich dann ja tatsächlich dank des Umschalters die Batterien einzeln laden. Unter dieser Prämisse wäre ein Temperatursensor an der AGM doch sinnvoll? Gruß, Jürgen

basste315 am 24 Mai 2023 09:21:59

Jojo1950 hat geschrieben:Aber bei hohen sommerlichen Temperaturen und Landstrombedarf kann ich dann ja tatsächlich dank des Umschalters die Batterien einzeln laden. Unter dieser Prämisse wäre ein Temperatursensor an der AGM doch sinnvoll? Gruß, Jürgen

Nein, einfach den Sensor weglassen.
Der Temperatursensor am Netzlader würde nur bei tiefen Temperaturen die Spannung erhöhen.
Und die LiFe will ohnehin max. 14,6V und dann sollte das BMS abschalten.

Es gibt Booster, deren LiFe-Programme nur mit angestecktem Temperatursensor funktionieren, die reduzieren allerdings die Ladespannung bei tiefen Temperaturen zum Schutz der LiFe.
Helmut

andwein am 24 Mai 2023 13:48:57

Jojo1950 hat geschrieben:Hallo Andreas, nein, Unter dieser Prämisse wäre ein Temperatursensor an der AGM doch sinnvoll? Gruß, Jürgen

Nein, du hast ein Hybridsystem, da muss man Kompromisse eingehen. Die Technologien und Ladungsendspannungen sind unterschiedlich, aber nich unüberbrückbar. Lade mit Nass oder Gel Einstellung, da bist du auf der sicheren Seite. Bei AGM (14,6V) mit Temperaturkompensation (dann im Winter bei +10°C, 0,37V Erhöhung = 15V) könnte die Li Batt in eine OVP Situation laufen.
Gruß Andreas

fschuen am 24 Mai 2023 17:13:53

Das ist korrekt, aber egal. LFP kann hohe Spannung besser ab als Blei, und die meisten haben ja noch ein BMS, das wegschaltet. Deshalb ist zu hohe Spannung für die LFP bei tiefer Temperatur viel weniger problematisch als zu hohe Spannung für die AGM bei hoher Temperatur. Deshalb würde ich unbedingt den Sensor an der AGM behalten wollen. Allerdings ist als ergänzender Tipp sicher nicht verkehrt, bei Erhaltungsladung im Winter die Lithium wegzuschalten oder abzuklemmen.

Gruss Manfred

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