|
Moin Zusammen! Von den Lithium-Ionen-Akkus weiß man, dass sie sich am wohlsten fühlen bei um 50 % Ladung herum mit "leicht massierendem" Lade- oder Entladestrom. Laden auf 100% und Entladen auf 20% oder tiefer sollte vermieden werden. Idealerweise nur im Bereich von 40 bis 80 % nutzen, d.h. es ist nur 50% der Kapazität nutzbar. AGM-Batterien sollen ja nur zwischen 50 und 100% genutzt werden. Also auch hier nur 50% der Kapazität nutzbar. Wie sieht das eigentlich bei LiFePO4 aus? Schöne Grüße, Uwe
Einfach benutzen. Und die letzten 10% nicht benutzen. Die Zeit wo man sich damit befasst, was für den Accu gut oder schlecht ist. Investiere das in die Frau oder Freundin. Kommt mehr zurück und schenkt mehr Freude. Franz Mojn, in dem Zusammenhang die Frage: Sind die Anzeigen am Bedienpanel (NE 266) dahingehend einigermaßen realistisch? D.h. erkennt das System z.B. die AGM Batterie oder eine Lifepo und paßt die Anzeige an die nutzbare Kapazität an, oder ist die Anzeige korrekt und bei einer AGM sollte man dann bei 50% über Laden nachdenken?
Könnte aber auch teurer werden!?! :mrgreen: Und ob‘s länger hält?? :mrgreen: Grüße Dirk
Schöner kann man das nicht schreiben. Bei einem Akku für 500€ sparst Du 50€, wenn dieser 10% länger hält. Dafür bringst Du dann jahrelang besondere Aufmerksamkeit auf. Der Kasten sitzt unter dem Beifahrersitz, fristet sein Dasein und hat zu funktionieren. Das tut er auch. Mir ist es völlig egal, was ich tun müsste, um das letzte Quäntchen Haltbarkeit heraus zu holen. Vermutlich bin ich eher tot wie die Batterie.
Und woher weiß man das?? Eigene Untersuchungen, wissentschaftliche Publikationen, wenn ja welche oder Gespräche mit anderen Li Nutzern. Ich frage nur weil ich dem nachgehen möchte und ohne Quellen das nicht kann! Gruß Andreas Meiner hat nach einem Jahr und 13 Touren auch im Winter 13 Zyklen durch. Wenn ich richtig erinnere dann sollen LifPOs jenseits der 1000 Zyklen Lebenserwartung haben. Ich glaube der Akku überlebt mich locker - egal wie ich ihn nutze. N.B. Ich hab auch keine Schonbezüge auf den Sitzen.... Beste Gruesse Bernd Das ist allgemein bekannt, und es gibt bei Rechnerchen im Netz jede Menge Hinweise. Ein interessantes Indiz ist, dass hochwertige Notebook-Computer und Smartphones eine "Smart-Charge"-Funktion haben. Mein Huawei-Notebook ladt nur im Bereich 40%-70%. D.h. es lädt nur bis 70 % und beginnt erst wieder zu laden unter 40 %. Die Samsung-Smartphones ab S20 aufwärts laden nur bis 80 oder 85 % (wenn die Smart-Charge-Funktion aktiviert ist). Mein Satz "50% bei leicht massierendem Lade- oder Entladestrom ..." stammt aus einem gut gemachen YT-Video, welches ich aber auf die Schnelle nicht mehr finde. Meines Wissens laden Batterie-Fahrzeuge auch nur bis 90 % (auch wenn die Ladeanzeige auf 100 steht) - das kann ich aber nicht belegen ;-) Ich hab's gedunden: --> Link Er sagt auch etwas über LiFePo-Akkus, womit sich meine oben gestellte Frage beantwortet :idea:
Hallo Uwe, das Meiste ist schon gesagt ... Es ist aber wichtig, den LiFe-Akku zumindestens zeitweise ganz voll zu machen und auf eine Ladeschluss-Spannung zwischen 14,2 und 14,4 (manche Akkus wollen lt. Datenblatt auch 14,6 V) zu bringen, damit das Topbalancing funktioniert, ansonsten riskiert man Disbalance und Kapazitätseinbußen. Da geringe Lade/Entladeströme (meist unter 0,4 A) vom BMS nicht erfasst werden, kann auch die Kapazitätsanzeige nach längerer Nutzungspause ungenau sein. Sie wird durch die Vollladung wieder auf 100% synchronisiert. Weiters sollte man die letzten 10 % Kapazität eher selten nutzen. Wenn der LiFe-AKKU tiefer entladen wird, dann sollte man für die ersten 10 % nur mit geringem Ladestrom nachladen. Dann kann der AKKU vermutlich noch die eigenen Grablaternen mit Strom versorgen. Helmut
Das ist nun wirklich eine geniale Umschreibung.
Dann schau dir das Video ab 4:09 noch einmal an. Die Batterien die wir als Aufbaubatterien verwenden sind LFP Batterien und deshalb viel unempfindlicher als die Lithium Batterien in Handys, E-Bikes und den meisten Autos. Hubert
Ihr schreibt immer von letzten 10%. Wenn aber die Anzeige ungenau ist, woher kenne ich denn dann die letzten 10%? -- In meinem einen Thread, hatte ich ja das Problem, dass das BMS nur 4% bei 13,41V anzeigt. Was ja (fast) voll ist. Darauf meine Frage, warum man die % nicht anhand der Restspannung berechnet. Klar, die LiFePo4 haben eine lange konstante Spannung, wodurch dieser Weg nicht richtig / "altmodisch" wäre. Somit sind ja die 10% Rest, wenn man denn den Akku soweit entlädt auch nur eine Schätzung. Man müsste also auch bei 11% mit einem niedrigen Ladestrom wieder beginnen. Könnte aber auch bei 9% mit hohen Ladestrom laden. Oder man schaut sich die Zellenspannungen an sind die bei 3,22 Volt ist man bei 10%.
Bild Zeitung kaufen, Horoskop lesen. Daraus kann man das entnehmen. :mrgreen: :mrgreen:
Und wieviel Zeit hab ich aufgewendet dir das zu schreiben. Was du machen mußt,und wie du das auf die Reihe bekommst.
Darauf bekommst du jetzt eine fachlich korrekte Antwort von mir. Entladung 1 A Spannungslage des Accus: 13,4 Volt Entladung 100A. ( KAffeebetrieb) Spannungslage des Accus: 13,1 Volt. Von der Spannung gesehen sind es 70 % Differenz. HAst du es jetzt geschnallt. Das du einen BC brauchst. Und mit der Spannung du nur eine Aussage machen kannst, wenn du das Verhalten des Accus kennst. Und wenn du die Temperatur auch noch in Betracht ziehst. Dann wirds richtig spannend. Also setzt dich mal 2 Wochen vor den PC. Ud lese dich ein.
Dann nimm doch 15 %. Wenn du auf der sicheren Seite bleiben willst. Wo ist den bei den hohen Kapazität das Problem. Franz
...und dafür an dieser Stelle meine großen Dank! Leider braucht es hier im WoMo-Forum immer etwas Zeit, dass man mehrere Beträge mit "Positiv" bewerten kann. Sonst würde ich da öfter mal drauf klicken.
Ja, hatte ich doch schon vorher. Letztlich muss das BMS ja auch einen BC integriert haben, der aber eben ungenau arbeitet bzw. muss man diese "anlernen". Das muss man bei 10% wissen. Auf einen extra Shunt wollte ich eigentlich verzichten, der genauer misst. Wenn ich also mit den 15% Rest als Puffer lebe, sollte das auch ausreichend sein. Die angeführten 10 % sind doch kein absoluter Grenzwert, sondern nur ein Richtwert! Wenn der Akku trotz der großen zur Verfügung stehenden Kapazitöt einmal wegen Unterspannung abschalten sollte, spätestens dann bist du SICHER unter 10 %. Und dann eben nicht mit einem 70A Booster draufknallen, sondern erst einmal mit geringerem Strom nachladen (vielleicht Solar) und eventuell zur Reduzierung einen Verbraucher (Kühlschrank) einschalten. Helmut
Nein, leider nicht. OK, ein YT Beitrag mit einer Batterie von Tesla!! Tesla verbaut noch keine LiFePO4 Batterien und von, bzw. über die, reden wir. Übrigens, wenn man manche Batterien mit Top Level Balancing BMS nicht auf 100% lädt sondern immer nur auf 80% laufen sie mit der Zeit aus dem Ruder, man kann dann nicht mehr über die Nominalkapazität verfügen. Ich empfehle ein paar fundierte Studien zur LiFePO4 Technologie. Gruß Andreas
Diese Schätzeisen vergiss besser schnell, sind reine Spannungsmesser mit gefälschter % Skala. Hilft bei der flachen Entladekurve von LiFePOs gar nichts. Zu einer LiFePO gehört ein Batteriecomputer, ist bei den meisten Kaufakkus im BMS inkludiert und kann per BT ausgelesen werden. Wenn der Wunschakku das nicht hat, einfach zusätzlich einbauen, Victron oder BlueBattery wären da gute Einstiegsstichwörter. bis denn, Uwe
Es geht im von dir verlinkten Video vom "Akkuforscher" ;D im Wesentlichen um E-Auto- und Handy-Akkus mit anderer Akku-Technik! Bei 04:10 sagt der "Akkuforscher" zutreffend, dass LFP (Lithiumeisenphospat)-Akkus einen großen Vorteil haben, bei hohen und niedrigen Spannungen sehr stabil sind und häufiger mal zwischen hohen und niedrigeren Akkuständen betrieben werden können Wenn du noch mehr Vernünftiges über LifePO4-Akkus hören willst, dann solltest du dir dieses Video ansehen : Battleborn Battery CEO Interview - LiFePO4 Low-temp Charging, Storage, Longevity and so much more --> Link - Englisch vorausgesetzt :wink: Helmut Eine typische industrielle Anforderung, um mit einer verbesserten Zelltechnologie den Einstieg zu erhalten lautet:> 1.000 Zyklen bei 0,5C bei 80% Kapazitätserhalt. Das musst du mit deinem Material in tausenden Versuchen nachweisen, dass es das kann. Und ich rede hier von NMC-Zellen, nicht von LiFePO4. Da wären es mindestens 3.000 Zyklen. Das heißt eine 200Ah Batterie (NMC) könnte nonstop mit 100A entladen und wieder geladen werden. 4.000 Stunden lang und hätte anschließend immer noch 160Ah. Zugegeben, danach geht's zügiger bergab, als bis dorthin. In der REALITÄT werden Aufbaubatterien eher mit mittleren Raten von < 0,05C Entladen und und mit 0,2-0,3C geladen. Das kann man nicht Stress nennen, dem die Zellen da ausgesetzt wären. Was bei unseren Anwendungen vielmehr zum Tragen kommen dürfte, ist die kalendarische Alterung.
Nee. Was du mit allgemein bekannt meinst, betrifft nur Li-Ion-Akku, wie sie in Handys und E-Bikes verbaut sind, aber nicht die LiFePo4-Akkus.
Und was hat das jetzt mit den LiFePo4-Akkus zu tun? Richtig, nix, denn da sind gar keine LiFePo4-Akkus verbaut, sondern Li-Ion, weil die eine größere Energiedichte haben. Aber dafür sie empfindlicher und auch gefährlicher, als LiFePo4-Akkus.
Durch mein System laufen jeden Tag, zwischen 1,3 und 2kWh (mit Kühlschrank) davon ein Teil direkt von Solar ins kalte Bier. Der Betriebsbereich des Winston Akku liegt jeden Tag zwischen 55- 60% und 95-100% das sind zwischen 80 und 110Ah raus und rein, jeden Tag und das seit über einem halben Jahr. Und nachschauen muß man da gar nichts, außer 1 x / Jahr aus Neugierde :D [at] Stocki - Das war Dein bester Rat ever :D Einen guten Batteriecomputermit Meßshunt sollte man für ein System jedoch immer haben, egal was für ein BMS man hat. Dann klappt das auch mit Wissen über die reale Akkukapzität. Gruß
Du kannst sicher deinen aktuellen Verbrauch halbwegs einschätzen und hast so viel Reservekapazität dass du praktisch nie unter 50 % kommst, wozu willst du da die aktuelle "reale Akkukapazität" wissen und empfiehlst einen "guten BC mit Meßshunt" :lupe: Ist doch egal ob 50, 60 oder 40 % .... Wenn Franz (Stocki333) sagt: "Und nachschauen muß man da gar nichts, außer 1 x / Jahr aus Neugierde :D ", dann ist bestimmt auch gemeint, dass man auch den Blick auf den BC nicht laufend nötig hätte und er hat recht! Franz lobt regelmäßig die ausreichende Genauigkeit der JBD-App, und auch in diese müsste man nur selten gucken - AKKU einbauen und vergessen! Ich persönlich wollte mich mit der Li-Technik aus Interesse intensiver auseinandersetzen und habe daher immer wieder in die BT-App des JBD-BMS geschaut, aber in der Praxis hätte ich die letzten 2 1/2 Jahre nicht ein einziges Mal nachsehen müssen und trotzdem immer ausreichend Strom gehabt. Wozu dann noch einen "guten BC mit Meßshunt" einbauen? M.E. völlig unnötig. Kohle besser einsetzen (Kapazität, Solar, Bier ...) Aber nur meine bescheidene Meinung :wink: Helmut
Es gibt halt Leute, die man als Kontroll-Freaks bezeichnet ... ich bin auch so einer :oops: Ich liebe meine diversen Anzeigen! 8) Ach ja ... wenn einer Angst und Panik davor hat, einen Li-Akku zu benutzen, gar bis 100 % zu laden, oder bis 10% zu entladen ... dann soll er ihn wohl besser beim Händler lassen. Vielleicht nimmt er dort weniger Schaden ... vielleicht ... :wink:
Ja, da ist was dran, ich schau aber lieber mal ab und zu drauf und freue mich dann, wenn er wieder voll ist und erlebe auch keine Überraschung, wenn wirklich mal was sein sollte. Grüße
Wenns nur um Messdaten geht, stimmt das durchaus. Ich selber stelle mir grad auch die Frage, ob ich meinen BMV 712 vom Camper ins Womo übernehmen soll oder es mir schenken kann. Aber es gibt da noch diese nette Relais-Funktion, die z.b. je nach SOC Schaltzustände herstellen kann. Wäre ein nettes Zusatzfeature für ein BMS, aber solange das nicht vorhanden ist, macht ein guter BC dann eben doch Sinn.
Das ist der Punkt. Solange alles funktioniert und immer gleich benutzt wird, braucht man es nicht. Wenn aber mal was abweicht, erkennt man es ohne Anzeige erst, wenn es wirklich ein teures oder lästiges Problem ist. RK
Du hast recht, aber brauche ich dazu einen BC ? Welches „Problem“ könnte ein „guter BC“ besser lösen? Vermutlich doch nur, durch rechtzeitigen Blick auf die Anzeige eine Abschaltung wegen Unterspannung vermeiden. Das sieht man aber auch in der App des Akkus oder es reicht sogar wenn man nur eine Spannungsabzeige hat (unter 12,5 V ohne Last nachladen!). Wenn man bei Schlechtwetter ohne Nachladung 3 Tage freisteht, lohnt sich der Blick auf irgendeine Anzeige um ein mögliches „Problem“ = Unterspannungsabschaltung und folgend Ausfall der Heizung in der Nacht durch rechtzeitige Lademassnahmen zuvermeiden. Welche sonstigen Probleme ??? Helmut
Von BT und/oder App war nicht die Rede. Das ist ja praktisch wie ein Batteriecomputer. Nur haben das die günstigen LiFe oft nicht.
Irgendeine Anzeige ? Die üblichen EBL Dinger sagen kaum was aus. Selbst bei Blei hat meine Anzeige erst eine LED weggenommen, wenn die Abschaltung kurz bevorstand. Die Spannungswerte sind je nach Belastung schwankend, erfordern also erhebliches Backgroundwissen und Schätzungen. Lademaßnahmen gehen nicht überall, immer und ohne einigen Aufwand. Wenn ich abends irgendwo in der Botanik stehe, gibts da keine Steckdose. Und viele rühmen sich ja sogar dafür, daß sie kein Kabel haben. Gut, man kann den Motor laufen lassen, was aber nicht legal wäre. Schnell mal auf einen CP ist auch nicht immer eine mögliche Lösung. RK
Also dieses Ansage ist seit längerem veraltet: inzwischen ist fast jede 2.te Tesla-Batterie ein LFP, also LiFePO4 - Akku. --> Link Hier die LFP-Infos von Tesla zum Laden/Entladen dieser Zellchemie: --> Link ... natürlich nicht die "Top-of-the-Line-Varianten", die werden weiterhin NMC bleiben. Welche Teslas haben LFP Akkus? Schon heute ist Tesla einer der größten Abnehmer von LFP-Zellen aus CATL-Produktion. Derzeit werden sie etwa für die Batterien im Model 3 und Model Y aus der Gigafactrory in Shanghai genutzt.04.04.2023 Berichte: --> Link --> Link Grüße, Erhard
Und kann man dann mit dem BC nachladen? Das muss aber ein besonders „guter“ sein ;) Helmut, amüsiert
Man stellt sich gar nicht erst in die Botanik sondern sucht statt dessen einen CP auf. Hatte ich schon, als meine alte Bleibatterie im Urlaub ihr wahres Gesicht gezeigt hat. RK |
Anzeige
|