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CBE CB 516-3 zusätzlicher Ein- Ausschalter


Vize am 17 Aug 2023 17:02:19

Mahlzeit,

in unserem Fahrzeug ist das Ladegerät CBE CB 516-3 verbaut.
Da das Gerät in einer Sitztruhe verbaut ist, muss ich erst die halbe Sitzbank auseinander nehmen, um das Ladegerät am integrierten Schalter ein bzw. aus zu schalten.

Ich würde gerne einen zusätzlichen Schalter außen an der Sitztruhe positionieren, um damit das Ladegerät zu schalten.

Könnte ich dazu bei dem CB 516-3 einen Schalter in den 12V-Anschluss (Pos. 1 auf dem Bildanhang) setzen, oder ist es besser, den Schalter in die 230V-Zuleitung zum Gerät zu setzen?
Wenn ich den Schalter in die (zur Aufbaubatterie abgehende) 12V-Versorgung setze, wäre das Ladegerät bei Landstromanschluss ja unter Spannung, ohne, dass ein Strom abfließt.
Wäre das (auf Dauer) schädlich für das Gerät?

Danke schonmal für jegliche Tipps und Hinweise!

VG
Andreas

CB516-Schalter.JPG

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Tolar am 17 Aug 2023 17:49:07

Oder Du verwendest einen SwitchBot (oder Analogon), um das Ladegerät ein und aus zu schalten.

Gast am 17 Aug 2023 21:48:59

Vize hat geschrieben:...das Ladegerät CBE CB 516-3 verbaut.
Da das Gerät in einer Sitztruhe verbaut ist, muss ich erst die halbe Sitzbank auseinander nehmen, um das Ladegerät am integrierten Schalter ein bzw. aus zu schalten.


Hallo,

warum ein- und ausschalten? Das Ladegerät wird bei Schalter auf Ein nur aktiv, wenn es am Landstrom hängt. Dann machte es seinen Job.
Wird der Landstrom wieder entfernt, ist es wieder aus.

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Vize am 18 Aug 2023 10:36:19

Hallo Holger,

wie das Ladegerät funktioniert weiß ich, die Frage nach dem Warum braucht auch nicht diskutiert werden.

Ich möchte mir einfach die Möglichkeit schaffen und wissen, was geschickter ist...einen Schalter in die 230V-Versorgung zu setzen oder auf der 12V-Seite.

VG
Andreas

huohler am 18 Aug 2023 10:41:25

Definitiv 230V abschalten. Warum soll das Ladegerät unter Strom stehen wenn es nicht benötigt wird.
Aber je nach Panel wird dir dann auch die Landstromanzeige dann natürlich fehlen.

Hubert

andwein am 18 Aug 2023 17:39:21

Vize hat geschrieben:Hallo Holger,
was geschickter ist...einen Schalter in die 230V-Versorgung zu setzen oder auf der 12V-Seite. VG Andreas

Und genau hier sind wir beim Warum
Gruß Andreas

Vize am 19 Aug 2023 11:03:34

Nö, sind wir nicht.
Wir sind beim Wo.

Gruß
Andreas

Vize am 19 Aug 2023 11:24:19

Aber gut: Ich hätte gerne eine einfache Möglichkeit, in bestimmten Situationen das Ladegerät abzuschalten, wenn Landstrom anliegt.
Die Aufbaubatterie soll dann nicht über das Ladegerät geladen werden.
Da das Teil in der Sitztruhe steckt, ist es zur Zeit recht umständlich.

VG
Andreas

andwein am 19 Aug 2023 11:45:27

Vize hat geschrieben:Aber gut: Ich hätte gerne eine einfache Möglichkeit, in bestimmten Situationen das Ladegerät abzuschalten, wenn Landstrom anliegt.Die Aufbaubatterie soll dann nicht über das Ladegerät geladen werden. Da das Teil in der Sitztruhe steckt, ist es zur Zeit recht umständlich.VG Andreas

Dann suche die Leitung, die vom EBL zur Aufbaubatterie geht, unterbreche diese und baue einen "Hochstromschalter" ein. Manche nenne diesen "Natoknochen". Der Schalter sollte, auch bei fließendem Strom mindestens einen Schaltstrom von 60A verkraften.
Wenn du einen Booster eingebaut hast und dieser vor dem Schalter einspeist muss der Schalter entsprechend mehr abkönnen.
Das "Wo" ist eigentlich egal, nach dem EBL und vor der Batterie, aber möglichst ohne große Kabelverlängerung.
Die Frage, ob nur die 230V Ladeleitung abschaltbar sein soll oder auch eine eventuelle Solarladung ist weiterhin offen
Gruß Andreas

supcamper am 19 Aug 2023 12:29:32

Einfach auf der 230V-Versorgungsseite des Ladegerätes einen Schalter dazwischen machen (fachgerecht) oder machen lassen.
Wegen des geringeren Stroms schaltet es sich auf dieser Seite viel einfacher.
Da gibt es geeignete Schalter in den Serien der üblichen Anbieter für Wohnmobilelektrik, so dass sich auch vom Stil her was passendes finden lassen sollte.

Vize am 20 Aug 2023 10:21:22

andwein hat geschrieben:Die Frage, ob nur die 230V Ladeleitung abschaltbar sein soll oder auch eine eventuelle Solarladung ist weiterhin offen
Gruß Andreas


Eigentlich ist die Frage nicht offen, da ich sie nicht gestellt habe und es mir nur darum geht, das Ladegerät abzuschalten.

VG
Andreas

Vize am 20 Aug 2023 10:35:28

supcamper hat geschrieben:Einfach auf der 230V-Versorgungsseite [...] Wegen des geringeren Stroms schaltet es sich auf dieser Seite viel einfacher.
Da gibt es geeignete Schalter in den Serien der üblichen Anbieter für Wohnmobilelektrik


Stimmt, laut Datenblatt hat das Ladegerät eingangsseitig (230 V) eine max. Leistung von 250 W, dann müssten dort nur etwa 1 A geschaltet werden.
Ausgangsseitig fließen max. 16 A.
Danke für den Tipp!

Ich musste ein bissl suchen, aber ich habe einen passenden Schalter für das im Fahrzeug verbaute Programm (Inprojal 20000) gefunden.

VG
Andreas

ChristianF am 08 Sep 2023 21:18:07

Dir sollte dabei bewußt sein, dass das 516 auch für die Signalisierung "Landstrom liegt an" an die DS300 zuständig ist. Ich bin mir gerade nicht sicher was alles davon beeinflusst wird, spontan fallen mir Kühlschrank und Relaisbox ein. Ein AES Kühlschrank springt meiner Meinung nach automatisch auf Landstrom um, wenn er 230v erkennt.

Du willst zwar das "Warum" partout nicht diskutieren, aber ich schwadroniere mal ein paar Vermutungen in den Raum: sollte es Dir darum gehen, den Stromverbrauch von Landstrom (der ja gern mal recht teuer ist) zu begrenzen indem Du die Aufbaubatterie von der Ladung übers Netz ausschließt, so ist das trotz 250W nur einer der großen Verbraucher. Der Kühlschrank zieht auf 230V zwischen 200 und 250W, heißt nach 4-5h ist eine Kilowattstunde und damit je nach Stellplatz 40-60ct weg. Ja, das Ladegerät zieht dasselbe. Aber: der Absorberkühlschrank taktet, wenn überhaupt, nur sehr wenig. Heißt, er zieht die 200-250W dauerhaft, solange Landstrom anliegt. Ausgehend von einer 90Ah Batterie, die zu 50% entladen ist, geht nach 3h die Ladeleistung bei sich füllender Batterie massiv nach unten, sodass du für die volle Batterie nicht mal eine Kilowattstunde verbraucht hast. Klar, die kann man auch durch den Motor wieder aufladen wenn man weiterfährt. Aber auch das kostet, nämlich Sprit. Auch wenns vermutlich sehr wenig ist. Aber schauen wir mal einen Tag an: bleibst du 24h auf einem Platz stehen, hat Dein Kühlschrank sich locker 6kwh genehmigt, das Laden der Aufbaubatterie hingegen nicht mal eine. Die Frage wäre also, ob der zusätzliche Schalter wirklich der Heilsbringer ist, vorausgesetzt ich liege mit meiner Vermutung "Stromverbrauch reduzieren" richtig.

Ein anderer Ansatz für das "warum" wäre die Angst vor einer Beschädigung der Batterie durch zu lange Ladung. Es gibt sogar WoMo Verkäufer, die immernoch davon erzählen dass man das Auto nicht lange am Landstrom halten soll weil die Batterie "überladen" wird. Auch liest man hier immer mal wieder von Batterien, die vom Ladegerät "gegrillt" wurden. Ein toller Vertreter ist da das BK20 von ArSilicii. Aber: Du hast ein CB516, und dazu noch in aktueller Generation. Das Gerät hat eine passende Ladekennlinie und fährt die Ladeleistung analog zum Füllstand der Batterie zurück, am Ende liegt nur noch eine Erhaltungsspannung an. Das Risiko, dass dieses Ladegerät Dir die Batterie grillt, sehe ich bei richtig eingestelltem Wahlschalter gegen Null gehen.

Vielleicht ist es auch was völlig anderes, aber das hier sind ja sowieso nur "my two cent".

Hannus am 09 Sep 2023 08:51:50

Dieses Ladegerät geht nicht nur auf Erhaltungsladung, sondern geht nach einer gewissen Zeit automatisch auf Standby. Wozu also noch extra abschalten. So bleiben dir auch die Netzanzeige und das Mitladen der Starterbatterie erhalten.

biauwe am 09 Sep 2023 10:03:22

Ich würde den Schalter versetzen. Die Kabel kann man ja verlängern.
Abschalten macht schon Sinn, wer Solar nutzt und wenn das Ladegerät seine "Ladepause" einlegt und man will es neu starten.

schalter.JPG

basste315 am 09 Sep 2023 12:10:14

biauwe hat geschrieben:Abschalten macht schon Sinn, ...... wenn das Ladegerät seine "Ladepause" einlegt und man will es neu starten.

Eine neue Ladephase kann man aber auch locker durch kurzzeitiges Ab- und wieder Anstecken des Landstromkabels einleiten.
Wozu herumbasteln - ja klar, weil's lustig ist :lol:

Helmut

Vize am 09 Sep 2023 13:10:08

ChristianF hat geschrieben:Du willst zwar das "Warum" partout nicht diskutieren


Mahlzeit zusammen,

und zwar weil dann sehr oft das geschieht, was hier auch direkt begonnen hat.
In diesem Faden ging es schon in der zweiten Antwort los...
Es geht nicht mehr darum, die Frage einer Machbarkeit zu klären, sondern es wird nur noch diskutiert, warum man das vorhat und auf die eigentliche Frage wird nicht mehr eingegangen.
Ist leider - nicht nur in diesem Forum - oft zu beobachten.

Ich diskutiere ja z. B. auch nicht mit einem Fragesteller, der wissen möchte, welche Alufelgen er kaufen kann/soll, warum er Alufelgen kaufen will...

Wie dem auch sei, bei meinem Vorhaben ist eine Powerstation im Spiel und dann möchte ich in gewissen Situationen das Ladegerät wegschalten können, ohne jedes Mal in die Sitztruhe zu kriechen.

Habe gestern den Schalter in die zuführende (230 V) Leitung zum Ladegerät eingebaut und es funktioniert so, wie ich es mir vorgestellt habe.
Einen aus dem Inprojal-Programm habe ich aber nicht genommen, sondern einen einfachen Kippschalter, da ich den im nicht direkt sichtbaren Bereich montiert habe, da kommt es mir auf Optik nicht an.
Danke nochmal an supcamper für den Tipp mit den Stronstärken, da hatte ich am Anfang nicht dran gedacht.
Nach Einbau des Schalters habe ich direkt mal den Strom auf der 230 V Seite gemessen. Zu Beginn fließen rund 0,7 A, das geht dann nach einiger Zeit auf etwa 0,4 A runter und noch etwa zwei Stunden habe ich noch um die 0,14 A messen können. Das werden dann wohl auf der 12 V Ausgangsseite die 2 A Erhaltungsladung sein.

VG
Andreas

biauwe am 09 Sep 2023 13:20:29

basste315 hat geschrieben:Eine neue Ladephase kann man aber auch locker durch kurzzeitiges Ab- und wieder Anstecken des Landstromkabels einleiten.
Wozu herumbasteln - ja klar, weil's lustig ist :lol:

Helmut

Der Strecker bleibt drin. :D
Das mache ich per Handy und Smart-Home-System.

ChristianF am 09 Sep 2023 14:38:08

Schön, dass du eine Lösung gefunden hast die Deine Anforderungen erfüllt.

Zu der Frage nach dem "Warum" sei noch gesagt, dass es für jedes Problem mehrere verschiedene Möglichkeiten der Lösung gibt. Nicht immer ist das, was man im Kopf hat ("Da muss ein Schalter rein!") die beste Lösung. In sofern sieh es doch einfach als Service an, dass die Leute versuchen, Dir die beste Lösung zu ermöglichen die es geben kann.

Abgesehen davon hatte Dein Auto bis zum Einbau des Schalters noch Garantie auf der Elektroanlage. Die dürfte jetzt verfallen sein. Abgesehen davon sind Eingriffe im 230V Bereich durch Nicht-Fachpersonal unzulässig.nur weil man das Zeug im Baumarkt kaufen kann, heißt es nicht dass es auch legal ist es selbst einzubauen. Aber du kennst dich bestimmt aus und weißt, was Du tust.



Wenn ich hingegen schon Powerstation und 230V lese, wird mir schonwieder schlecht.. Solltest du vor haben, den Landstromanschluss Deines Fahrzeugs an eine Powerstation anzuschließen kann ich dir nur absolut davon abraten. Der Landstrom Anschluß erwartet ein TN-C/S Netz, eine Powerstation gibt aber ein IT Netz aus. Das kann lange gut gehen, wenn es dann mal nicht mehr gut geht (defekte Geräte zum Beispiel) ist u. U. die Funktion der Schutzorgane nicht mehr gegeben und ein lebensgefährlicher Stromschlag ohne auslösende Schutzeinrichtungen hätte ziemlich sicher tödliche Folgen.

Aber da Du nicht teilen möchtest was Du vor hast, gehe ich davon aus dass Du so etwas natürlich nicht vor hast und halte mich zurück ;)

Vize am 09 Sep 2023 15:48:15

Hallo Christian,

vielen Dank für deine Sorge, aber ich weiß, was ich und "meine" Elektrofachkräfte tun. :wink:
Daher wird mir beim Thema Powerstation und 230 V auch nicht schlecht. :D

Und ja, ich gebe dir Recht, dass natürlich andere Lösungsvorschläge ein toller Service sind, aber ich habe in meiner Fragestellung eigentlich nur wissen wollen, wo der Schalter am sinnvollsten hingehört. Wenn dann wieder viele - natürlich gute - Alternativen diskutiert werden, zerstört sowas meiner Meinung nach den eigentlichen Faden. Aber das ist nur meine Meinung.

VG
Andreas

andwein am 10 Sep 2023 16:45:03

Vize hat geschrieben:.......warum man das vorhat und auf die eigentliche Frage wird nicht mehr eingegangen...VG Andreas

Wenn in der Antwort auf eine Frage nicht eingegangen wird ist das schade, die Antwort nützt dem Fragesteller nichts, verschwendete Zeit, Strom etc.
Wenn aber vor der Antwort erst mal die Frage nach dem Zweck gestellt wird, damit die Antwort zielführender ausfällt finde ich das schon als das richtige Vorgehen. Gerade bei EBLs sind doch einige Funktionen integriert die man eventuell noch will, die aber mit der einen oder anderen Methode (z.B. 230V Eingang wegschalten) gerade auch abgeschaltet wurden, z.B. Füllstandmesser in manchen Displays.
Wenn du die Breite der Antworten eines Forums nicht möchtest ist ein Fachbetrieb mit einer Elektrofachkraft die richtige Adresse!
Meiner Meinung nach ist das ein offenes Forum an dem Viele teilnehmen. Und die vielen Mitleser wollen auch nicht nur die Antwort sondern auch die Hintergründe verstehen um vielleicht selbst etwas zu lernen. Du bist nicht alleine in einem Forum, es ist kein Einzelgängerformum, alle möchten daran teilhaben!
Ich habe übrigens auch gefragt!
Meine Einstellung zu diesem Thema, Gruß Andreas

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