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Was genau macht nun die Batterie kaputt?


kuhtreiber1988 am 07 Sep 2023 18:19:52

Hallo miteinander, es geht mir hie mal um die genaue Feststellung was einer Batterie am meisten schadet. Ich weiß, das eine Tiefenentladung schadet. Z.B. bei einer AGM unter 50%. Ich weiß auch das die Ladezyklen beschränkt sind. Dazu kommen Temperatur, Überladung usw. Auf was ich hinaus will. Ich habe ein Womo mit Solar 300W und 3 AGM Batterien a 100 Ah. Das ist bisher nutzlos vor dem Haus gestanden, der MPPT Regler hat im Sommer früh abgeschalten da die Batterien zu 100% voll waren. Ich bin daher auf die Idee gekommen den überschüssigen Strom ins Haus einzuspeisen. Ich habe daher ein grid-tie Inverter gekauft und kann einspeisen. Die Leistung des Einspeisens läßt sich einstellen. Jedoch nur auf einen festen Wert. Es hat sich herauskristallisiert das ich im Sommer kontinuirlich 36 W rund um die Uhr entnehmen kann. Im Herbst beschränkt sich das auf ca. 4h. Dabei schwankt der Ladezustand der Batterien zwischen 60-100% im Sommer, und 58-98% im Herbst. Im Winter habe ich es noch nicht ausprobiert. Ist eigentlich auch egal. Ich frage mich ob dieses ständige Laden und entladen in diesem Bereich schadet. Andererseits habe ich schon mehr Batterien durch Tiefenentladung bzw. dauerhaft zu geringer Ladung (beim Motorrad) kaputt gemacht. Der Regler hat Tiefenentladeschutz, Überladeschutz und sonstige Schutzvorrichtungen, der Inverter auch. Sollte also eigentlich nichts passieren. Aber nochmal. Was schadet der Batterie mehr. Das Stehenlassen oder die ständige Entnahme?
Gruß Kuhtreiber

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Mann am 07 Sep 2023 18:39:21

kuhtreiber1988 hat geschrieben: Ich weiß, das eine Tiefenentladung schadet. Z.B. bei einer AGM unter 50%.


Das ist keine Tiefenentladung

dral am 07 Sep 2023 19:13:50

Lt. EWiki ist ein Ladezyklus das Entladen zu 100% und das Aufladen auf 100%.
Würde also bei einem Blei-Akku die Entladung auf 40-50% bedeuten und dann wieder Aufladen.
Eine Tiefentladung bei einem Bleiakku wäre eine Spannung unter 11,5V bzw. unter 10,5V. Bei einem AGM müsstest du das selber mal nachlesen.
Schädlich ist aber auch das Laden mit zu kleinem Ladestrom, das führt zur Sulfatierung und damit nicht nur zur Abnahme der Kapazität, sondern auch zu Verschlammung und dann zum Plattenschluß.

Einen Akku welcher Bauart auch immer im kühlen (Frostfreien) Keller zu lagern und auf einer Ladespannung von ca. 75% zu halten, ist mit Sicherheit Lebensdauer verlängernd.

So wie du die Nutzung zur Energiegewinnung beschreibst, ist ja alles im grünen Bereich.

LG

Alwin

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Mann am 07 Sep 2023 19:40:58

dral hat geschrieben:Einen Akku welcher Bauart auch immer im kühlen (Frostfreien) Keller zu lagern und auf einer Ladespannung von ca. 75% zu halten, ist mit Sicherheit Lebensdauer verlängernt


nö, das trifft mit Sicherheit für den gemeinen Nass/ Blei Akku nicht zu.

Tinduck am 07 Sep 2023 19:45:02

Du hast ja selber gesagt, dass ne AGM ein paar hundert Zyklen Lebensdauer hat, und auch Teilzyklen addieren sich.

Warum hat wohl vor der Lithium-Ära kaum ein Mensch eine Akkubank an seiner Heim-Solaranlage gehabt? Richtig, weil man dann alle ein, zwei Jahre neue Bleiakkus kaufen darf, je nachdem, wie tief man die zykelt (gibts das Verb?).

Mit LiFePOs hat man locker die zehnfache Zyklenzahl, da lohnt sich das eher.

Ich würde die Akkus nicht so nutzen, wenn sie noch länger halten sollen.

bis denn,

Uwe

mowgli am 07 Sep 2023 20:31:30

Ich würde das genau so machen. Und wenn die AGM kaputt sind, mir 2 LiFePo kaufen. Sind ja jetzt auch nicht mehr so teuer.

kuhtreiber1988 am 08 Sep 2023 11:50:11

"Das ist keine Tiefenentladung"
Es ist überall nachzulesen das eine AGM nicht unter 50% entladen werden sollte um die Lebenzeit nicht unnötig zu verkürzen.
Tindruck
Ladezyklen AGM ca.600 bei 50%Entladung. (Zitat:Intercerel) Ladezyklen LiIo ca. 500-1000 (Zitat: Win total) Hängt natürlich immer von vielen Faktoren ab. Sagen wir einfach Litiumbatterien haben die doppelte bis dreifache Lebensdauer, kosten aber immer noch ca.7x so viel. Ich habe mich bewust dagegen entschieden. Da warten wir bmal noch eine Weile. Außerdem ist es bei den LED Lampen dasselbe gewesen. Die angeblich extrem langen Lebenzeiten werden in der Praxis nicht erreicht. Sie haben jedoch inzwischen ein Preisgefüge das sie akzeptabel macht. Das sehe ich bei den Lithium Batterien genauso. In 5-7 Jahren sehen wir weiter. Die ohnehin fragliche Investion der Einspeisung währe durch Li Batterien ad absurdum.
dral
Moderne MPPT Regler ensulfatieren bzw. gleichen die Zellen einmal im Monat selbständig aus.
Fazit: Ich denke das passt so wie es ist. Danke für Eure Antworten.

rkopka am 08 Sep 2023 12:22:16

kuhtreiber1988 hat geschrieben:Ladezyklen LiIo ca. 500-1000 (Zitat: Win total)

Wir haben aber LiFePO4, wo eher Zyklenzahlen von 2000-6000 genannt werden.

Sagen wir einfach Litiumbatterien haben die doppelte bis dreifache Lebensdauer, kosten aber immer noch ca.7x so viel. Ich habe mich bewust dagegen entschieden. Da warten wir bmal noch eine Weile.

Eine 100Ah Blei bekommt man kaum unter €100, AGM eher einige mehr ? LiFe gibts so ab €400. Dabei kann man aber die LiFe viel tiefer entladen und hat somit auch mehr nutzbare Kapazität.

RK

Pechvogel am 08 Sep 2023 12:33:13

kuhtreiber1988 hat geschrieben:...Es hat sich herauskristallisiert das ich im Sommer kontinuirlich 36 W rund um die Uhr entnehmen kann. Im Herbst beschränkt sich das auf ca. 4h. Dabei schwankt der Ladezustand der Batterien zwischen 60-100% im Sommer, und 58-98% im Herbst....

Mit anderen Worten Du gibst den Batterien im Schnitt jeden Tag einen Ladezyklus, wobei im Sommer der Ladezustand eher bei "voll" ist und im Herbst / Winter eher bei "leer" ( 60% ).
Macht dann, mal so ganz grob, 300-350 Ladezyklen im Jahr.
kuhtreiber1988 hat geschrieben:...Ladezyklen AGM ca.600 bei 50%Entladung...

Mit anderen Worten nach etwa 2 Jahren sind die Batterien an ihrem Lebensende angekommen.
In dieser Zeit hättest Du aber, wieder ganz grob gerechnet, 600-700KWh an Strom gespart ( jeden Tag, also 24hx36W, etwa 1KWh ).
Ich kenne den Haushaltsstrompreis bei Dir nicht, also gehen wir mal von dem "Stromdeckel" von 40 Cent/KWh aus: wären dann, immer noch ganz grob, 240-280€.

kuhtreiber1988 hat geschrieben:...Fazit: Ich denke das passt so wie es ist

Was rechnest Du für die drei, dann ja kaputten, Batterien dagegen?



Grüße
Dirk

Tinduck am 08 Sep 2023 13:22:14

kuhtreiber1988 hat geschrieben:... Da warten wir bmal noch eine Weile.... In 5-7 Jahren sehen wir weiter. Die ohnehin fragliche Investion der Einspeisung währe durch Li Batterien ad absurdum.


Dieses 'Warten wir mal ab' konnte man re Lithium-Batterien vor 3-5 Jahren so formulieren. Inzwischen ist das klar DIE Technologie für Aufbaubatterien und Blei in allen Belangen (ausser Tieftemperaturfähigkeit, wenns um 'normale' LiFePOs geht) überlegen - auch beim Preis pro Zyklus.

Und erst seit es LiFePOs gibt, macht es kostentechnisch überhaupt Sinn, stationäre Solaranlagen mit Speichern auszurüsten.

Wenn du noch 5-7 Jahre warten willst - nur zu, dann gibts schon die nächste Technologie, wo du wieder 5-7 Jahre warten wirst, ob das dann reif ist. So kommt man nie zu was, dafür ist die technische Entwicklung heute zu schnell. Vor 40 Jahren hat das noch funktioniert.

bis denn,

Uwe

chrisgraham am 09 Sep 2023 08:48:12

Eine 100Ah Blei bekommt man kaum unter €100, AGM eher einige mehr ? LiFe gibts so ab €400. Dabei kann man aber die LiFe viel tiefer entladen und hat somit auch mehr nutzbare Kapazität.


LiFePO4-Batterien verfügen außerdem über ein integriertes BMS. Kann übermäßiges Entladen und Laden verhindern. Verlängern Sie die Akkulaufzeit. Und das Gewicht ist geringer als bei AGM-Batterien.

macagi am 10 Sep 2023 10:14:09

Bei Bleibatterien schadet jeder Zyklus, auch Teilzyklen.

Die Kosten bilanz dürfte aufgrund der geringen Einspeiseleistung negativ ausfallen.

Bleibatterien halten am längsten bei Erhaltungsspannung, ca. 13,6 V. Meine ca. 10 Jahre.

pwglobe am 10 Sep 2023 11:18:54

macagi hat geschrieben:Bei Bleibatterien schadet jeder Zyklus, auch Teilzyklen.

Die Kosten bilanz dürfte aufgrund der geringen Einspeiseleistung negativ ausfallen.

Bleibatterien halten am längsten bei Erhaltungsspannung, ca. 13,6 V. Meine ca. 10 Jahre.


Hallo, genau so ist es, deshalb rechnet sich die Einspeisung mit Bleibatterien ins Haus nicht.

Wenn man die Kapazität der Batterien, z.B. AGM, richtig auswählt und dann noch auf die Ladung achtet halten die Batterien über 8 Jahre.

Gizmo am 10 Sep 2023 14:45:17

Siehe auch: --> Link

fschuen am 10 Sep 2023 15:19:45

Strom aus Bleibatterien kommt auf rund 50 ct/kWh. Kommt also auf die erzielbare Vergütung an, ob sich das lohnt.

Gruss Manfred

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